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Autor Thema: Das alte Müang Min: Rundreise auf den Khlongs in Minburi bis zum Wat Lanbun  (Gelesen 33962 mal)

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wufgaeng

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Zitat
Das hört sich ja an als ob ich nicht ordentlich und für Thai sittlich gekleidet war
{+... upps, da habe ich sehr wohl vergessen, dass der liebe @norwegerklaus und der liebe @hmh damit nicht gemeint waren. {+
Vielleicht kann ich das mit einer Kueteau Ruea und einem kühlen Bierchen wieder gutmachen. Das würde ich gerne in die Tat umsetzen! :-)

Gemeint aber habe ich die unzähligen Touries (wie sie einmal @hmh dutzendweise innerhalb 10 Min. von ein und demselben Standort photographierte), die mit Gummilatschen, Badeshorts und Unterhemd mit Schweißflecken, abseits des Badestrandes ein entsprechendes Image bei der Thaibevölkerung hinterlassen, das sich dann auch auf die ordentlich gekleideten Langnasen überträgt. :(

Diese Sorte von Langnasen sind leider nie zu belehren und sollten hoffentlich in Minburi fern bleiben.
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Profuuu

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Die Bilder von den Khlongs in der Gegend sind immer wieder beeindruckend und trösten die romantische Seele. Sie haben was beruhigendes schon fast meditatives an sich. Das hautnahe Leben am Wasser, repräsentiert durch die Holzhäuschen direkt am Ufer kommt vermutlich unserer latenten Sehnsucht tief in unseren Genen nahe. Alle Zivilisationen haben sich schliesslich am "Wasser" entwickelt.  

Wer allerdings sein eigenes Karma auf die Reihe bringen möchte, gönne dieses Erlebnis auch anderen, ohne den ewig gleichen arroganten Hinweis, dass ja die fiesen anderen farangs dort nichts zu suchen haben, oder sowieso zu blöd sind, so was zu geniessen.

So was stösst mich immer wieder ab. Etwas schönes zu beschreiben und gleichzeitig andere runterzumachen. Im besten Falle neutralisiert sich dadurch das Gute mit dem Verächtlichen. Aber es ist eine Gradwanderung. Für mich waren schon immer diejenigen die "Guten", die etwas schönes rein als etwas schönes beschreiben können, ohne auf das eventuelle Unschöne (Verhalten) der anderen hinzuweisen. Ich weiss, dass das geht und ich bin einer derjenigen, der sofort aufhört zu lesen, wenn jemand als Unterstützung seiner positiven Argumente  andere runtermachen muss um sich selber vermeintlich ins bessere Licht zu stellen. Damit befleckt er das Schöne und erreicht das Gegenteil.

Kennt jeder, der schon einmal einen schönen Roman gelesen hat.

Ich bin da allerdings vorbelastet. Im Business im Angesicht des Kunden wäre so was (eine Rechtfertigung von etwas "Schönem" durch negative Stimmungen und Ausgrenzungen von anderen) sowieso ein no no. Ich weiss, dass so was bei denjenigen, die so was grundsätzlich tun, auf Unverständnis stösst. Das ist mir aber egal. Ich kann mir ja aussuchen, wen ich lesen will.

In Bezug auf die Khlongs und die wunderbare Stimmung, die durch die Bilder rüberkommt, bedeutet das für mich, dass ich so was ohne Klischees über "ungezogene" farangs geniessen könnte, auch froh darüber sein könnte, dass die Gegend touristisch nicht überlaufen ist. Natürlich. Aber ich würde es einfach geniessen, ohne einen Gedanken auf mich selber als Super- oder Idealtourist im Gegensaz zu anderen zu verschwenden. Besonders wenn die anderen nicht mit dem Bus angereist sind, haha lol.   :]  ;] Denn das würde mir den Spass an der Freud verderben und ausserdem mein Erlebnis "beflecken".

In dem Sinne gönne ich solch ein Erlebnis vielen anderen, auch wenn sie sich nicht so ideal nach meinem eigenen göttlichen Touristen-Ebenbild benehmen würden.  ;]

P.S. ich meine das ganz allgemein, ohne jemanden auf die Füsse zu ko.... Schon gar nicht denjenigen, die hier die wundervollen Bilder einstellen.  :) Solch eine Khlong Tour ist auch auf meiner Agenda.                  
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mfG
Professor Triple U

wufgaeng

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ganz recht, Uwe, ich sollte das Thema "Flegeltouristen" außerhalb dieses Blogs lassen.
Ich empfinde es jedoch nicht arrogant, wenn man sich in einem fremden Land zu benehmen weiß, während andere dies nicht tun und damit dem Land schaden.

Vom @norwegerklaus sehe ich gerne seine Bilder aus seinen Perspektiven und freue mich schon auf die nächsten.
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drwkempf

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@norwegerklaus

Lieber Klaus,
herzlichen Dank für Deine Bilder, die das Bild dieser fast sagenhaften Kleinode in Bangkok abrunden.
Über den bewaffneten Hans musste ich schmunzeln, aber er wird schon wissen, warum er sich mit einem derartig langen Prügel abschleppt.
Die lange Stange hat mich in diesem Zusammenhang an das legendäre "sibirische Wanderscheißhaus" erinnert, das ja bekanntlich auch aus zwei langen Stangen besteht. Wie, das kennt jemand noch nicht?
(Also: die kürzere der beiden Stangen steckt man in den Schnee, um seine Klamotten daran aufzuhängen, mit der langen Stange wedelt man die Wölfe weg.)

Etwas möchte ich auch noch zu den Anmerkungen des geschätzten Profuuu sagen.
Ich verstehe auf der einen Seite, das man es irgendwann einmal leid wird, die wiederholten Hinweise auf das unsägliche Fehlverhalten etlicher Falangs im Ausland vorgehalten zu bekommen.
Leider ist auch der wiederholte Hinweis auf eben diese Spezies alles andere als überflüssig, bestimmen doch diese Zeitgenossen das Bild, das sich die Thaimajorität von den Ausländern macht. Es ist wohl nicht nur mir aufgefallen, dass Ausländer in Gegenden, die von Falangbesuch weitgehend unbehelligt geblieben sind, allgemein eine weit höhere Achtung genießen, zumal wenn sie sich so benehmen, wie sie es zuhause von anderen Mitmenschen auch erwartet hätten. Dieser Respekt verschwindet mit der Anzahl ungepflegter unterhemdbekleideter tumber Falangs, die sich in einer bisher verschonten Region niederlassen.
Es ist im Forum wahrscheinlich schon etliches zum Thema "ordentliches Auftreten eines Ausländers im Ausland gesagt worden, bei einer Großzahl der Falangs, die Thailand jährlich heimsuchen, ist davon augenscheinlich nicht oder nur sehr wenig angekommen.

Um die Harmonie der schönen Bilder und der dazugehörigen Anmerkungen nicht zu beeinträchtigen, möchte ich mich der Idee anschließen, das Thema "Bewusstes oder unbewusstes Fehlverhalten von Ausländern in Thailand" in einem gesonderten Kapitel abzuhandeln.

Wolfram
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solliz666

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@Wolfram

Zitat
Die lange Stange hat mich in diesem Zusammenhang an das legendäre "sibirische Wanderscheißhaus" erinnert, das ja bekanntlich auch aus zwei langen Stangen besteht. Wie, das kennt jemand noch nicht?
(Also: die kürzere der beiden Stangen steckt man in den Schnee, um seine Klamotten daran aufzuhängen, mit der langen Stange wedelt man die Wölfe weg.)
   
 :] :] :]

Und der Rest deines Beitrages  ;}
Ich erlebe es selber! Da ich auch in eine Gegend hineingeheiratet habe, wo man die Farangs an einer Hand abzählen kann.
Wie gesagt---wie man in den Wald ruft----
Da meine Frau täglich mit ihrer Familie via Tel. Kontakt hat, bekomme ich ausschlißlich positive Sachen meine Person betreffend zu hören.

Aber zum Thema:  Danke an alle hier mit ihren außergewöhnlichen Bildern !! Die so-- sicher in keinem Reiseführer zu sehen sind. Das allein ist es wert hier täglich zu lesen. Und es macht echt Lust auf mehr. ;}
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Hehe--- Wer Fehler findet kann sie behalten.

hmh.

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Sollis Meinung zum Beitrag von Wolfram schliesse ich mich uneingeschraenkt an.  :)

Profuuu hat den Hinweis mit den "anderen Farangs" aber wohl sowieso nicht so ganz ernst gemeint, denn der TIP Fuehrer Bangkok zum Beispiel wimmelt ja in jeder zweiten Tourenbeschreibung vor "arroganten" Hinweisen, was man dort nicht tun sollte bzw. in welchem Aufzug man dort nicht anwatscheln sollte.
Gelesen hat er ihn aber erstaunlicherweise trotzdem:  :o

... Bangkok Führer. Absolut genial....

Man lernt nie aus. Habe da noch Jahre der Recherche vor mir um den Durchblick zu erhaschen. Das ist aber für mich eine "good news". Gibt halt noch viel zu tun.

Lese übrigens regelmässig in deinem Bangkokführer ein paar Artikel. Das Ding ist wirklich gigantisch und eine Goldgrube für den, der sich wirklich für Bangkok und Hintergründe interessiert.

Die entsprechenden arroganten bis penetranten Hinweise wurden der neuen Auflage sogar noch ausgebaut. Denn Otto Normaltouri kann ja ggf. nichts dafuer, was er tut, wenn ihm ausser dem ewig gleichen 08/15 Geplappere von wegen dass alle Thais ihr Koenigshaus lieben und dass man keinen Erwachsenen an den Kopf grabschen soll (in welcher Kultur ist das denn anders???), keiner mal sagt, was wirklich Sache ist.

Es wird deshalb weiterhin ein eigenes Kapitel "Taxi-Etiquette" im TIP Fuehrer Bangkok geben und weiterhin der ewig gleiche und ganz bewusst penetrante Hinweis auf ordentliche Kleidung in bestimmten Kapiteln. Dies insbesondere dann, wenn Tipps gegeben werden, die in touristisch voellig oder fast voellig unberuehrte Gegenden gehen, wie zum Beispiel entlang des Khlong Sam Wa, nach Mae Klong, nach Bang Waek, Bang Yai oder in die koeniglichen Tempel abseits der Gaensemarschroute usw. usf.

Und jedem, der sich nicht dran haelt, wuensche ich mit vielen anderen Bangkokern, dass er als Kanalratte oder als sechsbeiniger Hausfreund wiedergeboren wird.   :P
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drwkempf

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Lieber Hans,

in einen Reiseführer gehören Etikette-Ratschläge unbedingt hinein. Da sollte man auch kein Blatt vor den Mund nehmen, keiner soll die Ausrede haben, man habe nicht deutlichst darauf hingewesen, wie wichtig ein ordentliches Auftreten in (ganz) Südostasien ist.

In der Vorstellung der ganz besonderen Stadtteile Bangkoks, die ohnehin fast ausschließlich von überdurchschnittlich interessierten Travellern gelesen werden (und von den Freunden geistigen Diebstahls :'(), sind die wiederkehrenden Aufrufe zu einer höheren Reisemoral aber wohl verzichtbar. Ich nehme an, dass Profuuu genau das gemeint hat.

Das mindert die Qualität Deines Bangkok Führers nicht im allergeringsten! Profuuu sagt das ja auch ganz unmissverständlich. Das Buch ist für jeden, der in der Region weniger erfahren ist als Du, ein Bereicherung, wenn nicht ein Muss!

Auch die schon etwas erfahreneren Thailandtouristen werden Deinen Reisemoralkodex daher lesen und würdigen, wissen sie ja bereits aus eigener Beobachtung und Erfahrung, dass Du einfach meistens recht hast. Kleine Abweichungen einer eigenen Meinung erwachsen eher aus persönlichem Gefühl und Wellenschlag und mindern den Wert des Ausgesagten nicht. {--

Also: In der nächsten Auflage des Bangkok Führers sollte der Schilderung der Benimmregeln eher noch mehr Platz eingeräumt werden, um auch den noch unerfahrenen Travellern einen raschen und umfassenden Zugang zu den wichtigen Verhaltensregeln zu ermöglichen.
In den doch recht spezifischen Forumskapiteln dürfen sie dann überflüssig werden.

Ich freu mich schon auf die aktuelle Ausgabe Deines Buches!

Wolfram
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norwegerklaus

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Zitat
/upps, da habe ich sehr wohl vergessen, dass der liebe @norwegerklaus und der liebe @hmh damit nicht gemeint waren.
Vielleicht kann ich das mit einer Kueteau Ruea und einem kühlen Bierchen wieder gutmachen. Das würde ich gerne in die Tat umsetzen!


angenommen [-]

Die Tour von Minburi zum Wat Lan Bun war herrlich. Mit meiner Dam bin ich erst zum Rathaus in Minburi gefahren. Natürlich mit dem Moped ;D


 

Es war jedoch niemand in diesem schönen Museum,welches ich ja schon mit mhm besucht hatte.


 

 Nach lesen des Informationschildes sind wir zu Pier am Klong Sam Wa .

Hatten erst einmal eine Kurztour mit dem Boot nach "Runkit" gemacht und von dort die Klongwege entlang und retour.
 Dann aber verhandelte meine Dam -es war schon nachmittags- mit den "herumsitzenden" Bootsführern >: über eine Tour nach Lan Bun.
Sie wollten nicht so richtig, aber plötzlich war einer mit Dam einig und wir fuhren zu  zweit für 800 bth zu Wat Lan Bun :)

Hinzu fuhren wir nur über den Khlong Song Ton Nun und zurück als Abzweig über den Khlong Lam Nai So

Nun die ersten Bilder mit dem Motto--von hmh -- Der Weg ist das Ziel

 

 

--Fortsetzung folgt




2 x Ediert:

1. Zitat richtig gestellt auf Wunsch des Autors;
2. in diesen und die folgenden Beiträge zur besseren Lesbarkeit und Zuordnung Leerzeilen zwischen die Bilder und Texte eingefügt.
« Letzte Änderung: 23. Februar 2010, 00:16:56 von hmh. »
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Freiheit ist das Einzige, was was man nicht haben kann, wenn man nicht gewillt ist sie auch Anderen zu geben!

Geht nicht gibs nicht! .......www.norwegerklaus.de

norwegerklaus

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FORTSETZUNG

weiter gehts durch dichte Schwimmpflanzen  >:


 

 aber nicht lange. Ein kleiner Motorschaden veranlasst den Bootsführer zu einem kleinen Bad  ;D


 

 Wassereinlauf gereinigt und weiter gehts


 

und es wird noch schöner auf dem Khlong Song Ton Nun -aus unserer "Entenperspektive"


 

Hier wuchs bei mir die Idee mit einem eigenen Boot hier auf den Khlongs zu fahren und diese Idee hat schon "gewuchert" und geht nicht mehr aus den Kopf. ??? ???     

Fortsetzung folgt-
« Letzte Änderung: 23. Februar 2010, 00:15:37 von hmh. »
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FORTSETZUNG

 

so schön es auch ist aber auch sehr laut mit solch großem Motor


 

 Badefreude unter den Fischnetzen

 
 

 vermutlich ein Kindergeburtstag mit kleiner Bootstour (mein angedachtes Boot :-) )


 

 ein großer Teil der Strecke Song Ton Nun hat einen betonierten Khlongweg. Da muß man mal mit dem Bus Moped  ;]  sehen wie man über die Rom Klao Rd. herankommt und spazieren gehen kann  --C

Fortsetzung folgt
« Letzte Änderung: 23. Februar 2010, 00:15:30 von hmh. »
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Fortsetzung

Wir sind am Wat Lanbun ohne weitere Zwischenfälle angekommen.

 

Wolfgang hat schon solche schönen Bilder vom Wat eingestellt, so spare ich mir dies.

 Meine Dam ist natürlich ein wenig beten gegangen, denn in diesem Wat war sie noch nie. Ich habe mir mir das Gelände angesehen und dann den dortigen älteren  Schachspielern zugeschaut, die mir sofort einen Stuhl anboten. Auf der Rückreise fuhren wir über den Khlong Lam Nai So und meine Dam hat noch eine schwedische Familie mit thail. Begleiterin angeheuert, die nun nach Minburi und wieder zurück fuhren. Der Bootsführer war einverstanden und man war sich über den Preis einig.Wer dort nochmal hin fährt, sollte den dortigen Schachspielern mal ein "gebrauchtes" Schachspiel mitbringen, denn ihres war erheblich unvollständig (z.B. Hosenknöpfe waren die Springer usw.)

 

Die Rückreise war auf diesem Khlong- der dann wieder in den Khlong Song Ton Nun mündet- auch schön, jedoch waren dort teilweise noch größere Wasserpflanzen. Der Bootsführer musste all seine Erfahrung und Können aufbieten, um über die Pflanzenfelder zu kommen. Für mich war interessant die Technik zu beobachten, um für spätere eigene Fahrten  zu lernen ;D ;D



und die Sonne stand schon tief.




 Wir mussten aber noch zweimal Anhalten; weil meine Dam spezielle Wasserpflanzen haben wollte, die der Bootsführer mit Wurzeln aus dem Wasser zog.



 



Zu Schluß wurde mit den 2m langen Waserpflanzen und den Tüten vom anschließenden Marktbesuch nach Hause gefahren. Selbstverständlich mit dem Moped - nach Thaiart vollbepackt. ;]

Es war ein wunderschöner Tag, den ich so vermutlich nie erlebt hätte ohne die Hinweise aus  "Bankok von Innen".

Danke hmh ;}
« Letzte Änderung: 23. Februar 2010, 00:15:34 von hmh. »
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wufgaeng

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Lieber @norwegerklaus, vielleicht können wir bald mal eine nächste Klongfahrt mit meiner Einladung zum [-] realisieren! Zweite Märzhälfte?
Meine Adressdaten fürs Arrangement schreibe ich Dir in einer PM.
Gruss Wolfgang


Der Klong Song in Minburi ist manchmal voll bedckt von Wasserhyazinthen. Sieht zwar toll aus, macht aber große Probleme, denn diese wuchern unaufhörlich.
Als die Thais Ende des vorletzten Jahrhunderts (Rama V) diese Pflanze aus Java importierten, hatte man damals das Problem noch nicht erkannt.
Jetzt ist es zum Riesenproblem für die Anwohner geworden.
« Letzte Änderung: 11. Februar 2010, 20:59:19 von wufgaeng »
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austria_traveller

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Hallo Forum,

Jetzt bin ich leider wieder zu hause nach einem sehr interessantem Thailand-Urlaub. Viel zu schnell war's um; leider.

Wie versprochen stelle ich hier einige Bilder von unserem Ausflug ein. Es war ganz witzig. Nochmals danke an HmH für "die thailändische Gebrauchsanweisung", ohne die wären wir wirklich aufgeschmissen gewesen.

Den Sam Wa Pier haben wir relativ leicht gefunden, haben uns da direkt hinführen lassen. Wir wahren wirklich die einzigen Ausländer dort, aber keiner hat von uns Notitz genommen.

Wir sind dann runter zum Pier und haben dort einen kleinen, älteren Herrn getroffen, der zumindest ein paar Brocken Englisch konnte. Als er uns dann noch erzählt hatte, dass er früher in Japan gelebt hatte, war es mir klar: Es war jener "Führer", den Hans in seinem Buch erwähnt hat. Ich habe ihm dann gleich den Auszug aus dem Führer gezeigt und er war sehr erstaunt, dass sein Name und auch seine Telefonnummer da drinnen steht.

Ich habe ihm dann unsere Gebrauchsanweisung gezeigt und er hat gemeint, dass man das so nicht machen kann, wegen zu niedrigem Wasserstand. Wat Lanbun z. B. könnte man gar nicht anfahren.

Er hat dann gemeint, er wird uns ein paar Wat entlang der Khlongs zeigen, ich denke das das Wat Saensuk dabei war, bin mir aber nicht ganz sicher. Es war sehr schwer ihn zu verstehen, er hat auch selbst gesagt, dass er sehr krank sei. Auf jeden Fall ist er schon ziemlich schwach auf den Beinen, einmal haben wir ihn stützen müssen, da er sonst umgekippt wäre.

<— Auf dem linken Bild rechts ist unser "Guide". 

Mit dem Bootsführer sind wir dann los die Khlongs entlang. Leider haben wir es nicht geschafft dem Bootsführer zu vermitteln, dass wir es nicht eilig hätten; er ist meist mit einem Affenzahn durch die Khlongs gedüst. Auch unser Führer hatte wenig Einfluß darauf nehmen können. Hier jetzt ein paar Eindrücke von uns:





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« Letzte Änderung: 23. Februar 2010, 00:37:45 von hmh. »
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Beste Grüße
Gerhard aus Wien

austria_traveller

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Im Anschluß an das letzte Wat ist er mit uns noch Essen gegangen. Es war so eine Art Gartenlokal, via-a-vis von dem Wat.

Er sagte uns, er sei zum ersten Mal da gewesen. Uns hat's auf jeden Fall sehr gefallen dort.

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Alles in allem ein sehr schöner Tag, den wir nicht missen möchten.
« Letzte Änderung: 23. Februar 2010, 00:23:07 von hmh. »
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Beste Grüße
Gerhard aus Wien

drwkempf

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Hallo Austria,

schöner Bericht und schöne Bilder.
Was die Größe angeht - ich kann das auch nicht.

Danke für die Mühe, die Du dir gegeben hast.

Wolfram
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