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Spaniens Justiz ermittelt
Manipulationsverdacht bei Bayern-Spiel
Die spanische Justiz hat wegen des Verdachts auf eine mögliche Bestechung beim Halbfinal-Aus des FC Bayern München im UEFA-Pokal-Halbfinale gegen den späteren Champion Zenit St. Petersburg Ermittlungen aufgenommen.
Eine Sprecherin des Nationalen Gerichtshofs bestätigte am Mittwoch (01.10.08) der Deutschen Presse Agentur in Madrid die Einleitung des Ermittlungsverfahrens. Der deutsche Fußball-Meister reagierte in einer schriftlichen Stellungnahme abwartend. "Dem FC Bayern München ist dieser Verdacht ebenso wenig bekannt wie der Münchner Staatsanwaltschaft. Wir werden versuchen, jegliche etwaige Information zu diesem Vorgang zu erhalten", übermittelte der Club.
Die Gerichtssprecherin bestätigte mit ihrer Aussage entsprechende Angaben der Madrider Zeitungen "El País" und "ABC ". Während das Gericht zu laufenden Ermittlungen keine Einzelheiten bekanntgeben durfte, schrieben die Blätter, dass sich der Verdacht der spanischen Justiz auf abgehörte Telefongespräche von russischen Mafia-Bossen in Spanien stützt. Der in Spanien festgenommene Gennadi Petrow, der als Chef einer der einflussreichsten Mafia-Clans in Russland gilt, soll nach Madrider Presseberichten in einem abgehörten Telefongespräch damit geprahlt haben, für das Weiterkommen der Zenit-Fußballer gesorgt zu haben. Im Mai war der FC Bayern gegen den russischen Spitzenclub durch ein 1:1 im Hin- und ein 0:4 im Rückspiel, der höchsten Münchner Niederlage im Europapokal seit 31 Jahren, ausgeschieden.
"50 Millionen ausgegeben"
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Er habe für den Erfolg des Außenseiters Zenit "50 Millionen" ausgegeben, sagte Petrow nach Angaben der Zeitungen. Die Währung habe er nicht genannt. Die spanische Justiz nahm diese Äußerungen ernst genug, um ein Ermittlungsverfahren einzuleiten. Der im Frühjahr auf Mallorca festgenommene Petrow steht im Verdacht, der Chef des mächtigen russischen Mafia-Clans "Tambowskaja" in St. Petersburg zu sein. Nach den Zeitungsberichten sollen Petrow und seine Gehilfen in drei abgehörten Telefonaten davon gesprochen haben, das Halbfinale manipuliert zu haben. Der ebenfalls inhaftierte Leonid Christoforow, der als die "rechte Hand" Petrows gilt, soll sogar getönt haben, das Resultat des Rückspiels (4:0 für Zenit) im Voraus gekannt zu haben.
St. Petersburg stritt die Vorwürfe unterdessen ab. "Die Vorstellung in den Spielen gegen die Rangers und gegen Bayern sind der beste Beweis, dass die Siege ehrlich errungen wurden", teilte der russische Klub auf seiner Internetseite mit.
Quelle:
http://sport.ard.de/sp/fussball/news200810/01/bayern_manipulationsverdacht.jspFrage an Oli: Wie kann ich jetzt weiter für die
blauen abstimmen ?
Gruss Bernd