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Autor Thema: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?  (Gelesen 42532 mal)

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Grüner

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #90 am: 19. August 2010, 18:52:50 »

Madaboutsingha,
ich bin sicher, Gruener weiss genau wovon er schreibt. Kannst Du Dir nicht denken, dass er mit „wohlhabende Farangs“ z.B. Dich mit Frau gemeint haben koennte ?

Dem habe ich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht die Klarstellung "VERGLEICHSWEISE wohlhabend".
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Homburger

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #91 am: 20. August 2010, 10:35:02 »

Der Konsul stellt eine voellig berechtigte Forderung. Mit Sicherheit wird diese nicht aus purer Lust an Vorschriften gestellt. Eine Krankenversicherung muss Pflicht fuer jeden Auslaender hier werden. Keine Versicherung zu haben und im Bedarfsfall von thailaendischen Aerzten Hilfe erwarten, ist einfach absurd. Viele schreiben hier von Freiheit und Unabhaengigkeit. Diese wird aber durch eine Versicherungspflicht nicht beschaedigt. Kein Auslaender hat das Recht, auf Kosten unseres Gastgeberlandes Leistungen ohne Gegenleistung zu erwarten.
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sam

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #92 am: 20. August 2010, 21:37:55 »

Homburger

Der Gesetzgeber verbietet der Gesetzlichen Krankasse Leistung in Thailand zu erbringen, auch bekommen wir hier den Zuschuss zur Krankenversicherung nicht, ein klarer verstoß der Gleichbehandlung nach den Grundgesetz, ich habe eine Versicherung für das
Krankenhaus, viele Rentner über 65 werden kaum noch von einer Versicherung aufgenommen, wenn das zu Pflicht würde müßten
viele nach Hause gehen, die Familie in Thailand könnte man kaum noch unterstützen, sie können dann betteln gehen. 
Besser erst mal nach denken, als so ein Stuss zu schreiben.

                                                                                                               Sam
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Isan Yamaha

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #93 am: 20. August 2010, 22:08:17 »

Jeder Mensch,ist für sein Glück selber Verantwortlich,und
nicht Andere.
Wenn einer nicht für sich selber sorge Tragen kann,dann macht das der Staat,und
in diesem fall der Staat Thailand.( Zwangs. K V ... Richtig so!!!!
Oder möchte jemand mit 65 in Th die Flatter machen????
Oder denkt jemand,das die Thais,für einen Kranken Farank aufkommen. ??? ???
Ich war öfter in USA,wenn man da keine Private KV hat dann ist Ende im Gelände.
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theworldismyhome

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #94 am: 20. August 2010, 23:16:58 »

Kein Auslaender hat das Recht, auf Kosten unseres Gastgeberlandes Leistungen ohne Gegenleistung zu erwarten.
Tut das jemand? Ich kenne keinen. Mag aber vielleicht auch daran liegen, dass ich nur mit Leuten zu tun habe, die noch mehr als 3 vernetzte Synapsen haben und nicht mit altersdebilen Rentnern.
Ich verstehe nicht warum hier einige Leute, Anderer Angelegenheiten zu ihren eigenen machen. Ist das (typisch deutscher?) Gesinnungsterror, Missgunst oder einfach nur Langeweile? Wenn ich meinen Rasen jede Woche samstags um 4 mähe, sollen das die anderen gefälligst auch machen. Genauso mit der Krankenversicherung: Wenn ich schon für eine zahle, sollen das die anderen gefälligst auch. Ist da irgendeiner der Zahlenden in irgendeiner Weise  negativ betroffen, wenn andere nicht zahlen? Kümmert euch doch um eure eigenen Angelegenheiten, das gilt auch für aus Steuergeldern bezahlte Konsuln. Viele kommen hier nach Thailand um deutscher Regularitis, Bevormundung und Zwangssolidarisitis zu entgehen, und nun soll dies nach Thailand exportiert werden, sozusagen eine zumindest gesinnungsmässige Annexion Thailands als 17.Bundesland. Man bleibt doch in D-A-CH, da habt ihr alles was ihr braucht, und könnt euch rentnermässig, mit dem Kissen unterm Arm auf der Fensterbank,  in Dinge einmischen, die euch nichts angehen, Falschparker aufschreiben soll ganz interessant sein.
Für mich ist das ganze eh irrelevant, ich halte mich eh nie mehr als 4Mon/Jahr in Thailand auf, aber 1) währet den Anfängen und 2)Ich, der ich gesund lebe, wenig trinke, mich gesund ernähre (auch mental), regelmässig Sport treibe und eine sehr gute Genetik habe, würde mich dagegen sträuben, in einer Solidargemeinschaft, die jede Versicherung, selbst mit Risikozuschlägen nunmal ist, für irgendwelche degenerierten Gestalten zu zahlen, die schon siechend hierherkommen und hier dann weiter fleissig an ihrem Verfall arbeiten, während für mich eine Unfallversicherung völlig ausreichend wäre.

@sam, statt uns hier mit deiner Rechtsexpertise zu beglücken, kannste ja vor dem BVG klagen, mach dir aber keine allzu grossen Hoffnungen, ist schon mehrfach geschehen.

Gottseidank hat der sprichwörtlich umfallende Sack Reis in China eine ungleich höhere Signifikanz für den Ausgang dieses Hornberger Schiessens, als das was einige hier so posten
« Letzte Änderung: 20. August 2010, 23:31:46 von theworldismyhome »
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uwelong

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #95 am: 20. August 2010, 23:25:09 »

Also, so einen komprimierten Stuß, den theworldismyhome hier abläßt, habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

Rentner Uwe
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Ich lass mir doch nicht erlauben - was mir keiner verbieten kann!

Blaubeeren sind grün, wenn sie rot sind!

kulowanz

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #96 am: 20. August 2010, 23:36:24 »

Kein Auslaender hat das Recht, auf Kosten unseres Gastgeberlandes Leistungen ohne Gegenleistung zu erwarten.

Und was bitteschön machen all die Asylanten in der EU und insbesondere in der Schweiz? Nach dieser obskuren willkürlichen Rechtsauffassung müsste uns der Staat Thailand die Grundversicherung finanzieren, um global gleich lange Spiesse zu kriegen. Natürlich, jetzt bin ich ein Rassist. So einen muss man beschimpfen, weil man selbst genauso denkt, mit der Faust im Sack nach Thailand und dort (in Thailand) europäische Standards einrichten wollen. Kannst ja dem Urlauber auch sagen: wozu ans Meer fahren, haste zuhause kein Wasser?


Und
theworldismyhome

eigentlich geht es hier darum, zu diskutieren, was zu tun wäre, sollte sowas eingefordert werden. Niemandem will jemand anderem zurzeit was aufzwingen. Ruhig Blut.
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boehm

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #97 am: 21. August 2010, 10:23:09 »

@kulowanz

Es liegt mir fern, dich zu beschimpfen.

Denke ja auch, dass die vielen Wirtschaftsflüchtlinge, die sich Asylanten nennen und in D.A.CH zum Teil Drogen verkaufen, alles vom Staat bekommen.

Aber, bist du Asylant in Thailand?

Wir sind ja freiwillig hier, oder?

Wenn die tatsächlich die Vorschriften für den Langzeitaufenthalt in Punkto KV ändern, müssen eben alle zusehen, dass sie sich versichern.

In der Tat ist es von der Rentenversicherung eine Sauerei, das Rentner den Zuschuss zur KV nicht bekommen, wenn es hier eine Pflicht dafür geben sollte.
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kulowanz

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #98 am: 21. August 2010, 10:59:17 »

Keine Sorge boehm, du hast mich nie geschimpft. Das ist schon richtig, ich bin freiwillig hier, den "Zwängen" (Obligatorien) der Heimat abtrünnig geworden. Sichert sich jemand nicht ab, muss er sich der Verantwortung, die er dadurch übernimmt, bewusst sein. Zahlbare Möglichkeiten wurden aufgezeigt, ob sich jemand dafür oder dagegen entscheidet, sollte jedem überlassen bleiben. Andernfalls wäre, wie das in der Schweiz heisst, die Aufwände zu bezuschussen im Rahmen von Krankenkassenverbilligungs-Massnahmen, die Bilateral ergründet und berechnet werden müssten. Geschieht dies nicht, macht sich unser Heimatstaat ein weiteres Mal lächerlich und zeigt seine Inkompetenz.
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Alex

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #99 am: 21. August 2010, 11:02:22 »

Zitat
nicht mit altersdebilen Rentnern.

steh ich auf dem Schlauch ....... vielleicht erklärt mir ja mal einer den Begriff .... bitte !

Dem Begriff Einsteller antworte ich : " warte warte noch ein weilchen ..... dann werden Deine KInder Deinen
hier verwendeten Begriff verwenden ........"

Das wird denn hart , wenn man schon jetzt Probleme mit dem älter werden offensichtlich an den Tag legt .

schönes Wochenende noch , @Uwelong ... bin da ganz auf Deiner Seite mit Deinem letzten Posting

Alex
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Wir sind nicht auf der Welt , um so zu sein, wie andere uns haben wollen !

Kern

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #100 am: 21. August 2010, 14:39:01 »

Einerseits trampelt theworldismyhome hier unnötigerweise auf Rentnern rum, andererseits muss ich ihm z.B. bei

Zitat
   Viele kommen hier nach Thailand um deutscher Regularitis, Bevormundung und Zwangssolidarisitis zu entgehen   

völlig recht geben.


Gruss  Achim
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ou1

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #101 am: 22. August 2010, 18:19:57 »

Schön, wie sachlich hier bisher diskutiert worden ist, obwohl man die Meinungen nicht unter einen Hut bringen kann.

Mir fällt auf, dass sich der Honorarkonsul in Phuket für die zwangsweise Versicherung einsetzt, während von seinem Kollegen in CNX und erst recht von der Deutschen Botschaft noch nichts in dieser Richtung zu hören war. (Der in Pattaya ist ja gerade erst eingesetzt). Es ist offen, ob er seine Idee wegen Arbeitsüberlastung oder auch  aus Sorge um die staatlichen DACH  Finanzen entwickelt hat. Dass derartige Fälle für ihn selbst sehr zeit- und arbeitsaufwendig sind und vermutlich keinen einzigen Euro/Baht abwerfen, sollte nicht verschwiegen werden. Warum sich diese Armutsfälle gerade in Phuket häufen, müsste noch erklärt werden.

 
Dieses neue Bürokratie-Monster, zu dem es sich zweifellos entwickeln würde, lehne ich uneingeschränkt ab. Ich möchte mal Fragen aufwerfen oder auf reale Probleme hinweisen, die zweifellos gegen eine Zwangs-Krankenversicherung sprechen:

      Die bürokratische Abwicklung

Zur Klarstellung, wir reden von Versicherungen für die Langzeit-Expats.

1)  in DACH


@blackmicha schrieb schon mal, die Versicherung müsse schon bei der Ausreise in DACH vorgewiesen werden.

-   Dagegen steht: wenn der betreffende nun aber mit dem 3-Monatsvisum startet und erst während dieser Zeit in Thailand das Jahresvisum angeht? Schlupfloch! :P
-   Das Gleiche gilt dann für die folgenden Jahre, wenn er nicht mal zwischendurch nach DACH zurückkehrt.
-   Gegen was muss man versichert sein und in welcher Höhe?
-   wie steht es mit den (ausgeschlossenen) Vorerkrankungen, deren Behandlung so teuer werden kann? ???
-   Ist es zulässig, aus diesem Grund die Ausreise/den Abflug aus DACH zu verweigern?
-   BM würde es genau so wie ich verfluchen, wegen der daraus folgenden längeren Abfertigungszeit im DACH-Flughafen schon 5 Stunden vor dem Abflug erscheinen zu müssen.

2)  In Thailand

Hier ist erst recht das Chaos  oder die Abzocke vorprogrammiert, wenn es um die erste Aufenthaltsgenehmigung/Visum oder um deren Verlängerung geht.

-   die Uneinheitlichkeit bis hin zur Willkür bei der Anwendung eventueller (neuer) Visa-Vorschriften durch die Immi-Behörden
-   die unterschiedliche Korruptionsbereitschaft in den Immi-Behörden
-   das materielle Verständnis derartiger Versicherungsdokumente mit den medizinischen Fachbegriffen.
-   Werden in DACH abgeschlossene Versicherungen anerkannt?
-   Wie ist die Versicherung für die Thai-Behörde nachzuweisen? Ist wieder eine beglaubigte Übersetzung für die Immi erforderlich (über die sich der Konsul wegen der anfallenden Gebühr natürlich nicht ärgern würde) ?
-   Wie soll der Nachweis einer Versicherung nach Ablauf des 1.Versicherungsjahres erbracht werden?  Durch Kontoauszüge? Die können die jetzt schon nicht interpretieren.
-   Wie müssen die Immi-Behörden gewisse Versicherungsausschlüsse behandeln, die besonders im fortgeschrittenen Alter anfallen und meist zu hohen Kosten führen? Durch Versicherungsausschlüsse würde das Zwangssystem eh zur Farce  {{
-   Was soll man denn bitte schön tun, wenn einen keine Versicherung aufnimmt? Anstelle von 800.000 THB dann 5 Mio. THB hier zinslos auf dem Konto stehen haben???
-   Kann der Immi-Beamte überhaupt abschätzen, ob die komplizierten Versicherungsformeln einen ausreichenden Schutz bieten?
-   Auch wenn die Thai-Immi meint, der Versicherungsschutz sei ausreichend, weil das Tea-Money auch ausreichend war, ist das für den Konsul noch lange keine Garantie dafür, nicht mit dem Fall belästigt zu werden.
-   Da bisher schon verschiedene Aktionen -wie z.B. Visa-Run -  die thailändische Aufenthaltsgenehmigung bzw. das Visum für 1 Jahr entbehrlich machten, wie soll denn auch mit neuen Vorschriften so etwas vermieden werden?  Wieder ein Schlupfloch ???. Der Nachweis von ausreichendem Jahreseinkommen oder einer ausreichenden Geldanlage  von 400k bzw. 800k jährlich unterbleibt somit. Die könnten ja zumindest teilweise für den finanziellen Notfall herhalten.  
-   Gerade die Armutsfälle sind diejenigen, in denen die bürokratischen Klippen umschifft worden sind. Änderung kaum zu erwarten, deshalb status quo.



In einem Punkt habe ich meine Meinung geändert.. Die DACH-Bürokraten sollten mal darüber nachdenken und es anhand der eignen Daten prüfen, ob eine Kostenübernahme/-Beteiligung am Ende nicht billiger käme. Mir stinkt es zwar gewaltig, wenn die Allgemeinheit in DACH von den wenig Sorglosen in Anspruch genommen wird. Da aber hier die Behandlungskosten entschieden niedriger sind als in DACH, wäre die Kostenübernahme durch DACH deutlich günstiger, als wenn jemand extra zur (kostenlosen) Behandlung nach DACH reisen würde. Es müssen ja nicht ausgerechnet die Kosten vom Bumrungrad-Hospital sein  In D. würde man zu Lasten der Sozialkassen auch nicht vom Nobelpreisträger oder Uni-Professor ohne finanzielle Sondervereinbarung operiert.

Das wäre ein Überdenken wert, wenn damit Missbrauch nahezu ausgeschlossen werden könnte.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass der Konsul ernsthaft glaubt, damit seine Belastungsfälle los zu werden. Wenn er sich da mal nicht in den Finger geschnitten hat und am Ende genau so dasteht wie derzeit auch. Und das mit dem typischen Ergebnis, dass wegen einiger Missbrauchfälle (Visum) die große Mehrheit der soliden Expats zwangsweise neuen Unsinn erdulden muss. Die Missbrauchsfälle wird er keineswegs durch eine Zwangsversicherung beseitigen. Das haben die gewieften oder sorglosen Falangs sowie die Thai Bürokratie bisher bestens verhindert. Mit einer deutschen  Regelungswut bis ins letzte Detail mag das zwar annähernd erreichbar sein, aber dem wäre die Thai Bürokratie wahrscheinlich nicht gewachsen, sondern würde nur neues Unheil produzieren.

Wenn der Konsul die thailändische Regierung für seine Absichten einspannen will, dann sollte er den Mut haben, die Thai Behörden um genaue Anwendung der eignen Visa-Vorschriften zu bitten. {--   Damit wäre sein Problem nämlich gelöst, nicht jedoch durch eine neue Plage.


MfG
ou1
« Letzte Änderung: 22. August 2010, 18:32:35 von ou1 »
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Patthama

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #102 am: 23. August 2010, 12:42:47 »

Hallo OU1
Meine volle Zustimmung zu deinem Artikel.Ich bin auch der Meinung,dass das Problem nur durch die Thail.Politik ,und nicht durch die Regulationswut eines Konsuls geloest werden kann.Die Thais muessten halt mal die Visa Angelegenheiten neu regeln,und endlich mal die Visaruns unterbinden,und natuerlich auch ihren Beamtem beim Tee-Money etwas besser auf die Finger schauen.Denn die Leute die hier regulaer Leben haben ja ihre Auffenthaltsberechtigung durch Vermoegen oder anderen Einkuenften nachgewiesen.Es laesst sich dann noch darueber streiten,ob die 400K bzw.800K fuer eine ordentliche Krankenversorgung ausreichend sind.oder evtl jaehrl. etwa um die Inflationsrate angepasst werden sollten.Eine Ueberlegung wert waere dann evtl. die Kosten der Thail. KKV mit anzurechnen,aber damit faengt der Heilige Buerokratius auch schon wieder an.
ich bin auch einer der gerade wegen der Regelungswut und dem ewigen rufen nach dem Staat in allen Faellen,und besonders auch wegen den vielen( Sozialschmarotzern) von D hierher nach TH umgezogen.
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Ozone

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #103 am: 23. August 2010, 13:38:22 »

Was hackt ihr immer auf dem deutschen Konsul rum ?

1. Kommt die Initiative ja nicht von ihm, sondern von dutzenden Vertretern diverser Länder und von den Thai Behörden. Ich hab schon mal gesagt, er ist der Uebermittler der Botschaft. Persönlich hatte ich den Eindruck, dass er die Initiative untertützt. Aber noch ist gar nichts entschieden.



2. wird die Haltung von der deutschen Vetretung in Thailand, dem Botschafter Dr.  Hanns Schumacher, getragen.

Er ist übrigens heute gerade in Phuket und trifft sich mit anderen Vertretern aus 22 Länder (Finnland, Estland, Dänemark, Tschechien, Oesterreich, Australien, Irland, Italien, Süd Korea, Japan, England, Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen, Russland, Niederlande, Malaysia, Indonesien, China, Japan und ev. USA) um unterschiedliche Anliegen betreffend Expat Interessen in Phuket zu besprechen. Nicht gegen Landsleute, sondern für seine Landsleute:

http://phuketwan.com/tourism/phuket-summit-probe-island-crime-transport-12878/

http://phuketwan.com/tourism/phuket-mini-summit-offers-hope-big-changes-12850/

Der Gouverneur von Phuket und Kasit aus BKK werden auch anwesend sein.


Ob die Versicherungsgeschichte heute  auch auf der Traktandenliste steht, weiss ich nicht.



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Farangs besitzen teure Uhren, Thais haben mehr Zeit

ou1

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #104 am: 23. August 2010, 20:32:08 »

@Ozone

Wir regen uns nicht so sehr über den Konsul auf, sondern über jeden, der solch einen bürokratischen Nonsens in die Welt setzen möchte. So wie du keines meiner Argumente widerlegt hast, so werden auch die Verantwortlichen größte Mühe haben, etwas Vernünftiges zu entwerfen.

Ich fand es gut, dass Du dieses Thema aus dem von dir geschilderten Anlass wieder angeschnitten hast. Ich wäre dir dankbar, wenn du weitere Informationen zu diesem Thema hier übermittelst, so du denn davon erfährst.

Sollte auch der deutsche Botschafter zu den Unterstützern gehören - aus deinen beiden Hinweisen auf die "phuket wan" kann man das aber nicht entnehmen - würde ich mich gerne persönlich an ihn wenden. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, hilft kein lamentieren mehr. Man sollte schon vorher auf die Gefahren hinweisen.

MfG
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