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Autor Thema: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?  (Gelesen 42511 mal)

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damkaodaeng

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #150 am: 03. September 2010, 20:46:01 »

Die Frage ob verschuldet oder unverschuldet in Not geraten wurde bisher noch nicht angesprochen. Der "Unfall" am Flughafen kam von Anfang an komisch daher, und den Link zufolge soll es tatsächlich eine Selbstverstümmelung sein.

Auch wenn es, wie es den Anschein hat, ein gescheiterter Suizidversuch war: Es ändert nichts daran dass da jemand ohne jeden Zweifel auf die Hilfe anderer angewiesen ist.

Warum sollte der Hilfsverein Millionen dafür verplempern, es gibt sicher genügend unterstützungswürdigere Fälle, in deren Satzung steht ja ausdrücklich was von "unverschuldet in Not", und das zurecht

Ein Verein ist in seiner Entscheidung darüber wem er helfen möchte frei. Anders sieht es bei der deutschen Botschaft aus, die erfüllt einen gesetzlichen Auftrag. Warum sie in diesem Fall nicht geholfen hat würde ich sehr gerne erfahren. Das Auswärtige Amt hat immerhin einen Haushalt von rund 3 Milliarden. Da sollte es doch möglich sein 8000 Euro für die Erfüllung eines gesetzlichen Auftrags bereit zu stellen.

Ein Rentner hat mindestens 40 Jahre (meistens mehr) in seinem Leben gearbeitet und jeden Monat von seinem Lohn Geld für die Rente zurückgelegt. Jeder halbwegs gebildete Mensch sollte das wissen.

Es führt vom Thema weg, aber das kann man so nicht einfach stehen lassen.

Denn es stimmt nicht. Wer 40 Jahre gearbeitet hat, der hat mit seinen Beiträgen in dieser Zeit die damaligen Rentner versorgt. Und er erhebt deswegen einen Anspruch darauf dass diejenigen, die heute arbeiten und Geld verdienen, wiederum ihn versorgen. Das nennt man Generationenvertrag.

Zurückgelegt wurde nichts, jedenfalls nicht im Bereich der Gesetzlichen Rentenversicherung. Und wer dabei den besseren und wer den schlechteren Deal macht bzw. gemacht hat, darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein.

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Grüner

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #151 am: 03. September 2010, 22:00:53 »

SAMURAI, HUMAN usw. regt Euch wieder ab. Die deutsche Vertretung ist NICHT dazu Da, im Ausland die schützende Hand über Euch zu halten, sondern in erster Linie dazu, deutsche (POLITIK- und WIRTSCHAFTS-) Interessen zu vertreten.

Jeglicher Service im Konsularbereich muß bezahlt werden.

Bezüglich des DHV bin ich der gleichen Meinung wie NAMTOK.

Davon abgesehen hätte es aber nicht geschadet, wenn ein paar Leute von der Botschaft bei der Hilfe bei solchen Notfällen oder zumindest deren Bekanntmachung etwas aktiver wären. Zum Golfspielen mit den hohen Herren ist ja auch oft Zeit.
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damkaodaeng

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #152 am: 03. September 2010, 22:41:26 »

Die deutsche Vertretung ist NICHT dazu Da, im Ausland die schützende Hand über Euch zu halten, sondern in erster Linie dazu, deutsche (POLITIK- und WIRTSCHAFTS-) Interessen zu vertreten.

Das Auswärtige Amt ist da etwas anderer Meinung. Die beschreiben die Aufgaben der Auslandsvertretungen wie folgt (siehe auch http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/Auslandsvertretungen/Uebersicht.html):

Zitat
Die Vertretungen kann man als "Augen, Ohren und Stimme" Deutschlands im Ausland bezeichnen. Aufgrund von Weisungen des Auswärtigen Amts vertreten sie unseren Staat, wahren seine Interessen und schützen seine Bürgerinnen und Bürger im Gastland. Sie verhandeln mit der dortigen Regierung und fördern die politischen Beziehungen und die wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit.
Wesentliche Aufgaben der Vertretungen sind es,
  • Informationen zu beschaffen,
  • über Angelegenheiten zu berichten, die für die verschiedenen Regierungsstellen des Bundes und der Länder von Bedeutung sind,
  • deutschen Staatsbürgern zu helfen, die in Not geraten sind,
  • Krisenvorsorge zu leisten sowie behördliche und notarielle Funktionen für im Ausland lebende Deutsche zu übernehmen,
  • Visa für Reisen nach Deutschland auszustellen
  • deutschen Unternehmen bei ihren Aktivitäten im Gaststaat zur Seite zu stehen und allgemein den beidseitigen Handel zu heben,
  • den Kulturaustausch zu fördern,
  • die Öffentlichkeit des Gastlandes über unsere Außenpolitik, über Deutschland im allgemeinen, seine Gesellschaft und Kultur, zu informieren,
  • hochrangige Besuche aus Deutschland vorzubereiten und zu begleiten.

In der Praxis haben größere Politik- und Wirtschaftsinteressen sicher Priorität gegenüber der Hilfe für einzelne deutsche Staatsbürger. Aber wenn sich der deutsche Staat im Bereich der persönlichen Hilfsleistung ganz aus der Veranstaltung stehlen möchte (und dieser Eindruck drängt sich auf wenn man solche Fälle verfolgt), dann sollte man auch konsequent sein und das Konsulargesetz, in dem die Aufgaben des Auswärtigen Dienstes definiert sind, entsprechend ändern. So lange das nicht der Fall ist haben Samurai und Human völlig recht wenn sie das Handeln (bzw. Nicht-Handeln) der Behörden an ihren eigenen Ansprüchen und an den geltenden Gesetzen messen.
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Grüner

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #153 am: 04. September 2010, 00:16:42 »

Ich glaube eher, bei dieser Hilfe ist i. d. R. die bei unverschuldeten Dingen wie zum Beispiel Naturkatastrofen und Kriegen gemeint. Bei solchen Sachen klappt es ja auch normalerweise, siehe Erdebeben und Flutwellen.

Unversicherten Einzelnen zu helfen, ist eine andere Sache. Da gibts halt nur Hilfe zur Selbsthilfe. Sie haben sicher dabei geholfen, die Verwandschaft zu finden. Daß es dann nur eine Oma im Pflegheim gab, ist die Ausnahme und war nicht zu erwarten.

Einfach dumm gelaufen, die Geschichte. Vom Anfang an. Dem Mann dürfte in seinem Zustand leider sowieso kaum noch zu helfen sein. Wunder sind selten. In Thailand könnte die Wegbegleitung bis zum Tod vielleicht sogar besser und vor allem preiswerter zu haben sein. Nachdenkenswert.
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kulowanz

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #154 am: 04. September 2010, 08:06:01 »

Ist jemand versichert, vor allem gegen Unfall und Krankheit, trägt dei Person in der Regel die entsprechende Karte auf sich, der Mann in der Brieftasche oder im Portemonnaie, die Frau in der Handtasche. Alles andere wäre fahrlässig, berechtigt aber auch niemanden zu aktiver Sterbehilfe.
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sam

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #155 am: 04. September 2010, 11:01:41 »

Geld ist da, natürlich nicht für Deutschen. Die Botschaft hat 20 000 € für ein Kinderheim gespendet.
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damkaodaeng

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #156 am: 04. September 2010, 11:46:51 »

Ich glaube eher, bei dieser Hilfe ist i. d. R. die bei unverschuldeten Dingen wie zum Beispiel Naturkatastrofen und Kriegen gemeint. (...) Da gibts halt nur Hilfe zur Selbsthilfe.

Nein, im Konsulargesetz ist davon keine Rede. Da steht weder etwas davon dass bei selbstverschuldeten Notlagen keine Hilfe geleistet wird, noch davon dass man nur denen helfen darf dich sich auch selbst helfen können.

In Thailand könnte die Wegbegleitung bis zum Tod vielleicht sogar besser und vor allem preiswerter zu haben sein.

Richtig: Ein Sterbebegleitung in Thailand zu buchen wird für den deutschen Staat sicher entscheidend billiger kommen als eine medizinische Versorgung und anschließend (wie in diesem Fall absehbar) dauerhafte Pflegeleistungen in Deutschland. Gut dass du die Diskussion um unnötige Staatsausgaben im Sozialbereich in die richtige Richtung lenkst...
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samurai

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #157 am: 04. September 2010, 12:10:00 »


Einfach dumm gelaufen, die Geschichte. Vom Anfang an. Dem Mann dürfte in seinem Zustand leider sowieso kaum noch zu helfen sein. Wunder sind selten. In Thailand könnte die Wegbegleitung bis zum Tod vielleicht sogar besser und vor allem preiswerter zu haben sein. Nachdenkenswert.

Krankenschwester Preeda Yomsin (46) will mitfliegen: „Mit mir spricht er auch. Er kann drei oder vier Worte murmeln, die ich verstehe. Er kann die rechte Hand etwas bewegen. Wenn ich ihn laut beim Namen rufe und seinen Kopf anhebe, öffnet er die Augen. Matthias macht gute Fortschritte.“

http://www.bild.de/BILD/news/2010/09/03/vergessen-deutscher-in-thailand/10-monate-in-klinik-wieder-nach-hause.html



Zitat
SAMURAI, HUMAN usw. regt Euch wieder ab. Die deutsche Vertretung ist NICHT dazu Da, im Ausland die schützende Hand über Euch zu halten, sondern in erster Linie dazu, deutsche (POLITIK- und WIRTSCHAFTS-) Interessen zu vertreten.

@Grüner,
Ich erwarte von einer deutschen Auslandsvertretung das Sie die Interessen Deutschlands und somit auch die Interessen der deutschen Bürger vertritt. Und nicht nur die irgendwelcher Partei-/Firmenbonzen. Ich erwarte nicht das Sie sich um Lapalien irgendwelcher fremdgesteuerter Touris oder die Belange irgendwelcher in Thailand inhaftierten Kleinkrimminellen kümmern.
Wie viele aktuelle, publike, wirklich existenzielle Notfälle gibt es aktuell in Thailand? Sollte da nicht bei einem Millionenbudget etwas Hilfe drin sein. Es würde sich finanziell wahrscheinlich um Peanuts handeln, im Einzelschicksal aber vieleicht sogar Lebensrettend sein.

Ich erwarte schon gar nicht das die "deutsche Vertretung schützend die Hand über mich legt". Denn würde ich mich darauf verlassen wär ich mit Sicherheit verlassen. :o

grüße vonne Insel
rolf samui, der ganz gut Allein klar kommt 8)
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theworldismyhome

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #158 am: 04. September 2010, 13:02:51 »

Zitat
...die erforderliche Hilfe leisten, wenn die Notlage auf andere Weise nicht behoben werden kann
Im Augenblick wird die Notlage ja auf andere Weise behoben, insofern besteht zumindest formaljuristisch kein Handlangsbedarf
Zitat
Die Hilfeleistung kann abgelehnt werden, wenn festgestellt wird, daß der Hilfesuchende frühere Hilfen mißbraucht hat, es sei denn, daß er im Falle der Ablehnung einen ernsten Nachteil an Leib, Leben oder Gesundheit erleiden würde
Vielleicht ist er ja gar kein Ersttäter, für den zweiten Teil gilt o.g.
Zitat
Die Vertretungen kann man als "Augen, Ohren und Stimme" Deutschlands im Ausland bezeichnen
Ja, aber eben nicht die Hand, schon gar nicht die Zahlhand.
Zitat
Wie viele aktuelle, publike, wirklich existenzielle Notfälle gibt es aktuell in Thailand? Sollte da nicht bei einem Millionenbudget etwas Hilfe drin sein. Es würde sich finanziell wahrscheinlich um Peanuts handeln, im Einzelschicksal aber vieleicht sogar Lebensrettend sein.
Es gibt im Englischen einen Begriff, der nennt sich "moral hazard", will heissen, durch zuviel popo-puder-vollkasko-verantwortungsübernahme wird verantwortungsloses Handel nur gefördert
« Letzte Änderung: 04. September 2010, 13:09:16 von theworldismyhome »
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namtok

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #159 am: 04. September 2010, 14:43:46 »

Inzwischen scheint ja die Spendenaktion für ihn in D durchaus so einiges reinzubringen. Von daher ist das Nachhaken Richtung Botschaft-Hilfsverein derzeit überflüssig.
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██████  Ich sch... auf eure Klimaziele !

Alfred

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #160 am: 04. September 2010, 15:21:35 »

Nach Googeln u lesen bei Pattayanews u Thaivisa.com ist der den Behoerden als Geisteskrank bekannte 38 od 39 Jaehrige mit wenig schwerwiegenden Wunden am Hals u Nackenbereich am Flughafen einen Tag vor Abflug erschienen.
Der Eintritt in die Abflughalle wurde ihm nicht gestattet, er solle am naechsten Tag, dem Abflugstag wieder kommen.
Nach Polizeiangaben hat sich der Mann dann Zugang zu einem Obergeschoss gesucht u sprang in die Abflughalle was zu den Kopfverletzungen fuehrte.
In Thaivisa.com schreibt man schon von den Auswuechsen der Herrenrasse, nur die Staerksten sollen ueberleben, was die Untaetigkeit der Deutschen Behoerfen erklaere.
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Alfred

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #161 am: 04. September 2010, 15:39:52 »

Die Diskussion dieses Themas Hatyai Unfall in diesem Riesenthread, laesst Zuschauern, Mitlesern dieses Thema nun leider leicht ueberlesen.
Die Postings die Sache betreffend bei -Max-
Thread anzuhaengen waere auch eine Moeglichkeit gewesen, Abtrennungen werden ja hier oft vorgenommen.

Fall:
Kambodscha Sihanoukville, Oesterreicher,
Hermann Zlatuska,
 Pensionist kl. Rente hat wie es scheint Gehirntumor, kennt sich auch nicht mehr aus,
Tumor drueckt auf Denknerven?
Fuer den Oesterreicher, Mittellos, aber Schwester in Oest. die keinen Willen zeigt zu helfen, wird in wenigen Tagen gesammelt unter den Expats in Sihanoukville, Grossteils von D-A-CH u mit Auto nach Bangkok zur Oest. Botschaft gebracht.
Von Deutschen! Vom gesammelten Geld laesst sich sogar der Flug finanzieren.
Die Botschaft organisiert u mitfinanziert den Bangkoker Hospitalaufenthalt-Untersuchung zuvor und den Transport mit begleitendem Arzt am Flug.
Ist sogar ein wenig Geld uebrig.
Eben in den letzten 14 Tagen passiert.
Gute Aktion! Patient nun im Krankenhaus in Wien.
Ein Problem ist noch offen, seine Kambo Frau erwartet naechsten Monat ein Baby von ihm.
Geld? Wird keines da sein o. Mann.
« Letzte Änderung: 04. September 2010, 15:45:07 von Alfred »
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menetekel

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #162 am: 05. September 2010, 19:58:50 »

theworldismyhome,

Zitat: "der gemeine Rentnerexpat zahlt in der Regel keine Steuern, nichtmal Mehrwertsteuer, der saugt nur!"

Mal zu deinem Verständnis:

Ein Rentner hat mindestens 40 Jahre (meistens mehr) in seinem Leben gearbeitet und jeden Monat von seinem Lohn Geld für die Rente zurückgelegt. Jeder halbwegs gebildete Mensch sollte das wissen.

Naja Uwe, auch hier gibt es die beruehmte Kehrseite der Medaille.
Stimmt was Du sagst, es gibt Leute die 40 Jahre lang gearbeitet haben.
Das tun die meisten der juengeren Generation auch (schwarze Schafe lass ich in beiden Faellen mal aussen vor).

ABER was die Damen und Herren Rentner/innen die in juengster Zeit bereits in Rente gegangen sind, oder sich gerade in diesem Prozess befinden, den nachfolgenden Generationen hinterlassen ist nun wahrhaftig kein Grund stolz zu sein. Nach mir die Sinnflut scheint vorgelebtes Beispiel zu sein. Das da der eine oder andere schonmal sauer reagiert angesichts der Tatsache das seine Rente wohl nicht ausreichen wird um zu ueberleben, geschweige denn Luxusreisen zu unternehmen wie die aktuelle Rentnergeneration, kann man wohl verstehen.

Insofern hat TWIMH schon irgendwie recht, es wird abkassiert. Und wenn mans genau nimmt zahlen die juengeren aktuell die Liebeskasperzechen wollluestiger Mitsechziger (waere jetzt auch ne schoene BILD-Schlagzeile), in der Gewissheit voraussichtlich selbst nie in diesen "Genuss" zu kommen. Da kann schon Frust aufkommen.


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uwelong

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #163 am: 05. September 2010, 20:32:54 »

Ich werde jetzt dieses Thema „Verunglimpfung von Rentnern“ abschließen und mich dann auch nicht mehr dazu äußern.
Möglicherweise lebt ihr in einem anderen Umfeld als ich. In meiner Familie, bei meinen Freunden und Bekannten (die logischerweise auch alle in meinem Alter sind), kenne ich keinen, aber noch nicht mal einen, der in euer Schema hineinpaßt!

Aber wie gesagt, vielleicht lebe ich ja in einer anderen Welt!

Menetekel, wenn du erst 19 Jahre alt bist, könnte ich deinen Frust vielleicht sogar verstehen. Bist du aber schon 40, so stehst du mindestens auch schon 20 Jahre in Lohn und Brot und hast dementsprechend auch deinen Teil dazu beigetragen. Bist du jedoch älter, vergrößert sich dein Anteil logischerweise.

+ Schluß!
« Letzte Änderung: 05. September 2010, 21:11:05 von uwelong »
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Ich lass mir doch nicht erlauben - was mir keiner verbieten kann!

Blaubeeren sind grün, wenn sie rot sind!

menetekel

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Re: Zwangskrankenversicherung fuer Deutsche in Thailand - Gute Idee?
« Antwort #164 am: 05. September 2010, 20:44:17 »

Aber wie gesagt, vielleicht lebe ich ja in einer anderen Welt!

+ Schluß!


Tja, vielleicht.
Gegenueberstellung von Ansichten ist in "unserer" Welt jedenfalls keine Verunglimpfung.
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