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Autor Thema: Formel 1  (Gelesen 87335 mal)

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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #390 am: 04. November 2009, 14:11:12 »

Toyota: Entscheidung steht bevor



   

Photo F1-Live.com


Der Vorstand des Toyota-Konzerns hält Mitte November traditionell eine Sitzung ab, bei dem alle Motorsportaktivitäten durchleuchtet und über die Budgets für die kommende Saison entschieden wird. Dieses Jahr wartet die Formel-1-Gemeinde mit großer Spannung auf den Ausgang dieses Meetings, weil von einigen Experten vermutet wird, dass sich die Japaner aus der Königsklasse zurückziehen könnten.

Gegenüber 'Motorsport-Total.com' erklärte Teampräsident John Howett in Abu Dhabi, er erwarte eine Entscheidung "innerhalb der nächsten zehn Tage", habe aber keinerlei Signale vernommen, die darauf hindeuten würden, dass der Vorstand für die Formel 1 den Stecker ziehen könnte. Sehr wohl vorbereitet ist der im deutschen Köln stationierte Rennstall aber darauf, dass das Budget neuerlich gekürzt werden wird.

Das liegt auch daran, dass Toyota 2009 weder einen Grand Prix gewonnen, noch den dritten Platz in der Konstrukteurs-WM erreicht hat: "Ich schätze, die große Enttäuschung ist, dass wir kein Rennen gewonnen haben. Das muss man zugeben", gesteht Howett. "Wir sind gut gestartet, hatten ein starkes Saisonende, hatten Mitte der Saison Höhen und Tiefen.
"

Die entscheidende Vorstandssitzung soll laut verschiedenen Medienberichten Ende dieser Woche stattfinden und könnte schon Anfang nächster Woche kommuniziert werden, sollte sich Toyota tatsächlich für einen Ausstieg aus der Formel 1 entscheiden.

Das wären schlechte Nachrichten für Kamui Kobayashi, der sich mit starken Leistungen in São Paulo und Abu Dhabi für einen Stammplatz empfohlen hat. Der junge Japaner wird in Branchenkreisen auch als Howetts Anreiz in Richtung des Vorstands betrachtet, weil ein Japaner in einem japanischen Auto gerade in Japan viel Aufmerksamkeit generieren würde.

Auf einen Ausstieg von Toyota hofft hingegen Peter Sauber: Der Schweizer hat für das derzeit von BMW und künftig von Qadbak kontrollierte Team noch keinen fixen Startplatz und würde nur aufrücken, wenn eines der derzeit bestätigten 13 Teams ausfällt.

Motorsport-Total
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #391 am: 04. November 2009, 14:35:05 »



Sport-Telegramm

Toyota steigt aus Formel 1 aus

Der weltgrößte Autobauer Toyota steigt japanischen Medienberichten zufolge zum Ende dieser Saison aus der Formel 1 aus.

 Japans Branchenprimus, der im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen erwartet, habe diesen Schritt aus Kostengründen beschlossen, meldeten japanische Medien unter Berufung auf informierte Kreise.

 Eine Sprecherin von Toyota in Tokio wollte sich zunächst nicht dazu äußern und verwies auf eine für denselben Tag angesetzte Presseinformation zu den Motorsportaktivitäten.


http://www.bild.de/BILD/sport/telegramm/sport-telegramm,rendertext=10336498.html





Berichte: Auch Toyota vor Formel-1-Ausstieg

Tokio (dpa) - Der weltgrößte Autobauer Toyota will offenbar zum Ende dieser Saison aus der Formel 1 aussteigen.

Japans Branchenprimus erwartet im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen. Deshalb habe man diesen Schritt aus Kostengründen beschlossen, meldeten japanische Medien unter Berufung auf informierte Kreise. Eine Stellungnahme von Toyota wird noch im Laufe des Tages erwartet. Zuvor hatte schon Honda seinen Rückzug aus der «Königsklasse» des Motorsports erklärt, damit würde künftig kein japanisches Team mehr in der Formel 1 dabei sein.


http://www.zeit.de/newsticker/2009/11/4/iptc-hfk-20091104-22-22887404xml





Ausstieg von Bridgestone

Burn-out in der Formel 1

Kommentar Es ist sicher nicht der dickste Sargnagel der Formel 1. Aber mit dem angekündigten Ausstieg des Reifenherstellers Bridgestone aus dem teuren Rennzirkus verfestigt sich der Trend dieser Sportart. Er geht nach unten.

von Axel Kintzinger

Namhafte Rennställe haben sich bereits verabschiedet, am Sonntag in Abu Dhabi sagte BMW  leise Servus. Zuvor hatte schon Honda  sein Engagement beendet, Toyota  und Renault  werden heiß gehandelt als die nächsten Abtrünnigen. Mercedes bleibt zwar dabei, reduziert sein finanzielles Engagement aber erheblich.

Und nun also auch Bridgestone . Der japanische Konzern ist auch so eine Marke, die untrennbar mit der Formel 1 verbunden zu sein schien.

Vorbei. Wie für die Auto- und Motorenhersteller ist die Formel 1 für den Reifenproduzenten ein Marketinginstrument, das, wie es jetzt aussieht, nicht mehr funktioniert. Oder zu teuer ist für den Nutzen, den man sich von ihm erhofft.

Die Formel 1 leidet unter einem Burn-out-Syndrom. Auf ihrem Weg, immer schneller eine immer gefräßigere Geldmaschine zu werden, fliegen immer mehr Teilnehmer aus der Kurve. Immer mehr Rennen finden auf gesichtslosen neuen Pisten irgendwo in den Wüsten am Persischen Golf oder in Ostasien statt. Strecken ohne Tradition, angelegt von Potentaten, die mit der Kulturgeschichte der Formel 1 nichts anfangen können und wollen.
 
Bei der Siegesfeier zum Abschluss der WM-Saison floss in Abu Dhabi Rosenwasser statt Champagner.

 Boxenluder gab's natürlich auch nicht. Die Fahrer könnten diesen Verlust vielleicht verschmerzen, nicht aber die Langeweile, die sie auf den immer gleichen Streckenverläufen - angelegt vom jeweils selben Architekten - befällt.

Für die Zuschauer gilt das Gleiche - zumindest in Deutschland sinken die Einschaltquoten beständig.

Bridgestone erfüllt in der kommenden Saison seinen noch laufenden Vertrag.

 Danach wird der Weltverband Fia per Ausschreibung schon einen Nachfolger finden. Auch für die Plätze der ausgeschiedenen Teams gibt es schon Interessenten:

 Privatleute, die sich mit alten Marken wie Lotus schmücken und die den Rennzirkus als exklusives Hobby betreiben wollen.

Zitat
Die Formel 1 ist also noch nicht tot. Aber sie riecht schon etwas streng.

http://www.ftd.de/sport/motorsport/:ausstieg-von-bridgestone-burn-out-in-der-formel-1/50031705.html
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Heinz52

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Re: Formel 1
« Antwort #392 am: 04. November 2009, 14:55:57 »



Toyota steigt aus - Sauber hat den Startplatz!
Toyota steigt laut japanischen Medienberichten am Ende dieser Saison aus der Formel 1 aus. Der freie Startplatz wird Sauber zugeteilt.

Geschafft! Das Sauber-Team rückt von der Ersatzbank als 13. Team aufs Spielfeld in der Formel 1!

Der Grund: Toyota steigt aus. Japans Branchenprimus, der im zweiten Jahr in Folge rote Zahlen erwartet, habe diesen Schritt aus Kostengründen beschlossen, melden japanische Medien.

«Am Mittwoch wird in Tokio entschieden, ob Toyota überhaupt weiterfahren darf», schreibt BLICK in der heutigen Print-Ausgabe – und beweist damit eine gute Nase. Eine formale Bekanntgabe ist noch im Laufe des Tages zu erwarten.

Nachdem zuvor auch Honda seinen Rückzug aus der «Königsklasse» des Motorsports erklärt hatte, wird damit künftig kein japanisches Team mehr in der Formel 1 vertreten sein. Am Montag hatte zudem der Reifenkonzern Bridgestone seinen Ausstieg bekanntgegeben.

Das bedeutet: Sauber ist gerettet! Nun ist es definitiv, das Team aus Hinwil erhält nächste Saison einen Startplatz. Da spielt es auch keine Rolle mehr, was mit den neuen Teams geschieht. Und die Verhandlungen mit den Piloten kann endlich losgehen. (zbi/R.B.)
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Heinz52

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Offiziell: Toyota steigt aus!!!!
« Antwort #393 am: 04. November 2009, 15:20:49 »

Offiziell: Toyota wirft das Handtuch
von Marco Helgert
04. November 2009 - 09:11 Uhr
Toyota wird aus der Formel 1 am Jahresende aussteigen - wirtschaftliche Interessen der Automobilgiganten gehen vor - Teamverkauf angedacht
Toyota-Teamlogo
Zoom
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Eine große Überraschung ist es nicht mehr, Gerüchte über einen Formel-1-Ausstieg von Toyota gab es seit langer Zeit. Spätestens, als die Vertragsoptionen auf die Fahrer nicht mehr gezogen wurden, war klar, dass eine Entscheidung in Japan anstehen würde. Der Vorstand des Konzerns in Japan hat nun entschieden: Die Formel 1 ist kein Betätigungsfeld mehr. Dies gab man auf einer Pressekonferenz bekannt.

Das genaue Prozedere ist derzeit unklar. Ein Verkauf des Teams steht durchaus zur Debatte, dennoch bleibt nicht viel Zeit, einen Käufer zu finden. Auch aus der Formel 1 an sich könnte noch Ärger drohen, denn Toyota hat sich im Sommer vertraglich bis 2012 an die Formel 1 gebunden. Diesen Schritt verweigerte beispielsweise BMW vor dem Ausstieg.
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Sollte sich kein Käufer finden, der Team und Nennung für 2010 übernimmt, würde das in der Luft hängende Sauber-Team doch noch einen Slot für die nächste Saison bekommen. Für eine definitive Aussage in dieser Sache ist es aber noch zu früh.

Toyotas Ausstieg sorgt auch dafür, dass 2010 kein einziger japanischer Hersteller mehr in der Formel 1 vertreten ist. Der Ausstieg ist angesichts der Wirtschaftsdaten Toyotas nicht überraschend. Der so erfolgsverwöhnte Automobilkonzern sieht große Verluste auf sich zukommen - dabei schrieb man über 60 Jahre lang nur schwarze Zahlen.

Jarno Trulli und Timo Glock hatten bereits seit einigen Wochen die Freiheit, sich nach neuen Verträgen umzusehen. Im Falle von Trulli bat man den Italiener, mit einer Entscheidung zu warten, bis eine Entscheidung in Japan feststehen würde. Beide müssen sich nun auf jeden Fall neue Cockpits suchen.
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Heinz52

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Re: Formel 1
« Antwort #394 am: 05. November 2009, 11:31:26 »


Steigt nach Toyota auch Renault aus?
Dem Formel-1-Zirkus steht möglicherweise der nächste Rückzug eines bedeutenden Rennstalls bevor. Wie die BBC am Mittwochabend berichtete, soll der Vorstand des französischen Autoherstellers Renault über die Zukunft seines Formel-1-Teams beraten. Erst am Mittwochmorgen hatte Toyota überraschend den Ausstieg aus der Motorsport-Königsklasse bekanntgegeben.

Nach Angaben der BBC hätten auch die Interims-Teamchefs Bob Bell und Jean-Francois Caubet an dem Treffen mit der Konzernspitze teilgenommen.

Toyota steigt aus
Reaktionen zum Toyota-Ausstieg
In der laufenden Saison hatte Renault mit dem Unfall-Skandal negative Schlagzeilen geschrieben. Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso wechselt in der kommenden Saison zum Rivalen Ferrari, außerdem zogen sich zwei prominente Sponsoren zurück.
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Heinz52

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Re: Formel 1
« Antwort #395 am: 06. November 2009, 17:43:50 »

Gute Nachricht für Sauber: Toyota verkauft nicht
von Christian Nimmervoll
06. November 2009 - 09:19 Uhr
Toyota plant keinen Verkauf des Formel-1-Teams, sodass Qadbak/Sauber aller Voraussicht nach den 13. Startplatz zugesprochen bekommen wird
Toyota-Fabrik in Köln
Toyota plant im Gegensatz zu Honda keinen Verkauf des Formel-1-Teams
Zoom
© Toyota

(Motorsport-Total.com) - In Hinwil kann man endlich aufatmen: Durch den Rückzug von Toyota aus der Formel 1 dürfte aus dem provisorischen 14. der sichere 13. Startplatz für 2010 werden, auch wenn dies die FIA erst noch offiziell bestätigen muss - eine reine Formsache. Überraschend allerdings, dass es keines der vier neuen Teams zuerst erwischt hat, sondern einen der großen Hersteller.

Für das BMW Sauber F1 Team bedeutet diese Entwicklung zweierlei: Erstens Entwarnung, was den Startplatz und den Verkauf an Qadbak angeht, der ohne Startplatz nicht vollzogen worden wäre, und zweitens, dass Peter Sauber endlich mit konkreten Verhandlungen beginnen kann. Der Rennstall braucht schließlich zwei Fahrer (Nick Heidfeld gilt als Wunschkandidat), einen Motor (mit Ferrari ist man sich bereits einig) und Sponsoren.
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Re: Formel 1
« Antwort #396 am: 16. November 2009, 18:28:02 »

Offiziell: Mercedes steigt beim Weltmeisterteam ein!
von Christian Nimmervoll
16. November 2009 - 12:25 Uhr
Die Katze ist aus dem Sack: Mercedes übernimmt die Mehrheit am Brawn-Rennstall und baut um Nico Rosberg ein neues Werksteam auf
Mercedes-Stern
Es ist offiziell: Mercedes übernimmt die Mehrheit am Weltmeisterteam Brawn
Zoom


(Motorsport-Total.com) - Bereits seit Anfang September ist bekannt, dass Mercedes intensiv mit einem Einstieg beim Weltmeisterteam Brawn liebäugelt. Dieser wurde nun offiziell vollzogen: Wie Daimler-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche und Mercedes-Sportchef Norbert Haug heute Mittag in einer gemeinsamen Telefonkonferenz bekannt gegeben haben, steigt der deutsche Automobilhersteller als Mehrheitseigentümer bei Brawn ein.

Mercedes übernimmt 75,1 Prozent und damit die absolute Kontrolle über das Team mit Sitz in Brackley. Ross Brawn wird Teamchef bleiben, Nico Rosberg als Führungsfahrer an Bord kommen. Der junge Deutsche hat seinen Vertrag bereits unterschrieben. Noch offen ist, wer das zweite Cockpit übernehmen darf. Mit Weltmeister Jenson Button, der angeblich neun Millionen Euro Gehalt fordert, konnte bisher noch keine Einigung erzielt werden.
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Für die exklusive Partnerschaft mit McLaren bedeutet der Mercedes-Einstieg bei Brawn bis 2011 das Ende. Mercedes wird das britische Team weiterhin mit Motoren beliefern, doch was nach 2011 passiert, steht derzeit noch in den Sternen. Wie man hinter vorgehaltener Hand hört, plant Ron Dennis hinter den Kulissen den Aufbau einer eigenen Motorenabteilung. Gerüchte, wonach Know-how von BMW angekauft werden soll, wurden bisher aber stets dementiert.

Im Gegensatz zu McLaren, wo Mercedes als 40-Prozent-Anteilseigner nicht die absolute Kontrolle hatte und speziell von Dennis immer wieder an der Nase herumgeführt wurde, erhofft sich der deutsche Konzern, seine Vorstellungen bei Brawn uneingeschränkt umsetzen zu können. Außerdem plant man in Stuttgart, das Formel-1-Programm in Zeiten der Wirtschaftskrise mit einem neuen Partner auf noch kostengünstigere Beine zu stellen.


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Re: Formel 1
« Antwort #397 am: 16. November 2009, 20:12:58 »

Das steckt hinter dem neuen Mercedes-Werksteam


von Christian Nimmervoll  16. November 2009 - 13:32 Uhr

Konzernchef Dieter Zetsche und Norbert Haug sprechen über das neue Mercedes-Werksteam - 2010 vier Silberpfeile in der Formel 1 am Start
Mercedes-Designstudie
So soll der Mercedes-Silberpfeil künftig in der Formel 1 an den Start gehen

(Motorsport-Total.com) - Nach zweimonatigen Spekulationen hat Mercedes heute endlich reinen Tisch gemacht: "Mercedes wird 2010 mit einem eigenen Formel-1-Team, Mercedes Grand Prix, an den Start gehen", bestätigte Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche in einer gemeinsamen Telefonkonferenz mit Mercedes-Sportdirektor Norbert Haug.

"Um das zu ermöglichen, haben wir 75,1 Prozent von Brawn GP übernommen - vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden. Diese 75,1 Prozent werden zu 30 Prozent von unserem Partner Aabar und zu 45,1 Prozent von Daimler übernommen", erklärte Zetsche. "Damit verbleiben 24,9 Prozent bis auf weiteres bei den bisherigen Anteilseignern, also Ross Brawn, Nick Fry und einigen Mitgliedern des Managementteams."


Aabar übernimmt ebenfalls 30 Prozent

"Wir haben unsere Interessen mit Aabar gepoolt, sodass wir de facto ein Mercedes-Benz-Team ins Rennen schicken können. Es ist uns aber genauso wichtig, dass Ross Brawn Teamchef bleibt und damit an die erfolgreiche Vergangenheit anschließen kann", so der Deutsche. Aabar Investments PJSC, ein aus Abu Dhabi stammendes Unternehmen, ist mit 9,1 Prozent der größte Anteilseigner am Daimler-Konzern.
Norbert Haug und Dieter Zetsche
Dieter Zetsche und Norbert Haug gaben heute die Übernahme bekannt


Das Mercedes-Werksteam wird offiziell unter dem Namen "Mercedes Grand Prix" an den Start gehen und in klassischer Silberpfeil-Lackierung auftreten. Als erster Fahrer steht Nico Rosberg bereits fest, die Vergabe des zweiten Cockpits ist jedoch noch ungeklärt. Offiziell bekannt gegeben werden die beiden Piloten erst, wenn alles unter Dach und Fach ist. So steht derzeit auch die Bestätigung des Rosberg-Vertrags noch aus.

"Es braucht noch ein bisschen, bis wir alles in der Reihe haben. Dafür bitte ich um Verständnis", sagte Haug. "Es gibt nicht nur eines, sondern zwei Cockpits zu vergeben. Das müssen wir sorgsam klären." Zetsche unterstrich, dass man sich "nicht darüber beschweren" würde, die Nummer eins von Weltmeister Jenson Button auf dem Auto zu haben, aber Haug warf ein: "Die übernommene Nummer eins würden wir sicher mitnehmen, aber es zählt das, was man sich selbst erarbeitet."


Kosten als Kernthema

Als neuer Hauptanteilseigner des bisherigen Brawn-Teams kann Mercedes in Brackley alle Entscheidungen selbst treffen, auch wenn Ross Brawn Teamchef bleiben wird. Ein wichtiges Argument für die Neuausrichtung war aber auch, dass man künftig offenbar für mehr Kontrolle weniger Geld in die Hand nehmen muss: "Die Neuausrichtung unserer Formel-1-Aktivitäten erlaubt uns, sehr viel effizienter zu agieren", bestätigt Zetsche.

Sollte das Mercedes-Werksteam 2010 einen Grand Prix gewinnen, dann wird natürlich für den siegreichen Konstrukteur die deutsche Bundeshymne gespielt. Haug wird künftig auch neben Brawn und nicht mehr neben Martin Whitmarsh auf dem Kommandostand sitzen. Aber der Sportchef betonte: "Mit McLaren wurde wirklich eine friedliche Lösung gefunden. Das wird man an der Rennstrecke erleben. Es gibt keine Kontroverse."

Dazu Zetsche: "McLaren hat ein Interesse daran und hat auch entsprechend agiert, sich im Automobilbau zu engagieren. Das hat sich nicht mit unseren Interessen gedeckt. Deshalb haben wir im völligen Einvernehmen zwischen den Anteilseignern vereinbart, dass die McLaren-Gruppe innerhalb der nächsten zwei Jahre die 40 Prozent Aktien, die Daimler daran hält, zurückkaufen wird. Wir werden in Zukunft die Rolle des Motorenpartners von McLaren annehmen."
Eigener McLaren-Sportwagen

Dass McLaren mit dem eigenen Supersportwagen in Mercedes-Gewässern angeln möchte, kam in Stuttgart nicht gut an: "Für die anderen Anteilseigner wurde der Aufbau eines McLaren-Supersportwagens immer wichtiger. Offensichtlich war das für Mercedes kein Thema, das unser Interesse finden konnte. Deshalb ist folgerichtig, dass wir daraus die Konsequenz gezogen und gesagt haben, als Anteilseigner sollten wir uns trennen", argumentierte Zetsche.

Aber: "Der Wunsch von McLaren war und ist es - und wir haben das positiv zur Kenntnis genommen -, das Branding des heutigen Fahrzeuges auch 2010 unverändert zu lassen. Insofern wird das Fahrzeug das gewohnte Bild bieten. Wir haben McLaren zugesagt, dass sie vorbehaltlich der Gesamtrahmenbedingungen im Grundsatz von uns bis 2015 Motoren kaufen können." Das bedeutet, dass es nächstes Jahr sogar vier Silberpfeile in der Formel 1 geben wird.

Wann und wo der Übernahmevertrag unterzeichnet wurde, entzieht sich derzeit noch unserer Kenntnis. Als es in Abu Dhabi zu Treffen zwischen hochrangigen Mercedes-, McLaren- und Brawn-Vertretern kam, war in Insiderkreisen schon klar, dass der Deal nicht erst wie ursprünglich geplant bis 2011, sondern mit sofortiger Wirkung über die Bühne gehen würde. Dies ist nun der Fall. Ein Werksteam aus Stuttgart gab es in der Formel 1 zuletzt 1955.
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crazyandy

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Re: Formel 1
« Antwort #398 am: 17. November 2009, 15:36:29 »

 --C --C --C --C --C sehr sehr toll die Arbeitnehmer lassen die "Herren" bluten, und sie haben nichts besseres zu tun als mit Millionen Gelder noch ein F 1 Team zu kaufen. Dann können sie ja bei uns noch mehr sparen, sorry aber da geht einem der Hut hoch, übrigens hat Mercedes Kurzarbeit bis Mai 2010 beantragt, für die Arbeiter bedeutet das nur noch 60-67 % vom normalen Lohn.
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Pachpicha

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Re: Formel 1
« Antwort #399 am: 17. November 2009, 15:45:05 »

Frage mal KUBO wieviele Firmen sich unter dem Namen MERCEDES befinden.

20 30 oder mehr.

Alleine Schlacke 04 hat fast 10 Firmen. OLI weiss mehr.  ??? ??? ???
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crazyandy

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Re: Formel 1
« Antwort #400 am: 17. November 2009, 16:06:27 »

@ Pachpicha das gehört nur sehr bedingt hierher, aber was wir (Mercedes) schon in andere Firmen reingebuttert habe sprengt fast jedes Fassungsvermögen, ein winziger Bruchteil davon und ich könnte in saus und braus leben ohne die geringsten (Geld)sorgen zu haben.
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Pachpicha

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Re: Formel 1
« Antwort #401 am: 17. November 2009, 16:49:48 »

Arbeitest du fuer KUBO.
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crazyandy

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Re: Formel 1
« Antwort #402 am: 17. November 2009, 16:57:12 »

soweit mir bekannt ist Kubo Rentner, und der Daimler Boss ist Dieter Zetsche, aber von den letzten Bossen hat es keiner fertig gebracht keine Bankrottfirma zu unterstützen was letztendlich zu unserem Schaden abging, nur die Herren bekamen Abfindungen (saftig) oder fielen gar die Treppe hoch.
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Pachpicha

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Re: Formel 1
« Antwort #403 am: 17. November 2009, 17:35:55 »

Und du faehrst OPEL. >: >: >: >: >:
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #404 am: 17. November 2009, 18:48:45 »

Euer Streit hier im F 1Thread ist ziemlich sinnlos .... wisst Ihr eigentlich wie viel die
die Daimler Bosse bisher an Geld versenkt haben mit Ihrer Zockerei  ?

Wenn ja verstehe ich nicht , das man ein Erfolg versprechendes Engagement in der
F1  mit Brawn ...... nun hier zum Thema von Kurzarbeit bei Daimler macht  !

Beides hat nix aber auch rein gar nix miteinander zu tun

sorry für den Einwurf ... aber bei Eurer Diskussion muss man sich ernsthaft fragen
wer von Euch beiden nicht mehr alle Tassen im Schrank hat !

Alex
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