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Autor Thema: Formel 1  (Gelesen 87208 mal)

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thai.fun

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Re: Formel 1
« Antwort #345 am: 21. September 2009, 22:35:58 »

Schade das alles ausgekommen ist!
Jetzt können wir keinen Verschwörer Thread über die Formel 1 aufmachen hier?  :'(

Jedoch zeigt es, dass wen nur einer den Mund aufmacht, also Mut zeigt, doch Dominoeffekte entstehen können! ???

« Letzte Änderung: 21. September 2009, 22:39:05 von thai.fun »
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hellmut

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Re: Formel 1
« Antwort #346 am: 21. September 2009, 22:55:25 »

@ thai.fun, dadurch ändert sich nichts in der F1.
Gezinkt wurde schon immer und wird auch immer so weitergehen.

Der einzige Effekt den ich erwarte ist das die nächsten 200 Jahre
keinem mit dem Familiennamen Piquet ein Cockpit angeboten wird.
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olaf76

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Re: Formel 1
« Antwort #347 am: 21. September 2009, 23:55:11 »

das ist ja nur die spitze des Eisbergs, bei der F1 wird doch mehr geschoben und betrogen als beim Boxen, "the show must go on"...........
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Grüner

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Re: Formel 1
« Antwort #348 am: 22. September 2009, 01:34:20 »

Flavio Briatore wird lebenslang aus der Formel 1 ausgeschlossen.

Wer zum Teufel ist Flavio Briatone?
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Profuuu

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Re: Formel 1
« Antwort #349 am: 22. September 2009, 01:42:41 »

das ist ja nur die spitze des Eisbergs, bei der F1 wird doch mehr geschoben und betrogen als beim Boxen, "the show must go on"...........

Nenn mal ein paar Beispiele. Bitte nicht die innerhalb eines teams. Da ist es mir weitestgehend egal....
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mfG
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wyooo

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Re: Formel 1
« Antwort #350 am: 22. September 2009, 02:27:07 »

das ist ja nur die spitze des Eisbergs, bei der F1 wird doch mehr geschoben und betrogen als beim Boxen, "the show must go on"...........

Nenn mal ein paar Beispiele. Bitte nicht die innerhalb eines teams. Da ist es mir weitestgehend egal....
Man sollte wirklich Roß und Reiter nennen können,wenn man sich aus der Deckung wagt,ansonsten :-X
Nachstehend ein Artikel zu der Unterstellung/Behauptung.
http://209.85.129.132/search?q=cache:6fV15N_8VPMJ:www.auto-motor-und-sport.de/formel-1/ecclestone-931676.html+schiebereien+Formel+1&cd=4&hl=de&ct=clnk&gl=de
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Kubo

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Re: Formel 1
« Antwort #351 am: 22. September 2009, 02:30:57 »

Flavio Briatore wird lebenslang aus der Formel 1 ausgeschlossen.

Wer zum Teufel ist Flavio Briatone?

Der frühere Liebhaber von Heidi Klum 
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #352 am: 22. September 2009, 10:31:50 »

''Crashgate'': Das Urteil im Wortlaut



   

Photo F1-Live.com


Bei einem außerordentlichen Treffen des Motorsport-Weltrats, abgehalten in Paris am 21. September 2009, gab das ING Renault F1 Team ("Renault F1") zu, dass sich das Team mit seinem Fahrer Nelson Piquet jun. verschworen hat, um beim Grand Prix von Singapur 2008 absichtlich einen Unfall herbeizuführen, in Widerspruch zum Internationalen Sportkodex und dem Sportlichen Reglement der Formel 1.

Renault F1 sagte bei dem Treffen aus, dass eine umfangreiche interne Untersuchung durchgeführt wurde, die ergab, dass (i) sich Flavio Briatore, Pat Symonds und Nelson Piquet jun. verschworen haben, um den Unfall herbeizuführen, und (ii) keine anderen Teammitglieder an der Verschwörung beteiligt waren.

Die FIA führte ihre eigene umfangreiche Untersuchung durch und kam zum gleichen Ergebnis wie Renault F1.

Beim Treffen des Motorsport-Weltrats brachte Renault F1 die folgenden mildernden Umstände vor:

- Die Anschuldigungen wurden zum frühestmöglichen Zeitpunkt akzeptiert und es wurde voll mit der FIA kooperiert.

- Die Beteiligung von Flavio Briatore und Pat Symonds an der Verschwörung wurde bestätigt und es wurde sichergestellt, dass sie das Team verlassen.

- Renault F1 entschuldigt sich vorbehaltlos bei der FIA und beim Sport für den entstandenen Schaden.

- Die durch die FIA-Untersuchung entstandenen Kosten werden voll übernommen.

- Renault (der Mutterkonzern, nicht Renault F1) erklärt sich bereit, einen signifikanten Beitrag zu FIA-Sicherheitsprojekten zu leisten.

Nelson Piquet jun. entschuldigte sich ebenso vorbehaltlos beim Motorsport-Weltrat für seine Beteiligung an der Verschwörung.

Die folgende Entscheidung wurde getroffen:

Der Motorsport-Weltrat befindet die Renault-F1-Teammitglieder Flavio Briatore, Pat Symonds und Nelson Piquet jun. für schuldig, sich verschworen zu haben, beim Grand Prix von Singapur 2008 einen Unfall absichtlich herbeizuführen. Der Motorsport-Weltrat befindet Renault F1, unter Artikel 123 des Internationalen Sportkodexes verantwortlich für die Handlungen seiner Angestellten, für schuldig, gegen Artikel 151.c) und Punkt 2.c) von Kapitel IV von Anhang L des Kodexes, sowie gegen die Artikel 3.2, 30.3 und/oder 39.1 des Sportlichen Reglements der Formel 1 verstoßen zu haben.

Der Motorsport-Weltrat empfindet die Verstöße von Renault F1 beim Grand Prix von Singapur 2008 als Verstöße von einmaliger Härte. Die Verstöße von Renault F1 beeinträchtigten nicht nur die Integrität des Sports, sondern gefährdeten auch die Leben von Zuschauern, Offiziellen, anderen Teilnehmern und Nelson Piquet jun. selbst. Der Motorsport-Weltrat zieht in Erwägung, dass Verstöße dieses Ausmaßes einen permanenten Ausschluss aus der Formel-1-Weltmeisterschaft rechtfertigen. In Anbetracht der oben angeführten mildernden Umstände und der von Renault F1 ergriffenen Schritte, die Fehler innerhalb des Teams zu identifizieren und darauf zu reagieren sowie die Handlungen der beteiligten Einzelpersonen zu verurteilen, hat der Motorsport-Weltrat entschieden, den Ausschluss bis zum Ende der Saison 2011 auf Bewährung zu verhängen. Der Motorsport-Weltrat wird den Ausschluss nur aktivieren, wenn Renault F1 in jenem Zeitraum neuerlich eines vergleichbaren Verstoßes für schuldig befunden wird.

Außerdem bemerkt der Motorsport-Weltrat die Entschuldigung von Renault F1 und stimmt zu, dass das Team die Kosten für die Untersuchung tragen sollte. Er akzeptiert auch das Angebot eines signifikanten Beitrags zur Sicherheitsarbeit der FIA.


Was Flavio Briatore angeht, erklärt der Motorsport-Weltrat, dass die FIA für einen unbegrenzten Zeitraum keine internationalen Veranstaltungen, Meisterschaften, Cups, Trophys, Challenges oder Serien zu sanktionieren gedenkt, an denen Herr Briatore in irgendeiner Form beteiligt ist.

 Es werden auch keine Lizenzen an Teams oder Organisationen ausgestellt, an denen Herr Briatore in irgendeiner Form beteiligt ist.

 Alle bei FIA-Veranstaltungen anwesenden FIA-Offiziellen sind hiermit angewiesen, Herrn Briatore zu Bereichen unter FIA-Jurisdiktion keinen Zugang zu gewähren.

 Außerdem beabsichtigt die FIA, keine Superlizenzen an Fahrer auszustellen oder zu verlängern, die mit Herrn Briatore (durch einen Managementvertrag oder anders) in Verbindung stehen oder mit einer Organisation oder Einzelperson, die mit Herrn Briatore in Verbindung steht.

 In der Aussprechung dieser Maßnahmen für einen unbegrenzten Zeitraum berücksichtigt der Motorsport-Weltrat nicht nur die Härte des Verstoßes, bei dem Herr Briatore Komplize war, sondern auch sein standhaftes Leugnen seiner Beteiligung trotz aller vorliegenden Beweise.

Was Pat Symonds angeht, erklärt der Motorsport-Weltrat, dass die FIA für einen Zeitraum von fünf Jahren keine internationalen Veranstaltungen, Meisterschaften, Cups, Trophys, Challenges oder Serien zu sanktionieren gedenkt, an denen Herr Symonds in irgendeiner Form beteiligt ist.

Es werden auch keine Lizenzen an Teams oder Organisationen ausgestellt, an denen Herr Symonds in irgendeiner Form beteiligt ist.

 Alle bei FIA-Veranstaltungen anwesenden FIA-Offiziellen sind hiermit angewiesen, Herrn Symonds für einen Zeitraum von fünf Jahren zu Bereichen unter FIA-Jurisdiktion keinen Zugang zu gewähren.

In der Aussprechung dieser Maßnahmen für einen Zeitraum von fünf Jahren berücksichtigt der Motorsport-Weltrat (i) Herrn Symonds Geständnis, dass er an der Verschwörung beteiligt war, sowie (ii) seine Kommunikation an den Motorsport-Weltrat, wonach er "unendliches Bedauern und "unendlichen Scham" für seine Beteiligung an der Verschwörung empfinde.

Was Nelson Piquet jun. angeht, bestätigt der Motorsport-Weltrat die Immunität von individuellen Sanktionen unter dem Internationalen Sportkodex in Zusammenhang mit diesem Zwischenfall, die ihm die FIA im Austausch für das Liefern von Beweisen gewährt hat.

Was Fernando Alonso angeht, bedankt sich der Motorsport-Weltrat für seine Kooperation mit den FIA-Anfragen und für den Besuch des Treffens und hält fest, dass Herr Alonso in keiner Weise am Regelverstoß von Renault F1 beteiligt war.

Der Motorsport-Weltrat möchte sich bei den Kommissaren und dem Untersuchungsteam (insbesondere bei Dorothy Cory-Wright von Sidley Austin LLP, die die Verhöre beim Grand Prix von Belgien durchgeführt hat) bedanken.

Die volle Begründung für diese Entscheidung sowie eine komplette Aufzeichnung der Ereignisse vor dem Motorsport-Weltrat werden in Kürze zur Verfügung gestellt.

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cnb1806

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Re: Formel 1
« Antwort #353 am: 22. September 2009, 11:43:08 »

Am letzten Sonntag war ein interview mit Bernie Eccelstone im DW TV, hab' mich fast gekringelt vor Lachen, "yes" "no" "i dont think so"...viel mehr kam da nicht, sass da mit versteinerterm Gesicht  :D ... britischer Humor, selbst der britische Reporter kam da ins schleudern
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Bruno

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Re: Formel 1
« Antwort #354 am: 23. September 2009, 09:53:32 »

Kein Wunder das DTM intressanter ist
Nur wird in letzter Zeit auch dort viel zu schnell das Einschreiten der rennkommisare gefordert und getan. Bestes Beispiel letzter Sonntag in Barcelona!
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #355 am: 26. September 2009, 17:09:51 »

Achtung die Sende Zeiten des F 1 GP in Singapur

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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #356 am: 26. September 2009, 22:42:34 »





Hamilton im Abschlusstraining vor Vettel

   

   

Photo F1-Live.com



Sebastian Vettel hat nur dann noch eine Minichance auf den WM-Titel, wenn er Gesamtleader Jenson Button an diesem Wochenende möglichst viele Punkte abnehmen kann. Nach einem ausgeglichenen Freitag scheint das gar nicht mehr so unwahrscheinlich, denn der in der Weltmeisterschaft führende Brawn-Mercedes-Pilot hatte im dritten Freien Training massive Probleme.

Button beendete die Session nach 17 Runden mit 1,289 Sekunden Rückstand als 14. und klagte anschließend über zu wenig Grip. Von Anfang an lief es für den Briten ernüchternd, am schwächsten war die Performance dann aber beim finalen Showdown mit den weicheren Bridgestone-Reifen. Dabei sollten die hohen Temperaturen in der Nacht von Singapur (31 Grad Luft und Asphalt) dem Brawn-Team eigentlich entgegenkommen.

Hamilton voll in seinem Element

Buttons Teamkollege Rubens Barrichello (+ 0,919/16 Runden) schnitt als Siebenter zumindest etwas besser ab, doch der Brasilianer geht mit der Bürde von minus fünf Startplätzen in das Qualifying. So gesehen läuft es bislang ideal für Vettel (Red-Bull-Renault/+ 0,277/17 Runden), der am Abend eine Bilderbuchsession mit nur einem kleinen Dreher hinlegte und unterm Strich den starken zweiten Platz belegte.

Geschlagen wurde der WM-Dritte nur von Lewis Hamilton (15 Runden), der in 1:47.632 Minuten die bisher schnellste Zeit des Wochenendes aufstellte. Der McLaren-Mercedes-Pilot war vor allem im ersten und zweiten Sektor eine Klasse für sich und verlor in der schnellen Zielkurve stets Zeit auf seine direkten Gegner. Außerdem leistete er sich ebenfalls einen Ausflug in einen Notausgang der Strecke, aus dem er sich jedoch mittels Rückwärtsgang befreien konnte.

Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 0,700/18 Runden) untermauerte seine Podiumsambitionen mit dem starken dritten Platz, gefolgt von Heikki Kovalainen (+ 0,788/14 Runden) im zweiten Silberpfeil. McLaren-Mercedes scheint damit neben Vettel die Kraft zu sein, die es zu schlagen gilt, denn die engen Kurven des gut fünf Kilometer langen Stadtkurses sind für den mechanisch starken MP4-24 ein gefundenes Fressen.

Aufwärtstrend bei BMW

Das BMW Sauber F1 Team, das sich von den Neuerungen für Singapur eine Steigerung um eine Sekunde versprochen hatte, gab mit den Positionen fünf (Robert Kubica/+ 0,869/16 Runden) und sechs (Nick Heidfeld/+ 0,894/13 Runden) ein Lebenszeichen von sich. Achter wurde Timo Glock (Toyota/+ 1,041/17 Runden), Neunter der Schweizer Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari/+ 1,122/17 Runden) und Zehnter Jarno Trulli (Toyota/+ 1,125/12 Runden).

Ein schwieriges Qualifying deutet sich indes für Ferrari an, denn selbst Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen (+ 1,232/16 Runden) kam auf weichen Reifen nicht über Rang zwölf hinaus. Neuzugang Giancarlo Fisichella tat sich sogar noch schwerer und wurde nach 21 Runden mit 2,407 Sekunden Rückstand 20. und Letzter - noch hinter den Rookies Jaime Alguersuari (18./Toro-Rosso-Ferrari/+ 1,767/17 Runden) und Romain Grosjean (Renault/+ 2,009/16 Runden).

Keine Unfälle, viele kleine Zwischenfälle

Während der finalen 60 Minuten vor dem Qualifying gab es einige kleinere Zwischenfälle. So musste Räikkönen einmal vor der Tribünendurchfahrt hart abbremsen, um nicht in der Mauer zu landen, während Vitantonio Liuzzi (16./Force-India-Mercedes/+ 1,423/16 Runden) einen Dreher nicht mehr verhindern konnte. Der Italiener war dennoch schneller als sein deutscher Stallgefährte Adrian Sutil (17./+ 1,490/17 Runden).

Zu kleineren Meinungsverschiedenheiten über die Vorfahrt kam es zwischen Rosberg und Glock beziehungsweise Grosjean und dem Heißsporn Barrichello. Außerdem würgte Alguersuari sein Fahrzeug nach gut zehn Minuten beim Üben eines Starts ab. Die Streckenposten stellten sich dabei denkbar ungeschickt an, als sie den Neutralknopf nicht fanden und sich dafür das Geschimpfe der wartenden Toro-Rosso-Mechaniker anhören mussten...

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siggi

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Re: Formel 1
« Antwort #357 am: 27. September 2009, 22:27:32 »

die erste startreihe hat vettel nichts genutzt

Schade aber selber schuld so könnte der kommentar morgen in der zeitung stehen.
vettel fuhr beim 2 tanken( an 2 stelle liegend) zu schnell in die boxengasse und bekam eine drive through penalty,das ihm den möglichen sieg kostete.so  gewann hamilton vor glock und alonso dann vettel gleich dahinter button.
er liegt nun mit 25 punkten rückstand auf platz 3.
auch rosberg bekam die selbe strafe als er nach dem ersten boxenstop die weise linie überfuhr.er lag auch auf dem 2 platz.
button 84
baricchello 69
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #358 am: 28. September 2009, 08:18:59 »

Hamilton triumphiert in Singapur vor Glock




   

Photo F1-Live.com


Im WM-Kampf spielt Titelverteidiger Lewis Hamilton keine Rolle mehr, aber beim Grand Prix von Singapur war er heute eine Klasse für sich: Der im Flutlicht das Nachtrennens glänzende Silberpfeil dominierte das 14. Saisonrennen fast nach Belieben und feierte nach dem Triumph am Hungaroring völlig verdient seinen zweiten Sieg in der laufenden Saison.

Hamilton fiel im Parc Fermé seiner Freundin Nicole Scherzinger in die Arme und bewies, dass es mit McLaren-Mercedes weiterhin aufwärts geht. Gegner hatte er heute keine - auch nicht Timo Glock (Toyota), der ein fehlerfreies Rennen ablieferte und dafür mit dem eingestellt besten Ergebnis seiner Karriere belohnt wurde. Dritter wurde nach dem mit fast zwei Stunden Rennzeit längsten Grand Prix der Saison Vorjahressieger Fernando Alonso (Renault).

Entgangene Chance für Vettel

Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault) hätte es heute in der Hand gehabt, in der Weltmeisterschaft Boden auf Jenson Button (Brawn-Mercedes) gutzumachen, doch der Deutsche schmiss einen sicheren zweiten Platz wegen Speedings in der Boxengasse weg - die berechtigte Durchfahrstrafe warf ihn auf den vierten Platz zurück. Drei Rennen vor Schluss sind seine WM-Chancen mit 25 Punkten Rückstand damit nur noch rechnerischer Natur.

Aufregend war das, was den 90.000 Zuschauern in der asiatischen Millionenmetropole geboten wurde - abgesehen von den unglaublich spektakulären TV-Bildern -, nicht. Bei 30 Grad Hitze und bis zu 75 Prozent Luftfeuchtigkeit mussten sich die Fahrer durch ihren vielleicht anstrengendsten Arbeitstag der Saison plagen, aber Überholmanöver blieben Mangelware. So blieb eine Safety-Car-Phase, die diesmal keinen rennentscheidenden Charakter hatte, das einzig echte Highlight.

Hamilton hatte gleich am Start klargestellt, wer heute der Chef am Ring sein würde: Der Polesetter spielte den 82-PS-Vorteil seines Energierückgewinnungssystems KERS auf dem kurzen Weg bis zur ersten Kurve voll aus, kam aber auch super von der Linie weg und hatte damit schon mehrere Wagenlängen Vorsprung, als gerade mal ein paar Sekunden gefahren waren. Auch hinter ihm lief alles recht diszipliniert ab.

Glock Nutznießer von Webber-Fehler

Großer Sieger des Starts war Nico Rosberg (Williams-Toyota), der recht mühelos Vettel schnupfte. Vettel hatte seinerseits alle Hände voll damit zu tun, Alonso hinter sich zu halten, was ihm letztendlich auch gelang. Ein paar Kurven später ging dann Mark Webber (Red-Bull-Renault) an Alonso vorbei, allerdings neben der Strecke, weshalb er den Spanier wieder durchlassen musste. Der zu jenem Zeitpunkt zwischen den beiden liegende Glock nahm dieses Geschenk dankend an.

Obwohl Hamilton in der Anfangsphase mit einer defekten KERS-Pumpe zu kämpfen hatte, die später wieder funktionierte, hielt der McLaren-Mercedes-Pilot dem Druck der drei Deutschen in seinem Schlepptau - Rosberg, Vettel und Glock - problemlos stand. Hamilton fuhr dann auch in weiterer Folge ein fehlerloses Rennen, reagierte beim Webber-Unfall perfekt, als er sofort an die Box kam, verlor die Führung nur kurz beim zweiten Stopp und gewann letztendlich mit 9,6 Sekunden Vorsprung.

Hinter ihm kam Glock ins Ziel, der für einige Sekunden sogar einen möglichen Sieg witterte, als Webber in der 46. Runde crashte und eine zweite Safety-Car-Phase im Raum stand. Doch Hamilton reagierte blitzschnell und kam sofort an die Box - und das Safety-Car blieb dann ohnehin drin. So ging das Rennen relativ unspektakulär zu Ende, denn die Positionen waren auch in der Schlussphase weitgehend bezogen.

Patzer von Rosberg und Vettel

Dass nur ein Deutscher auf dem Podium stand, haben sich Rosberg und Vettel selbst zuzuschreiben: Rosberg überfuhr nach seinem ersten Boxenstopp die weiße Linie, Vettel war in der Boxengasse zu schnell. Dafür gab es für beide eine Durchfahrstrafe. Während Rosberg unmittelbar nach der ersten Safety-Car-Phase weit zurückfiel und sogar aus den Punkterängen flog, konnte Vettel den Schaden als Vierter immerhin begrenzen.

"Ich habe den Speedlimiter gedrückt. Meiner Meinung nach war ich nicht zu schnell", wies der Deutsche jede Schuld für die Strafe von sich. "Wir müssen mal schauen, ob etwas mit der Elektronik nicht gestimmt hat oder ob ich wirklich um einen Zacken zu spät gebremst habe." Das war übrigens nicht seine einzige Sorge: "Wir hatten unheimlich Probleme mit den Bremsen, aber das habe ich ganz gut hinbekommen."

Sein Red Bull drohte sich regelrecht aufzulösen: Erst verlor er in der 38. Runde seinen rechten Rückspiegel, dann verabschiedete sich auch noch ein Stück des Unterbodens, nachdem er einen Randstein etwas aggressiv überfahren hatte. Doch Vettels Glück war, dass auch der im Finish knapp hinter ihm fahrende Button mit Bremsproblemen zu kämpfen hatte und via Funk von Ross Brawn persönlich angewiesen wurde, das Auto ins Ziel zu rollen.

Wichtige fünf Punkte für Button

Button hatte in den letzten Runden seinerseits seinen Teamkollegen Rubens Barrichello zehn Sekunden hinter sich, der noch bis auf 1,8 Sekunden herankam. Barrichello verlor einen möglichen vierten Platz durch einen verpatzten zweiten Boxenstopp, witterte aber noch einmal Morgenluft, als ihn sein Renningenieur am Funk über die Button-Bremsprobleme informierte: "Can we get him?", fragte der Brasilianer - und bekam als Antwort: "Du bist zehn Sekunden hinten...
"

Im WM-Kampf kann man nun endgültig von einem Duell zwischen den beiden Brawn-Piloten sprechen, die durch 15 Punkte getrennt sind, denn Vettel fehlen drei Rennen vor Schluss bereits 25 Zähler auf Spitzenreiter Button. Webber ist seit heute auch rechnerisch aus dem Titelkampf raus: Der Australier schied mit einem Bremsdefekt aus. Überhaupt waren die Vorderbremsen heute eines der entscheidenden Elemente im Nachtrennen.

WM-Leader Button meisterte seine Schwierigkeiten aber geschickt. Auch wenn er seit Istanbul nicht mehr gewonnen hat, verteidigt er seinen Punktevorsprung wie ein Eichhörnchen. Dabei wäre heute rein von der Pace her um einiges mehr drin gewesen als der fünfte Platz hinter Vettel: "Ich wünschte, ich hätte es im Qualifying ins Top-10-Finale geschafft. Das hätte mir das Leben viel einfacher gemacht", seufzte der Brawn-Pilot.

Lob von Haug für Hamilton

Ganz easy war die Nacht für Sieger Hamilton: "Ein klasse Rennen von Lewis und unserem Team. Das war sein zweiter Sieg in den letzten fünf Rennen. Es geht voran", jubelte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Lewis war sieben Runden länger als Sebastian und konnte trotzdem die gleichen Rundenzeiten fahren. Er hatte das immer unter Kontrolle. Superjob übrigens auch von Timo Glock - Glückwunsch an ihn, das war Spitze!"

Wie wichtig es war, freie Fahrt zu haben, zeigte sich in der Schlussphase, als Kimi Räikkönen im Ferrari trotz KERS hoffnungslos versuchte, Kazuki Nakajima (Williams-Toyota) noch den neunten Platz abzujagen. Eine Sekunde vor den beiden kam Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team) ins Ziel. Der Pole und sein Teamkollege Nick Heidfeld hatten sich mit dem runderneuerten F1.09 eigentlich deutlich mehr ausgerechnet als einen mickrigen Zähler.

Heidfeld sah nach 41 Rennen ohne Ausfall erstmals seit Indianapolis keine Zielflagge, weil er - übrigens nach Start aus der Boxengasse - mit seinem Landsmann Adrian Sutil (Force-India-Mercedes) kollidierte. Sutil drehte sich bei einem übermotivierten Überholversuch gegen Jaime Alguersuari (Toro-Rosso-Ferrari), kam schräg zu stehen, rollte ein paar Zentimeter an und kam dabei Heidfeld in die Quere, der so schnell nicht mehr ausweichen konnte.

Heidfeld sauer auf Sutil

"Es war sehr dumm, was Adrian gemacht hat", schimpfte "Quick Nick", der mit beschädigter Hinterradaufhängung den Streckenposten Arbeit sparte und gleich selbst in den Notausgang rollte. "Er ist nicht der einzige Fahrer auf der Strecke. Das war total bescheuert! Ich war schon mit dem vorderen Teil des Autos an ihm vorbei, als ich gemerkt habe, dass er auf mich zukommt." Die Rennleitung kündigte übrigens eine Untersuchung der Kollision an.

Somit war Glock der einzige Deutsche, bei dem alles reibungslos lief: "Es war ein sehr gutes Rennen", strahlte der Toyota-Pilot nach Platz zwei. "Der Start war nicht ideal, aber dann hatte ich einen guten ersten Stint. Ich habe gespürt, dass ich nicht so schnell bin wie die Führenden, also habe ich mich ganz darauf konzentriert, das Beste aus meinem Auto herauszuholen. Singapur ist eine Strecke, auf der der Fahrer noch etwas bewirken kann. Wir haben hier alles richtig gemacht."

Vorjahressieger Alonso wurde für eine sehr solide Darbietung mit Rang drei belohnt und schrieb damit nach der Aufregung um "Crashgate" endlich wieder positive Renault-Schlagzeilen. Sein Vorgänger im französischen Team, Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes), sah hingegen im Vergleich zu Teamkollege Hamilton blass aus und kam mit mehr als einer halben Minute Rückstand als Siebenter ins Ziel. Empfehlung für eine Vertragsverlängerung war das keine.

Sechs Ausfälle

Insgesamt sahen 14 von 20 gestarteten Autos die Zielflagge. Franz Tost nahm seine beiden Toro-Rosso-Ferraris in der 48. Runde gleichzeitig aus dem Rennen, weil sich genau wie bei Webber und Vettel Bremsprobleme abzeichneten. Punkte hätte es für das Red-Bull-B-Team ohnehin nicht gegeben. Außerdem erwischte es neben Webber, Sutil und Heidfeld noch Romain Grosjean (Renault), der ebenfalls mit einem Bremsdefekt aufgeben musste - schon nach vier Runden.

Aufgrund der im Vergleich zu Monza völlig veränderten Streckencharakteristik ergab sich heute ein ganz anderes Bild als vor zwei Wochen, was das Kräfteverhältnis angeht: Bei Topspeedwunder Force India ist wieder der Alltag eingekehrt, Ferrari spielte diesmal überhaupt keine Rolle - Giancarlo Fisichella wurde mit 1:19.8 Minuten Rückstand 13. und Vorletzter -, Williams ist dank mittelschneller Kurven plötzlich wieder da und McLaren-Mercedes bleibt auf Stadtkursen das Maß aller Dinge.

Weiter geht es mit dem drittletzten Saisonrennen schon in einer Woche im japanischen Suzuka. Dort könnte theoretisch schon die WM-Entscheidung fallen, wenn Button um fünf Punkte mehr holen sollte als Barrichello. Grundsätzlich gilt Suzuka wegen seiner vielen schnellen Kurven aber als klassisches Red-Bull-Terrain. Eine Wiederholung des Hamilton-Erfolgs von heute würde am nächsten Sonntag hingegen einem Wunder gleichkommen...

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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #359 am: 28. September 2009, 08:27:45 »

Mit seiner Boxen Schnellfahrt hat Vettel alle Chancen auf den Titel vergeben





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