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Autor Thema: Formel 1  (Gelesen 87271 mal)

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Bruno

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Re: Formel 1
« Antwort #360 am: 28. September 2009, 16:21:57 »

"Er ist nicht der einzige Fahrer auf der Strecke.
Wieviele andere Fahrer haben das von Crash-Heidfeld in den letzten 4 Jahren auch gedacht?
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #361 am: 02. Oktober 2009, 12:38:13 »


Regenbestzeit für Kovalainen in Suzuka



   

Photo F1-Live.com


Die Wetterfrösche lagen mit ihrer Prognose richtig: Wie angekündigt herrschten zum Trainingsauftakt im japanischen Suzuka nasse Bedingungen. Zwar regnete es während der ersten 90 Minuten nicht, doch die Strecke war so nass, dass sie bis zum Schluss nicht komplett abtrocknete. Dementsprechend sind die erzielten Zeiten mit Vorsicht zu genießen.

Schnellster war bei immer besser werdenden Bedingungen am Ende Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes/24 Runden), der nach abgelaufener Zeit eine Bestzeit von 1:40.356 Minuten markierte und damit noch einen ersten Platz von Lokalmatador Kazuki Nakajima (Williams-Toyota/+ 0,292/18 Runden) verhinderte. Nakajima wähnte sich vor den Augen seines Vaters Saturo, selbst ehemaliger Grand-Prix-Pilot, schon an der Spitze, wurde aber gerade noch abgefangen.

Überbewerten sollte man die Reihung der ersten eineinhalb Stunden wegen des wechselhaften Wetters nicht, aber es ist wohl kein Zufall, dass schlussendlich einige Regenspezialisten weit vorne auftauchten: Adrian Sutil (Force-India-Mercedes/+ 0,450/14 Runden) als Dritter, Giancarlo Fisichella (Ferrari/+ 0,629/27 Runden) als Vierter und Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/+ 1,087/15 Runden) als Sechster.

Letzterer hatte seine Nase stets vorne, wenn er auf der Strecke war, fiel erst im Finish zurück. Dies ist insofern beeindruckend, als er Suzuka noch ebenso wenig kennt wie sein Teamkollege Kovalainen.
Für eine kleine Überraschung sorgte auch Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari/+ 1,065/26 Runden), der Fünfter wurde - noch vor den Weltmeistern Hamilton, Fernando Alonso (7./Renault/+ 1,176/22 Runden) und Kimi Räikkönen (Ferrari/+ 1,221/25 Runden).

Alonso war einer der wenigen Fahrer, die sich bei den schwierigen Bedingungen einen Ausritt leisteten, als er nach etwa einer halben Stunde auf Intermediates in der Haarnadel von der Strecke abkam. Fehlerfrei blieben dagegen die WM-Anwärter Rubens Barrichello (Brawn-Mercedes/+ 1,465/19 Runden), Sebastian Vettel (17./Red-Bull-Renault/+ 2,862/11 Runden) und Jenson Button (18./Brawn-Mercedes/+ 2,962/17 Runden), die allerdings nicht letztes Risiko gingen.

Timo Glock war wegen einer Fiebererkrankung überhaupt abwesend und ließ sich - vorerst einmal nur heute - durch Toyota-Testfahrer Kamui Kobayashi (19./+ 3,051/16 Runden) vertreten, der seine Sache nicht schlecht machte. Ansonsten fiel uns noch auf, dass einige Piloten bei abtrocknender Strecke über überhitzende Intermediates klagten. Das Risiko, noch Slicks aufziehen zu lassen, ging zunächst niemand ein.

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Zitat
PS: kann dieses Wochenende leider nicht hier von der F1 berichten , denn ab morgen bin ich in Lopburi von allen internationalen Nachrichten abgeschnitten. Dt. Bundesliga wird nach gereicht !
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #362 am: 02. Oktober 2009, 14:30:30 »



Zweites Training in Suzuka fällt ins Wasser



   

Photo F1-Live.com


Ganz so extrem wie 2004, als der Samstag wegen einer Taifunwarnung komplett gestrichen werden musste, waren die Bedingungen heute in Suzuka nicht, dennoch musste das zweite Freie Training beinahe entfallen. Es regnete am Freitagnachmittag phasenweise so stark, dass kein ernsthafter Fahrbetrieb aufgenommen werden konnte.

"Es steht viel Wasser, viel Aquaplaning", berichtete Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari) nach seiner ersten Informationsrunde. Da es am Sonntag trocken bleiben soll, hielt sich die Risikobereitschaft der Fahrer in Grenzen. Und noch ein Grund sprach dagegen, auf die Strecke zu gehen: "Unsere Regenreifen sind begrenzt. Man muss aufpassen, dass man nicht zu viele verbraucht", erklärte Ferrari-Chefingenieur Chris Dyer.

Eine Stunde kein Fahrbetrieb

Nick Heidfeld (BMW Sauber F1 Team) begnügte sich zunächst damit, "langweilig hinten rumzusitzen" und das eine oder andere Interview zu geben, während Adrian Sutil (Force-India-Mercedes) den Vormittag noch einmal Revue passieren ließ: "Es lief gut. Es waren abtrocknende Bedingungen - das mag ich sowieso sehr gerne. Jetzt regnet es zu viel. Es gibt einige Stellen, da laufen richtige Bäche. Deswegen fährt auch keiner, weil es viel zu gefährlich ist."

Nach einer Stunde probierten sich der Reihe nach Fernando Alonso (Renault), Jaime Alguersuari (Toro-Rosso-Ferrari) und Romain Grosjean (Renault), aber Alguersuari blieb als einziger Fahrer gleich für drei Runden draußen. Der Spanier markierte eine Zeit von 1:56.848 Minuten und berichtete anschließend von einem tiefen Bach in der Degner-Kurve, in dem er beinahe ausgerutscht wäre: "Ich hatte Glück, dass ich nicht gepusht habe!"

15 Minuten vor Schluss übte Alonso dann einen Start - für den Fall, dass es auch am Sonntag regnet. Damit ermutigte er einige Kollegen, die Bedingungen zumindest auszuloten, aber eine echte Zeitenjagd kam dabei nicht mehr zustande.

Auf einen Inforun und auf einen Probestart verzichteten nur die beiden Brawn-Mercedes-Piloten Jenson Button und Rubens Barrichello sowie Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes), der Schnellste von heute Morgen.

Tagesbestzeit ohne Wert

Kovalainens Tagesbestzeit ist aufgrund der Wetterverhältnisse kaum etwas wert, dennoch zog Norbert Haug zufrieden Bilanz: "In der ersten Sitzung war weniger Regen, aber das einzuschätzen, ist schwierig. Bei uns sah es so schlecht nicht aus, aber was das im Konkurrenzvergleich bedeutet, weiß ich nicht. Wenn Vettel am Vormittag 17. ist und Button 18., fahren nicht alle mit den gleichen Intentionen", so der Mercedes-Sportchef.

Die Bestzeit am Nachmittag ging letztendlich in 1:47.261 Minuten an Sutil, allerdings musste der Deutsche auf seiner schnellsten Runde in der 130R-Kurve die Auslaufzone nutzen. Auch sein zweitschnellster Versuch hätte aber für Platz eins gereicht. Hinter ihm landeten Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault/+ 0,662), Vitantonio Liuzzi (Force-India-Mercedes/+ 0,670) und Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes/+ 0,722). Insgesamt kamen 17 Fahrer in die Wertung.

Fleißigster Pilot der Session war Alguersuari mit immerhin elf Runden, aber wirklich etwas lernen konnten die Teams im zweiten Freien Training eigentlich nicht. Morgen Vormittag soll es neuerlich regnen, vor dem Qualifying könnte es aber abtrocknen. Für das Rennen ist gutes Wetter vorhergesagt. Aber ganz egal, ob es morgen und am Sonntag regnen wird oder nicht: Spannung scheint auf der Fahrerstrecke in Suzuka garantiert zu sein...

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Morrison

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Re: Formel 1
« Antwort #363 am: 02. Oktober 2009, 16:11:37 »

TIP Team, Ihr landet noch mal in Teufelsküche mit diesen ständigen, unverschämten  F1 Urheberrechtsverletzungen.
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hellmut

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Re: Formel 1
« Antwort #364 am: 02. Oktober 2009, 16:23:17 »

@ Morrison, das Thema hatten wir schon mal.

@ Alex darf das, bzw. kommt ohne nicht klar, somit ist das akzeptiert.  8)
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #365 am: 02. Oktober 2009, 19:38:54 »

@ Morrison


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siggi

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Re: Formel 1
« Antwort #366 am: 04. Oktober 2009, 10:05:10 »

Vettel startet heute von der pole ,
button als 12.
timo glock hatte einen schweren unfall mit schnittwunden am bein ,und rücken problemen ob er heute fährt wird vor dem start entschieden.
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crazyandy

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Re: Formel 1
« Antwort #367 am: 04. Oktober 2009, 14:23:49 »

ätsch Morrison einmal erster  >: >: >:

Edit : Vettel gewinnt großen Preis von Japan
AFP
Sebastian Vettel hat beim Großen Preis von Japan in Suzuka einen souveränen Start-Ziel-Sieg gefeiert und eine kleine Chance auf den WM-Titel gewahrt. Da WM-Spitzenreiter Jenson Button im Brawn-Mercedes nur den achten Platz belegte, verringerte der Red-Bull-Pilot aus Heppenheim durch seinen dritten Saisonsieg seinen Rückstand auf den Briten bei noch zwei ausstehenden Rennen von 25 auf 16 Punkte.

http://de.news.yahoo.com/2/20091004/tts-vettel-gewinnt-grossen-preis-von-jap-c1b2fc3.html

ich hoffe ich habe alles richtig gemacht, viel verändern könnte ich eh nicht mehr  :D :D :D
« Letzte Änderung: 04. Oktober 2009, 14:57:37 von crazyandy »
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Heinz52

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Re: Formel 1
« Antwort #368 am: 04. Oktober 2009, 18:29:04 »

Verkauf immer unwahrscheinlicher
Seit zwei Wochen lässt BMW die Frage offen, ob der Verkauf an Qadbak zustande gekommen ist.
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Bild: Keystone
Die Zukunft von Sauber steht allem Anschein nach weiter in den Sternen

Vor zwei Wochen gab BMW den Verkauf des Teams an die Investorengruppe Qadbak offiziell bekannt. Bis heute wartet man allerdings vergeblich auf die Bestätigung des Verkaufs. Die Nachfrage der «SonntagsZeitung» liess BMW unbeantwortet.

Der suspekte Deal sorgt weiterhin für viele Fragezeichen und Kopfschütteln. Umso mehr, weil Qadbak sich selber immer mehr in die Wirrungen hineinreitet. Eigentlich wollte die Gruppe vergangene Woche Namen der Sponsoren präsentieren, um mehr Licht ins Dunkle zu bringen. Wie aktuelle Recherchen nun aber ergaben sind von den genannten Personen zwei bereits tot.

Alle bestreiten Kontakt

Bei den weiteren angeblichen Geldgebern handelt es sich um einen früheren Premierminister Pakistans und einen über 80-jähirgen Mann. Der ehemalige Premierminister sagt jedoch, dass er keinen Kontakt, irgendwelcher Art mit Qadbak habe. Der ältere Mann nimmt keine Stellung.

Nach wie vor klingt also alles einfach sehr dubios.
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Heinz52

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Re: Formel 1
« Antwort #369 am: 04. Oktober 2009, 19:50:22 »

BMW-Sauber-Nachfolger zittert weiter um Formel-1-Platz
Das Nachfolgerteam des Formel-1-Rennstalls BMW-Sauber muss weiter um seinen Start in der kommenden Saison zittern.
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Bild: Keystone
Mario Theissen, Nick Heidfeld

Die Teamvereinigung FOTA verweigerte dem Investor "Qadbak" in Suzuka ihre Zustimmung für einen garantierten 14. Team-Startplatz.

"Wir werden jetzt den Internationalen Automobilverband bitten, möglichst bald Klarheit zu schaffen", sagte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Der bayrische Autobauer zieht sich zum Saisonende aus der Königsklasse zurück und hat seinen Rennstall an "Qadbak" verkauft. Bislang hat das Team aber nur den Platz als Formel-1-Reservist sicher.

"Jede Woche, die wir verlieren, tut uns weh", erklärte Theissen. Der BMW-Sauber-Nachfolger benötige eine feste Zusage für das nächste Jahr. "Wir können erst dann mit Sponsoren, Partnern und Fahrern verhandeln, wenn der Start feststeht", meinte der BMW-Manager, der auch als neuer Teamchef bei "Qadbak" im Gespräch ist. Vor allem das Williams-Team, aber wohl auch Neueinsteiger Campos sollen sich in der FOTA gegen die Erweiterung auf 14 Rennställe ausgesprochen haben.

Theissen rechnet jedoch damit, dass ohnehin nicht alle bislang gemeldeten Teams 2010 auch wirklich beim Saisonauftakt auftauchen werden. "Es geht eigentlich jeder davon aus, dass im nächsten Jahr nicht 14 Teams am Start stehen." So könnte "Qadbak" automatisch nachrücken. Doch die Zeit zur Vorbereitung läuft dem Team davon. Bis wann eine Entscheidung über die Zukunft getroffen sein müsse, sei aber allein Sache des Investors, betonte Theissen.
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thaiman †

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Re: Formel 1
« Antwort #370 am: 05. Oktober 2009, 09:27:46 »


Hier kann man sich die Worte sparen
                Glueckwunsch
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siggi

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Re: Formel 1
« Antwort #371 am: 06. Oktober 2009, 03:21:59 »

jubel wie schummi kann er schon.
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Pachpicha

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Re: Formel 1
« Antwort #372 am: 13. Oktober 2009, 17:48:38 »

    SONNTAG LIVE  PALAPA2 GLOBAL TV  22.30 Uhr Thaizeit.

                          Start 23.00 Uhr
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thaiman †

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Re: Formel 1
« Antwort #373 am: 17. Oktober 2009, 18:02:03 »


Wie immer RTL, auch
Wer es sehen kann ORF, share TV

                23 00 Uhr thai.
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #374 am: 18. Oktober 2009, 07:53:03 »





Qualifying-Samba: Barrichello tanzt WM-Gegner aus!
   

Fast drei Stunden dauerte das von Wetterkapriolen geprägte Qualifying zum Grand Prix von Brasilien, doch am Ende tanzten die "Paulista" in Interlagos unbeeindruckt Samba: "Rubinho, Rubinho", riefen sie - und feierten damit die sensationelle Pole-Position von Lokalmatador Rubens Barrichello, dessen erste seit fünf Jahren, damals noch dazu an gleicher Stelle errungen.

"Das ist ein besonderer Moment für mich. Ich bin unglaublich glücklich", strahlte der Brawn-Mercedes-Pilot, der im Top-10-Finale eine starke Leistung bot und sich am Ende in 1:19.576 Minuten durchsetzte. "Es war eine großartige Leistung. Vielleicht habe ich ein bisschen weniger Benzin, aber ich bin froh, dass ich vorne stehe und meine eigene Pace gehen kann. Im Mittelfeld festzustecken, kann gefährlich sein."

Riesenchance für Barrichello
Das klingt wie eine Drohung in Richtung seiner beiden schärfsten WM-Rivalen, denn die wurden heute Opfer der chaotischen Wetterbedingungen: Sebastian Vettel scheiterte als 16. bereits in den ersten 20 Minuten der Session, Jenson Button (14./Brawn-Mercedes) blieb im zweiten Segment hängen. "Ich hatte zu viel Untersteuern und war zu langsam", seufzte der WM-Leader, und Teamchef Ross Brawn räumte ein: "Wir hätten auf Intermediates wechseln sollen."

Für die deutsche WM-Hoffnung Vettel setzte es einen herben Rückschlag: Der Red-Bull-Renault-Pilot verzettelte sich mit einer Trockenabstimmung, hatte stets Verkehr, als die Bedingungen am besten waren, und konnte im letzten Versuch des ersten Qualifyings wegen des wieder stärker werdenden Regens nicht mehr zulegen. Unterm Strich fehlten ihm 0,167 Sekunden auf die rettende 15. Zeit von Fernando Alonso (9./Renault).

Vettel brach seinen finalen Run, bei dem er nach zwei Sektoren schon mehr als eine Sekunde Rückstand auf Alonso hatte, entnervt ab und schmiss in der Boxengasse wütend das Lenkrad aus dem Cockpit seines RB5. Anschließend ersparte er sich die lästigen TV-Interviews, indem er den Helm einfach nicht abnahm. Für seine WM-Ambitionen bedeutet der 16. Startplatz bei 16 Punkten Rückstand wohl endgültig das Aus.

Vettel nach Platz 16 stocksauer
"Allzu viel hat nicht gefehlt, aber als wir endlich freie Bahn hatten, war zu viel Wasser auf der Strecke. Es hat zum Schluss zu viel geregnet. Ein oder zwei Zehntel wären auf jeden Fall drin gewesen. Das hätte gereicht, aber es ist so gekommen, wie es gekommen ist. Ich habe heute meinen Freischwimmer gemacht. Die Bedingungen waren zum Teil sehr kritisch", sagte Vettel und fügte an: "Ich hoffe, dass es morgen drunter und drüber geht und wir nach vorne gespült werden."

"Es ist nie vorbei, bis es vorbei ist", glaubt Teamchef Christian Horner trotz des heutigen Abschneidens immer noch an die WM-Minichance, während sein Kollege Brawn "mit gemischten Gefühlen" jubelte: "Fantastisch für Rubens! Er hat mit den Reifen bei diesen Bedingungen alles richtig gemacht. In Q2 hatte er ein bisschen Glück, Jenson hingegen nicht. Wir waren auf den falschen Reifen - Intermediates wären besser gewesen. Aber Rubens hat es auch geschafft."

Was für Vettel möglich gewesen wäre, demonstrierte sein Teamkollege Mark Webber, der nach der einstündigen (!) Unterbrechung zu Beginn des zweiten Qualifyings bei behutsam besser werdenden Bedingungen immer mehr zu seinem Rhythmus fand und auf Intermediates im Top-10-Finale sogar richtig konkurrenzfähig war. Dem Australier fehlten am Ende nur 92 Tausendstelsekunden auf Barrichellos Pole-Position-Zeit.

Sutil im Regen in seinem Element
Nach hinten hatte Webber 0,245 Sekunden Luft auf Regenspezialist Adrian Sutil im Force-India-Mercedes, der die Gunst der Stunde nutzte und wieder einmal über sich hinauswuchs: "Ich gehe immer ans Limit - mit diesem Auto geht es nicht anders! Am Freitag lief es nicht so gut und ich hoffte auf Regen. Ab Q2 stimmte die Balance wirklich gut und meine Runde in Q3 war echt stark. Ich freue ich riesig, dass ich wieder hier sitzen darf", jubelte der Deutsche.

Zuvor hatte sein Stallgefährte Vitantonio Liuzzi (15.
) zu Beginn des zweiten Abschnitts für die zweite und längste Unterbrechung gesorgt: "Ich habe mich nicht verletzt, aber vom Auto ist leider nicht viel übrig geblieben. Ich hatte mitten auf der Gerade einfach Aquaplaning - sogar noch vor dem Anbremsen! Die Bedingungen waren extrem. In der Phase hat es am meisten geregnet", sagte der Italiener über seinen Crash vor dem Senna-S.

Schuld am ersten Abbruch war bei strömendem Regen gleich zu Beginn war Liuzzis Landsmann Giancarlo Fisichella (20./Ferrari), der mitten im Senna-S das Heck außer Kontrolle verlor und dabei den Motor abwürgte, "weil das Anti-Stall-System wieder nicht funktioniert hat", wie der Ersatzmann für den verletzten Felipe Massa schimpfte. Fisichella war bis dahin im Regen gut unterwegs und lag zum Zeitpunkt des frühen Abbruchs an zweiter Stelle.

Räikkönen solider Fünfter
Viel besser schlug sich Ferraris Einserfahrer Kimi Räikkönen, der mit 0,592 Sekunden Rückstand Fünfter wurde - nur 0,071 Sekunden hinter Jarno Trulli (Toyota). Sébastien Buemi (Toro-Rosso-Ferrari/+ 0,674) wurde starker Sechster vor Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 0,750). Letzterer hatte in den beiden ersten Qualifyings noch Bestzeit erzielt und schnupperte vermeintlich an seiner ersten Pole-Position, im Finish konnte er aber nicht mehr so massiv zulegen wie die Konkurrenz.

Robert Kubica (8./BMW Sauber F1 Team/+ 1,055), Kazuki Nakajima (Williams-Toyota/+ 1,098) und Alonso (+ 1,846) rundeten die Top 10 ab. Kubica und Alonso wechselten im Top-10-Finale mittendrin auf einen frischen Satz Bridgestone-Intermediates, was jedoch keinen großen Unterschied machte. Auf Full-Wets fuhr am Ende sowieso niemand mehr. Elfter wurde Formel-1-Neuling Kamui Kobayashi (Toyota), der Timo Glock würdig vertrat.

Genau wie Vettel verzockte sich heute auch Nick Heidfeld mit dem Setup. Der BMW Sauber F1 Team Pilot hatte als 19. nicht den Funken einer Chance auf den Aufstieg: "Wir sind mehr aufgeschwommen als rumgefahren. Das Problem war, dass ich mit der Bodenhöhe zu niedrig war. Dass es so extrem regnen würde, hätte ich nicht gedacht", seufzte er. Allerdings geht Heidfeld davon aus, dass das Wetter im Rennen besser sein wird.

Silberpfeile mit Trockensetup
Das gleiche Schicksal ereilte McLaren-Mercedes: "Wir sind mit einem Trockensetup gefahren", bestätigte Lewis Hamilton, für den auf Platz 18 Endstation war. Damit musste er sich sogar seinem Stallgefährten Heikki Kovalainen um 0,140 Sekunden geschlagen geben. Ob der silberne Poker aufgehen wird, ist fraglich, denn selbst wenn es morgen abtrocknen sollte, müssen sich die beiden erst einmal ihren Weg durch das Feld bahnen.

"Eine herbe Enttäuschung: Wir waren gestern im Trockenen voll konkurrenzfähig, heute im Nassen war es das krasse Gegenteil. Unsere Autos lagen für diese Wassermassen vielleicht zu tief und sind deshalb mehr gesurft als gefahren. An unseren Fahrern lag es sicher nicht", bilanzierte Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Und: "Für Sebastian tut mir es außerordentlich leid, aber es war bestimmt kein Fahrerproblem. Kopf hoch! Solche Rückschläge machen einen sehr Guten nur noch besser."

Wie sich das morgige Rennen entwickeln wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand seriös einschätzen, weil viel vom Wetter abhängt. Barrichello hat aber gute Chancen, seine Pole-Position in einen Zehner umzuwandeln und damit die WM-Entscheidung zu vertagen. Um es bis Abu Dhabi spannend zu halten, braucht der Brasilianer um mindestens fünf Punkte mehr als Button. Vettel kann indes wirklich nur noch ein WM-Wunder helfen...

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