Auch wenn die Formulierung von Changbier etwas überspitzt und wohl auch nicht ganz ernst gemeint war, zeigt sie doch die Tendenz auf, wobei das sicher eher für andere Asia-Staaten gilt als für Thailand, wie man ja auch schon daran sieht, wie sich chinesische und indische Firmen in Europa breitmachen, siehe Arcelor-Mittal, Tata etc. Thailand selbst lebt nur noch von der Substanz die sie sich anfressen konnten, als das Land noch von Krieg, Chaos und Betonkommunismus umgeben war, Neuinvestitionen finden doch kaum noch statt. Kein Wunder, wenn andere Länder zuverlässiger, disziplinierter, gebildeter, produktiver und dabei noch billiger sind. Der Infrastrukturvorteil den TH mal hatte, löst sich auch in Luft auf, man schaue sich nur das lächerliche mobile Internet an, und dagegen z.B der rasante Ausbau des chineschen Eisenbahnnetzes mit Hochgeschwindigkeitszügen etc.
Das mit den Exporten hochwertiger Güter ist auch alles nur Augenwischerei, da es sich nur um reine Montagefabriken handelt, findet kaum Wertschöpfung, statt, d.h es sind mehr oder weniger nur durchlaufende Posten.
Ob eine Abwertung des Baht dem Expat/Touristen oder Thailand selbst wirklich was bringt, wage ich auch zu bezweifeln, weil in gleichem Masse die Inflation steigen würde, weil das was wirkich teuer ist, und das was davon abhängt, in Auslandswährung fakturiert wird. (Energie und vieles andere in US$, Fahrzeuge/(Land)Maschinen in JPY) in € eher weniger, ich denke das würde ein Nullsummenspiel