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Autor Thema: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010  (Gelesen 136675 mal)

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dii

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1305 am: 09. Dezember 2010, 05:53:59 »

... {[  @ Mai sabeidi

 
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...Alkohol macht langsam dumm - egal,wir haben Zeit... kein Sklave mehr  >:

arthurschmidt2000

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1306 am: 09. Dezember 2010, 09:25:42 »

Zitat
Thailand will weg vom Dollar für Internationale Abwicklungen

Und an welche Währung hat man dann wohl gedacht?

Vielleicht kann mir ja auch mal jemand erklären, wieso ein solcher Wechsel den Außenwert einer Währung beeinflussen soll.
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pattran

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1307 am: 10. Dezember 2010, 21:33:56 »

Laut der EZB lauern noch böse Überraschungen auf die Finanzstabilität

Die Stabilität des Euro-Finanzsystems wird durch das negative Zusammenspiel zwischen öffentlichen Finanzen und Bankensystem bedroht. Die EZB appelliert an die Politik, die Haushaltssanierung voranzutreiben.

cae. Frankfurt ⋅ Die Stabilität des europäischen Finanzsystems bleibt fragil. Zu diesem Schluss kommt die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem jüngsten Bericht über die Finanzstabilität in der Euro-Zone. Wie die Notenbank am Donnerstag bei der Präsentation des Berichts in Frankfurt betont hat, bereitet ihr vor allem das negative Zusammenspiel zwischen angespannten öffentlichen Finanzen und der Verwundbarkeit gewisser Teile des europäischen Bankensystems Kopfzerbrechen.

Teuflisches Dreieck:

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/kein_platz_fuer_selbstgefaelligkeit_1.8615853.html
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Die Frau ist ein Mensch, bevor man sie liebt, manchmal auch nachher; sobald man sie liebt, ist sie ein Wunder.

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namtok

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1308 am: 11. Dezember 2010, 21:59:30 »

Unser Altkanzler hat da seine eigene Meinung, die nicht jedem gefallen dürfte....


Schmidt hadert mit der "Rechthaberei" der Deutschen

Der Altkanzler sieht Deutschland in der Euro-Krise in einer besonderen Pflicht. ...


.... sei die Bundesrepublik die sozial- und finanzpolitisch leistungsfähigste Nation unter den großen Volkswirtschaften. Aus diesem Grund müsse Deutschland mehr helfen als weniger leistungsfähige Nachbarn, sagte der Altkanzler.


http://www.welt.de/wirtschaft/article11525065/Schmidt-hadert-mit-der-Rechthaberei-der-Deutschen.html
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██████  Ich sch... auf eure Klimaziele !

Ozone

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1309 am: 12. Dezember 2010, 05:08:31 »

Am Abgrund

Gut gemachte Doku zur Euro Krise, in der u. a. die gern totgeschwiegene Rolle Deutschlands als Booster des Schuldenmachens etwas genauer erläutert wird. Ebenfalls im Fokus  wie man in Brüssel und insbesondere in Berlin sehr wohl von den betrügerischen hellenischen Staatshaushaltungen wusste und aus Eigennutz nichts dagegen unternahm.

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=e447b165-b214-45d8-b710-f2c4aafeff5f

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Farangs besitzen teure Uhren, Thais haben mehr Zeit

hmh.

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1310 am: 12. Dezember 2010, 06:31:18 »

Das kann ich bestätigen. Unter Journalisten war seinerzeit zumindest allgemein bekannt, daß gerade Griechenland als ach so hochgelobtes Nest der Urdemokratie in Europa unbedingt mit ins Euro Boot geholt werden sollte. Dagegen anzurecherchieren war einfach nicht genehm und deshalb hat es wohl kaum einer gemacht.

Außerdem ist schon längst verdrängt, daß die D-Mark in ihren letzten Jahren die Weichwährung in Europa war. Da ich zu der Zeit häufig nach Italien gereist bin, erstaunten mich seinerzeit die von Jahr zu Jahr plötzlich gegenüber der DM erheblich steigenden Lira-Kurse! Das war ganz schön heftig, nachdem es vorher jahrzehntelang umgekehrt gelaufen war.

Faktum ist, daß die Deutschen der Euro gerade noch vor dem Absturz gerettet hat. Kein Land profitiert heute mehr vom Euro als Deutschland. Der Rest ist Verschwörungstheorie für Stammtischwissende und sonst gar nichts.
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2010, 06:34:44 von hmh. »
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theworldismyhome

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1311 am: 12. Dezember 2010, 08:37:09 »

selbstverständlich war die DM zuletzt eine Weichwährung, weil D mit der Schaffung blühender Landschaften überfordert war, und sich Italien z.B. einmalig angestrengt hat um die Konvergenzkriterien zu schaffen. Das hat sich aber dramatisch geändert, D hat seine Hausaufgaben teilweise zumindest gemacht (Hartz4, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit), während sich andere in der €-Hängematte ausgeruht haben, kostet der € uns mittlerweile mehr, als er uns jemals genutzt hat. Ausserdem hmh, musst du deine pathologischen Minderwertigkeitskomplexe nicht bei jeder unpassenden Gelegenheit dahingehend zum Ausdruck bringen, dass du konträre Meinungen in deiner lächerlichen Hybris gleich als Stammtischverschwörung deklarierst.
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arthurschmidt2000

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1312 am: 12. Dezember 2010, 08:59:39 »

Zitat
Kein Land profitiert heute mehr vom Euro als Deutschland.

Könntest Du dies auch mit Fakten belegen?
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hmh.

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1313 am: 12. Dezember 2010, 09:10:47 »

Tja, schwierig wenn man zum Beispiel vor allem Kopp-Verlag und so liest.

Aber notfalls geht auch Internet.  :o  Schon mal was von "Google" gehört?

http://www.google.de/search?hl=de&q=deutschland+profitiert+vom+euro&aq=0&aqi=g1&aql=&oq=Deutschland+profitiert+vom+&gs_rfai=
1,8 Millionen Treffer  C--
Nur kritisch auswählen mußt Du leider noch selbst  }{

Am besten mal Steintisch ausfallen lassen und auf gehts!  ;]
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WaltiTH

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1314 am: 12. Dezember 2010, 09:22:19 »

Es geht doch vor allem darum das einige Laender zuviel dem Euro zugemutet hat.
Griechenland z.B. haette nie und nimmer reinduerfen.
Da jeiner weiss wie es ohne Euro gelaufen waere kann man weniger vom profitieren sprechen, wenn bei den grossen EU Laendern kaum Veraenderungen beim Wechselkurs waeren dann waere das auch nicht so schlimm.
Einzig und allein gegenueber dem Dollar waere wohl die deutsche Mark staerker
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Kern

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1315 am: 12. Dezember 2010, 09:51:28 »

Hallo Hans


Zur DM als Weichwaehrung, zum vernuenftigen Lagerungsort der deutschen Gold-Reserven und zu einem Absturz Deutschlands ohne die Euro-Einfuehrung haben wir wohl ziemlich unterschiedliche Meinungen.

Aber mir geht es um:
  Kein Land profitiert heute mehr vom Euro als Deutschland.

Das gilt zwar fuer etliche Unternehmen und den Fiskus, aber “Otto Normalverbraucher” schaut dabei durch stagnierende Nettoloehne in Verbindung mit staendig steigenden Preisen, Vermehrung der Billiglohn-Arbeitsstellen, real sinkenden Rentenanspruechen, stetig steigende Verschuldung der Oeffentlichen Hand usw. ziemlich bloed aus der Waesche.
Gewinne werden privatisiert (bzw. schluckt die unersaettliche und misswirtschaftende Oeffentliche Hand) und Verluste werden sozialisiert.
Die Zeche fuer den gigantischen und sich wohl weiter aufblaehenden Euro-Rettungsschirm auf Schuldenbasis, fuer Griechenland-, Irland- und Welches-Land-ist-das-naechste-Hilfe, und fuer diverse zumindest zweifelhafte, aber teure Politiker-Entscheidungen (z.B. jahrzehntelange enorm teure und uneffektive Arbeitslosen-Politik) zahlt der kleine Mann. Und das ist ihm klar!

Deswegen ist die Begeisterung ueber den Euro an der Basis sehr gedaempft.


Gruss   Achim
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hmh.

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1316 am: 12. Dezember 2010, 10:08:16 »

Du rennst offene Türen ein.

Die Probleme, die Du aufzählst, sind aber kein Problem des Euro, sondern unserer besch... äh, naja, sagen wir mal bescheidenen Regierung in den letzten 40 Jahren.

Ohne Euro ginge es uns aber noch erheblich bescheidener.

Wenn wir die DM noch oder wieder hätten und wenn sie stabil wäre, gäbe es eine ungeheure Aufwertung, die unsere Wirtschaft ruinieren würde und die Arbeitslosigkeit ins nahezu Unendliche treiben.

So aber brummt die Wirtschaft im Vergleich zu fast allen europäischen Ländern. Warum? Weil der Euro schwach ist, und Deutschland deshalb als Exportnation Nr. 1 in Europa den meisten Gewinn daraus zieht. Ohne Euro würden wir mit unserer ach so stabilen DM in die Röhre gucken.

Wenn diese DM noch stabil wäre, was sehr stark zu bezweifeln ist.
« Letzte Änderung: 12. Dezember 2010, 10:11:51 von hmh. »
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Kern

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1317 am: 12. Dezember 2010, 11:33:34 »

Die Idee eines Euro als Waehrung fuer einige wenige Staaten finde ich grundsaetzlich annehmbar, aber in Anbetracht dieses enorm wichtigen Themas ist die reale Wischi-Waschi-Konstruktion des Euro absolut ungenuegend, verantwortungslos, verlogen und wahnsinnig.

Was fuer etliche Unternehmen ein Segen ist, wird sich fuer wahrscheinlich fuer Hunderte Millionen von Europaeern als Albtraum heraus stellen.

.................

Die Geldwirtschaft soll idealerweise dem Menschen den Handel, das Wirtschaften und damit das Leben erleichtern.
Aber seit bald hundert Jahren ueberwuchert die Geldwirtschaft die "reale Wirtschaft" (in der eine Wertschoepfung nicht durch Spekulation, sondern durch Ackerbau, Maschinenbau, Handel, Dienstleistung, Arbeitsleistung usw.) in zunehmendem Masse.
(Natuerlich sind dabei die Grenzen zwischen den Wirtschaftssektoren fliessend.)
Diese internationale, kaum zu bremsende Spekulationsgier einer Minderheit fuehrt zu immer mehr schwer durchschaubaren "Wertpapieren" (besser wohl: Wettscheinen, Zocker-Derivaten, Massen-Verdummungs-und-Betrugs-Konstruktionen etc.) und schafft eine gigantische Wertschoepfung, die auf sehr toenernen Fuessen steht (Beispiel: Bankenkrise).

Diese Geldwirtschafts-Wertschoepfung entsteht teilweise sehr zu Lasten der anderen Wertschoepfungen, weil der Geldwert ausgehoehlt wird (Beispiel:Geldmengenwachstum).
Praktisch beeinflusst die Geldwirtschaft die anderen Wirtschaftssektoren immer mehr und fuehrt sie voller Gier auf eine unkalkulierbare Achterbahnfahrt ohne erloesendes Ziel.

Und vor diesem Hintergrund zwingen nun kurzsichtige und das eigene Volk hemmungslos verschuldende Politiker Staaten wie Oesterreich und Deutschland mit Staaten wie Griechenland und Portugal unter eine gemeinsame "harte" Waehrung.  {+


Prost Mahlzeit!

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pierre

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1318 am: 12. Dezember 2010, 12:39:21 »


So aber brummt die Wirtschaft im Vergleich zu fast allen europäischen Ländern. Warum? Weil der Euro schwach ist


na wenn die wirtschaft nur noch brummt, weil in deutschland hergestelltes billiger ist, und nicht mehr weil es innovativ, und qualitativ besser ist - dann ist die deutsche wirtschaft aber falsch aufgestellt.
ich sehe das nicht so.
deutsche waren werden wegen ihrer quali gekauft, und auch ein leicht hoeherer preis, der nach einer rueckkehr zur dm oder einem "nordeuro" der fall waere, wuerde daran nix aendern. ausserdem wird ausser acht gelassen, dass ein grossteil des momentanen "booms" aus der erhoehten binnennachfrage resultiert, womit der eurokurs nun schon mal gar nix zu tun hat.
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Ar-one

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Re: Devisen... THAI BAHT (THB) 2010
« Antwort #1319 am: 12. Dezember 2010, 14:30:53 »


Ohne Euro ginge es uns aber noch erheblich bescheidener.

Wenn wir die DM noch oder wieder hätten und wenn sie stabil wäre, gäbe es eine ungeheure Aufwertung, die unsere Wirtschaft ruinieren würde und die Arbeitslosigkeit ins nahezu Unendliche treiben.

So aber brummt die Wirtschaft im Vergleich zu fast allen europäischen Ländern. Warum? Weil der Euro schwach ist, und Deutschland deshalb als Exportnation Nr. 1 in Europa den meisten Gewinn daraus zieht. Ohne Euro würden wir mit unserer ach so stabilen DM in die Röhre gucken.

Fehlt nur noch der Zusatz: Der Euro ist alternativlos!!

Schon mal dran gedacht, dass die deutsche Wirtschaft mit der harte DM auch nicht in die Röhre schaute? Und, dass eine aufgewertete, neue DM im Umkehrschluss, vieles was importiert wird - um zum Beispiel Waren zu produzieren, die danach günstiger verkauft werden könnten - billiger wird?

Jedenfalls ist das Euro Gebäude, dank dekadenter Politiker, jetzt schon so weit, den gleichen Fehler zu machen, der den Banken das Genick brach. Es soll ein künstliches “Produkt” geschaffen werden, das die Schulden dahinter “elegant” verpackt. Der Euro Bond!
Noch keine zwei Jahre zuvor wurden Milliarden und Abermilliarden in den gierigen Schlund des Bankenschutzprogramms geschaufelt, nur um jetzt auf der gleichen Welle zu reiten. Dekadent und dermaßen abgehoben, die ganze Drecksbande in Brüssel. Raus aus dem Euro. Es kann nur noch schlimmer werden.

Im übrigen, würden sich die deutschen Bürger bedeutend wohler in der Armut wegen ihrer neuen, zu stark aufgewerteten DM fühlen, als in der Armut des gebeutelten Euros im Länderfinanzausgleichssystem.
 
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