Ich werde das Gefühl nicht los, dass da der Steuerzahler noch dazwischen geschoben wird, bis die Air Berlin in neue Hände übergeht. 150mio könnte z. B. die Lufthansa aus der Portokasse bezahlen. 
Gibt es wirklich eine Portokasse bei der Lufthansa ?
aktiencheck.de informiert dazu: Die Deutsche Lufthansa AG hat am 2. August ihre Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2017 präsentiert.
Die Nettokreditverschuldung wurde um mehr als die Hälfte auf 1,1 Mrd. EUR reduziert. Der Vorstand der Deutschen Lufthansa AG hat seine Prognose für das Gesamtjahr erhöht.
boerse-online.de warnt dringenst: Wird die Lufthansa tatsächlich der Profiteur der Insolvenz von Air Berlin? Nach Einschätzung von Daniel Roeska vom Analysehaus Bernstein hängt dies entscheidend von den Details eines Deals ab:
"Würde die Lufthansa das gesamte Unternehmen kaufen und seine finanziellen Verpflichtungen sowie dessen Beschäftigte unter den bestehenden Tarifbedingungen übernehmen, wäre das ein Desaster", schrieb der Luftfahrtexperte in einer Studie.
Denn damit würde sich das Kostenproblem der Lufthansa nur noch verschärfen.
Sollte ein Abkommen hingegen scheitern und Air Berlin zusammenbrechen, stünde die Lufthansa vor einer plötzlichen und großen Angebotslücke auf dem deutschen Flugmarkt. Diese entstünde "genau zu dem Zeitpunkt, zu dem Ryanair ihre ambitionierten Expansionspläne vorantreibt", schrieb Roeska.
Auf die Frage, ob letztlich dieses Szenario oder aber die Übernahme der kompletten Air Berlin mit allen Belastungen das größere Übel für die Lufthansa wäre, urteilte Roeska: "Wir sind nicht sicher, welches Szenario uns weniger gefällt."
Gerald Koo vom Analysehaus Liberum betonte dagegen die Risiken für die Lufthansa. Air Berlin habe mit ihrem Anteil am deutschen Flugmarkt für die Lufthansa lange Zeit wie ein "Abschirmschild" gegen den Markteintritt anderer Billigflieger gewirkt. Die nun frei werdenden Kapazitäten werde sich die Lufthansa sichern müssen, indem sie Flugzeuge und Personal von Air Berlin kauft.
"Wir sehen hier Risiken mit Blick auf die Kosten", schrieb der Experte. Wenn die Lufthansa überhaupt Erträge aus einer Übernahme des Geschäfts von Air Berlin erzielen wolle, müsse sie also die nicht wettbewerbsfähigen Kosten der letztlich gescheiterten Airline senken.
Was ist der wahre Grund fuer den 150 MILLIONEN EURO DER MERKEL-REGIERUNG FÜR DIE STERBENDE FLUGLINIE AIR BERLIN ?
Air-Berlin ist pleite! Was das mit Merkels Wiederwahl zu tun hat - 16. August 2017

Das Licht geht aus bei Deutschlands zweitgrößter Fluglinie. Schwerste Fehler und Größenwahn bei den Managern, die sich wie so oft als Nieten im Nadelstreif erwiesen, und Ölscheichs aus Abu Dhabi, die den Geldhahn endgültig zudrehten, machten Air-Berlin den Garaus. Eigentlich dürfte in der Insolvenz kein Flugzeug mehr fliegen. Doch, oh Wunder, die Bundesregierung springt mit einem Kredit von 150 Millionen Euro aus Steuergeldern ein.
Das ist natürlich schön für die Kunden und Mitarbeiter der Air-Berlin. Allerdings, ein fader Beigeschmack bleibt:
Warum gibt es Geld für Air-Berlin, es gab aber keines für das Opelwerk in Bochum, oder die Stahlindustrie in Duisburg-Rheinhausen, oder, oder oder?
In wenigen Wochen ist die Bundestagswahl und durch die Großzügigkeit will sich Merkel buchstäblich Stimmen kaufen.
Es wäre sehr unschön gewesen, wenn Merkel genau vor der Wahl Zigtausende deutsche Urlauber irgendwo in der Welt hätte festsitzen lassen, weil Air-Berlin nicht mehr fliegt. Das wäre eine Steilvorlage für alle Regimegegner und insbesondere die böse AfD gewesen, denn mit Recht wäre gesagt worden:
Kein Geld für ein deutsches Unternehmen und deutsche Familien, aber Milliarden für Merkels braune und schwarze Schätzchen. Kein Geld für Deutsche, aber alles für Moslem- und Neger-Jünglinge, für deutsche Banken und Pleite-Griechen oder den Türken-Diktator Erdogan.
Und 150 Millionen Euro sind ja Peanuts, das kann man locker mal ausgeben, für den „guten Zweck“ (der Wiederwahl) hat man sich wohl im Kanzlerinnenbunker gesagt.
Nach Medienberichten reicht das Geld für drei Monate Flugbetrieb für Air-Berlin. Das reicht auch, dann ist die Wahl im Merkel-Sinn gelaufen, dann können sich Lufthansa und Easyjet die Filetstücke rausschneiden aus der Air-Berlin-Leiche, und das Geld kann Merkel alternativlos für wichtigere Dinge verwendet werden.
Und sich mit 150 Millionen Euro Steuergeld einen Heiligenschein und die Wiederwahl zu erkaufen, passt zu Merkel. Billig ist es allemal. Durchschaubar aber auch.
Quelle:
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