Wenn eine Partei,die im Bundestag sitzt Instrumente einrichtet,die es ermoeglichen
andere oder eine bestimmte Berufsgruppe denunziert zu werden,ist Feuer am Dach.
Insbesondere dann,wenn man die zurueckliegende und juengere Vergangenheit des
deutschen Volkes in der Erinnerung hat.
Da hilft auch nicht,wenn man dies mit Schoenreden,Beschwichtigen und Abwiegeln be-
schoenigen wolle und dabei sogar das schwachsinnige Argument,es handle sich um
eine Notwehraktion,weil dies die boesen anderen Parteien es herausfordern,einwendet.
Lachhaft ist auch,wenn man den Eindruck vermitteln will,dass die AfD andere Parteien
vor sich hertreibt.
Keine einzige parlamentarische Vorlage der AfD hat es zu einen Gesetz gebracht.Oefter
schon waren die Vorlagen handwerklich derartig mangelhaft,dass sie nicht in den Aus-
schuessen behandelt werden konnten.
Das duerfte der Parteifuehrung nicht entgangen sein,weil ein Aufgebot von Gesundbetern
unentwegt bei der Arbeit ist,die tatsachlichen Zustaende schoenzureden.
Wird ueber laengere Zeit nicht viel nuetzen und es stellt sich die Frage,ob die AfD in
10 Jahren noch eine mittlere politische Kategorie ist.
Das Waehlerpotential scheint in den westlichen Bundeslaender ausgeschoepft zu sein.
Dies liegt um die 12 - 15 %.In den oestlichen Bundeslaender liegt der Wert hoeher und
wird sich in den kommenden Wahlen ausdruecken.
Profitiert die AfD derzeit durch die Schwaeche der Altparteien,kann das Pendel schnell um-
schlagen,wenn andere Persoenlichkeiten anstelle der jetztigen Fuehrung bei der Union und
SPD ruecken.
Wie die Waehlerstromanalyse bei der Hessenwahl zeigt,haben ehemalige Waehler der CDU
und SPD fuer den Wahlerfolg bei der AfD gesorgt.
Rund 33 % der Gesamtstimmen fuer die AfD kamen von ihnen.
Ich bin mir sicher,dass diese Wanderwaehler wieder in den Schoss ihrer Stammpartei zurueck-
kehren werden,wenn ueberzeugende Politik gemacht wird.
Jock