Und das, obwohl wir im Jahr weit über sieben Milliarden Euro nur für Solar zahlen.
Illuminati weist ja gern darauf hin, dass unser Geld eigentlich völlig wertlos ist, also wen juckt es dann?
Auch schrieb er, dass die Chinesen mit dem Tausch Solarpanel gegen grüne und noch feuchte Scheine, er meinte wohl wertlosem Geld, völlig zufrieden sind. Nun, was kann uns dann Besseres passieren? Das ist ja beinahe geschenkt! Preiswerter geht es ja wohl kaum noch. Aber vielleicht kann da jemand nur nicht richtig rechnen.
Der Mensch ist schon ein eigenartiges Wesen. Als Verbraucher sucht er nach dem günstigsten Angebot, als Anbieter seiner Arbeitsleistung dagegen möchte er so viel wie möglich verdienen. Es bedarf keines langen Nachdenkens, um einzusehen, dass das nur schwer zusammen geht.
So zwischen 1500 und 1750 gab es viele Autoren, die Aspekte der Nationalökonomie publizierten, sie werden heute als Merkantilisten bezeichnet. Diese Autoren betrachteten den Außenhandel als ein Nullsummenspiel, was der eine gewinnt, verliert der andere. Und so waren sich die meisten Autoren darüber einig, dass der Reichtum einer Nation steigt, wenn mehr Güter exportiert als importiert werden. Es bedarf keines langen Nachdenkens, um einzusehen, dass nur einzelne, nicht aber alle Nationen so etwas zeitgleich können.
Aber ganz so einfach war es doch nicht. Damals galten Edelmetalle als Zahlungsmittel und als Maßstab für den Reichtum einer Nation. Manche Staaten kontrollierten Gold- und Silberminen, manche nicht. Und so hoffte man, dass es über diesen Mechanismus zu einem Ausgleich der Geldbestände zwischen den Nationen kommen würde.
Die damaligen Habenichtse waren auf Exporte angewiesen und legten damals den Grundstein für ihre spätere Industrialisierung, während diejenigen, die da mit hohem Aufwand neues Geld aus der Erde klaubten, später ein wenig zurückgefallen sind.
Auch damals war jedem klar, dass man Handel nur mit jemandem treiben kann, der auch was anzubieten hat. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Nur hat sich inzwischen die Erkenntnis (nicht bei allen) durchgesetzt, dass so etwas auch ohne Edelmetalle ganz gut funktionieren kann, es reicht völlig, wenn man lediglich Güter und Dienstleistungen tauscht.
Nun weiß jeder, Konkurrenz ist gut für das Geschäft, konkurriert aber jemand mit mir, ist das ruinös und unfair. Das hängt damit zusammen, dass jeder von uns sowohl Konsument wie auch Anbieter von Arbeitsleistungen ist.
Ich erinnere an das Beispiel der Textilindustrie. In Deutschland gingen zwischen 1955 und 1980 dort rund 400.000 Arbeitsplätze verloren. Für die Betroffenen und viele Regionen seinerzeit sehr unangenehm, aber vielleicht war das auch nur ein Preis, den Deutschland (und auch andere „entwickelte“ Länder) für den Freihandel (und dem damit verbundenen Wohlstandsgewinn) haben zahlen müssen.