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Autor Thema: Gallensteine  (Gelesen 11813 mal)

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MIR

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Gallensteine
« am: 05. September 2010, 13:01:02 »

Hatt sich jemand schon mal Gallensteine in Thailand entfernen lassen?
Wenn ja, wo ist es am besten. Wir sind in der naehe von  Sa Wang Daen Din (75 km von Udon Thani) beheimatet.

Meine Frau har 2 Steine 2cm und 3 cm Gross, und ich moechte das Sie entfernen laesst.
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malakor

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Re: Gallensteine
« Antwort #1 am: 05. September 2010, 14:45:45 »

Ich wuerde das im Krankenhaus machen lassen. 
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drwkempf

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Re: Gallensteine
« Antwort #2 am: 05. September 2010, 16:18:03 »

Hallo Mir,

richtig, die Gallensteine sollten operativ entfernt werden, am besten in einer Klinik, die das endoskopisch - also ohne großen Bauchschnitt  - machen kann.
Du lebst ja in der Pampa, gleich weit entfernt von Udon und von Nongkhai.
In beiden Städten gibt es Wattana Hospitals, die einen guten Standard haben.
Adresssen bzw Telefonnummern

คุณ ณัฐธิรา ตั้งสืบกุล : ผู้จัดการทั่วไป
Natthira Tangsubkul : General Manager
โทร. 09-4985841 email : Natthira@wattanahospital.net
พ.ญ. พีรวรรณ ตั้งสืบกุล ผู้ช่วยผู้อำนวยการทางการแพทย์
Dr Phirawan Tangsubkul : Assistant Medical Director
โทร. 06-7869916 Email : Kelly@wattanahospital.net
 
Kelly spricht ausgezeichnet englisch.

Wolfram
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MIR

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Re: Gallensteine
« Antwort #3 am: 05. September 2010, 16:36:22 »

Danke Wolfram

Fuer die schnelle Antwort.

Werde mich erkundigen was fuer uns in frage kommt.

Wie lang ist in der regel der Aufenthalt in der Klinik beim endoskopischen eingriff?

Gruss
Andreas
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drwkempf

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Re: Gallensteine
« Antwort #4 am: 05. September 2010, 18:03:58 »

Lieber Andreas,

in Deutschland üblicherweise etwa drei Tage für eine Laparoskopische Cholezystektomie (endoskopische Gallenblasenentfernung)/laparascopic cholecystectomy (nach diesem Operationsverfahren musst Du fragen)

Voruntersuchungen können ambulant durchgeführt werden (Untersuchung, Labor, EKG, Vorstellung beim Aästhesisten und Operateur)

Tag1: Pat kommt frühmorgens nüchtern zur OP.
Tag 2: Pat . kann schon wieder aufstehen, essen und trinken
Tag 3: Kontroll-Ultraschalluntersuchung. Bei hinreichender Beschwerdefreiheit Entlassung.

Schonung für zwei Wochen


Wolfram
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MIR

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Re: Gallensteine
« Antwort #5 am: 05. September 2010, 18:50:34 »

Danke Wolfram

Fuer die Auskunft, so weiss ich bescheid wie lange es dauert, und kann dem entsprechend Planen.

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georg

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Gallensteine entfernen auf natürliche Basis
« Antwort #6 am: 06. September 2010, 11:27:24 »

Gallensteine entfernen auf natürliche Basis ohne chirurgischen Eingriff

http://www.alpenparlament.tv/playlist/109-gallenstein-operation-auf-natuerliche-weise

Der Tip kam aus meinem Bekanntenkreis die die Therapie mit Erfolg durchgeführt haben.

gruss georg
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drwkempf

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Re: Gallensteine
« Antwort #7 am: 06. September 2010, 16:48:18 »

@#6

Es konnte nicht ausbleiben, dass ich mich auch mit medizinischen Traktaten, wie sie im Video im Beitrag 6 an Nichtmediziner herangetragen werden, auseinandersetzen muss, um zu vermeiden, dass Patienten in falsche Sicherheit versetzt werden.
das ist ärgerlich, weil sehr zeitaufwändig, aber dafür kann der georg natürlich nichts. Er hat seinen Beitrag sicher in allerbester Absicht eingestellt.

Nun zur Sache:
Der Beitrag im Video strotzt vor medizinischem Halbwissen, seine Aussagen sind zum Teil schlicht und ergreifend falsch!

Warum Gallensteine in manchen Menschen entstehen und in anderen Menschen nicht - bei völlig gleichartigen Lebensumständen und bei gleicher Ernährungsweise - ist bis heute nicht im Detail bekannt.

Statistisch gesichert ist, dass Personen, die folgende 5 "f" aufweisen, signifikant häufiger von Gallensteinleiden betroffen werden als der Rest der Bevölkerung.

F1: female   -   weiblich
F2: forty    -   (über) vierzig (Jahrealt)
F3: fertile   fruchtgar (haben Kinder zur Welt gebracht
F4: fair   -   blond (hellhaarig/hellhäutig)
F5: fad   -   Übergewichtig

Weiter wissen wir, dass Galllensteinleiden in Familien gehäuft auftreten.
Das mag an einzelnen Genen liegen, aber durchaus auch an den in der Familie vererbten Lebensgewohnheiten.

Steine bilden sich (weit überwiegend!!!) in der Gallenblase, nur selten in den Gallengängen.
Hier ist aus unbekannten Gründen die Gallenblase erkrankt, weshalb es auch nichts bringt, nur die Gallensteine zu entfernen und die kranke funktionsgestörte und dadurch steinbildende Gallenblase im Körper zu belassen.

Bei der Gallenblasenoperation wird also - ähnlich wie bei einem erkrankten Blinddarm - das erkrankte (und bis heute) nicht heilbare Organ entfernt.
In der Vergangenheit immer wieder durchgeführte Versuche, die Gallensteine zu zertrümmern (mit Ultraschallwellen), ähnlich wie man das ja auch mit Nierensteinen macht, hat nicht nur nicht zum Erfolg geführt, meistens mussten die so behandelten Patienten entsetzlich leiden, wenn beim Abgang der Steinfragmente durch die Gallenwege schlimmste Gallenkoliken auftraten.
Schlimmer noch: Selbst wenn es gelungen war, die Stine aus der Gallenblase zu entfernen
 nach Monaten oder wenigen Jahren waren neue Steine in der Gallenblaseentstanden! Da capo!!!

Bei Gallensteinleiden drohen die folgenden Komplikationen:

Die Gallenblase kann sich entzünden, vereitern und schließlich durchbrechen.
Dieser Vorgang ist mit heftigen rechtsseitigen Oberbauchschmerzen verbunden, die den bekannten Gallenkoliken an Intensität in nichts nachstehen. Fließt bei geplatzter Gallenblase Gallenflüssigkeit (und dabei die zu diesem Zeitpunkz meist reichlich in der Gallenflüssigkeit vorhandenen Bakterien) in den bauchraum, so entsteht die So genannte "Gallige Peritonitis/Bauchfellentzündung", die das Leben des Patienten aufs Höchste bedroht. Viele dieser Patienten sind dann auch durch Operation und medikamentöse Intensivbehandlung nicht mehr zu retten!

Überleben sie erfreulicherweise die Operation, so drohen den Überlebenden Patienten Verwachsungsbeschwerden infolge der massiven Entzündung im Bauchraum, die ihrerseits lebenslange Schmerzen nach sich ziehen können und weitere Operationen zur Folge haben.
Etlichen dieser Patienten kann schließlich nur noch - und das oft noch eingeschränkt - mit der Anlage eines bleibenden künstlichen Darmausgangs (Anus Praeter) geholfen werden.
Mal ehrlich - Wer will denn sowas??? {+

Ein weiterer Punkt gibt zu denken:
Gallenblasenkrebs ist selten.
Kein Arzt hat bisher Gallenblasenkrebs beobachtet, wenn keine Gallensteine vorhanden waren.
Für Gallenblasenkrebs gibt es keine Heilung, die Patienten versterben nach Diagnosestellung meist binnen dreier Monate!

Gallensteine müssen nicht notwendigerweise Beschwerden machen, bei manchen Menschen waren Gallensteine ein Zufallsbefund bei der Obduktion. Bei den eifrig obduzierenden österreichischen Kollegen kann man das nachlesen.
Langezeit herrschte die Meinung vor, Gallensteinpatienten seien nur zu operieren, wenn gallensteinbedingte Beschwerden aufgetreten waren.
Unter den früheren Operations- und Narkosebedingungen und bei der viel geringeren Lebenserwartung war diese Meinung - die sich bei einigen nicht weitergebildeten Kollegen leider bis heute erhalten hat - weit verbreitet.

Die heutige schonende Entfernung der Kranken Gallenblase (mitsamt der Gallensteine) unter modernen Narkosebedingungen hat die Sachlage völlig verändert. Es gibt heute keinen grund mehr, von einer Gallenblasenoperation abzusehen, wenn Gallensteine sonographisch (mittels Ultraschall) gesichert sind. Erfolgt die Operation im so genannten "beschwerdefreien Intervall", so ist sie nur gering belastend und hat eine sehr niedrige Komplikationsrate. Das ist anzustreben.
Anders als früher vermutet ist nach einer Gallenblasenentfernung keine Diät erforderlich!

Mir ist die im Video geschilderte Selbstbehandlung mit Olivenöl und allen möglichen anderen Zusätzen seit Jahren von russischstämmigen Zuwandererpatienten bekannt, die trotz intensiver Selbstbehandlung schließlich doch nur durch eine Operation geheilt werden konnten.
Bei einer der Patientinnen aus dieser Gruppe, einer Reinigungskraft aus unserem Op, die uns wegen der Gallenblasenoperationen immer sanft belächelt hatte, kam jede Hilfe zu spät. Sie entwickelte eine schmerzlose Gelbsucht, bei der Operation fanden wir ein ausgedehntes Gallenblasenkarzinom(Gallenblasenkrebs), die bedauernswerte Patientin verstarb mit nicht einmal 60 Jahren binnen 4 Wochen!
Ich bin der festen Überzeugung, dass diese (sonst völlig gesunde) Patientin heute noch am Leben wäre, wenn die seit mehr als 20Jahren bekannten Gallensteine samt der kranken Gallenblase rechtzeitig entfernt worden wären.

Dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen.
Gallensteine sind ein Risiko, das durch Olivenöl mit einigen Zusätzen auf Dauer nicht beherrschbar ist.
Man kann nur hoffen, dass der Autor des Videos nicht eines Tages Opfer seiner eigenen Fehlmeinung wird.
Ein Konkurrent für die nächste Nobelpreise in Medizin wird er nicht werden.

Wolfram


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Re: Gallensteine
« Antwort #8 am: 07. September 2010, 22:21:50 »

@drwkempf

Danke auch von mir zu deiner ausführlichen Stellungnahme zu diesem Thema. Die ist auch für uns interessant, weil bei meiner Lebensgefährtin bei einem Gesundheits-Check - u.a. Ultraschalluntersuchung des Unterleibs - eben diese Steine festgestellt worden sind. Soweit ich mich erinnere war von 5 mm- Größe die Rede. Der Arzt gab ihr Medikamente und meinte, wenn sie künftig  keine Beschwerden (mehr) habe und die Steine sich nicht vergrößerten, sei eine OP nicht erforderlich. Eine wenig fetthaltige sowie eine ballaststoffreiche Diät sei ratsam.

Dieser Befund beunruhigte mich, so dass ich mich im Internet zu diesem Thema versucht habe schlau zu machen. U.a. fand im in ->
http://www.netdoktor.at/krankheiten/fakta/gallensteine.shtml
http://www.patientenleitlinien.de/Gallensteine/gallensteine.html
folgende Passagen
Zitat
…. Drei Viertel aller Gallensteinträger haben keine Beschwerden. Man spricht in diesem Fall von einem stummen Gallensteinleiden (asymptomatische Cholelithiasis). Treten …..

Zitat
…. Gallensteine treten jenseits des vierzigsten Lebensjahres häufig auf. Meist rufen sie aber keine Symptome hervor. Nur ein Viertel der Menschen mit Gallensteinen muss deswegen behandelt werden.

Bleiben Beschwerden aus, sind meist auch keine medizinischen Maßnahmen notwendig. Symptomatische Gallensteinleiden hingegen erfordern fast immer eine Therapie. Bei Gallenkoliken sollte grundsätzlich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden……[/Que]Wie kann man einem Gallensteinleiden vorbeugen?
……..
Am günstigsten ist eine langfristige Ernährungsumstellung auf eine fettarme, ausgewogene Kost mit reichlich Ballaststoffen - etwa durch Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Hülsenfrüchte sollten Menschen mit Gallensteinen allerdings meiden. Gesundes Essen hilft nicht zuletzt Übergewicht abzubauen, einen weiteren begünstigenden Faktor für Gallensteine. Dabei sollten die Kilos zwar stetig, aber nur langsam purzeln, denn auch ein allzu rascher Gewichtsverlust kann die Bildung von Gallensteinen begünstigen…..


Am meisten überraschte mich beim Lesen die Information, dass ein so großer Prozentsatz der Gallensteinträger  nichts davon spürt. Bei meiner Lebenspartnerin scheint es sich um einen Grenzfall zu handeln. Ab und an vergisst die die guten Diät-Ratschläge des Arztes und spürt dann die Galle(nsteine),
Wie ist deine Erfahrung zu diesen Grenzfällen? Kommen manche oder viele bei entsprechender Lebensführung ohne OP davon oder entwickelt sich daraus  fast immer ein OP-Fall?
Danke im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
ou1
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drwkempf

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Re: Gallensteine
« Antwort #9 am: 08. September 2010, 04:40:11 »

hallo ou1,

wie ich schon geschrieben hatte, waren Gallensteine gar nicht so selten Zufallsbefund bei Obduktionen, d.h. die Patienteen hatten zeitlebens keine Gallenbeschwerden. Das trifft natürlich auch heute noch gelegentlich zu, aber:

Einige Dinge haben sich geändert:

Die Menschen leben heute wesentlich länger, haben also länger das Risiko auch ernsthafter Gallenprobleme, die nicht selten Notfalloperationen erzwingen. Diese Operationen sind besonders bei Menschen im hohen Alter dann gar kein Spaziergang mehr, sondern stellen dann die Gruppe der Patienten, die auch heute noch an einer Gallenblasenoperation versterben. {+ Und das ist noch unnötiger als ein Kropf!
Das Risiko, Gallenblasen/steinbeschwerden zu erleben , steigt mit zunehmendem Alter an. Das allgemeine Op-Risiko auch!

Gallenblasenoperationen waren früher relativ große Operationen, Risiken und Komplikationen waren wesentlich größer als heute, was zur Folge hatte, dass man den Patienten geraten hat, eine Op zu vermeiden, solange keine Beschwerden bestanden. Aus damaliger Sicht machte das Sinn.

Im unkomplizierten Stadium kann man Gallenblase und -steine endoskopisch entfernen, bei zu langem Zuwarten mit nachfolgender akuter Gallenblasenentzündung/-vereiterung muss eventuell auf die althergebrachte Op-Methode operiert werden, also mit recht großem Bauchschnitt und der damit verlängerten Heilungs- und Erholungsdauer/vergrößertem Narkoserisiko.

Narkosen haben bei weitem nicht mehr das Risiko früherer Zeiten. Hier könnt euch schoopthai weitere Informationen liefern.

Langzeitrisiken von Gallensteinleiden (Gallenblasenkrebs) spielten früher kaum eine Rolle, da die Patienten lang vorher an was weiß ich auch immer verstarben.


Es ist heute allgemein state of art, "Gallensteinpatienten" zur Operation "im beschwerdefreien/-armen Intervall" zu raten.
Alles andere ist Schnee von gestern!

Ich werde mich dazu demnächst einmal ganz ausführlich in der TIP-Zeitung äußern, ein offensichtlich ganz sinnvolles Thema.

Wolfram


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georg

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Re: Gallensteine
« Antwort #10 am: 12. September 2010, 17:15:51 »

@#6

Es konnte nicht ausbleiben, dass ich mich auch mit medizinischen Traktaten, wie sie im Video im Beitrag 6 an Nichtmediziner herangetragen werden, auseinandersetzen muss, um zu vermeiden, dass Patienten in falsche Sicherheit versetzt werden.
das ist ärgerlich, weil sehr zeitaufwändig, aber dafür kann der georg natürlich nichts. Er hat seinen Beitrag sicher in allerbester Absicht eingestellt.
....

Genau so ist es und ich bleibe dabei wer die Therapie RICHTIG durchführt und zur Vorbeugung jedes halbe Jahr Sie wiederholt braucht keinen chirurgischen Eingriff.
Therapie durchführbar für Menschen die Vertrauen haben in den selbstheilungsprozess des Körpers alle anderen sind besser aufgehoben bei einem Arzt.
 
Selbst habe ich die Therapie nicht durchgeführt da nicht Notwendig bei meiner Lebensweise, Gallensteine entstehen nur in einem sauren Körpermilieu d.h. industrielle verarbeitete Nahrung nicht jeder der sich nun so ernährt bekommt zwangsweise irgendwann mal Gallensteine, den einen zwickt es da den anderen dort, so nun achte auf deine Ernährung und es wird weniger zwicken.

gruss georg
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georg

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Re: Gallensteine
« Antwort #11 am: 12. September 2010, 18:52:03 »

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udo50

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Re: Gallensteine
« Antwort #12 am: 16. Juni 2012, 14:47:01 »

Hallo  .  Bei mir wurde bei einer Untersuchung festgestellt das die  Galle,Originalton Hausartzt "voller Steine" ist .Auf meine Bitte Schritte einzuleiten um diese zu entfernen erwiderte der Hausarzt(Facharzt für innere Medizin-Nephrologie)  solange ich keine
Beschwerden habe kann er das nicht veranlassen  :o    .Soll ich jetzt Druckschmerzen im rechten Oberbauch vorspielen?  möchte auch das gute Verhältnis zu Ihm nicht verlieren. bin in D.
Gruß Udo 
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Re: Gallensteine
« Antwort #13 am: 16. Juni 2012, 15:01:47 »

@udo50

Das ist für mich kaum nachvollziehbar, was Dir Dein Haus"arzt" da rät. Da hast Du nämlich im wahrsten Sinne des Wortes eine tickende Zeitbombe im Körper. Aus dieser Situation kann sich nämlich ganz schnell und ohne Vorwarnung eine massive Gallenblasenentzündung entwickeln, die auch auf die Bauchspeicheldrüse übergreifen kann. Das ist dann lebensbedrohend.

Eine Operation im entzündeten Zustand ist nicht empfehlenswert, wird wohl auch nur im äußersten Notfall durchgeführt. Also besser nicht warten, bis dieser Fall eintritt.

Ich selbst habe die gleiche Diagnose gehabt - praktisch beschwerdefrei, aber eine Gallenblase voller Steine. Vor der angeratenen OP habe ich mich zwei Jahre lang gedrückt, dann war auf einmal o.g. Entzündung (zum Glück ohne Beteiligung der Bauchspeicheldrüse) da. Das brachte mir zwei Monate Krankenstand und eine wesentlich kompliziertere Gallen-OP, als üblicherweise notwendig (normalerweise heute ein Eingriff in "Schlüssellochtechnik"), ein. Jetzt habe ich als "Souvenir" ca. 20 erbsengroße Gallensteine im Tütchen daheim...

Es ist halt so, daß sich ganz schnell mal so ein Stein aus der Gallenblase in Bewegung setzen und dann im Gallengang hängen bleiben kann. Manche kriegen dann Koliken, die können aber auch (wie bei mir) ausbleiben. Man hat dann auf einmal sehr hohes Fieber, bringt kein Essen mehr herunter und nach einiger Zeit entwickelt man dann Anzeichen von Gelbsucht und der Urin färbt sich immer brauner. Auch Rückenschmerzen bis hoch in die rechte Schulter können damit zusammenhängen.
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malakor

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Re: Gallensteine
« Antwort #14 am: 16. Juni 2012, 15:19:29 »

Ich hatte im Alter von ca. 30 Jahre lange sehr starke Schmerzen, der Internist, den ich mehrfach konsultierte, tippte auf Magenschleimhautentzuendung.  Mein Hausarzt,den ich danach aufsuchte, fuehlte den Bauch ab, in 1 h war ich im Krankenhaus.
Da die Gallenblase stark entzuendet war, musste ich 2 Wochen auf die OP (damals noch Aufschnittmethode) warten, bis die Entzuendung durch Medikamente/Tropf abgeklungen war.
Dann wurde ich operiert, nochmal 2 Wochen Klinik.
Es war nur ein grosser Stein, der heute bei mir zuhause seinen Platz im Buecherregal hat.

Nach der OP habe ich mich wie neugeboren gefuehlt.

Ich wuerde mit einer OP nicht lange warten, aber ich bin kein Arzt.

Vielleicht kann Wolfram dazu Stellung nehmen.
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