hallo archa,
beim Lasik-Verfahren verfüge ich über höchsteigene Erfahrungen:
Ich war seit dem Kindesalter kurzsichtig, ohne Brille wärs nichts gewesen.
Ich habe mich daher schon früh für alle Verfahren interessiert, die eine Brille hätten ersetzen können.
Kontaktlinsen habe ich schlecht bis gar nicht ertragen. Es war für mich ein Segen, als die Lasermedizin in der Augenheilkunde so weit war, dass sie Abhilfe bringen konnte.
Ich habe damals dafür 7500DM bezahlt (in Deutschland), es war eine der besten Investitionen meines Lebens!
Meine Frau kam viele Jahr später in Bangkok mit etwas über 1000€ davon (TRSC Bangkok, Rama IV), auch sie hat nie bereut, dass sie sich mit einem so kleinen Eingriff ein für allemal von ihrer Kurzsichtigkeit verabschieden konnte.
Der Grad der Kurzsichtigkeit ist dabei übrigens fast nebensächlich.
Ein Starop ist dagegen ein "richtiger" chirurgischer Eingriff am Auge, auch das Risikopotential ist etwas anders.
Die Staroperation war und ist in allererster Linie dazu gedacht, bei einer Linsentrübung - "Star" - die trübe Linse zu entfernen und heutzutage durch eine Kunstlinse zu ersetzen. Diese Ersatzlinse kann natürlich so bearbeitet werden, dass Sehfeler gleich mitausgeglichen werden. Das ist der Trick an diesem Verfahren.
Bei meinem inzwischen verstorbenen Vater war ein solcher Eingriff durchgeführt worden. Er konnte - vor der Operation stark kurzsichtig - nach der Operation zu seinem großen Erstaunen plötzlich ohne Brille scharf sehen. Lediglich seine Altersweitsichtigkeit ließ sich nicht zu 100% beheben, bei schlechter Beleuchtung und/oder sehr kleiner Schrift benötigte er während seiner letzten Lebensjahre eine Lesebrille.