Gottseidank wird sich mancher Waffenbesitzer in den USA
gedacht haben,als sich heraustellte,dass die Schiesserei mit
50 Toten in Orlando als Terroranschlag zu werten ist.
Damit ist eine einschneidende Verschaerfung des Waffen-
rechts weitgehend vom Tisch.
Was bei uns in Europa eine Selbstverstaendlichkeit ist,naemlich
keine Waffe zu besitzen,ist bei den Amerikanern unverstaendlich.
Ja,ein paar sprechen sich fuer eine Kontrolle des Waffenverkaufs
aus,beileibe nicht fuer ein vollkommenes Verbot.
Schon so mancher Praesident ist daran gescheitert,das Recht eines
Amerikaners Waffen zu kaufen und zu besitzen,einzudaemmen.
Nicht nur der typische,meist maennliche Waffennarr oder die ein-
flussreiche NRA verhindern eine Aenderung des bestehenden Rechts,
sondern auch der 2.Verfassungszusatz von 1791 garantiert das
Recht,des aufrechten amerikanischen Buergers,sich zu bewaffnen.
Wie die Jahreszahl schon darauf hindeutet,hat es historische Gruende,
warum man sich Waffen zulegt.
Die damaligen Gruende haben heute keine Bedeutung mehr,aber sie
sind noch immer (ideeler) Bestandsteil des Denkschemas des auf-
rechten,freien und patriotischen Buergers,der so gerne die rechte
Hand aufs Herz legt,wenn "The Star-Sprangled Banner" erklingt.
Die naechste Schiesserei mit Toten ist daher nur eine Frage der Zeit.
Jock