@Helli
Weiss das der Staat,dass es 6 Mio Arbeitslose gibt ?
"Statista" ist der Meinung,es gaebe nur knapp unter 3 Mio
Arbeitslose -entspricht einer Arbeitslosenrate von ca.6 %.
Was ein ausgezeichneter Wert ist,wenn man sich bei den
meisten Laendern der EU umsieht.
@hanni
Als Oesterreicher bin ich nicht unmittelbar von deiner Drohung,
die Bemessungsgrundlagen aufzuheben,Vermoegenssteuer wieder
erheben und die Erbschaftssteuer so anzuheben,dass es bei Herrn
Schaeuble nur so sprudelt,betroffen.
Da die wirtschaftlichen Verknuepfungen Oesterreich mit Deutschland
so eng sind,bin ich von den Auswirkungen,der rigorosen Steuerein-
treibungsmassnahmen,die du vorsiehst,aber mittelbar betroffen.
Bekommt der deutsche Mittelstand Schnupfen,leidet alsbald die
oesterreichische Wirtschaft an Lungenentzuendung.
Daher bitte ich dich um Praezisierung,wie du dir das steuerliche Vor-
gehen vorstellst.
Nicht dass ich etwas dagegen haette,wenn die Bemessungswerte
fuer die Abgaben zur Rentenversicherung aufgehoben werden wuerden,
da sie nachfolgend zu hoeheren Renten fuehren,die die Nutzniesser,ge-
faelligst in Urlaube in Oesterreich investieren sollten,koennte ich mir
vorstellen,dass die Rentenkassen selbst bald in Schieflage kaemen.
Schlimmere Auswirkungen bringen jedoch Erbschaftssteuern,wenn sie
sich voll auf die Vererbung von KuM- Betriebe beziehen,indem die
Schonungsbestimmungen wegfallen wuerden.
Ein Beispiel : Fallen die 5 bzw. 7 jaehrige Behalte (Bestands) -Verpflicht-
ung,die bewirkt,dass dadurch die Erbschaftsteuer bis zu 100 % einge-
spart werden kann,so hat der Erbe,bei einer Erbsubstanz von 5 Mio Euro
eine Steuerleistung von 19 % abzufuehren.
Das sind immerhin,wenn die anderen Freibetraege schon verbraucht sind
950.000 Euro.
Da stellt sich die Frage : Woher nehmen ? Aus dem Firmenvermoegen ?
Willst du aber hergehen,und die Freigrenzen bei Vererbungen im rein
privaten Bereich (Vater vererbt Haeuschen an Tochter)streichen,wird
Erben ein teures Vergnuegen.
Man hat aus gutem Grund ab 1997 darauf verzichtet,die Vermoegens-
steuer einzuheben.
Erstens ist der Ertrag nach Abzug der Verwaltungskosten nicht berauschend,
Zweitens ist Vermoegen ein scheues Reh,wird mal in Panama geparkt oder
wird mal in Stiftungen eingebracht.Jedenfalls wird einiges getan,dass das
Kapital,fuer das ja schon einmal Steuern bezahlt wurden,huebsch beisammen
zu halten.
Jock