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Autor Thema: Wie denken die Thais über die Farangs?  (Gelesen 27426 mal)

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gam

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #60 am: 23. November 2010, 17:27:53 »

Zitat
Wer das braucht und immer wieder dort hinfährt, der kann und darf sich doch nicht hinterher beschweren das es dort so ist wie es ist!
;} ;}

Das bezieht sich ueberigens nicht nur auf Pattaya.  :-)
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gam

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #61 am: 23. November 2010, 17:48:41 »

PS: ich habe des öfteren geholfen, nie Ärger bekommen.

Ich auch !

Dort wo ich wohne, ganz am Ende des Dorfes, folgt nach einer langen Gerade eine 90 Grad Rechtskurve. Ich hab aufgehoert zu zaehlen, wieviele ich dort schon zusammengekratzt habe. Meistens Mopedfahrer, welche die Ecke nicht gekriegt haben. Auch schon ein LKW hats dort ueberschlagen. Bis jetzt haben die mehr oder weniger alle Schwein gehabt. Leichte bis mittelschwere Verletzungen waren die Folge. Ausser der Burmese vor 2 Jahren, welcher es hinten vom Pick-Up geschleudert hat, lag tot auf der Strasse.
Bis jetzt kam jedenfalls keiner auf die Idee, mir deswegen die Schuld in die Schuhe zu schieben. --C. Dann, wenn es wieder mal vor unserem Haus gekracht hat, waehrend wir im Garten beschaeftigt waren.

In Thailand ist daraus leider ein wenig ein Volkssport daraus geworden, den Farang über den Tisch zu ziehen.

Sag mal i-lung,
warst du auch schon mal wo anders als in Pattaya.
Von Land und Leute hier scheinst du jedenfalls nicht sehr viel Ahnung zu haben.
Deine Aussage ist genauso laecherlich, wie jene die immer wieder behaupten, das bei einem Verkehrsunfall grundsaetzlich der Falang Schuld ist.
Beides kann ich nicht bestaetigen.
Und was in Patty Volkssport ist, muss nicht zwangslaeufig anderswo auch so sein.
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kulowanz

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #62 am: 23. November 2010, 18:41:56 »

Zu post#49:

Die Geschichte könnte sich auch in D-A-CH zugetragen haben. Entweder so schnell wie möglich verschwinden oder eine Anklage wegen Körperverletzung riskieren, weil ich kein Fachmann bin? Das ist wie in eine Schlägerei schlichtend eingreifen zu wollen und dabei totgemacht zu werden.
Da gibts nur eins: Land gewinnen, reo maag!

kulowanz
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sam

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #63 am: 23. November 2010, 19:57:58 »

i-lung lebt sicher in einen anderen Thailand als ich, nach 16 Jahren in diesen Land weiß ich von was ich spreche,

ich habe keine Probleme mit Thais, auch wurde ich noch nie von der Polizei abgezockt, Ärger hatte bis jetzt

nur mit einigen Landsleuten.
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gam

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #64 am: 23. November 2010, 20:14:44 »

@ sam

Ich bin auch schon seit 16 Jahren hier. Wurde auch noch nie von der Polizei abgezockt. Ich spreche einigermassen Thai und kann vieles lesen. Und mit den Einheimischen hab ich auch keine Probleme.   ;)
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i-lung

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #65 am: 23. November 2010, 20:28:55 »

Ich lebe nicht in Thailand, könnte ich auch nicht.
Bin oft da gewesen und wie gesagt schon 20 Jahre mit einer Thailänderin verheiratet.
Sicherlich kann man Pattaya nicht mit anderen Orten in Thailand vergleichen, da gebe ich jedem Recht, der das sagt.
Aber für Leute, die noch nie in Asien waren, ist es sicherlich ein Einstiegsort, wegen des Kulturschocks meine ich. Da ist doch alles auf den Farang abgestimmt.
Ich persönlich habe schon eine ganze Menge von Thailand gesehen, weiß also auch wovon ich rede und es muß wohl das gleiche Thailand sein, wo auch „gam“, und  „sam“ leben, ein anderes kenne ich nicht. Es wird natürlich ganz etwas anderes sein, wenn man dort lebt, dann kehrt auch irgendwo ein Alltag ein.
Bei mir, wenn ich so 8 – 12 Wochen dort bin und höchstens 14 Tage an einem Ort ( meist Samui )ist es etwas anderes.
Man erlebt schon mehr, sehe ich hier in Deutschland ja auch. Tag ein Tag aus fast das gleiche.
Durch die Rumreiserei und ständigen Orts- und Hotelwechsel erlebt man doch immer etwas Neues.
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Kern

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #66 am: 23. November 2010, 20:34:00 »

Zwar schreiben wir momentan etwas am Ursprungsthema vorbei, aber mich stoert so was nicht.
Also:

Ich denke, dass es ueberall auf der Welt so ist, dass die Menschen sich in einer Grossstadt teilweise ganz anders zueinander verhalten, als auf dem Lande, wo die sozialen Bindungen ungleich staerker sind.


Aber als dann das Hotel in Pattaya brannte, wo man die Fluchttüren abgeschlossen hatte und einige Leute aus dem Fenster ihres brennenden Zimmers sprangen und auf den Beton  klatschten  –
da hätte ich mal Eure Gesichter gerne gesehen, wenn Ihr gesehen und gehört hättet, dass Thais mit Applaus und Gejohle diese Sprünge dokumentierten.

Was i-lung in Pattaya erlebt hat, waere hier im laendlichen Umkreis sicher anders abgelaufen.
Andererseits sind etliche Thais seelisch so abgebrueht, wie viele unserer Vorfahren vor 200 Jahren.

Zur 1. Hilfe:
Da ich in Deutschland zum Sanitaeter ausgebildet wurde (und aus innerer Ueberzeugung), helfe ich in Europa automatisch.
Als ich anfing, hier im TIP-Forum zu lesen, schockten mich einige Beitraege, die zeigten, dass ein Farang durch aktive 1.Hilfe enorme Probleme bekommen kann.

Deshalb sprach ich wiederholt mit meiner Frau ueber dieses Thema.
Sie riet mir dringend, besonders in grossen Staedten nicht zu helfen, weil ich besonders als Farang (sind ja alle reich   --C   ) letztlich als Schuldiger dastehen  koennte.

Beispiel Zitat i-lung
Zitat
Ich sagte zu meiner Frau, dass man da doch helfen muss. Sie antwortete, dass wenn ich die anfasse und sie den Unfall nicht überleben würden, ich ganz schönen Ärger bekomme und mich nicht wundern sollte, wenn ich es am Ende noch Schuld bin.
Nicht vergessen: Im thailaendischen Rechtssystem hat der Angeklagte seine Unschuld zu beweisen.

Dagegen sei es hier bei uns auf dem Lande schon gut, zu helfen. Im Ernstfall koenne auch die Familie helfen. (Diesen Punkt sollte man uebrigens in Thailand nicht unterschaetzen!)

Und samurai und gam z.B. leben eher im laendlichen Bereich, wo wieder andere Regeln gelten. Das ist Thailand.  :-)

Also gibt es hier in Thailand diesbezueglich einen riesigen Graubereich.
Zwar bin ich mittlerweile mit meiner Frau zusammen (und nicht zuletzt durch ihre Worte) an drei blutigen Unfaellen in Chiang Mai, Loei und Khon Kaen vorbeigefahren, aber ich kann nicht vorhersagen, wie ich reagiere, wenn ich alleine auf so ein Elend stosse.

...jeder muss in solch einem Augenblick selber entscheiden, was er tut.  :-X
meistens hilft man eh, ohne sofort an die Konsequenzen zu denken,  {;

Gruss  Achim

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dart

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #67 am: 23. November 2010, 20:34:50 »

Meiner Meinung nach ist es ein zweischneidiges Messer. Man kann hier sicherlich Jahre leben, und im Notfall bei Unfällen problemlos Hilfestellung geben, und auch in anderen Fällen, z.B. Verkehrsunfall mit dem eigenen Fahrzeug, nie mit der Polizei anecken (obwohl ich die nie freiwillig rufen würde, das regelt "mein" Ansprechpartner von der Versicherung viel besser und einfacher), auf der anderen Seite kann es sehr wohl passieren das man maßgenommen wird, auch ohne selbst beteiligt zu sein, nicht nur im Seebad!
Das liegt einfach nur daran, auf wen man dann im Ernstfall trifft.
Eine Zauberformel zur oder gegen eigener Hilfsbereitschaft und/oder Zivilcourage gibt es sicher nicht.
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Kern

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #68 am: 23. November 2010, 20:40:10 »

Zitat Kern
Zitat
   Also gibt es hier in Thailand diesbezueglich einen riesigen Graubereich. 

Was dart schreibt ist auch meine Meinung, allerdings in diesem Punkt viel klarer ausgedrueckt.

« Letzte Änderung: 23. November 2010, 20:47:52 von Kern »
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samurai

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #69 am: 23. November 2010, 21:47:17 »

Ich lebe auch unter Expats. In meinem Bekanntenkreis wurde noch Niemand in einem Unfall unberechtigterweise zur Kasse gebeten. Nur ein tragischer Fall, dort wurden die KKH Kosten von der Vers. nur mit der Deckungssumme übernommen.
Ich kenne auch pers. Niemand der Jemanden kennt der geholfen hat und dann abgezockt wurde.

Ich weiß das darüber in Foren lamentiert wird. Aber selbst da habe ich nie von einem konkreten Fall gelesen. Ich habe den Eindruck das solche "Geschichten" irgendwann zur Wahrheit werden.
Komme ich zu einem Unfall mit Verletzten helfe ich. In D-A-CH, Kolumbien, China und auch in Thailand. Natürlich bin ich vorsichtig. Da ich keine Sani - Ausbildung habe hat sich meine Hilfe bisher auf Unfallsicherung, Moped aufheben und Hilfe holen beschränkt. Jemand der an einer Unfallstelle schnell vorbeirauscht (vorausgesetzt es hilft noch niemand) ist ein ...* , fällt mir kein Wort dafür ein. Ist nun mal so.
Und soweit kommts noch das meine Frau mir verbietet zu helfen.  {+
...* hier soll kein beleidigendes Wort stehen. Ich hab da einfach noch keine wirkliche Meinung zu.

... und zum Thema. Gut das hier keine Thais mitlesen. Was sollten die wohl von uns denken? {--

rolf samui


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Ein Leben ohne Strand ist Moeglich, aber sinnlos. 

dart

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #70 am: 23. November 2010, 22:12:47 »

Natürlich bin ich vorsichtig. Da ich keine Sani - Ausbildung habe hat sich meine Hilfe bisher auf Unfallsicherung, Moped aufheben und Hilfe holen beschränkt.
Du bist auch weiterhin sicherlich gut beraten, deine Hilfe weiterhin auf Moped aufheben und Hilfe holen zu beschränken. :-)
Bei der Geschichte von @i-lung geht es aber eher ans Eingemachte, 2 Mädels rauschen in und über einen Pickup auf den Asphalt und bleiben regungslos liegen.
Die Bullen sind in Sichweite und geben ihr "Bestes" = Nüscht.
Wenn, denn die Story wirklich so stimmt (ich habe bislang keinen Anlaß daran zu zweifeln), hätte ich auch die Füße stillgehalten.
Das ist ne andere Nummer als in dem Village, in dem man ohnehin bekannt ist, ein Moped aufzuheben. ;)
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i-lung

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #71 am: 23. November 2010, 22:25:51 »


... und zum Thema. Gut das hier keine Thais mitlesen. Was sollten die wohl von uns denken? {--

rolf samui

Soweit ich das mitbekomme, lesen hier hin und wieder Thais mit.
Und warum auch nicht, könnten hier eher was lernen.

@ dart
Ich poste nur Sachen, die der Wahrheit entsprechen. Sonst käme ich mir auch blöde vor, Euch hier Märchen aufzutischen.
Wie gesagt, der Art habe ich noch einiges zu erzählen - soll aber keine Meckerstube werden, oder?
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Rainer250

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #72 am: 23. November 2010, 22:41:50 »

@i-lung,
ich glaube niemand zweifelt an der Richtigkeit Deiner Erfahrungen, nur solltest Du diese besser unter dem Titel "was mir in Pattaya passierte" veröffentlichen.
Aber was Du unter dem jetzigen Titel tust, ist 65 Millionen Thais in die gleiche Schublade zu stecken, was einfach nicht Fair ist und auch nicht der Wahrheit entspricht.

Gruß Rainer
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i-lung

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #73 am: 23. November 2010, 22:58:22 »

Oh, das sollte aber keines Falles so rüber kommen. Habe auch hier und da immer mal bemerkt, dass das überall hätte passieren können.
Bis auf das Ding mit dem Applaus, ich weiß nicht, ob es das woanders gegeben hätte.
Man könnete noch viel negativeres über Manila berichten.
Aber ich habe auch sehr schöne Dinge erlebt, wo ich nicht mit gerechnet habe.

So hat mein Freund auf dem Mopet seine Brieftasche verlohren.
Das war in Phan - Chieng Rai. Es war auf dem weg vom Dorf raus zur Farm meiner Schwiegereltern.
Als er es bemerkte fing er gleich voller Panik an zu telefonieren. Visa sperren und Bankkarten.
Am nächsten Morgen war die Brieftasche samt Inhalt wieder da.
Ein 14 jähriges Mädchen hat sie gebracht. Das heißt, sie hat sich sogar die Mühe gemacht heraus zu finden, wo wir sind.
Meine Frau erklärte mir dann, dass man dem Mädchen wohl gesagt hat, es gäbe hier nur einen Farang und das war ich.
Und ich war auch immer der einzige, der Farang Besuch bekam. Also landete es bei uns.
Da ist mir auch nix mehr eingefallen, sogar das Bargeld war noch drin. Logisch, dass einem das in P nicht passieren kann.
Aber auf dem Land ist eben alles anders.

Aber ehrlich gesagt, würde ich da nun wieder keinen in den Urlaub hin schicken.
Was soll er da. Das ist nur was für Familie.
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Kern

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Re: Wie denken die Thais über die Farangs?
« Antwort #74 am: 23. November 2010, 23:23:58 »

Hallo samurai


Jetzt bin ich ein bisschen erstaunt
Zur Ersten Hilfe:
Da ich in Deutschland zum Sanitaeter ausgebildet wurde (und aus innerer Ueberzeugung), helfe ich in Europa automatisch.
Als ich anfing, hier im TIP-Forum zu lesen, schockten mich einige Beitraege, die zeigten, dass ein Farang durch aktive ErstenHilfe enorme Probleme bekommen kann.
Zwar habe ich fuer das BRK (Bayrisches Rotes Kreuz) ueber einige Jahre nur Krankenfahrten uebernommen, aber auch da kam es wiederholt zu Rettungseinsaetzen.
Und das ist etwas ganz anderes, als :
Zitat
  Da ich keine Sani - Ausbildung habe hat sich meine Hilfe bisher auf Unfallsicherung, Moped aufheben und Hilfe holen beschränkt. 

Du vergleichst hier massiv Aepfel mit Birnen.
Zitat Kern
Zitat
  Zwar bin ich mittlerweile mit meiner Frau zusammen (und nicht zuletzt durch ihre Worte) an drei blutigen Unfaellen in Chiang Mai, Loei und Khon Kaen vorbeigefahren, aber ich kann nicht vorhersagen, wie ich reagiere, wenn ich alleine auf so ein Elend stosse.   
Dazu haette ich schreiben sollen, dass das in meinen ersten zwei Winteraufenthalten (mit viel innerer Unsicherheit) war und dass jeweils etliche Thais bei den Unfallopfern waren.

Ich schreibe hier nicht von so einem Killekack wie Unfallsicherung, Motorrad aufheben etc, sondern ueber eventuell lebensentscheidende Erste Hilfe.
Und da schauen in Thailand eventuelle Konsequenzen gaaaanz anders aus.
Mit Deinen Hilfsmassnahmen bist Du diesbezueglich auf der rechtlich sicheren Seite, aber wie schaut es fuer mich aus?

Auch in Thailand habe ich im Hause und im Auto stets eine 1. Hilfe-Ausruestung parat (und das nicht nur zur Show!). Ab und zu leiste ich hier Erste Hilfe.
 Und als vor grob 2 Jahren im Nachbardorf bei einem Konzert ein Idiot in irgendeinem Rausch eine Splitterhandgranate in die Menge warf, hatte ich kurz darauf die Ehre, nachts als einfacher Sanitaeter (ohne einen uebergeordneten Rettungssanitaeter oder Rettungsassistenten - wie es in Deutschland immer war - dabei zu haben) ganz schnell an meine 1.Hilfe-Grenzen zu kommen.
Absolut die meisten Thais haben keine Ahnung von Erster Hilfe, von Druckverbaenden, vom Arterien-Abdruecken  etc. , aber sie leiden gluecklicherweise sehr still.
Nie werde ich den jungen Kerl vergessen, dessen beide Unterschenkel nur noch an Hautfetzen hingen, nie die junge Mutter, die vor mir mit schwersten inneren Verletzungen verblutete, nie ......  :o


Anschliessend habe ich mit unserem Pickup auf einen Schwung 8 Verletzte sehr zuegig zum uebernaechsten Krankenhaus gefahren usw.



Samurai, ich hoffe, Du verstehst jetzt, dass wir von verschiedener Hilfe reden. Gruss   Achim
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