Hab ich mich wohl wieder nicht präzis genug ausgedrückt!?

Kaliumpermanganat verfärbt Haut und Nägel braun, ein Effekt, der sich in wenigen Tagen (bis auf die Nägel) wieder auswäscht.
Die Wäsche verfärbt sich tatsächlich und ist schwer wieder sauber zu bekommen. Man verwendet also zum Abtrocknen der Füße am besten ein in die Jahre gekommenes und auf Dauer verzichtbares Handtuch.
Vor der natürlich möglichen Überdosierung von Kaliumpermanganat hatte ich wohl nicht ausdrücklich genug gewarnt. Also noch mal:
1 Messespitze - also einige wenige Kristalle - auf eine Waschschüssel mit etwa 5Liter Wasser sind ausreichend.
In dieser Dosierung kann man sich auch nicht die Augen verätzen!
Antimykotika sind in Thailand billig, das ist schön.
Noch schöner ist es, wenn sie dann tatsächlich auch noch (auf Dauer) wirken.
Vielleicht verhalten sich Pilze in Thailand anders als in Deutschland, ich will das gar nicht ausschließen.
Nach meiner inzwischen doch jahrzehntelangen Erfahrung haben wir in Deutschland offensichtlich weniger Glück als in Thailand.
Viele Haut- und Nagelmykosen widerstehen der Behandlung mit antimykotisch wirkenden Salben mühelos und sind dazu angetan, die Betroffenen Patienten aufs heftigste zu beeindrucken.
Nun gibt es ja auch noch innerlich anzuwendende Antimykotika, also pilzabtötende Medikamente in Tabletten-, Zäpfchen- und Infusionslösungszubereitungen, Mittel, die Grüner als mögliche Therapie von Nagelmykosen angemerkt hatte.
Diese Mittel sind tatsächlich meist hochwirksam, haben aber durchwegs ganz erhebliche Nebenwirkungen, derentwegen wir diese Mittel nur in Extremfällen zur Anwendung bringen.
Kaliumpermanganat versaut die Wäsche, wenn man unvorsichtig ist, und es verfärbt Haut und Nägel für einige Zeit.
Aber es wirkt dafür bei richtiger Anwendung immer, auch bei schwierigen und sonst behandlungsresistenen Fällen, und das bei ganz geringen Kosten, nahezu ewiger Haltbarkeit und breitem Anwendungsspektrum.
Asterix war also auch hier genau so pfiffig, wie man ihn auch sonst kennt.

Da Mykosen in Thailand so häufig vorkommen, werde ich sicher in einer späteren Ausgabe der TIP-Zeitung darüber berichten.
By the way: Dass in Thailand ein Medikament, das die Haut bräunt statt bleicht, nicht beliebt ist, leutet mir ein.
Wolfram