Hallo lieber Roy,
danke für die guten Wünsche, die kann ich gut brauchen.
Wie ich lese, hat Dir der Urlaub gut getan, Deine Tastatur macht jedenfalls offenbar derzeit fast immer genau das, was Du willst. Sehr gut!
Aber zum Thema:
Es stimmt nicht, daß die Frage des Todes in Thailand ein Tabu ist. Im Gegenteil, man nimmt das hier einfach leichter, zumal man auf die nächste Inkarnation hofft.
Ein Buddhist, im Idealfall, verlöscht wie eine Kerze, deren Wachsvorrat zu Ende ist, und tritt ins nächste Leben oder ins Nirwana ein.
Das ist alles, sonst passiert da nichts.
Wir haben außerdem den Frauen zum Beispiel schon einiges vorraus, die müssen, abgesehen von den sehr wenigen weiblichen Mönchen, die es mittlerweile wieder gibt, erst mal als Mann wiedergeboren werden, bevor sie auch nur ans Nirwana denken können allerhöchstens können sie beim nächsten mal Prinzessin oder Schauspielerin oder Millionärin werden oder einen reichen Fallang heiraten und so...
Wenn sie aber im derzeitgen Leben ihren Mann, die Eltern oder die Kinder schlecht behandelt oder den Mönchen nichts gegeben haben, kann es aber auch sein, daß es nicht so läuft, wie sie es gerne hätten, sondern erst noch eine Runde Umweg über die Kakerlake oder die Kanalratte ansteht...
Also wir zwei sind da schon mal gewaltig im Vorteil. Erstens glauben wir sowieso nicht dran, nicht wahr? Und selbst wenn wir falsch liegen: Das schlimmste, was uns passieren kann, ist doch, daß es erst mal wieder zurück zur Frau oder meinetwegen auch bis zum Hund geht, oder etwa nicht?
Also immer schön chai yen yen, lieber Roy. 
OK, das war jetzt eine eigenwillige Interpretation, aber was ich eigentlich unter uns mal sagen wollte:
Ansonsten, von ein paar irren Luxusproblemen abgesehen, im Vergleich mit ungefähr 75 % der Menschheit jehts uns doch immer noch jold, oddr?

In diesem Sinne mit besten Grüßen für heute,
Hans