Lieber uli,
ich muss meinen Forumskollegen leider beipflichten. Gegen Brustwandprellungen ist kaum ein Kraut gewachsen. Am besten hilft nach meiner Erfahrung Ibuprofen, 2400Milligramm verteilt auf drei Dosen.
Brustwandprellungen sollten bei großen Schmerzeneigentlich zu einr Röntgenuntersuchung Anlass geben, häufig sind Rippen angeknacks. An der Therapie ändert sich dann zwar nichts, aber man weiß wenigstens, warum es so lange wehtut.
Wichtig ist auch im Auge zu behalten, dass bei schweren Brustwandprellungen auch innere Organe mitverletzt sein können, dann gehts auch schon mal um die Wurst! Auf der rechten Seite kann es zu Leberrissen, auf der linken Seite zu Milzrissen kommen, die auch noch bis zu einer Woche nach dem Unfall erst auftreten können und einen absoluten medizinischen Notfall darstellen.
Diese Verletzungen werden als "zweizeitig" bezeichnet, weil Folgeereignis und Unfall zeitlich deutlich auseinanderliegen.
Sollten also Stunden oder Tage nach dem Unfall plötzlich stärkere Schmerzen auftreten, als sie nach dem Unfall bestanden hatten, so ist mindestens eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraumes fällig.
Bei Dir wirds hoffenlich nur beim schmerzhaften Ereignis bleiben, vob hier aus meine besten Wünsche zu einer raschen Besserung!
Herzliche winterliche Sonntagsgrüße
Wolfram