Noch ein Versuch von einem waschechten Berliner (westalliierten Sektor) seine Issanerlebnisse weiterzugeben.
Unsere Flucht von der Provinz Khon Kaen wegen Vergasungsgefahr in die Nachbarprovinz Nong Bua Lamphu (deren Existenz mal ein bücherschreibener Thailandkenner beharrlich bestritten hatte)
ist uns gefahrlos gelungen.
Im Bewusstsein der Milde und der ausserordentlichen Hilfsbereitschaft fanden wir bei einem grossgewachsenen ehemaligen Flüchtlingunterkunftsleiter willkommende Zuflucht.
Als Nichtwirtschaftsflüchtlinge war diese Willkommenskultur überragend.

Wir wurden im Herrenhaus untergebracht obwohl meine Dam einen nichtgläubigen Ausländer mitbrachte

Ich konnte sogar im Morgengrauen Mainstreemnachrichten sehen!

Auch eine Kraraokeveranstaltung auf der Terrasse am Abend mit jungen tanzenden Lokalsängerinnen in sog. Traditionstracht bei Disko-licht brachte ein Willkommenshochgefühl



Ansonsten durfte ich bei dem täglichen Arbeitsablauf des Grossgrundbesitzverwalters mithelfen und

viel lernen, um der Integration willen.
![Megagrin ;]](https://forum.thailandtip.info/Smileys/t3net/icon_megagrin.gif)

Ein Bildungsausflug in die Nachbarprovinz Udon Thani war der Höhepunkt.
Das Ban Chaing Nationalmuseum mit seinen Ausgrabungen war sehr interessant.

Dies Wohnmobil war unverkäuflich

Der Besuch der glücksbringenden sog. Tempelstätte Ban Khamchanot war für mich nicht so aufregend.
Ich blieb mit einem kühlen Getränk auf einer Bank vor dem langen Fussweg zur Glücksstätte,
den man ohne Schuhe und eigentlich mit einer Ehrerbietungsgabe, die man an Ständen etwa 3km nebeneinander für viel glückliches Geld kaufen konnte,
sitzen und beobachte die "Geistergläubigen",
wie sie anschliessend bei dem unzähligen Losverkäufer ihr erlangtes Glück in Papierstück mit Zalen einlösten....natürlich für den "Glückspreis".
Bei der kostenlosen Essenausgabe in angenehmer Umgebung am See, war der Knoten fasst geplatz und wir wären mit "Asüül" für immer geblieben.

Nachdem man ohne Furcht wieder nach Khon Khaen zurück kehren konnte, haben wir die angebotenen Rückführungsgaben natürlich angenommen und mit feuchten Augen die Flucht für beendet erklärt.
Man hat uns ohne Freudenfeuer empfangen... aber dafür haben die Rattenfänger an mehreren Stellen gezündelt.
Genug für heute.... mit eimem herzlichen Dank an den ehem. Heimleiter und seiner bezauberten Ehegattin und deren Familie

Gruss Klaus