Ich gebe mich eben nicht zufrieden wenn in den System-Luegenmedien, wie im von dir verlinkten Spiegel-Online wieder einmal der Versuch unternommen wird, unter dem Motto "Putin wars" von der Schuld der USA und seiner Allierten, inclusive Soros mit seinen "farbigen Revolutionen", von den von ihnen verursachten moerderischen Kriegen in Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen usw. abgelenkt wird.

Ob bei diesen Airstrike-Bombenangriffen, egal durch die USA-Nato Luftwaffe oder die von Russland und Syrien gezielt auf Frauen und Kinder gefeuert wird darf nach allen vorliegenden Meldungen mit Sicherheit verneint werden.
Gezielte Toetung von Frauen und Kindern habe ich als 4-jaehriges Kind im Februar 1945 nach der Bombardierung unserer Wohnung in der Blasewitzer Strasse in Dresden/Blasewitz auf der Flucht nach Dresden/Striesen in die Wohnung meiner Grosseltern persoenlich erlebt.
Da ich von den Terrorfliegern der USA und Grossbrittaniens zum Glueck nicht getroffen wurde weiss ich allerdings genau was bewusste und gezielte Toetung von Frauen und Kindern bedeutet.
In Anbetracht des juengsten verlinkten Spiegelartikels unter dem Bashing-Motto "Die Herrscher in Moskau und Damaskus" sind die Schuldigen am Tod von Frauen und Kindern ist es opportun an diese Historie zu erinnern.
Bombenterror der USA und Grossbrittanien gegen die Zivilbevoelkerung Deutschlands:
Ein Artikel aus "Der Spiegel" als diese Zeitschrift noch nicht zum politischen Luegenmagazin degeneriert war:
19.06.1963 DRESDEN Sodom in Sachsen
Sieben Tage und acht Nächte lang stand die Stadt in Flammen. Ihre Menschen wurden verbrannt, erschlagen, vergiftet. Die berstenden Mauern begruben 135 000 Tote, 75 000 mehr als in Hiroshima.
Das "jungfräuliche Ziel" {Irving) war indessen überfüllt von Vertriebenen ans den deutschen Ostgebieten, die sich just Dresden als Ziel ihrer Flucht ausgesucht hatten, weil sie sich in Sachsens Hauptstadt vor Bombenangriffen der Alliierten sicher wähnten. Flüchtlinge, meist Frauen und Kinder, da die Männer bis zum Schluß in der oberschlesischen Schwerindustrie arbeiten mußten - stellten denn auch das Hauptkontingent der Opfer.
Am Morgen des 14. Februar folgte ein dritter Angriff, ausgeführt von der amerikanischen Luftwaffe. Mustang-Jäger schossen auf Flüchtlinge, die sich aus der brennenden Stadt zu retten suchten, auf Kraftwagen und sogar auf die ausgebrochenen Tiere des Dresdner Zirkus Sarrasani.
Freilich: Die Briten und Amerikaner wurden ihres Erfolges nicht froh. Was Zeitungen aus neutralen Ländern über die Wirkung der drei Angriffswellen berichteten, wurde in der englischen Presse nachgedruckt. Der Bischof von Chichester, Bell, und der Labour-Abgeordnete Stokes protestierten öffentlich.
Luftwaffenminister Sir Archibald Sinclair ging zum Gegenangriff über. Er ließ im Unterhaus auf eine Frage des Abgeordneten Stokes antworten: "Es ehrt das Ehrenwerte Mitglied dieses Hauses nicht, wenn es hierher kommt und uns einreden will, eine Menge Luftmarschälle und Piloten säßen irgendwo und überlegten, wie sie möglichst viele deutsche Frauen und Kinder töten können."
Und ebenso rasch wurde die - falsche - Meldung verbreitet, der Angriff auf Dresden sei auf Bitten der Sowjets geflogen worden. Dabei hatte der Dresdner Bahnhof so wenig Schaden erlitten, daß drei Tage später der normale Verkehr wieder aufgenommen werden konnte.
Der vollstaendige Artikel:
DER SPIEGEL 25/1963
Dresden1945

Luebeck1942

Frankfurt a.Main 1945
600.000 Zivilisten, darunter 80.000 Kinder, fielen den Bombardements der Alliierten zum Opfer. Brand- und Sprengbomben fielen auf nahezu jede Stadt mit über 50.000 Einwohnern, dazu auf 850 kleinere Orte.
Die Hölle wurde da entfacht, schreckliche Vernichtung herbei geführt: Leichen, die in den über 1.000 Grad heißen Feuersbrünsten auf die Größe von Kommisbroten schrumpften; Säuglinge, die im siedenden Löschwasser der Feuerwehr bei lebendigen Leibe gesotten wurden; Kinder, die ihre zu Asche verbrannten Eltern im Eimer zum Friedhof trugen. In Hamburg beispielsweise wurden 44 Prozent aller Wohnungen der Stadt in Schutt und Asche gelegt.
Die Zerstörung kannte keine Grenzen...
Quelle:
Geschichtsthemen/Bombenterror