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Autor Thema: Aufruhr in der arabischen Welt  (Gelesen 232865 mal)

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Suksabai

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #795 am: 27. September 2016, 09:16:09 »


News-Ticker:

Zitat
++ USA und ISIS koordinieren Angriffe ++
Es war doch kein Versehen: Die syrische Armee hat Funksprüche mitgeschnitten, wo das US-Militär mit ISIS-Kommandeuren ihre Angriffe auf Deir ez-Zor koordiniert haben sollen.
Die Stadt Deir ez-Zor, wo noch über 300.000 Zivilisten leben, wird seit Jahren von ISIS belagert und von der Assad-Armee verteidigt.
Die koordinierten Angriffe der USA und ISIS haben dazu geführt, dass die Verteidigungslinien der Armee gesprengt wurden und ISIS der Stadt gefährlich nahe kommen konnte. Sollte es ISIS gelingen, in die Stadt einzudringen, droht den Bewohnern ein Blutbad.

lg
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Suksabai

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #796 am: 27. September 2016, 09:22:49 »


Schwierige Entscheidung! Hier oder in "Kampf um die Wahrheit" posten?

Angriffe auf Aleppo
Putin wird "Barbarei" in Syrien vorgeworfen

Zitat
Während Syrien derzeit die heftigsten Gefechte seit Beginn des Krieges vor fünf Jahren erlebt, herrscht auch auf diplomatischer Ebene ein noch nie da gewesener Krieg der Worte zwischen dem Westen und Russland. Vor allem die USA, Deutschland und Großbritannien werfen Moskau vor, kein Interesse am Ende des Blutvergießens zu haben. Das, was in der heftig umkämpften Stadt Aleppo passiere, seien "Barbarei" und "Kriegsverbrechen", meinte selbst der sonst sehr zurückhaltende UN- Generalsekretär Ban Ki Moon am Rande einer Sondersitzung des Sicherheitsrats am Sonntagabend.

Weiter hier in der Krone

versus

Zitat
++ Neue Propaganda gegen Syrien aufgeflogen ++

Ein Video eines arabischen Nachrichtensender zeigt wie ein Korrespondent durch eine Notaufnahme geht und mit seiner Kamera Menschen filmt, die durch einen angeblichen Angriff der russischen Luftwaffe verletzt worden sein sollen. In sozialen Netzwerken haben Nutzer mit wachsamen Augen gesehen wie ein vermeintlicher Verwundeter das leidende Opfer spielte. Er fing an zu lächeln als er dachte, die Aufnahme sei vorbei.


lg

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Suksabai

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #797 am: 27. September 2016, 09:28:05 »


Für Interessierte (wenn nicht, bitte weiterscrollen  :)  )

Zitat
Jürgen Todenhöfer
9 Std. •
Liebe Freunde, das ist mein bisher schwierigstes Interview im Syrien-Krieg. Aufgenommen vor 10 Tagen in einem Steinbruch in Aleppo. Im Niemandsland zwischen den Fronten. Unterstützen die USA Al Qaida?
Ein Kommandeur der Al Qaida-Filiale 'Jabhat Al Nusra' packt aus und bekennt offen seine Dankbarkeit gegenüber Saudi-Arabien und - mit Einschränkungen - gegenüber den USA. Wie der IS fordert er einen 'islamischen Staat'. Schroff lehnt er die zum Zeitpunkt des Interviews noch geltende Waffenruhe ab. Genauso wie die geplanten internationalen Hilfslieferungen. Wenn der Hilfs-Konvoi trotzdem komme, werde man seine Fahrer festnehmen.
Unser Gesprächspartner ist Kommandeur von ein paar hundert Mann. Er wurde uns durch einen Jabhat Al Nusra-Rebellen aus Aleppo vermittelt. Er nennt sich uns gegenüber 'Abu Al Ezz'. Wir konnten seine wahre Identität inzwischen präzise recherchieren. 'Abu Al Ezz' ist Kämpfer, kein Funktionär. Er redet nicht um die Dinge herum, sondern nennt sie beim Namen. Von den romantischen Märchen westlicher Politiker über den syrischen 'Freiheitskampf' bleibt nicht mehr viel übrig.
Man kann den Syrienkonflikt nur lösen, wenn man alle wichtigen Konfliktparteien kennt. Das Interview soll dazu einen Beitrag leisten. Mehr nicht. Ich mache mir keine der Äußerungen von 'Abu Al Ezz' zu eigen. Jeder kann und soll sich selbst ein Urteil bilden. Vor allem die verantwortlichen westlichen Politiker. Wissen sie, was sie tun, wenn sie in Syrien Al Qaida und deren Verbündete unterstützen?

 
Hier ist das deutsche Transkript:

INTERVIEW VOM 16. SEPTEMBER 2016 IN ALEPPO
NF:
Wir sind ein Teil von Al Qaida. Unsere Prinzipien sind: Bekämpfung der Lasterhaftigkeit, Ehrlichkeit und Sicherheit.
Unsere Angelegenheiten und unser Weg haben sich geändert. Zum Beispiel gewährt uns jetzt Israel Unterstützung, da Israel sich im Krieg mit Syrien und mit der Hezbollah befindet.
Auch Amerika hat seine Meinung über uns geändert. Eigentlich waren der "IS" und wir eine Gruppe. Aber der "IS" wurde entsprechend den Interessen der großen Staaten wie etwa Amerika für politische Zwecke benutzt. Und von unseren Prinzipien weg gelenkt. Die meisten seiner Führer arbeiten mit Geheimdiensten zusammen, das ist uns klar geworden. Wir, die „Al Nusra-Front“, haben unseren Weg. Sie waren früher mit uns, sie waren unsere Unterstützer.
Unser Ziel ist der Sturz des diktatorischen Regimes, des Tyrannen-Regimes, des Regimes der Abtrünnigen. Unser Ziel ist auch die Durchführung von Eroberungen, wie sie [der große arabische Feldherr] Khaled Ben Al Walid gemacht hat. Erst in der arabischen Welt, dann in Europa.
JT:
Wie ist die Beziehung zwischen Ihnen und den USA? Unterstützen die USA die Rebellen?
NF:
Ja, die USA unterstützen die Opposition, aber nicht direkt. Sie unterstützen die Länder, die uns unterstützen. Aber wir sind mit dieser Unterstützung noch nicht zufrieden. Sie sollten uns mit hochentwickelten Waffen unterstützen.
Wir gewannen Kämpfe dank der „TOW“-Raketen. Wir haben durch diese Raketen ein Gleichgewicht mit dem Regime erreicht.
Die Panzer haben wir aus Libyen über die Türkei bekommen. Auch die "BMs"-Mehrfachraketenwerfer.
Das Regime übertrifft uns nur mit seinen Kampfflugzeugen, Raketen und Raketenwerfern.
Wir haben einen Teil ihrer Raketenwerfer erbeutet und einen großen Teil aus dem Ausland bekommen.
Aber wir haben durch die amerikanischen "TOW"-Raketen die Lage in einigen Gebieten unter Kontrolle.
JT + syrischer Übersetzer:
Wem haben die USA die Raketen gegeben, bevor sie zu Euch gebracht wurden? Haben die USA diese Raketen zunächst an die Freie Syrische Armee gegeben und wurden sie von dort an Euch weitergegeben?
NF:
Nein, die Raketen wurden uns direkt gegeben. Sie wurden an eine bestimmte Gruppe geliefert. Als die Castello-Road gesperrt war und wir belagert wurden, hatten wir Offiziere aus der Türkei, Katar (QATAR), Saudi Arabien, Israel und Amerika hier.
JT:
Was machten diese Offiziere?
NF:
Experten! Experten für die Nutzung von Satelliten, Raketen, Aufklärungsarbeiten und thermischen Überwachungskameras ...
JT:
Gab es auch amerikanische Experten?
NF:
Experten aus mehreren Ländern
JT:
Auch Amerikaner?
NF:
Ja
Die Amerikaner stehen auf unserer Seite, aber nicht so, wie es sein sollte.
Zum Beispiel wurde uns folgendes gesagt: Wir müssen das „Bataillon 47“ erobern und einnehmen. Wir haben von Saudi-Arabien 500 Millionen [syrische Pfund] bekommen. Für die Übernahme der Infanterie-Schule in „Al Muslimiya“ vor Jahren bekamen wir aus Kuwait 1,5 Millionen kuwaitische Dinar und aus Saudi Arabien fünf Millionen Dollar.
JT:
Von den Regierungen oder von Privatpersonen?
NF:
Von den Regierungen.
JT:
Der Kampf ist schwierig, das Regime ist stark und bekommt Unterstützung aus Russland ……
NF:
Wir werden kämpfen bis zum Sturz des Regimes. Wir werden Russland und den Westen bekämpfen, da der Westen nicht auf unserer Seite steht. Der Westen schickt uns nur Mujahedin, er erleichtert diesen Kämpfern den Weg. Warum unterstützt der Westen uns nicht richtig?
Wir haben viele Kämpfer aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Amerika, aus allen westlichen Ländern.
JT:
Sie haben Kämpfer aus Europa in Aleppo bei der "Al Nusra-Front"?
NF:
Viele, viele, viele!
JT:
Wieviel?
NF:
Viele.
JT:
Wie denken Sie über den Waffenstillstand?
NF:
Wir erkennen den Waffenstillstand nicht an. Wir werden unsere Gruppen umverteilen. Wir werden in den nächsten, in wenigen Tagen einen überwältigenden Angriff gegen das Regime durchführen.
Wir haben unsere Streitkräfte in allen Provinzen in, Homs, Aleppo, Idlib und Hama umgruppiert.
JT:
Sie wollen nicht, dass die 40 LKW die Hilfslieferungen in den östlichen Teil von Aleppo bringen?
NF:
Wir haben Forderungen: Solange sich das Regime entlang der Castello Road, in Al Malah und in den nördlichen Gebieten befindet, werden wir diese LKW nicht hereinlassen.
Das Regime muss sich aus allen Gebieten zurückziehen, damit wir die LKW reinlassen. Wenn ein LKW trotzdem rein fährt, werden wir den Fahrer verhaften.
JT:
Warum haben sich (dann) einige Ihrer Gruppen einen Kilometer oder 500 Meter von der Castello Road zurückgezogen?
NF:
Das Regime hat gegen uns hochentwickelte Waffen verwendet. Wir haben einen Rückschlag erlitten. Daher haben wir uns stillschweigend zurückgezogen, um uns zu erholen und das Regime erneut angreifen zu können. Aber dieser Angriff muss zum Sturz des Regimes führen.

JT:
War das als ein Trick, also eine militärische Taktik?
NF:
Eine militärische Taktik. Ja.
JT:
War das Ziel der militärischen Taktik der Erhalt von Nahrungsmitteln oder die Umverteilung von Kämpfern?
NF:
Wir waren mit dem Waffenstillstand nicht einverstanden.
JT:
Gilt das nur für die "Al Nusra-Front" oder für die Verbündeten der “Al Nusra Front”?
NF:
Das gilt für alle mit uns integrierten Gruppen, die unsere Verbündeten sind.
JT:
"Islamische Front", "Islamische Armee"?
NF:
Die sind alle mit uns. Wir alle sind die „Al Nusra-Front“.
Eine Gruppe wird gebildet und nennt sich „Islamische Armee“, oder „Fateh Al Scham“. Jede Gruppe hat einen eignen Namen, doch der Glaube ist einheitlich. Der generelle Name ist „Al Nusra-Front“.
Eine Person hat z.B. 2000 Kämpfer. Dann bildet sie aus dieser eine neue Gruppe heraus und nennt diese „Ahrar Al Scham“. Brüder, deren Glaube, Gedanken und Ziele identisch mit der „Al Nusra-Front“ sind.
JT:
Ist das Ihre eigene Meinung oder auch Meinung der höheren Führungsebenen?
NF:
Das ist die allgemeine Meinung. Aber wenn ein Mensch zu Ihnen kommt und aus Dir einen 'moderaten Kämpfer' macht und Dir Essen und Trinken anbietet, akzeptieren Sie das oder nicht?
JT:
In diesem Krieg wurden 450.000 Menschen getötet. Ich war in Aleppo und Homs. Viele Teile sind zerstört. Wenn der Krieg weiter geht, wird das ganze Land zerstört. Millionen werden sterben ……In Deutschland hatten wir einst den '30-jährigen Krieg'...
NF:
Wir sind seit nur 5 Jahren im Krieg, das ist im Vergleich wenig!
JT:
Würden Sie jemanden aus dem Assad-Regime in einer Übergangsregierung akzeptieren?
NF:
Wir akzeptieren niemanden aus dem Assad-Regime oder von der Freien Syrischen Armee, der als moderat bezeichnet wird.
Unser Ziel ist der Sturz des Regimes, und die Gründung eines islamischen Staates gemäß der islamischen Scharia.
JT:
Die Leute von Alloush, die zur Verhandlung nach Genf gereist sind, verhandeln aber über eine Übergangsregierung.
NF:
Es gibt in Syrien Söldner. Alloush kämpft mit der "Al Nusra-Front".
Die Gruppen, die die Türkei aufgenommen hat und aus denen sie eine moderate ("Freie Syrische Armee") gemacht hat, waren vorher mit der „Al Nusra-Front“. Diese Leute sind schwache Menschen, sie haben viel Geld bekommen, sie haben sich verkauft, sie müssen die Befehle ihrer Unterstützer durchführen.
JT:
Die „Islamische Armee“ und die „Islamische Front“ verhandeln in Genf.
NF:
Weil ihre Führer im Westen produziert wurden. Sie werden von den westlichen Geheimdiensten und von Geheimdiensten der Golfstaaten betreut und bezahlt, damit sie die Ziele dieser Länder verwirklichen.
NF:
Wir sind hier auf der vordersten Beobachtungsstation im Gebiet „Scheikh Said“.
Dieses Gebiet ist unter unserer Kontrolle. Hinter den Häusern und in Al Majbal sind die Regime-Soldaten. Unsere Streitkräfte sind 200 Meter von hier entfernt.

ENDE
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jock

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #798 am: 27. September 2016, 12:42:16 »

Jahrzehntelang hielt der Deal zwischen dem saudischen Koenigs-
haus und der saudischen Bevoelkerung.

Ihr laesst uns in Ruhe regieren und wir sorgen fuer euer Wohlergehen,
war der Inhalt der nicht verschrifteten Vereinbarung.

Maennlichge Saudis waren damit einverstanden.Eine Grundsicherung
vom Vater Staat deckte  die Grundbeduerfnisse und ausserdem konnte
man,wenn man wollte noch eine staatliche Stellung annehmen,wo man
nichts zu tun hatte,aber ueber reichlich Freizeit verfuegte.

Das soll jetzt der Vergangenheit angehoeren.Die Bezuege sollen bis
zu 2/3 gekuerzt werden und der Urlaub auf 30 Tagen eingeschraenkt.

Eine Folge der engen Staatsfinanzen,die ein jaehrliches Defizit von
100 Mrd. verzeichnen und des niedrigen Oelpreises.

Allerdings ist die Zumutung,selbst fuer den Lebensunterhalt zu sorgen,
fuer die saudische Bevoelkerung ungewohnt.

Das stellt die Allianz Volk vs. Koenigshaus auf die Probe.

Man wird sich fragen,ist es wirklich notwendig,dass bedeutende Mittel
zur Unterstuetzung des IS und der Rebellen in den Nahen Osten fliessen ?
Muss wirklich ein Stellvertreterkrieg gegen den Iran im Jemen gefuehrt
werden ?
Haelt die schiitische Minderheit in Saudi Arabien still ?
Lassen die USA die Saudis fallen,weil es nicht mehr so abhaengig von den
Oelvorraeten ist,wie einst ?

Jock



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Benno

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #799 am: 27. September 2016, 12:44:52 »


Das sind natuerlich schockierende Fotos,die einen Waffenschmuggel durch einem Hilfskonvoi der UN zeigen.



Schade dass man nicht mehr sieht.Besonders haette mich interessiert,ob alle LKWs der UNO Hilfskonvois mit Teppichboeden ausgestattet sind.

Nein, keine islamischen Teppichboeden -  als "humanitaere Tarnung"  wurden die gesponserten Waffen aus Saudi-Arabien zwischen saudiarabischen Milchkartons versteckt.
Die UN hatte dafuer lediglich vertrauenswuerdigerweise ihre Flagge und das  "neutrale" Logo zur Verfuegung gestellt.

Quellen: Hier und Hier

Die Saudis wenden viel Muehe und Plage auf, Assad wegzukriegen,das wiederum der Iran verhindern will.

Was die Saudis mit dem Missbrauch eines UN-Hilskonvois zur versuchten Waffenlieferung an die islamischen Gotteskrieger eindrucksvoll bewiesen haben.

Nur eines scheint mir sicher,dass die UN auf einen ihrer Hilfskonvois Waffen bzw. Munition schmuggelt ist ausgeschlossen.

Doch, die UN hat subjektiv Waffen geschmuggelt ! - obwohl sie objektiv vom Bewahrer "des einzig richtigen Islam" Saudi-Arabien mit einer als "humanitaer" deklarierten Milchlieferung arglistig getaeuscht wurde.

Es lohnt sich immer wieder zur vergleichenden Wahrheitsfindung auf arabische Nachrichtenkanaele zuzugreifen um zu begreifen was uns nach der Islamisierung Deutschlands und Europas durch illegale muslemische Invasoren, getarnt als "Fluechtlinge" in Zukunft noch bevorsteht.

Beispielhaft mag dieser interessante TV-Sender aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verlinkt werden, von dem auch die erste Meldung des gefakten UN-Hilfskonvoi mit Waffen aus Saudi-Arabien nach Aleppo stammt:

http://www.centraltv.fr/emirats-arabes-unis/al-hadath-tv

Al Hadath zielt darauf ab , die Art und Weise wie Netzwerke innerhalb der Beschraenkung konventioneller Fernsehprogrammen arbeiten muessen neu zu definieren. Sie tun dies mit einem kompetenten Team von Reportern , die eine ununterbrochenen News - Feed  gewaehrleisten und  eine unparteiische Berichterstattung bringen.
Al Arabiya und Al Hadath Nachrichtenkanaele  teilen wichtige Inhalte zusaetzlich zu den aktuellen Nachrichtensendungen mit.

Quelle:Hier
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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #800 am: 27. September 2016, 13:05:21 »

@Benno

Ich habe geschrieben,dass in einem Krieg die Wahrheit das erste
Opfer ist.

Woher nimmst du die die Gewissheit,dass deine wiedergegebene
Behauptung,Saudis haetten einen UN- Hilfskonvoi missbraucht,
um Munition zu schmuggeln und die UN spielt mit,die ganze Wahr-
heit ist ?

Das Foto beweist gar nichts,zumal auf dem 2. Foto,das du nicht
einstellst,eindeutig ein Teppichboden zu sehen ist.
Und der liegt gewoehnlich nicht auf einem LKW sondern in einem
Haus.

Normalerweise,wenn so etwas auffliegt,werden beweissichernde
Fotos gemacht und Schuldzuweisungen erfolgen zur selben Stunde.

Unklar ist noch immer,wer ist der Boese ? Die UN,die Saudis,die
Regierung Assads ?

Solange da nicht mehr ueberpruefbares Material nachgeschoben
wird,halte ich es fuer Propaganda  von einer der Kriegsparteien.

Jock

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Benno

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #801 am: 27. September 2016, 14:25:53 »

Der Weg der Waffen fuer die islamischen Gotteskrieger in Syrien aus Europa unter taetiger Mithilfe der USA, der Tuerkei und insbesonders Saudi-Arabiens:



Neuer Bericht: US-Zwischenhändler fädeln 1,3 Milliarden-Dollar-Waffenhandel zwischen europäischen Regierungen und dem Nahen Osten ein − manche der Waffen landen bei ISIS

Weiterlesen:Hier

Freilich ist diese Tatsache fuer den allumfassend informierten Internet-User keine Neuigkeit.
Nur die bedauernswerten Nutzer der System - und Luegenmedien von ARD ueber Spiegel bis hin zur Zeit werden davon ueberrascht sein.

>>Alles nichts Neues ...

Die Eskalationsmaschinerie gegen Syrien läuft
Heute haben die deutschen Medien mit Hilfe der UNO nachgelegt: "Uno wirft Assad-Regime schlimmste Verbrechen vor".
Beim Schweizer Tagesanzeiger war das schon Tage zuvor zu lesen: "'Zahlreiche Hinweise' auf Kinderfolter in Syrien"
Ähnliches lief gegen Libyen ab. Und natürlich sind die Zeugen, auf deren Aussagen solche Indizien beruhen, über jeden Zweifel erhaben ... Mir fällt dazu immer wieder die angebliche kuweitische Krankenschwester ein, die 1990 behauptete, irakische Soldaten würden Babys aus Brutkästen werfen. Aber natürlich wird jetzt nicht mehr in solch üble Propaganda-Kisten gegriffen ... Ich kann es bloß nicht glauben. Ach, da ist ja auch noch die UNO. Wer glaubt noch, dass es bei und in ihr um's Völkerrecht, um Menschenrechte und Demokratie geht? Und wie war das nochmal mit den rechtsstaatlichen Prinzipien, dass eine Verurteilung erst dann erfolgt, wenn gesicherte Beweise für eine unrechte Tat bzw. ein Verbrechen vorliegen? Aber diese Prinzipien, auf die der Westen so stolz ist in seinen Sonntagsreden, gelten ja schon lange nicht mehr, besonders im Völkerrecht, wenn sie denn da jemals galten. ...

...Es ist immer noch und immer wieder diese westliche Heuchelei, der es gelingt, mit Moral und dem zielgerichteten Einsatz von verständlicher moralischer Empörung von den wahren Interessen des Westens in solchen Konflikten wie in Syrien abzulenken. Passend dazu sind mir zwei Nachrichten aus den letzten Jahren wieder vors Auge gekommen:
11.4.2003: "US-General schließt Angriff auf Syrien nicht aus"
Ex-NATO-General Wesley Clark im Jahr 2007 in einem Gespräch mit Democrazy Now: "... Well, starting with Iraq, then Syria and Lebanon, then Libya, then Somalia and Sudan, and back to Iran." Nur die Reihenfolge scheint ein wenig anders zu sein, weil sich nicht alle Faktoren in den Ländern beeinflussen lassen.<<

Der ganze Text:Hier

Aus der linken Presse:

Waffen für den Nahen Osten
Leichtes Kriegsgerät für Bürgerkriegsregion. Investigative Journalisten decken geheime Lieferungen auf

Die Maschine, die später von dem Flughafen abhebt, wird ihre Fracht nach Dschidda in Saudi-Arabien bringen. Bis zu 50 Tonnen Fracht kann sie transportieren, »ungefähr 16.000 AK-47 Kalaschnikow-Sturmgewehre oder drei Millionen Schuss Munition«, rechnen die Autoren aus. Andere Frachtflugzeuge wie die Boeing 747, die auch regelmäßig in Belgrad abheben, »tragen mindestens die doppelte Menge«.

Es sei »nur einer von mindestens 68 Flügen (gewesen), mit denen in 13 Monaten (1.6.2015–4.7.2016) Waffen und Munition in Staaten des Mittleren Ostens und in die Türkei gebracht wurden. Länder, die ihrerseits Waffen in die brutalen Bürgerkriege in Syrien und Jemen schmuggeln.« 1,2 Milliarden Euro hätten osteuropäische Staaten seit 2012 auf diese Weise verdient: »Ein Bombengeschäft.«

Absender der tödlichen Fracht sind dem Bericht zufolge Bulgarien, Kroatien, die Tschechische Republik, Montenegro, Rumänien, Serbien und die Slowakei. Empfänger sind Saudi-Arabien, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und die Türkei. Auch die US-Regierung habe durch SCOCOM, die Abteilung für Spezialoperationen im Pentagon, Rüstungsgüter in Osteuropa gekauft, um sie den Kämpfern in Syrien zukommen zu lassen, schreiben die Autoren. Darunter »schwere Maschinengewehre, Raketenwerfer, Mörser, Granaten« und Munition.

Die Waffen seien nicht nur über den Luftweg in die Kriegs- und Krisenregion transportiert worden. Reporter hätten »mindestens drei Lieferungen identifiziert, die von der US-Armee seit Dezember 2015 von Schwarzmeerhäfen aus in die Türkei und ins Rote Meer verschifft« worden seien. Insgesamt seien »schätzungsweise 4.700 Tonnen Waffen und Munition« an Bord gewesen. Im übrigen seien auch Waffen aus Saudi-Arabien nach Ankara geflogen worden.

Quelle:Hier

Selbst deutsche System-Medien kommen nicht umhin die Rolle der UN in Verbindung mit Saudi-Arabien zu den Waffenlieferungen zu islamischen Terroristen zu durchleuchten:



UN-Generalsekretär Ban zu "Liste der Schande"
"Erpressung durch Saudi-Arabien"

Im Streit um die UN-"Liste der Schande" sieht sich Generalsekretär Ban von Saudi-Arabien erpresst. Die Regierung und die weiterer Länder hätten gedroht, sämtliche Hilfsgelder für UN-Projekte zu streichen, sollte Riad auf der Liste bleiben.

Runter von der Liste oder keine Hilfsgelder mehr
Einige Länder nämlich hätten, räumt Ban offen ein, mit der sehr realen Aussicht gedroht, die Finanzierung vieler UN-Hilfsprogramme zu beenden, sollte Saudi-Arabien und die von Riad geführte Militärkoalition im Jemen-Krieg weiter auf der "Liste der Schande" stehen. Kurz: Runter von der Liste oder keine Hilfsgelder mehr.

Eine Erpressung, der Ban nachgab. Nachgeben musste, sagt er jetzt: "Ich kann doch wegen der Liste nicht das ganze Haus abbrennen lassen. Ich bin Chef der Vereinten Nationen und ich muss doch an all die vielen Krisen denken, die wir lösen müssen."

Weiterlesen:Hier

Selbst wenn die Krisen-Loesung durch die UN und Saudi-Arabien mit einer Lieferung zu den muslemischen Gotteskriegern in Aleppo mit in Milchkartons versteckten Waffen aussieht:





Uebrigens ist es durchaus ueblich geschmuggelte Ware aus LKW's, und sei es aus denen der UN abzuladen, dann diese ausserhalb in einem Haus zu praesentieren wo in Arabien ueblicherweise auch Teppiche ausliegen koennen.



Wer zu dieser Praxis Naeheres wissen moechte sollte zum Urheber dieser Waffen-Schmuggel-Fotoreportage dem

http://www.centraltv.fr/emirats-arabes-unis/al-hadath-tv

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franzi

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #802 am: 27. September 2016, 14:49:57 »

jock, weiss ja nicht, woher du deine Infos ueber den Umsturzversuch in Syrien beziehst, auch nicht, wie sehr du dich damit befasst, aber fuer mich als diesbezueglich Hoechstinteressierten und mehrere Mal taeglich Schnueffelnden gibts nicht die geringsten Zweifel, dass unser Grosser Demokratiebringer als Organisator hinter diesem weiteren Holocaust (an der syrischen Bevoelkerung) steht.
Saudiarabien, Katar und Jordanieen sind dabei nur gezwungenermassen Erfuellungsgehilfen, die UNO ist der verlaengerte Arm der USA.
Israel sollte man dabei auch nicht zu vergessen, dem nachgesagt wird, dass es die Amis an der Leine fuehren.

Du hast mich daran erinnert (dieser Beitrag ist durch den Hack verschwunden) dass ich die einflutenden Syrer als "feige Hund" bezeichnet habe. Das sind sie, oder mehr, denn:

Als Helden kann ich die vielen syrischen "Fluechtlinge" im wehrfaehigen Alter leider nicht bezeichnen, wenn sie ihre Eltern, Geschwister und vielleicht auch Familien den Kopfabschneidern ueberlassen.
Fuer wen sie kaempfen sollen ist einfach zu beantworten: Fuer ihr Land, fuers Ueberleben ihrer Verwandtschaft, gegen die Terroristen.

fr
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arthurschmidt2000

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #803 am: 27. September 2016, 15:27:04 »

Alles klar, steht ja schliesslich auch so in der Prawda!
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Benno

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #804 am: 27. September 2016, 16:08:14 »


Alles klar, steht ja schliesslich auch so in der Prawda!

Leider hat @arthurschmidt2000 seine Erkenntnis nicht mit einem belegbaren Link untermauert.

Da es unbedingt begruessenswert ist zur Wahrheitsfindung saemtliche Quellen zum "Aufruhr in der arabischen Welt" zu untersuchen, sollte statt  Schmidtchen's Prawda als einstweiliger Ersatz die russische Webseite de.sputniknews.com dienen:



„Frieden ist in Syrien möglich, wenn sich um seine Wiederherstellung alle bemühen werden und nicht allein Russland. Die (Baschar) Assad-Regierung, der der Westen jetzt alle Sünden zuschreiben will, hat ihre Bereitschaft zur Waffenruhe sofort nach der Erzielung der russisch-amerikanischen Vereinbarungen demonstriert“, so Kossatschow.

„Ich betrachte die Demarche der Vertreter der USA, Großbritanniens und Frankreichs, die den Sitzungssaal des UN-Sicherheitsrates während der Rede des Vertreters Syriens verlassen haben, als absolut inakzeptabel. So wird kein Frieden hergestellt“, betonte Kossatschow.

Die Rückkehr Syriens zum Frieden ist laut dem UN-Botschafter Russlands, Vitali Tschurkin, eine fast unmögliche Aufgabe geworden, da im Lande hunderte bewaffnete Gruppierungen agieren und sein Territorium „von allen, denen es einfällt“ bombardiert wird.

Der vollstaendige Artikel



Die syrische Terrormiliz Al-Nusra erhält nach Angaben eines Kommandeurs der Kampftruppen Waffen aus den USA. Das soll er dem Journalisten Jürgen Todenhöfer in einem Interview für die Montagsausgabe des „Kölner Stadt-Anzeigers“ gesagt haben.

Al-Nusra ist die stärkste Rebellengruppe im Gebiet um Aleppo. Die Islamisten waren früher mit Al-Kaida verbündet. Auf die Frage, ob die USA ihnen die Waffen über die Freie Syrische Armee, die sogenannten gemäßigten Rebellen, gegeben hätten, antwortete der Al-Nusra-Mann:  „Die Raketen wurden uns direkt geliefert. Die Amerikaner stehen auf unserer Seite.“ Er habe sogar präzisiert, dass es sich dabei um Panzerabwehrraketen des Typs Tow handele. Allerdings werde die Kooperation nicht so gestaltet, wie es Al-Nusra wünsche, berichtet Focus Online unter Berufung auf den "Kölner Stadt-Anzeiger".

Kompromissbereit sei man nicht, so Todenhöfers Gesprächspartner weiter. „Wir werden kämpfen bis zum Sturz des Regimes“, sagte er. Das Ziel sei „die Gründung eines islamischen Staates gemäß der Islamischen Scharia“. „Wir akzeptieren keinen säkularen Staat“, sagte der Al-Nusra-Kommandeur.

Der ganze Text



US-Präsident Barack Obama hat zu Beginn seiner Amtszeit die Idee einer konfliktfreien Welt befürwortet. Aber die verderbliche Außenpolitik Washingtons habe Chaos im Nahen Osten und Nordafrika gesät, schreibt die „Jerusalem Post“ am Donnerstag.

Für Unruhen, Terror und Massenmorde im Zuge des „Arabischen Frühlings“ hätten in vieler Hinsicht die USA zu verantworten. „So konnte die Administration Obamas in Tunesien, Ägypten und Libyen den Ausgang der Proteste nicht vorwegnehmen. Und Syrien ist durch beispiellose Misserfolge (Washingtons) gekennzeichnet“, heißt es im Artikel.

Der scheidende Präsident und Friedensnobelpreisträger Obama hinterlasse vier Kriege. „Die Situation ist seit dem Zweiten Weltkrieg beispiellos“, schreibt das Blatt.

Quelle: Hier
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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #805 am: 27. September 2016, 16:45:35 »

@Benno

Seit Mitte 2013 ist das Waffenembargo der EU gegen Syrien
ausgelaufen.

Es besteht also fuer die oesteuropaeischen Laender kein Grund
mehr,Waffen und Munition nach Syrien zu schmuggeln.

Die Lieferungen koennen hochoffiziell erfolgen und muessen
keinen Umweg von den tuerkischen Schwarzmeerhaefen ins
Rote Meer nehmen.

Es ist auch keine Ueberraschung,dass Waffenlieferungen in Spannungs-
gebiete lukrativ sind und daher alle Lieferanten Interesse haben,ihren
Anteil am Kuchen zu bekommen.

Aus dem von @Suksabai eingestellten Bericht mit Fotos ist zu entnehmen,
dass der Empfaenger der Schmuggelware die (eingeschlossenen)
Truppen der Terroristen oder Freiheitskaempfer oder Dschihadisten sind.

Jetzt kann man folgende Ueberlegung anstellen :

Die Un- Hilfskonvois starten hauptsaechlich aus Damaskus bzw. aus
einem Gebiet,das von der regulaeren Regierung um Herrn Assad kontrol-
liert wird.

Ein Hilfskonvoi kann nur dann losfahren,wenn die Administration dies
freigibt.

Die Freigabe erfolgt nur nach eingehendster Kontrolle durch die Armee
der Syrer bzw. Behoerden.

Auf dem Weg nach Aleppo erfolgen weitere Kontrollen an den Kontroll-
punkten.

Wenn jetzt also eine saudische Hilfslieferung mit versteckten Waffen
geliefert werden soll,ist nicht zu erklaeren,warum sie die Ladung zu-
erst in das von Assad kontrollierte Gebiet liefert und nicht gleich die
Versorgung der "Freiheitskaempfer" aus dem Sueden vornimmt.

Wie dem auch sei,offenbar hat die syrische Armee die Sendung mit
den Waffen entdeckt.

Da verstehe ich nicht,dass man dieses hochbrisante Material nicht besser
verwertet.

Videoaufnahmen des Konvois,Videoaufnahmen der Entladung und haufen-
weise Fotos von der entdeckten Ware.

Das waere ein ueberzeugender Beweis gewesen.Stattdessen 2 Fotos,die
Gott weiss,wo und wann geschossen wurden.

Aber vielleicht kommt noch was nach.

@franzi

Ich kann mich nicht erinnern,in den letzen Tagen etwas ueber einen
Umsturzversuch in Syrien geschrieben zu haben.

Ich habe nur davon berichtet,dass in Saudi Arabien sich vielleicht etwas
zusammenbraut.

Entnommen habe ich die Meldung der Presse.Sie ist vielleicht auch ein
Produkt der Luegenpresse wie "Der Standard","Kurier" oder "Krone" und
von den Amis gesteuert.

Jock

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Benno

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #806 am: 27. September 2016, 18:08:41 »


Die Un- Hilfskonvois starten hauptsaechlich aus Damaskus bzw. aus einem Gebiet,das von der regulaeren Regierung um Herrn Assad kontrolliert wird.

Ein Hilfskonvoi kann nur dann losfahren,wenn die Administration dies freigibt.

Die Freigabe erfolgt nur nach eingehendster Kontrolle durch die Armee der Syrer bzw. Behoerden.

Auf dem Weg nach Aleppo erfolgen weitere Kontrollen an den Kontrollpunkten.

Wenn jetzt also eine saudische Hilfslieferung mit versteckten Waffen geliefert werden soll,ist nicht zu erklaeren,warum sie die Ladung zuerst in das von Assad kontrollierte Gebiet liefert und nicht gleich die
Versorgung der "Freiheitskaempfer" aus dem Sueden vornimmt.

Wie dem auch sei,offenbar hat die syrische Armee die Sendung mit den Waffen entdeckt.

Da verstehe ich nicht,dass man dieses hochbrisante Material nicht besser verwertet.

Videoaufnahmen des Konvois,Videoaufnahmen der Entladung und haufen weise Fotos von der entdeckten Ware.

Das waere ein ueberzeugender Beweis gewesen.Stattdessen 2 Fotos,die Gott weiss,wo und wann geschossen wurden.

Aber vielleicht kommt noch was nach.

Aber vielleicht koennte ein "Haar in der Suppe" Sucher selbst einmal recherchieren wie mit den sogenannten UN-Hilfskonvois fuer Syrien dort beispielsweise tatsaechlich rechtlich verfahren wird ?

>>Der eigentliche UN-Hilfskonvoi steht noch immer an der türkisch-syrischen Grenze, weil die syrische Regierung den Bedingungen der sogenannten "Rebellen" und deren Unterstützer Türkei und USA zur Freigabe für den Transport nicht zustimmen kann. Diese Bedingungen lauten, dass die LKWs verplombt und ohne Möglichkeit zur Inspektion durch syrische Regierungsbeamte ins Land gelassen werden. Das Misstrauen gegenüber den in der Türkei beladenen und verplombten LKWs rührt nicht zuletzt daher, dass deren Zieldestination unter anderem auch Ost-Aleppo ist, wo sich Dschihadisten der Dschabhat Fatah asch-Scham (frühere Dschabhat al-Nusra) und weitere Gruppierungen einen mörderischen Kampf gegen Regierungstruppen liefern.

Dazu kommt - und das wird nicht einmal von der UN, geschweige denn von unseren Medien berichtet -, dass die Dschihadisten in Ost-Aleppo und ganz offensichtlich auch ein Teil der Bevölkerung diese Hilfslieferungen gar nicht wollen. Um dies zum Ausdruck zu bringen, waren am 14. September 2016 Anhänger der Freien Syrischen Armee (FSA) und der Dschabhat Fatah asch-Scham mit wehenden Fahnen demonstrierend durch einige Straßen von Ost-Aleppo gezogen.

Was unsere Medien im Zuge der Berichterstattung über die Waffenruhe ebenfalls selten bis gar nie erwähnt haben, ist die Tatsache, dass sich die stärksten Dschihadistenfraktionen von Anfang an gegen eine solche ausgesprochen haben. ...

...Noch viel weniger hilfreich waren die Reaktionen des Noch-UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon bei seinem Auftritt vor der UN-Vollversammlung sowie die umgehenden Beschuldigungen und Anfeindungen aus dem US-Außenministerium, dem Pentagon und dem Weißen Haus. Sowohl Vertreter der US-Regierung wie auch die BILD sind sich darin einig, dass, "wer auch immer zugeschlagen hat", Russland dafür verantwortlich wäre.

Der vollstaendige Artikel

 Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura sagte, die syrische Regierung müsse Briefe ausstellen, in denen den Vereinten Nationen der freie  Zugang zu umkämpften Gebieten garantiert werde. Bislang aber haben die UN solche Briefe nicht erhalten. Er forderte Damaskus auf, den "sofortigen" Zugang der Hilfskonvois zu gewähren. Dem britischen Guardian zufolge nannte de Mistura das einen "klaren Bruch" der Waffenstillstandsvereinbarung.
Für Aleppo brauchen die Konvois diese Briefe zwar nicht – dort gilt eine andere Regel, der zufolge es ausreicht, wenn die UN die Regierung über die Entsendung von Hilfskonvois nach Aleppo und die Art der transportierten Güter informieren. Doch offenbar ist trotz des Waffenstillstands nicht klar, ob die Reise über die wichtigste Verbindungsstraße in die Stadt sicher ist. Die Castello-Straße führt von der türkischen Grenze nach Aleppo.
Wie der Guardian weiter berichtet, stünden 20 Lastwagen bereit, um Hilfe nach Aleppo zu bringen. "Die Laster sind bereit und versiegelt", wird de Mistura zitiert. Hunderte weitere stünden bereit, beladen zu werden. Anderen Quellen zufolge warten 40 Lastwagen auf das Kommando zur Abfahrt. In den von den Rebellen gehaltenen Vierteln Aleppos leben rund 250.000 Menschen unter der Belagerung der Regierungstruppen. Sie brauchen dringend Nahrung, Medikamente und Brennstoff.

Dem Waffenstillstandsabkommen zufolge muss die syrische Regierung ihre Checkpoints entlang der Castello-Straße abziehen und die Straße russischen Truppen übergeben, doch dem UN-Sondergesandten zufolge ist das noch nicht geschehen. Die Oppositionskämpfer im Osten Aleppos sind gemäß des Abkommens verpflichtet, die Konvois durchzulassen. Berichten zufolge lehnen aber einige von ihnen das Abkommen und damit auch die Hilfslieferungen ab.

Quelle: Hier

Die rechtmaessige syrische Regierung unter dem Praesidenten Baschar al-Assad vereint mit Russland im Kampf gegen islamische Terroristen:

„Angriff? Kaffeepause!“: Was russische Reporter in Syrien erlebt haben
24. Mai 2016 OLEG JEGOROW



Zwei Journalisten, die einen Monat lang in Syrien gelebt haben, erzählten RBTH vom Leben und Kampf der regierungstreuen Syrer. Die Gastfreundschaft und überraschende Sorglosigkeit der einheimischen Bevölkerung haben ihren Aufenthalt dabei genauso geprägt wie die ständige Gefahr, unter Beschuss zu geraten.

Pjotr Werschinin und Leonid Kitrar sind Korrespondenten der russischen Fernsehsender TV Zentr und Ren TV. Sie verbrachten den November 2015, den zweiten Monat der russischen Militäroperation, in Syrien. Hier drehten sie eine Dokumentation über die Arbeit auf dem russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim, den Kampf der russischen Armee gegen die Terroristen und das Leben der Zivilbevölkerung unter den Bedingungen des Krieges.

Weiterlesen

Die aktuelle Situation in Syrien sollte man nicht nur in den  System-Medien Deutschlands verfolgen.
 
Realistische, weil wahrheitsgetreue Berichte dazu gibt es z.B. hier:



Neun Stadtviertel von Aleppo sind derzeit einem starken Beschuss von Seiten der Kämpfer terroristischer Gruppierungen ausgesetzt. Tagtäglich werden Dutzende Verletzte in die Krankenhäuser gebracht. Dies berichtet die Agentur Ria Novosti unter Bezugnahme auf Quellen vor Ort.

Im Viertel Dahiyad al-Assad hat ein Großteil der Bevölkerung die gefährliche Zone seit langem verlassen, nur wenige Familien haben sich zum Bleiben entschieden.

Die Einheiten der syrischen Armee wehren hier täglich zwei bis drei Angriffe ab. Das Militär eröffnet das Gegenfeuer auf die Stellungen der Terroristen, von wo aus ihre Artillerie die Häuser der friedlichen Einwohner beschießt. „Die Kämpfer wissen sehr gut, dass hier Menschen wohnen, aber das stoppt sie nicht. Vor wenigen Tagen hatte ihre nichtlenkbare Rakete ein Wohnhaus getroffen, in dem sich zu jenem Augenblick eine kinderreiche Familie befand – drei Menschen kamen dabei ums Leben“, erzählte der syrische Soldat Tarik.

Weiterlesen

Eine grosse Auswahl authentischer Berichte aus dem aktuellen Syrien gibt es hier zu lesen:

Situation in Syrien (2016)

In Syrien tobt seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt zwischen der Regierung und der militanten Opposition. Nach Menschenrechtsorganisationen forderte der Konflikt Ende 2014 bereits mehr als 200.000 Menschenleben.

Die Artikel-Sammlung
« Letzte Änderung: 27. September 2016, 18:13:49 von Benno »
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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #807 am: 27. September 2016, 18:37:59 »

@Benno

Im Prinzip kein Widerspruch,aber nicht alle Hilfskonvois
starten von der tuerkisch- syrischen Grenze.

Der angegriffene Konvoi,zum Beispiel, wurde auf dem Ge-
biet des vom syrischen Militaer kontrolliertem Bereich be-
laden und zusammengestellt.

Daher verwundert es schon,dass die Amis behaupten,die
Russen haetten den Konvoi angegriffen.

Wo soll da der Sinn des Angriffs sein ?

Syrer und Russen kooperieren und hatten bestimmt Kenntnis
von Standort des Konvois.

Jock
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franzi

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #808 am: 29. September 2016, 03:26:25 »

Mich wundert, dass (es) dich verwundert, dass die Amis behaupten, dass die Russen den Konvoi angegriffen haben.
Es ist doch allgemein bekannt, wenn die Demokratiebringer das Maul aufreisen, bekommt man Luegen zu hoeren.

http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2016/der-falsche-eindruck-ueber-die-lage-in-syrien/

Zitat
. . . . .Wenn uns Bilder aus Syrien erreichen, dann werden uns spektakuläre Szenen aus den direkt betroffenen Kampfzonen gezeigt – allzu oft häufig verwendetes Archivmaterial und keineswegs aktuell. Es sind Aufnahmen von den Schnittstellen zwischen terrorkontrollierten Gebieten und regierungstreuen Regionen, in denen die Menschen noch in Frieden leben können. Bilder aus Homs bekommen wir überhaupt nicht mehr zu sehen, seit diese geschundene Stadt von Assads Truppen befreit wurde. Wir erfahren nicht, wie großflächig die Zerstörungen dort wirklich sind und auch nicht, in welchem Maße der Wiederaufbau und der Weg zurück in die Normalität voranschreitet. Wir erfahren auch nichts darüber, warum zum Beispiel die Einwohner des terrorbeherrschten Teils von Aleppo nicht den kurzen Weg in den sicheren Teil der Stadt zur Flucht nutzen. Warum überhaupt kaum jemand die Möglichkeit erhält, in die sicheren Gebiete unter Regierungskontrolle zu wechseln. Man muss wohl davon ausgehen, dass die Terroristen das mit Waffengewalt verbieten, um nicht ihre menschlichen Schutzschilde zu verlieren, die immer wieder die schrecklichen und zugleich propagandistischen Bilder für die westliche Presse liefern. . . . . .

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #809 am: 29. September 2016, 03:48:14 »

Ein paar weitere Thesen ueber den Terrorkrieg in Syrien

http://www.voltairenet.org/article193445.html

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