Bevor die Vergötterung von Papa und Sohn Assad hier ins unermessliche steigt darf ich mal an das erste "Syrienposting" überhaupt in diesem Thema erinnern, als das Thema noch nicht ideologisch "verseucht" und Assad - Syrien das Paradies auf Erden war:
Bevor die Verunglimpfung von Papa und Sohn Assad hier ins Unermessliche steigt darf ich mal an die ersten - und aktuellen Berichte zu diesem Thema erinnern, als das Thema noch nicht US-westlich konform in den zur Luegenpresse degenerierten Redaktionsstuben von ARD, Der Spiegel, bis hin zu ZDF "verseucht" waren und das Assad - Syrien im Gegensatz zu heute tatsaechlich noch das Paradies auf Erden war:
SPIEGEL ONLINE am Montag, 31.03.2003 07:52 Uhr
Nebenkriegsschauplätze: Powell warnt Syrien und IranDie Iraker lassen sich längst nicht so schnell und leicht besiegen und von der Demokratie überzeugen, wie es sich viele in den USA vorgestellt haben. Washington hat deshalb offenbar schon die nächsten Gegner im Visier: Sie residieren in Damaskus und Teheran.
Bereits am Freitag hatte US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Syrien vorgeworfen, Rüstungsgüter an den Irak zu liefern. Die USA würden Syrien für diesen "feindlichen Akt" zur Verantwortung ziehen, sagte Rumsfeld.
Syrien hatte die Äußerungen Rumsfelds zurückgewiesen. Rückendeckung hatte Damaskus auch von der Arabischen Liga bekommen. Ziel der amerikanischen Anschuldigungen sei es offenbar, die Lage in der arabischen Welt noch weiter eskalieren zu lassen, sagte der Generalsekretär der Liga, Amre Mussa. Die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage. Syrien habe mit "dem irakischen Widerstand" nichts zu tun.
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am 24.07.2012
Und ihr denkt, es geht um einen DiktatorDie Reaktionen auf den Syrien-Konflikt offenbaren die geopolitische Ahnungslosigkeit mancher deutscher Kommentatoren: Zehn Minuten Nachhilfe aus gegebenem Anlass können nicht schaden.
Blutiger Diktator? Folgt man der Darstellung des Konflikts in weiten Teilen der westlichen Welt, dann scheint es sich lediglich um die Frage zu handeln, ob es gelingt, die syrische Bevölkerung von Assad zu befreien
Man kann nur staunen über das Ausmaß an fast schon sträflicher Naivität oder auch nur schlichter Ignoranz, das viele Beurteiler der Syrien-Krise an den Tag legen, vor allem, wenn es darum geht, die Hintergründe für das zähe Tauziehen im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zwischen Amerika und den westlichen Mächten einerseits, Russland und China andererseits aufzuhellen. Folgt man der Darstellung des Konflikts in weiten Teilen der westlichen Welt, dann scheint es sich lediglich um die Frage zu handeln, ob es gelingt, die syrische Bevölkerung von einem blutigen Diktator zu befreien. Vor allem in Deutschland scheint die Unkenntnis, mit der diese Auseinandersetzung derzeit diskutiert wird, grenzenlos zu sein - bis hin zu einer angeblichen, allerdings nicht bestätigten Anfrage an die russische Regierung, ob sie bereit wäre, Assad im Falle seines Sturzes in Russland Asyl zu gewähren.
Dabei geht es um vollkommen andere Probleme. Die Konfliktlinien verlaufen dort, wo sie von fast allen deutschen Beobachtern nicht einmal mehr wahrgenommen werden, und zwar vor allem deshalb, weil man in unserem Land verlernt hat, in weltpolitischen und geostrategischen Kategorien zu denken. Ob die Syrer, in weltpolitischer Sicht gesehen, derzeit oder künftig von einem Diktator aus dem Hause Assad, von einer demokratischen oder sich als demokratisch inszenierenden Regierung oder auch von einem radikal muslimischen Regime regiert werden, ist aus der Perspektive geostrategischer Erwägungen zuerst einmal gleichgültig.
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theguardian am Donnerstag 12. Juli 2012 15.48 BST
Die syrische Opposition: Wer hat hier das Sagen ?Ein Alptraum entfaltet sich in Syrien , in den Häusern der al-Heffa und in den Straßen von Houla. Und wir alle wissen , wie die Geschichte endet: mit Tausenden getöteten Soldaten und Zivilisten , zerstörten Städten und Familien , sowie wurde Syriens Präsident Assad in einem Graben zu Tode geprügelt.
Dies ist anscheinend die zukünftige Geschichte des syrischen Krieges, aber in der Realität ist eine andere Geschichte zu erzählen. Eine Geschichte weniger blutig, aber dennoch wichtig.
Dies ist eine Geschichte über die Märchenerzähler: der Sprecher, der "Experten von Syrien", der "Demokratie-Aktivisten". Die Aussage von "Entscheidungsträgern". Den Menschen, welche den "Drang" haben zu "warnen".
Es ist eine Geschichte über einige der am häufigsten zitierten Mitglieder der syrischen Opposition und deren Verbindung mit dem anglo-amerikanischen Oppositions-Erschaffung-Geschäft.
Die Mainstream-Medien sind in der Hauptsache bemerkenswert passiv, wenn es um syrische Quellen geht: sie schreiben einfach "offizielle Sprecher" oder "Pro-Demokratie-Aktivisten" ohne zum größten Teil, deren Herkunft oder ihre politische Verbindungen zu nennen.
Es ist wichtig zu betonen: den Hintergrund von "syrischen Sprechern" zu untersuchen, bedeutet nicht an der Aufrichtigkeit der Opposition gegen Assad zu zweifeln. Aber ein leidenschaftlicher Hass gegen das Assad-Regime ist keine Garantie für die Unabhängigkeit.
Tatsächlich gibt es eine Reihe von Indizien in der syrischen Oppositionsbewegung welche eine langfristige Finanzierung durch die US-Regierung beweisen, um die die Assad-Regierung zu untergraben, bevor dann der arabische Frühling ausbrach.
Obwohl es noch nicht offizielle US-Regierungspolitik ist Assad mit Gewalt zu vertreiben, sind diese Sprecher Verfechter einer ausländischen militärischen Intervention in Syrien und somit natürliche Verbündete der bekannten US-Neokonservativen, welche die Bushs Invasion im Irak unterstützte und jetzt Druck auf die Obama-Regierung ausübt um in Syrien einzugreifen.
"Der Sand läuft aus der Sanduhr " , sagte Hillary Clinton am Sonntag. So wie sich die Kämpfe in Syrien verstärken, russische Kriegsschiffe Kurs auf Tartus nehmen, dann ist es höchste Zeit einen genaueren Blick auf diejenigen zu werfen die im Namen des syrischen Volkes sprechen.
Sie verkaufen die Idee einer militärischen Intervention und einen Regimewechsel in Syrien und die Mainstream-Nachrichten sind hungrig diese Informationen zu kaufen. Viele der "Aktivisten" und "Sprechern" welche die syrische Opposition vertreten sind eng (und in vielen Fällen finanziell) mit den USA und London verknüpft.
Was bedeutet, Informationen und Statistiken aus diesen Quellen sind nicht unbedingt reine Nachrichten - sie sind eine PR-Kampagne.
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Die vom Ausland finanzierte bewaffnete Rebellion und vom Westen unterstützte Opposition des syrischen Diktators Bashar al-Assad wurde fälschlicherweise als ein spontaner Aufstand von “demokratischen” Aktivisten porträtiert, als die Gewalttätigkeiten vor mehr als einem Jahr ausbrachen. Aber laut einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung des britischen Guardian haben die Führungsfiguren in der “Regimewechsel”-Koalition – vor allem der Syrische Nationalrat /SNC) – innige Beziehungen zu den höchsten Rängen der Weltelite: zur lichtscheuen Bilderberger-Konferenz, zum Council on Foreign Relations (CFR), zur Megabank Goldman Sachs, zum Milliardär George Soros und selbstverständlich zur US-Regierung. Es ist auch alles ganz öffentlich.
Darüber hinaus deutet der Bericht an, dass ein guter Teil der Kriegspropaganda, die eine internationale Intervention und “Revolution” vorantreibt, in Wirklichkeit geschickte Public-Relations-Tricksereien sind, welche von steuerbefreiten Stiftungen und sogar Regierungen betrieben werden, welche zur Intervention aufgefordert werden. Und hinter dieser Desinformationskampagne steckt das große Geld. Man betrachte die scheinbar nicht enden wollenden Berichte über “Massaker an Zivilisten” zu Lasten des syrischen Tyrannen – fast immer von anonymen “Aktivisten” stammend – welche sich laufend als übertrieben, als erfunden oder als von den Rebellen selbst durchgeführt herausstellen. Die Schuld wird dann dem Regime in die Schuhe geschoben.
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PI, 24. Okt 2016
Alle Welt redet über den der syrische Präsident Baschar al-Assad. Aber kaum jemand redet mit ihm, auch weil kaum jemand so eine Gelegenheit bekommt. Der Journalist und Moderator der Sendung „Rundschau“, Sandro Brotz vom SRF erhielt ein Exklusiv-Interview mit dem Regierungschef. Rund 20 Minuten antwortete Assad auf auch kritische Fragen des Reporters. Laut SFR wurde nichts zensiert, die Regierung Assad selbst hatte festgelegt, dass das Interview in voller Länge in der Schweiz ausgestrahlt werden müsse. Assad wollte so auch verhindern, dass durch eventuelle Fake-Einblendungen seine Aussagen verfälscht würden. Laut „Rundschau“ mussten die Interviewfragen auch nicht im Vorfeld eingereicht werden, alle Fragen waren zugelassen. Das Interview wurde in Damaskus geführt. Gefilmt wurde es von Kameraleuten der syrischen Regierung.
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Eine notwendige Ergaenzung:Nun durfte also auch das Schweizer Staatsfernsehen SRF den syrischen Präsidenten Assad befragen und der „Höhepunkt“ des 20 Minuten dauernden Gesprächs war ein denkwürdiger Augenblick der Mediengeschichte, als sich Interviewer Sandro Brotz zum Hanswurst einer „humanitären“ Propaganda machte, die das Gemetzel in Syrien überhaupt erst möglich macht.

„You know this picture?“ – SRF-„Shownalist“ Sandro Brotz fragt den syrischen Präsidenten, ob er das Foto des kleinen Omran kenne.
Wer genau hinhört wird bemerken, dass das Interview an dieser Stelle von der Redaktion falsch übersetzt wurde. Und zwar nicht zufällig sondern vorsätzlich. Brotz fragt den syrischen Präsidenten auf Englisch allen Ernstes, ob er das Bild kenne. „You know this picture?“ (8:51 Min.) Ein Foto, das von westlich finanzierten und instruierten Terroristen produziert und tausendfach auf den Frontseiten westlicher Kriegspropaganda verbreitet wurde.

Offenbar hat man später in der Redaktion bemerkt, dass die Frage, ob Assad das Bild kenne, nicht nur selten dämlich ist, sondern vor allem eine rotzfreche Unverschämheit, da sie unterstellt, Assad wüsste womöglich nicht, was in seinem eigenen Land vorgeht. Aus der korrekten Übersetzung: „Kennen Sie dieses Bild?“ hat man also nachträglich die Feststellung: „Ich denke, dass Sie dieses Bild kennen.“ gemacht. Der Fall verdeutlicht, mit welcher Frechheit auch der SRF Interviews verfälscht. Glaube niemand, auch nur irgendein Mainstreammedium hätte auf diese Manipulation hingewiesen!
Bei weitem schlimmer aber ist einmal mehr die Tatsache, dass sich erneut ein vermeintlicher westlicher „Journalist“ zum Ankläger in Sachen Humanität macht. Was wir hier in der Fratze des Sandro Brotz sehen, ist die Inkarnation der Heuchelei. Brotz steht exemplarisch für die Verdummung und Kriegspropaganda, die den Krieg in Syrien überhaupt erst möglich gemacht hat, weil die Strategen in Washington, London, Paris und Berlin, die diesen „Regime-Change“ lange planten und dann mit ihren arabischen, türkischen und israelischen Verbündeten umsetzten, genau wussten, dass man Syrien nicht einfach zerschlagen kann ohne die Heimatfront nachhaltig in die Irre zu führen.
Wer sich nicht von dieser Propaganda für dumm verkaufen lässt, der weiß längst aus anderen Interviews, dass Assad nicht nur ein kluger und besonnener Politiker ist, sondern auch, dass die Mehrheit der Syrer ihn nach wie vor unterstützt.
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Mit einem Vertreter der "Mehrheit der Syrer" zu sprechen hatte ich gestern Abend im Dresdner Hauptbahnhof als ich ganz entspannt im dortigen "Point shop" eine Bockwurst mit Brot und Senf zum Preis von 1,30 Euro essen konnte.
Das Info-Foto zeigt noch den alten Preis vor der permanenten Inflation des Euro:

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Hier hatte ich die eher seltene Gelegenheit mit einem Syrier zu sprechen, der nicht als Asylant aus dem von Terroristen beherrschten Gebieten kam, sondern legal mit einem Visum als Student in Grossbritannien in die EU eingereist ist.
Zur Zeit ware er als Urlauber in Deutschland.
Ueberraschenderweise antwortete er auf meiner Frage zu seiner Religion ob Christ, Muslim etc. mit Atheist !
Ohne weiteres ist seine Antwort aber nachvollziehbar, denn am Beispiel Syriens ist bestens belegt welches Desaster religioeser Glauben anrichten kann.
Selbstverstaendlich stammt dieser Syrier mit einem legalen EU-Visum nicht aus einem von Terroristen beherrschten Gebiet, sondern aus dem freien Syrien des vom Volke gewaehlten Staatspraesidenten Baschar Hafiz al-Assad.

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