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Autor Thema: Aufruhr in der arabischen Welt  (Gelesen 232608 mal)

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Pladib

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1185 am: 10. Dezember 2016, 16:41:36 »

Sensationell gut. }}


Daniel
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arthurschmidt2000

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1186 am: 10. Dezember 2016, 16:58:28 »

Vielleicht ist alles ja viel einfacher:

Qatar hat (zusammen mit dem Iran) das größte Gasfeld der Welt und dachte an eine Pipeline durch Saudi Arabien, Syrien, die Türkei nach Europa. In Europa ist aber schon Gazprom.

Herr Assad lehnte das Begehren der Qatari ab.

Qatari, Saudis und andere beschlossen, Herrn Assad loszuwerden und setzten dabei auf die IS.

Verständlicherweise wird Herr Putin darauf setzen, dass Herr Assad am Ruder bleibt.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Suksabai

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1187 am: 10. Dezember 2016, 17:05:54 »

Im Grunde fragst du nach Zahlen und meinst gleich dazu dass nur Links von HDK und co. glaubhaft wären. Toll.

Habe ich das WIRKLICH behauptet oder unterstellst du mir jetzt was?
Ich lehne nur Angaben vom erklärten Assad-Hasser in Birmingham ab!

Zitat
Einer der vielen verlogenen Links:
Zitat: Denn Russland steht genauso wie der Iran fest an der Seite des Schlächters
Baschar al-Assad, dessen fünfjähriger Bürgerkrieg bisher
300.000 Menschen
das Leben gekostet hat. Das ganze Ausmaß des Horrors
kam vor zwei Jahren durch einen abtrünnigen Fotografen des Militärgeheimdienstes
von Damaskus ans Tageslicht, der zwischen März 2011 und August 2013
rund 6780 Opfer aus Todesverliesen fotografierte .... . .

Ok, der Artikel ist ja auch überhaupt nicht tendenziell!

Assad = Schlächter zum Aufwärmen, ALLE 300.000 Opfer des Bürgerkriegs (?) werden ihm angelastet,
und dann doch "nur" 6780 dokumentierte Opfer.. . . .

Btw., glaubst du im Ernst, dass es in israelischen Gefängnissen (KZ) den Palästinensern besser geht?
Oder in irakischen, türkischen usw.
Da kräht kein Hahn danach!

Ich will Assad beileibe keinen Heiligenschein aufsetzen, aber für uns Westler ist er das geringere Übel.. . .

lg

PS: AS2000 : volle Zustimmung!
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Ich kann, wenn ich will. Und wer will, dass ich muss, der kann mich mal !

Pladib

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1188 am: 10. Dezember 2016, 17:20:02 »

@Suksabai: Versteh doch - jeder Bericht ist tendenziell.
Hören wir auf in gute und schlechte Propaganda zu unterscheiden.
Was bei den Amis schlecht war oder ist kann bei Assad und Putin
nicht plötzlich gut sein.
Um viel mehr geht es mir doch gar nicht.


Daniel
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Benno

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1189 am: 10. Dezember 2016, 17:25:05 »

Im Grunde fragst du nach Zahlen und meinst gleich dazu
dass nur Links von HDK und co. glaubhaft wären. Toll. Daniel

Hier glaubhafte Fakten und Zahlen vom Islam, der Religion des Terrors, dessen Jihadisten mit von den USA und der NATO gedungenen  Soeldnern und islamischen Freiwilligen die Bevoelkerung Syriens und die Regierung des Praesidenten Bashar al-Assad terrorisiert.

Das Märchen über Syrien können viele, auch ich, leider nicht mehr ertragen. Es ist erbärmlich was in den deutschen Medien darüber berichtet wird und gleichzeitig verschwiegen wird. Vielen wissen längst, dass etwas an der einseitigen Berichterstattung nicht stimmen kann. Seit dem Jahr 2011 tobt in Syrien ein brutaler und erbarmungsloser Krieg. Ausgangspunkt waren friedliche Proteste, die im Zuge des arabischen Frühlings in der südsyrischen Stadt Da’ra und anderen Landesteilen stattfanden. Doch was als friedlicher Protest für eine Demokratisierung Syriens begann, hat sich längst zu einem internationalen Kampf auf syrischem Boden ausgeweitet.

Längst kämpfe ausländische Söldner und Freiwillige im Land und werden dabei durch internationale Waffenlieferungen und Kapitalströme unterstützt und gelenkt. Der friedliche Demokratisierungswunsch der ursprünglichen syrischen Opposition spielt beim Krieg in Syrien längst keine Rolle mehr. Auch die Rolle der internationalen Presse in diesem Krieg hat sich stark gewandelt. Stand am Anfang noch eine weitgehend sachliche Information über die Proteste im Vordergrund, hat sich die Berichterstattung immer stärker in eine Propaganda gegen die Regierung des Präsidenten Bashar al-Assad gewandelt. Den westlichen Medien gilt er weiterhin als der Hauptschuldige am brutalen Schlachten in Syrien, obwohl der Großteil der syrischen Bevölkerung mittlerweilewieder hinter der Baath-Regierung steht. Experten, wie der Mainzer Universitätsprofessor Günter Meyer, sprechen mittlerweile sogar von gezielter Desinformation der internationalen Öffentlichkeit.

Die friedliche und beeindruckende Demonstration passte einfach nicht ins Bild, dass die westlichen Medien mittlerweile von Syrien verbreiteten. Folglich herrschte in der deutschen Presse eine weitgehende Nachrichtensperre.



Das Vorgehen der Rebellen gegen die syrische Bevölkerung ist erbarmungslos.

Die sogenannten Rebellen, scheinen bei ihren Angriffen auf die Zivilbevölkerung immer nach dem gleichen Muster vorzugehen. Bevorzugt werden zivile Ziele ausgewählt, um unter der Bevölkerung Angst und Schrecken zu verbreiten. Ihre Opfer richten die Kämpfer bei diesen Überfällen in der REgel öffentlich hin. Auf offener Straße werden Zivilisten exekutiert, Männern werden die Köpfe abgeschlagen und ihre enthaupteten Leichen werden anschließend durch die Straßen geschleift. Fragt man einfache Rebellenkämpfer nach ihrer Motivation, so geben sie an, diese Massaker zu Ehren Gottes zu begehen und um in das Paradies eintreten zu dürfen.

Wem nützt das internationale Lügenspiel?

Dem Orientexperten Prof. Dr. Günter Meyer von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zufolge hat der Westen unter Führung der Vereinigten Staaten von Amerika den ursprünglichen legitimen Wunsch der syrischen Bevölkerung nach Demokratie längst instrumentalisiert, um in der Region ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Nicht zuletzt spielt der russische Marinestützpunkt im Hafen von Latakia eine Rolle beim Vorgehen des Westens. Beim Stützpunkt in Latakia handelt es sich um die einzige Präsenz der Russen im Mittelmeer. Das wirklich neue an diesem Konflikt sei laut Meyer aber die Rolle der westlichen Medien. „So eine Form von Desinformation habe ich noch nie erlebt,“ schreibt der Mainzer Orientexperte schon im Jahr 2012.



Weiterlesen: The Intelligence

Und so viele Köpfe wie Assad auf dem Gewissen hat kann niemand in Syrien
abschneiden. Noch nicht einmal Anhänger deiner friedlichen Religion.  Daniel

Soviel Einwohner leben gar nicht in Syrien um die assadschen Phantastereien eines Pandib von seiner Luege  in die Realitaet umzusetzen:

270 Millionen – andere Schätzungen gehen von 300 Millionen – “Ungläubige” wurden bislang in den 1400 Jahren der Terrorherrschaft der selbsternannten “Friedensreligion” im Namen Allahs ermordet. Das letzte, was viele dieser Opfer hörten, bevor man ihnen den Kopf abschlug oder, wie es für Nichtmoslems vorbehalten ist, langsam vom Hals Richtung Nacken abschnitt -eine besonders grausame, menschenunwürdige und das Leiden verlängernde Tötungsform (wird bis heute in Syrien und im Irak etwa angewandt) wobei die Dschihadisten das Abschneiden immer wieder unterbrechen, um sich am Röcheln und Todeskampf ihrer Opfer zu ergötzen) – das letzte also, was die meisten Opfer hörten waren hysterische “Allahu-akhbar”-Rufe aus den Kehlen ihrer Mörder.

Weiterlesen: islamreligionddesfriedens

Am 16. September hat die türkische Luftwaffe einen syrischen Helikopter abgeschossen, weil dieser angeblich den türkischen Luftraum verletzt hatte (PI berichtete). Was in den Medien bisher nicht berichtet wurde, ist, dass die Helikopterbesatzung den Abschuss ihrer Maschine zunächst überlebt hatte und sich mit Hilfe der Fallschirme retten konnte.
Wie das Nachrichtenmagazin ZUERST! berichtet, wurde die Helikopterbesatzung nach der Landung mit den Fallschirmen von islamischen Terroristen geköpft. Ein Video auf Youtube zeigt den Abschuss und die ersten Reaktionen der Rechtgläubigen. Ein weiteres Video zeigt die geköpfte Besatzung des Helikopters.

Hier das Video (Achtung: Sehr grausame Aufnahmen!) - (zu Oeffnen im Link bei PI)

Unterdessen berichtet der Blog Shariaunveiled (Achtung: Sehr grausame Bilder!), dass Rechtgläubige in einem Dorf mehrere christliche Kinder massakriert und geköpft haben. Das Video dazu zeigt bärtige Männer, die unter Allah-u-Akbar-Rufen ein geköpftes Kind hochhalten, weitere tote und verstümmelte Kinder liegen am Boden. Bei den Tätern soll es sich um sogenannte „Rebellen“ der FSA, der Free Syrian Army handeln, die sich zum überwiegenden Teil aus Dschihadisten aus aller Welt rekrutiert.

Hier das Video (Achtung: Sehr grausame Aufnahmen!) - (zu Oeffnen im Link bei PI)

Sollten diese Barbaren den Krieg mit Hilfe des Westens gewinnen, stünde nicht nur die assyrische Christenheit, die älteste christliche Gemeinde der Welt vor ihrer Auslöschung. Der ganze nahe Osten würde weiter destabilisiert werden. Nicht auszudenken, wenn diese Barbaren erst zu Tausenden nach Europa „fliehen“.

Quelle: Politically Incorrect

Die muslimischen Terroristen des IS haben offenbar Zugang zu kostspieliger, professioneller Ausrüstung zur Herstellung ihrer Videos. Innerhalb von 4 bis 6 Stunden haben die Mörder des IS dieses Viedeo von der Enthauptung von 22 syrischen Soldaten gedreht und dabei Ausrüstung im Wert von über 200.000 Dollar zur Verfügung gehabt, so eine Analyse des TRAC (Terrorisma Research & Analysis Consortium) mit Sitz in den USA und der Quilliem Foundation in Großbritannien.

https://vk.com/video268500831_170424381

Das Video mit dem Titel „Die Ungläubigen, die IHN verachten“, wurde am 16. November verbreitet und dauert fast 16 Minuten. Es zeigt die simultane Enthauptung syrischer Soldaten durch 22 Henker des IS, alles Ausländer, darunter der Franzose Maxime Hauchard, sowie auch der Mörder des amerikanischen humanitären Mitarbeiters Peter Kassig.

Quelle: denken-macht-frei
« Letzte Änderung: 10. Dezember 2016, 17:30:32 von Benno »
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franzi

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1190 am: 11. Dezember 2016, 06:06:10 »

Ein 2einhalbminutenvideo

Willy Wimmer zu Syrien: „EU ist mit britischen und französischen Spezialeinheiten dort unterwegs"



fr
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Benno

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1191 am: 11. Dezember 2016, 06:57:38 »



Deutsche Waffen für gemäßigte syrische Terroristen

10. Dezember 2016

So langsam wird es verdammt eng in Syrien, genauer gesagt zunächst einmal in Aleppo. Die bösen Russen sind kurz davor, zusammen mit den noch böseren Schergen des Diktator Assad, sogar den gemäßigten Terroristen dort den Garaus zu machen. Konnten wir bislang noch die Hoffnung hegen, dass die von uns ausgebildeten und finanzierten, wohlwollenden Terroristen in Syrien die Geschicke des Landes in den Griff bekommen, platzt dieser Traum mit jeder weiteren russischen Bombe auf unser edles Investment dort. Die Ansage war, den frei gewählten Tyrannen zu meucheln. Der passt dort nach Ansicht westlicher Weltenlenker nicht ins geografische Demokratiekonzept dieser Region, weil er abweichende und eigene Vorstellungen zur Trassenführung von Öl- und Gaspipelines in seinem Land hat.

Und solche Trassen-Wahn-Vorstellungen, wie sie der Assad scheinbar hat, gehen gar nicht. Dann muss der Typ eben weg. Exakt diesen Prozess, des “Assad verschwinden machen“, begleitet man aus der gutmenschlichen Welt bereits seit dem Jahr 2011.

Dass es demnächst ein friedliches Syrien unter dem Diktator Assad geben soll, ist einfach undenkbar und muss im Zweifel mit Waffengewalt unterbunden werden. Um das zu erreichen, sollten wir ganz dringend intensivierte Waffenlieferungen an die guten Terroristen auf den Weg bringen.

Diese Handlungsweise ist wahrlich nicht neu, und unter Freunden macht man das auch so:



Und wenn vor drei Jahren schon die “richtig guten Waffen” von unseren richtig guten Freunden, den US-Terrormilizen, an die allerbesten Feinde des Assad geliefert wurden, muss man sich ernsthaft fragen, warum sich Deutschland hier so niederträchtig zurückgehalten hat? Wollen wir etwa einen Frieden in Syrien? Natürlich nicht mit Assad! Wir haben so gute Waffen, die nachweislich so guten Frieden schaffen, die kann man doch nicht einfach hier in er Fabrik verrosten lassen!



Jetzt wäre unsere bundesdeutsche Luftnummer eins, der kleine dicke Siggi, aber dringend gefordert mal wieder einen Stapel Ausnahmegenehmigungen seitens seines Wirtschaftsministeriums zu erteilen. Allein damit wir geschäftlich gesehen, bei dieser inoffiziellen US-Friedens-Tour unserer besten Freunde nicht in den Hinterhalt ins Hintertreffen geraten. Nein, wir haben uns da nicht verlesen, die Linie ist und bleibt klar, siehe dazu doch mal hier:



Das ist also noch relativ frisch aber offenbar schon wieder in Vergessenheit geraten. Da steht genau wer unsere Freunde sind.

Interessanterweiseeise wird alles derzeit in unseren Medien gar nicht so laut, dass bei den Waffen für die Rebellen jetzt noch einmal ordentlich nachgelegt werden soll. Dazu muss man dann wieder einen Feindsender bemühen, der uns auch natürlich nur das Blaue vom Himmel runterlügt … denn tatsächlich würde das hierzulande kein korrekt denkender Mensch machen:



Vielleicht will der Obama damit auch nur seinen Friedensnobelpreis noch ein wenig versilbern.



Diese Form der Unterstützung (der guten Seite) sind wir allein schon unseren Freunden aus Übersee schuldig. Dass gemäßigten Rebellen gelegentlich auch mal ein paar Massaker an den Zivilisten verüben, hat nichts weiter zu bedeuten! Das dient offenbar nur der Erprobung von frisch gelieferten Waffen und gilt in solchen Kreisen dann als normal bis hinnehmbar.

Auch hier kommen wieder die elenden Falschmeldung vom Deutsche Waffen für gemäßigte syrische TerroristenFeindsender:



… und wir wissen ja, der Russe lügt wenn er den Mund auftut. Das müssen wir jetzt mal so schreiben, damit das Feindbild in Deutschland keinen Schaden nimmt.

Sofern es also den westlichen Interessen dienlich ist, ist es völlig wurscht wie viel Menschen in der Region noch verrecken. Dazu muss immer nur ein wenig auf höchstem Niveau gejammert werden, damit “unsere Aktionen” den humanitären Anstrich und damit ihre Legitimität nicht verlieren. Kriegsverbrechen begehen schließlich nur Assad und Putin und wir müssen dann Bomben für den Frieden werfen. Wichtig ist, dass unsere Waffen dabei sind und “unser Frieden” dort erballert wird! Und genau der kann nach unseren Vorstellungen nur ohne Putin und Assad vonstatten gehen und exakt nach unseren Pipeline-Verlegungsplänen. Deshalb sind wir vor Ort und überwachen unsere Erfolgsstory mit den paar noch flugfähigen Tornados von Incirlik aus.

Der vollstaendige Artikel bei: qpress 

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franzi

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1192 am: 11. Dezember 2016, 07:47:13 »

Etwa 90 Menschen sind bei einem versehentlichen Luftangriff der USA im irakischen Mossul gestorben, wie eine Quelle in der irakischen Armee mitteilte. Rund einhundert Menschen seien verletzt worden.

Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20161210313709861-irakische-soldaten-gestorben-usluftangriff/

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malakor

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1193 am: 11. Dezember 2016, 09:23:44 »

Etwa 90 Menschen sind bei einem versehentlichen Luftangriff der USA im irakischen Mossul gestorben, wie eine Quelle in der irakischen Armee mitteilte. Rund einhundert Menschen seien verletzt worden.

Mehr: https://de.sputniknews.com/panorama/20161210313709861-irakische-soldaten-gestorben-usluftangriff/

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Einfach so versehentlich getoetet.      Von der Weltpolizei.


Was wuerde Obama sagen, wenn man seine Toechter einfach so erschiessen wuerde ?   Und seine Frau auch noch gleich mit.
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arthurschmidt2000

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1194 am: 11. Dezember 2016, 09:33:57 »

@Benno

Zitat
weil er abweichende und eigene Vorstellungen zur Trassenführung von Öl- und Gaspipelines in seinem Land hat

Doch, genau darum geht es. Herr Putin garantiert Herrn Assad den Machterhalt und im Gegenzug sorgt Herr Assad für den Bestand des Gazprom Monopols in Westeuropa und die Fähigkeit Russlands, jederzeit den Gashahn zuzudrehen.
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Pladib

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1195 am: 11. Dezember 2016, 10:37:50 »

Etwa 90 Menschen sind bei einem versehentlichen Luftangriff der USA im irakischen Mossul gestorben, wie eine Quelle in der irakischen Armee mitteilte. Rund einhundert Menschen seien verletzt worden.

Gut dass die Russen seit 15 Monaten mit einer weit besseren Technik arbeiten
als die USA. Putin hat tausende Bomben mit einer automatischen
Freund-Feind-Erkennung ausstatten lassen.
Angeblich sollen trotzdem ungezählte Unschuldige ihr Leben gelassen haben.
Dabei kann aber von einer plumpen westlichen Propaganda ausgegangen werden.


Daniel
« Letzte Änderung: 11. Dezember 2016, 10:59:31 von Pladib »
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Benno

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1196 am: 11. Dezember 2016, 14:34:44 »

Weg frei für die Erdgas-Pipeline durch Syrien



Sind Sie verwirrt aufgrund des Mittleren Ostens? Hier sind einige Dinge, die Sie wissen sollten. (Wahrscheinlich werden Sie dann aber noch immer verwirrt sein.)

Die Vereinigten Staaten von Amerika, Saudiarabien, die Türkei, Qatar und die Golf-Monarchien haben alle in der jüngsten Vergangenheit al Qaeda und/oder den Islamischen Staat (ISIS) mit Waffen, Geld und/oder Personal unterstützt.

Das erste Beispiel dafür finden wir im Jahr 1979, als die Vereinigten Staaten von Amerika mit geheimen Operationen in Afghanistan begannen, sechs Monate bevor die Russen kamen, und islamischen Fundamentalismus jenseits der südlichen Grenze der Sowjetunion gegen „gottlosen Kommunismus“ förderten. All die al-Qaeda/Taliban-Scheixe war die Folge davon.

Außer in Afghanistan haben die Vereinigten Staaten von Amerika auch islamische Militante in Bosnien, Kosovo, Libyen, im Kaukasus und in Syrien unterstützt.

Die Vereinigten Staaten von Amerika stürzten die säkularen Regierungen Afghanistans, des Irak und Libyens, und versuchen, dasselbe mit Syrien zu machen, wodurch sie dem Aufstieg von ISIS einen großen Antrieb gaben. Im März dieses Jahres sagte Barack Obama: „ISIS ist eine direkte Folgeerscheinung von al-Qaeda im Irak, die aus unserer Invasion entsprungen ist. Das ist ein Beispiel für unbeabsichtigte Konsequenzen. Deshalb sollten wir grundsätzlich zielen, ehe wir schießen.“

Über eine Million Flüchtlinge vor diesen Kriegen Washingtons überrennen zur Zeit Europa und Nordafrika. Gott segne den amerikanischen Exzeptionalismus.

Die irakischen, syrischen und türkischen Kurden haben alle gegen ISIS gekämpft, aber die Türkei – enger Verbündeter der Vereinigten Staaten von Amerika und Mitglied der NATO – hat gegen alle von ihnen gekämpft.

Russland, Iran, Irak und Gruppierungen im Libanon haben die syrische Regierung auf mehrfache Weise im Kampf gegen ISIS und andere terroristische Gruppen unterstützt, darunter die (viel gefeierten aber selten gesehenen) “gemäßigten Rebellen“. Alle vier Länder wurden dafür von Washington scharf kritisiert.

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben ISIS in Syrien bombardiert, haben aber diese Gelegenheiten benutzt, um Syriens Infrastruktur und Kapazitäten der Erdölproduktion zu zerstören.

Russland hat ISIS in Syrien bombardiert, hat aber diese Gelegenheiten benutzt, um Syriens weitere Feinde anzugreifen.

Die Mainstream-Medien erwähnen fast nie die beabsichtigten Erdgasleitungen aus Qatar – deren Trasse nach Europa Syrien seit Jahren im Weg gestanden ist – als einen wichtigen Grund für die Feindseligkeit gegenüber Syrien. Die Pipelines könnten Russland als Europas dominierenden Energieversorger entthronen.

Am Beginn des Bürgerkriegs in Libyen 2011 wurden anti-Gaddafi-Rebellen, viele von ihnen mit al-Qaeda verbündete Milizen, von der NATO in „Flugverbotszonen“ geschützt.

Die Politik der Vereinigten Staaten von Amerika in den Jahren bis zum Aufstand gegen den syrischen Anführer Bashar al-Assad 2011, mit dem das gesamte gegenwärtige Durcheinander begann, war darauf gerichtet, religiöses Sektierertum zu fördern, das dann in der Folge zum Bürgerkrieg mit dem Ziel des Regimewechsels führte.

Der Außenminister der Vereinigten Staaten von Amerika John Kerry erklärte am 22. Oktober, dass bei der Behebung von Syriens Bürgerkrieg das Land „nicht zerbrochen werden sollte, dass es säkular bleiben muss, und dass die Syrer ihren zukünftigen Anführer wählen sollten.“ (Das beschreibt in der Tat die Situation in Syrien unter Assad.) Dann sagte Kerry: „Eine Sache steht der Möglichkeit im Weg, das rasch in die Tat umzusetzen, und das ist eine Person namens Assad, Bashar Assad.“

Quelle: Antikrieg



West-Bomben gut - Russen-Bomben böse

Ja dürfen die das denn? Die Russen? Dürfen die denn auch bomben? Herr Steinmeier kritisiert den Einsatz der russischen Luftwaffe, Frau Merkel ist "in tiefer Sorge" über russische Luftangriffe in Syrien, der NATO-Chef Jens Stoltenberg (link is external) ist ebenfalls besorgt, der britische Verteidigungsminister Michael Fallon (link is external) sieht die Falschen bombardiert und Barack Obama ist gleichfalls nicht einverstanden. Folgsam wie gewohnt hat die deutsche Medienlandschaft auch eine Meinung, nur keine eigene.

Wie aus einem tiefen Schlaf aufgewacht meldet sich der Westen mit scheinbar antimilitaristischen Tönen.

Hatte man was von Sorgen gehört oder gelesen, als die Israelis 2007 mal eben Luftangriffe auf syrisches Gebiet flogen?
Gab es aus Washington oder Berlin Proteste, wenn die israelische Armee zum x-ten Mal die syrische Grenze überschritt und zum Beispiel im Januar 2015 dort einen iranischen General umbrachte?
Haben sich die deutschen Medien verängstigt gemeldet, als US-Tarnkappenbomber, gemeinsam mit Personal aus Saudi-Arabien, aus Katar und anderen Terror-Finanzierungs-Staaten angeblich al-Quaida-Stellungen in Syrien bombardierten?
Hat die NATO zur Bombardierung Syriens durch die Briten (im August) oder durch die Franzosen (im September) auch nur Bedenken formuliert?
Dazu gab es keinen Ton. Denn im Denken des Westens ist ein primitiver Reflex angelagert: West-Bomben gut - Russen-Bomben böse.

Vor allem bangt die westliche Medien-Koalition um ihren Bündnispartner beim Regime-Change in Syrien, um die Freie Syrische Armee (FSA (link is external)), die von russischen Bomben getroffen werden könnte. Nun ist es immer schwierig, eine Truppe zu treffen, die kaum existiert. Denn nach Einschätzung des Generalinspekteurs der Bundeswehr, Volker Wieker (link is external), befindet sich die Freie Syrische Armee schon im Frühherbst 2013 als Kampfverbund in voller Auflösung. Zudem ist die FSA nur schwer von gewöhnlichen Islam-Terror-Gruppen zu unterscheiden. Das liegt an ihrer religiösen, sunnitischen (link is external) Ausrichtung, aber auch an ihren Partnern: Man kooperiert mit Bataillonen der Muslimbrüder und Teilen der terroristischen Al-Nusra-Front (link is external), die sich nur wenig vom Islamischen Staat (IS (link is external)) unterscheidet, sie konkurriert nur.

Dass die FSA mit Panzerabwehrwaffen aus Saudi-Arabien, Katar und Libyen ausgerüstet wurde, stört den Westen offenkundig nicht. Zwar kann man die arabischen Staaten getrost bei den islamischen Terror-Freunden einordnen, aber das verschweigt der Mainstream gern.

Auch die Vorwürfe der NGO-Bewegung Human Rights Watch (HRW (link is external)) gegen die FSA wegen Menschenrechtsverletzungen, ihre Rekrutierung von Kindersoldaten und die Klage der syrisch-orthodoxen Kirche wegen "ethnischer Säuberungen gegen Christen“ in Homs (link is external) durch eine Einheit der FSA, irritiert den Westen kaum.

Auch die Ausbildung der FSA-Kämpfer durch den türkischen Geheimdienst, der zeitweilig Waffen an al-Quaida lieferte, kann die wahren westlichen Demokraten nicht stören. Wenn also russische Bomben die Truppen der FSA treffen sollten, treffen sie Freunde des Westens und des islamischen Terrors zugleich.

Schließlich haben die Russen im Auge des westlichen Betrachters einen weiteren Makel: Sie haben ihren Militär-Einsatz öffentlich und offiziell mit der syrischen Regierung abgestimmt. Das entspricht zwar dem Völkerrecht, aber da der Westen bisher völkerrechtswidrig in Syrien unterwegs war – denn für die Obama-Fraktion ist die syrische Regierung die falsche, sie muss also nicht gefragt werden – ist das russische Verhalten eine Blamage für den Westen.



Schon seit geraumer Zet drängt die russische Regierung auf Verhandlungen mit allen Beteiligten am Syrien-Krieg. Aber so lange die USA den Präsidenten Syriens von Verhandlungen ausschließen will, zumindest solange ist ein Ende des Krieges nicht in Sicht. Also wird in Syrien weiter gebombt. Und gleich wer bombt: Es siegt nur der Krieg.

Quelle: Kritisches Netzwerk

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arthurschmidt2000

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1197 am: 11. Dezember 2016, 14:59:25 »

Zitat
Weg frei für die Erdgas-Pipeline durch Syrien

Benno, Du Witzbold. Deine Karte zeigt eine Pipeline nach Syrien und nicht durch Syrien.

Noch einmal: Herr Putin garantiert Herrn Assad den Machterhalt und im Gegenzug sorgt Herr Assad für den Bestand des Gazprom Monopols in Westeuropa und die Fähigkeit Russlands, jederzeit den Gashahn zuzudrehen.

Schön wäre es, wenn Du Dich jetzt auch noch dazu durchrängest, etwas zu dieser These zu sagen und Dich nicht nur wiederholtest.





« Letzte Änderung: 11. Dezember 2016, 15:27:19 von arthurschmidt2000 »
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Suksabai

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1198 am: 11. Dezember 2016, 16:00:54 »


Arthur, ich glaube zwar zu wissen, dass du das schon gelesen hast - aber wenn nicht:

viele Fragen werden hier beantwortet:

"Der Krieg um Syrien ist nur auf den ersten Blick unübersichtlich.
Bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Kämpfe zwischen Söldnern und Regierungstruppen finden nur dort statt, wo wichtige Pipelines verlaufen oder geplant sind.
Russland, die West-Mächte und die Golfstaaten kämpfen um die beste Ausgangsposition für Gas- und Öl-Lieferungen für den europäischen Markt.
Deutschland spielt in dieser Auseinandersetzung keine Rolle."


Quelle hier

lg
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jock

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Re: Aufruhr in der arabischen Welt
« Antwort #1199 am: 11. Dezember 2016, 16:20:31 »

@Benno

Jetzt kenne ich mich ueberhaupt nicht mehr aus.

Gestern(sprichwoertlich gemeint)versuchst du uns einzureden,dass die
Amerikaner die Boesen sind,weil sie Herrn Assad weghaben wollen.

Deiner Aussage nach,verhindert Herr Assad eine Pipeline,durch die qatarisches
und saudisches Erdoel/Gas nach Westeuropa geleitet werden kann,damit die
Abhaengigkeit von russischem Erdgas abgemildert wird.

Dafuer sollten eigentlich die Europaeer den Amis Rosen streuen.

Dagegen wird @Suksabai nicht muede zu betonen,dass ein Sturz Herrn Assads,
zum Glueck durch die Hilfe der Russen, nicht in Frage kommt und die Pipeline
blockiert bleibt.Damit wird unausgesprochen den Amerikanern eigentlich ein
europafeindliches agieren unterstellt.

An einer Pipeline allein kann es nicht liegen,dass in Syrien ein Buergerkrieg aus-
gebrochen ist.

Durch eine Pipeline entstuende eine win-win-win Situation. Die Araber koennten
liefern,die Syrier kassierten Durchleitungsgelder und die Europaeer verringerten
die Abhaengigkeit von den Russen.

Da die Oelwirtschaft sowohl in Saudi Arabien als auch in Qatar zu 100 % in staat-
lichen Haenden liegt,verdienten die Amis keinen Cent am Oelexport der genannten
Laender.

Es muss daher andere Gruende geben,warum sie sich so engagieren.

Bei diesen Ueberlegungen ist nur eines seltsam.Um die Abhaengigkeit von den
Russen zu erreichen,unterstuetzen die Deutschen den Bau einer Pipeline durch
die Ostsee !

Vielleicht sind sie aber nur froh,dass vorderhand,bei der derzeitigen Frostigkeit,keine
Pipeline durch die Tuerkei fuehrt,da Fingerzuckungen eines Herrn Erdogans am Oel-
hahn nicht ausgeschlossen werden koennen.

Jock



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