Demagogischer Unfug. Das trifft auf den Spiegel so sehr zu wie auf alle grossen
Medien im "Papierdruck". Stellenabbau so weit das Auge reicht.
Warum soll ich kaufen was ich inzwischen einfachst im Internet lesen kann?
Möchtest du die Klickzahlen von Spiegel online und deinen Alternativen vergleichen? Daniel
Wer hier demagogischen Unsinn verbreitet waere am besten an den Beitraegen des Pladib festzustellen.
Allerdings gibt es tatsaechlich schon seit etlichen Jahren Vergleiche der Klickzahlen von Spiegel-Online und den Alternativ-Medien.
Sie aendern aber nichts an der Tatsache, dass Spiegel und Konsorten es mit der Wahrheit in der Politik, hier mit dem "Aufruhr in der arabischen Welt" nicht so genau nehmen - ja sogar bewusst offensichtliche Luegen verbreiten.
Keine Luegen sind diese Fakten:
Der erschreckende Misserfolg von Spiegel Online
Das merken wohl auch die Redakteure selbst. Einst waren sie die vierte Macht im Staate, noch heute genießen sie besondere Freiheiten. Doch recht hören, mag niemand mehr auf sie. Sie sind nur noch zahnlose, alternde Haie, die sich an Themen verbeißen wie: „Wie ticken die Deutschen“ oder der „Memory-Code“. Allein die Blog-Gemeinde hilft dem kränkelnden Angebot mit Links noch nach oben. In unausgesprochener Solidarität verschaffen die Profis im Netz den Amateuren aus der Print-Welt reichlich Leser.
Seien wir ehrlich: Spiegel Online ist ein Nischenprodukt. Mal lustig, mal interessant, sehr oft fehlerhaft, insgesamt ohne große Bedeutung. Man spricht nicht darüber. Große Enthüllungen gibt es keine. Damit ist Spiegel Online nicht allein: Eine ganze Reihe führender Medien bezieht seinen Inhalt sekundär, schreibt Agenturen und Zeitungen ab und sucht irgendwelchen Entertainment-Müll für seine Bildergalerien.
Das natürlich darf man so eigentlich nicht sagen. Egal, was man über Journalisten schreibt, hinterher wird man von ihnen doch nur verdroschen, weil man nichts verstanden oder mit den falschen Leuten gesprochen hat. Es ist ein bisschen so, als würde man sich einer Sekte nähern, die in internen Grabenkämpfen zwischen Redaktionen und Verlagen versunken ist.
Quelle:
Indiskretion EhrensacheWas tun gegen das Versagen der Medien?
Alternative Medien? Kommentare hinterlassen? Eigenen Blog schreiben? Oder Medien ignorieren? Spielt man selbst als Kritiker nicht das Spiel der elitären Medien mit?
Ich kaufte regelmäßig Spiegel oder Zeit, las besonders gerne die kostenlosen Ausgaben der gängigen Leitmedien im Flugzeug. Aber seit 2009 hatte sich meine Akzeptanz dessen, was ich dort hörte oder las, ständig weiter verringert.
Seit ich nur noch ganz selten die Ergüsse der Leitmedien genieße, hat meine Neigung, Kommentare zu schreiben, oder in einem Blog dagegen anzuschreiben, stark abgenommen. Denn lässt man sich damit nicht auf das Spiel ein, in dem die Massenmedien die Regeln bestimmen und den einzigen Vorteil davon tragen?
Als die Ableger der großen Massenmedien im Internet begannen, Kommentarfunktionen einzurichten, und sogar Blogbereiche zu eröffnen, freuten sich viele, weil sie glaubten, die Medien wollten einen Dialog mit den Lesern beginnen. Tatsächlich aber ging es ganz alleine darum Clicks zu generieren, bzw. Werbefläche und Werbeeinnahmen zu vergrößern. Daher generiert jeder Kommentar, (und davon gibt es besonders viele auf umstrittenen, stark diskutierte Beiträge,) Einnahmen für die Mediengiganten.
Allerdings stellten die großen Medien bald fest, dass bei zu umfassender Kritik gegen den eigenen Artikel, die Wirkung erzeugt werden könnte, dass auch unbedarfte Leser beginnen, an der Führungsrolle des Mediums zu zweifeln. Das war der Hauptgrund für das immer strengere Zensieren der Kommentarfunktionen und Foren. Bis hin zum Schließen, wenn es die Leser gar zu bunt trieben.
Damit wiederum sinken aber die Ratings der Seiten. Je weniger Clicks, desto schwächer die Positionierung im Werbemarkt. Also müssen die Administratoren dieser Medien einen ständigen Spagat machen: Zwischen Beschädigung der Einnahmen durch sinkende Clickzahlen einerseits, oder Beschädigung des Rufes durch Infragestellen der Kompetenz, oder Blosstellung der propagandistischen Absichten der Artikelschreiber, andererseits.
Welche Wirkung haben die kritischen Kommentare für die Online-Gemeinde?
Sie führend dazu, dass Menschen, die ein diffuses Gefühl der Unzufriedenheit ihn sich tragen, dieses aber nicht artikulieren können, konkrete Hinweise darauf finden, was ihr Gefühl ausgelöst haben könnte. Dadurch wird jenen, die eigentlich im Zweifel zugunsten des großen Leitmediums urteilen, ein Weg aufgezeigt, kritischer zu sein.
In Kommentaren finden sich oft wertvolle und kenntnisreiche Hinweise, die Lesern mehr Informationen und Entscheidungshilfen geben, als in den eigentlichen Artikeln zu finden sind. Oder man erkennt auch einfach das legitime Infragestellen von Erklärungen, mit Begründungen, die bis dahin unbekannt waren.
Kommentatoren werden angespornt, sich mit einem Thema zu beschäftigen, wenn sie das Gefühl haben, dass es unzureichend abgedeckt wird. Das fördert die individuelle Medienkompetenz ebenso wie die der anderen Kommentarleser.
Dass diese, von den Medien durchaus nicht geplante Wirkung, inzwischen auch bei den Machern der Online-Angebote angekommen ist, kann längst beobachtet werden. Es wird versucht, Kommentatoren jede Legitimität abzusprechen, fundierte Aussagen treffen zu können. Es wird von bezahlten Putin-Trollen geredet, oder von Verschwörungstheoretikern, Antisemiten, Amerikahassern usw. Alles mit dem Ziel, die Aussagen in den Kommentaren pauschal zu verunglimpfen, ohne sich auf eine fundierte Diskussion einlassen zu müssen.
Jede falsche Aussage in Kommentaren oder Foren nutzt denen, die solche Aussagen als „ungeprüft“, „manipulativ“, „gelogen“, „demagogisch“ usw. abtun wollen. Je zuverlässiger und geprüfter die Beiträge sind, desto besser wird auch die Wirkung beim neutralen Teil der Leserschaft. Jenem Teil, der vielleicht gerade erst beginnt, das große Spiel zu durchschauen.
Der vollstaendige Artikel bei:
derFreitag@Benno
"Scheinbar zwingen die finanzwirtschaftlichen Zwaenge die Redaktion des Spiegel dazu in den letzten Tagen realistische Berichte zum Politgeschehen in der Welt zu schreiben und dabei teilweise auch bei brisanten Themen die Kommentarfunktion ohne Zensur zu aktivieren."
Glaube ich nicht!
Tja, nun habe ich von der Schule her zum Glueck eine atheistische Erziehung genossen wo ich u.A. den schoenen Satz "Glauben ist Unwissen" erlernte.
Zum Wissen um die finanzpolitischen Zwaenge bei Spiegel's gibt es bei denen daselbst sowie in den Weiten des WWW genuegend Belege, dass an dem so ist:
Verlag streicht fast 150 Stellen
Jeder fünfte Arbeitsplatz ist betroffen: Der Spiegel-Verlag will gut 15 Millionen Euro im Jahresetat einsparen und entlässt daher bis Ende nächsten Jahres 149 Mitarbeiter. Gleichzeitig plant der Verlag elf neue Projekte.

Sparprogramm beim Spiegel-Verlag
Der Verlag des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ baut mit seinem Sparprogramm rund 150 Stellen ab.
Es gebe zum Stellenabbau keine Alternative, „wenn wir die wirtschaftliche Zukunft unseres Unternehmens sichern wollen“, kündigte Spiegel-Verlagsgeschäftsführer Thomas Hass in Hamburg an.
Quelle:
HandelsblattInternes Spiegel-Papier: Heimliche Selbstkritik eines »selbstherrlichen« Magazins
Ein internes Papier des Spiegel übt herbe Selbstkritik – Kritik, wie sie entrüstet zurückgewiesen wird, wenn sie gegen Deutschlands Leitmedien von außen kommt. Lügenmedien? Neeein, wir doch nicht! Alles rechte Hetze, eine pauschale Behauptung, die von PEGIDA kommt und schon deswegen abstrus sein muss.
Noch immer will es die große Mehrheit der Massenmedien nicht wahrhaben, dass sie ein riesiges Problem hat, das selbst verschuldet ist. Doch die Ausnahmen nehmen zu. In Blättern wie der Welt kann man inzwischen gelegentlich selbstkritische Forderungen wie diese lesen: »Die halbe Wahrheit zur Flüchtlingskrise ist zu wenig.« Oder der Hinweis von Handelsblatt-Chef Gabor Steingart, das Meinungsspektrum in diesem Land sei auf Schießschartengröße verengt worden.
Die meisten Mainstream-Blätter können, dürfen oder wollen sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, oder so tief in den Beichtstuhl begeben, je nachdem, wie man es betrachtet. Das gilt auch für Medien-Webseiten wie die zur Verlagsgruppe Handelsblatt gehörende Meedia.
Man braucht als aufmerksamer Zeitungsleser gar keinen internen Report aus dem Spiegel, um diesen Befund zu teilen. Zahlreiche Beispiele der vergangenen Monate belegen Arroganz, Fehlleistungen, üble Verdrehungen und Beleidigungen des Publikums, dessen Flucht man nun in Hamburg in der Zentrale des Magazins zu analysieren scheint.
Beispiel 1:
Am 10. Oktober bezeichnete Spiegel Online die Demonstration von bis zu einer Viertelmillion Menschen in Berlin gegen das Handelsabkommen TTIP als »Schauermärchen vom rechten Rand«, obwohl Gewerkschafter, Umweltverbände und Globalisierungsgegner prominent mitmarschiert waren und sich zu Wort gemeldet hatten. Sogar die taz warf dem Spiegel in diesem Zusammenhang Manipulation vor: »Vertreter der Bundesregierung, aber auch Wirtschaftsorganisationen wie der BDI und Medien wie Spiegel Online hatten im Vorfeld versucht, die Demonstranten als schlecht informiert darzustellen und ihnen Panikmache oder Antiamerikanismus vorgeworfen.«
Beispiel 2:
Oder dieses Beispiel aus Spiegel Online vom 15. Januar 2015. Nach dem Anschlag gegen die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris schreibt Jakob Augstein eine Kolumne über »Das Islam-Missverständnis«. Seine steile These: »Wir erzeugen uns den ›Islam‹, vor dem wir uns fürchten, selbst.« Reine Einbildung also. Doch schon auf dem Cover des Spiegel 13/2007 hatte das Magazin das Brandenburger Tor unter der islamischen Mondsichel mit dem fünfzackigen Stern und der Schlagzeile »Mekka Deutschland – die stille Islamisierung« gezeigt. Im Leitartikel vom 26. März 2007 wurde unter Hinweis auf »strengreligiöse muslimische Migranten« geschrieben:
»Die Fundamentalisten zeugen viele Kinder, den Männern und Frauen der Vergangenheit könnte sehr wohl ein erheblicher Teil der Zukunft gehören – auch den Muslimen in Deutschland. Deren Zahl wird sich nach einer Studie der Universität Tübingen schon 2030 deutlich mehr als verdoppelt haben.«
Wenn Demonstranten in Dresden heute derartige Sorgen über eine Verschiebung ihres kulturellen Koordinatensystems äußern, sind sie jedoch Rechtspopulisten und islamophobe »Angstbürger«. So viel zum Thema Verlogenheit.
Beispiel 3:
Die Beleidigung des eigenen Publikums. Als sich im März 2015 viele Deutsche darüber ärgerten, dass der SPD-Politiker Sebastian Edathy im Kinderporno-Skandal straffrei davonkam, bescheinigte Jakob Augstein in einer Kolumne den Deutschen ein »ungesundes Volksempfinden«.
Beispiel 4:
Wer auf den medienkritischen NachDenkseiten in der Suchzeile »Spiegel« eingibt, findet gleich eine ganze Reihe drastischer Beispiele über Verdrehungen, Propaganda und »ideologischen Journalismus« in einem Magazin, dessen »goldene Zeiten schon längst vorbei« sind. Darunter »schöner manipulieren mit Christoph Sydow auf Spiegel Online«; oder die ungeprüfte Verbreitung von Pressemeldungen der ukrainischen Regierung.
Beispiel 5:
Der Spiegel 42 vom Oktober 2015 über einen »zynisch« und »skrupellos« in den Syrienkrieg eingreifenden russischen Präsidenten mit der Titelzeile »Russlands Weltmachtspiele: Putin greift an«. In der Propagandaschau beschrieb eine Leserin, die wegen dieser Ausgabe ihr Spiegel-Abo beendete, welchen Eindruck sie hatte, als sie auf dem Cover den Kampfbomber Putin im Cockpit eines Militärjets zu allem entschlossen auf sich zurasen sah:
»Hier sitzt ein martialisch blickender russischer Präsident in einem Kampfflugzeug, das wie in einem Computerspiel auf den Zuschauer zuzustürzen scheint, und soll anscheinend die Bereitschaft der russischen Regierung vorspiegeln, die deutsche Leserschaft anzugreifen. Dem entspricht auch der Tenor der Artikel. (Ich habe sie lediglich in meinem Zeitungskiosk überflogen, denn solche Hetze bin ich nicht bereit, finanziell zu unterstützen!) Da wird ernsthaft suggeriert, eine aggressiv hegemonial auftretende russische Regierung sei bereit, die ganze Welt kriegerisch zu erobern und ›der Westen‹ müsse hierauf massiv kriegerisch reagieren, schaue aber sträflicherweise passiv zu – wie einst die zu lange wartende und innerlich zerstrittene Anti-Hitler-Koalition.«
Der vollstaendige Artikel bei:
Kopp Verlag e.K.