ThailandTIP Forum

Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Erweiterte Suche  

Neuigkeiten:

Hier kommen sie zu den aktuellen Nachrichten auf ThailandTIP.info
Seiten: 1 ... 62 [63] 64 ... 121   Nach unten

Autor Thema: Geschichten aus Hinterindien  (Gelesen 449359 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

drwkempf

  • ist TIP-süchtig
  • ******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.919
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #930 am: 21. Februar 2010, 23:19:08 »

Lieber Low,

ich vermute bisweilen, dass sich etliche chinesische Philosophen selber nicht verstanden haben!
Nicht selten folgen herrlichen Erkenntnissen Platituden der allerprimitivsten Machart.
Ich habe mehr davon, mich mit den griechischen Denkern und Philosophen der vorchristlichen Zeit auseinander zu setzen.

mit  "et respice finem"  neuschwäbisch: des outcome net aus de Auge verliere!

"oder  scire nefas
quem mihi quem tibi
finem di dederint"    neuschwäbisch: net dumm rumspekuliere,was die Zukunft bringt - anders gesagt: bring amol Deine aktuelle Probleme uff die Reih'!

Schönen Sonntag und beste Grüße an Deine Liebste

Wolfram
Gespeichert
Tu ne quaesieris scire nefas quem mihi quem tibi finem di dederint

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #931 am: 22. Februar 2010, 11:54:18 »

Rein geophysisch so wie geologisch liegen die Chinesen einfach näher bei Hinterindien als die alten Griechen. Dass die griechischen
Weisheiten wenig taugen, demonstriert das neue Griechenland eindrücklich.

Aber recht habt ihr alle beide:
Kung fu tse, Konfuzius kann konfus machen. Ich wollte, weil es hier üblich ist, konfuses denken vermitteln.
Ich befasste mich schon früher mit dieser Problematik und beschäftigte mich sogar mit dem Handbuch des nutzlosen Wissens.
Wussten Sie beispielsweise, dass es in den USA mehr Psychoanalytiker als Briefträger gibt?
« Letzte Änderung: 22. Februar 2010, 11:57:39 von Low »
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

unsichtbar

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 245
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #932 am: 22. Februar 2010, 17:56:26 »

Low, das auf deine kleine Abhandlung in die Gefilde der verwirrenden Gedankengänge noch niemand reagierte, liegt am anhaltenden Grübeln derer die versuchen zu verstehen was Hui Schi uns sagen wollte.

Wenn das sinnfreie und z.T. schmerzhafte Grübeln über einen längeren Zeitraum anhält sollte professionelle Hilfe eingeholt werden, sonst gibt es bald mehr Patienten als Briefe... auch in Hinterindien.

Zitat
Wenn man von einem Stab, der einen Fuß lang ist, jeden Tag die Hälfte wegnimmt, kommt man niemals zu Ende.
Da unterscheidet sich der Theoretiker vom Praktiker. Wenn der gute Mann das je versucht hätte, wüsste er das wenige Tage nach dem Zahnstocher quasi ein technischer KO eintritt. Aber Theorie und Praxis...




Gespeichert
Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.   (Loriot)

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Gedankengänge
« Antwort #933 am: 22. Februar 2010, 21:22:22 »

Gedankengänge

Die Gedankengänge der chinesischen Philosophen jener Zeit sind (für mich) faszinierend. Wo steckte damals die Kraft des Geistes in
Mitteleuropa? Der taoistische (dao) Glauben der Chinesen in Malaysia hält sich bis heute.

Zitat:
„Wenn man von einem Stab, der einen Fuss lang ist, jeden Tag die Hälfte wegnimmt, kommt man niemals zu Ende.“
Ich befasste mich beruflich praktisch mit Probenmengen von 10E-12 Gramm, 0,000 000 000 001 Gramm und Strömen von Bruchteilen
von femtoAmpere.

Bei solchen Experimenten sind Hirn und Vorstellungsvermögen mindestens so bedeutungsvoll wie die angewandte Technik. Im erwähnten
Beispiel wären geringste Verunreinigungen von 10E-13 Gramm bereits 50 %. Technologie ist nie besser als der Anwender. Beispiel: PC
oder in Hinterindien die Verkehrsmittel.

Unsichtbars Warnung:
Zitate:
„Wenn das sinnfreie und z.T. schmerzhafte Grübeln über einen längeren Zeitraum anhält, sollte professionelle Hilfe eingeholt werden.....“

„....zeigen die USA, wo es mehr Psychoanalytiker als Briefträger gibt.“
Wir interpretieren das als: Wo die Kommunikation fehlt, hilft der bezahlte Seelenklempner.
Wie viele Postboten gibt es in Thailand?
Geist wird hier meist als LaoKhao aus Flaschen konsumiert.
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Geschäftsgebaren und Gebären
« Antwort #934 am: 23. Februar 2010, 17:47:45 »

Geschäftsgebaren und Gebären

Wie ein ungeborenes Baby einen Investor in die Knie zwingt.

Ein Ausländer betrieb in der Stadt ein kleines Restaurant.
Das heisst, er finanzierte den Laden und wollte sich mit dem Gewinn daraus seinen Aufenthalt vergolden. Zwei Thaifrauen kochten einfache
Mahlzeiten vorwiegend mit Wok und Mikrowelle. Das Angebot reichte von bescheiden International bis frugal Thai. Die beiden Frauen arbeiteten
gut und bedienten die Gäste meist freundlich, rasch und schmerzlos. Ich beobachtete dauernd etwas Kundschaft im Lokal und dachte, wenn der
Betrieb nicht unbedingt eine Goldgrube ist, muss wohl kaum mit Verlusten gerechnet werden.

Alles ging gut, bis eine der Angestellten sichtbar schwanger wurde. Der egoistische und engherzige Unternehmer, der sofort seinen Gewinn
gefährdet sah, feuerte kalten Arsches seine Untergebene inklusive Leibesfrucht. Mit seiner kleinkarierten Denkweise entging ihm, dass die zweite
Frau ihr Arbeitsverhältnis ebenfalls auflösen könnte. Plötzlich sass er gänzlich ohne Weiber in der Patsche. Nein, in der Kneipe natürlich.

Die beiden Köchinnen, Serviererinnen und Kassiererinnen in Personalunion, die ihren Job ohne ständige Beaufsichtigung sehr gut machten,
eröffneten zu zweit in der Nähe eine Imbissbude und nahmen ihre Stammkunden grösstenteils mit.
Das Restaurant blieb für einige Wochen geschlossen. Einige unwissende, hungrige Kunden wie ich, standen vor geschlossenen Türen.
Während dieser Zeit wurden die Wände lieblos neu gestrichen. Bei einem wiederholten, sehr kurzen Startversuch mit frischem Personal, blieben
die Gäste aus. Der Impresario war am Verzweifeln. Ob er sich die Haare ausriss und danach an der Glatze kratzte, weiss ich nicht.

Jetzt ist die Bude (vorübergehend) wieder geschlossen. Der unbescheidene Mietzins läuft. Ich kann mir nun an den Fingern abzählen:
Ausser Spesen nichts gewesen!
Der findet gewiss einen investitionsgeilen Idioten, für sein lukratives Restaurant in bester Geschäftslage. Merke: Sämtliche Objekte im ganzen
Königreich Thailand sind immer in bester Geschäftslage.
Der Neue könnte dann für eine gesicherte Zukunft vorsichtigerweise sein Personal gleich selber schwängern.


« Letzte Änderung: 23. Februar 2010, 17:55:05 von Low »
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

khun mai ru

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 368
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #935 am: 24. Februar 2010, 02:01:13 »

Der Mietzins läuft - der Laden nicht - die Dummheit formt dann so´n Gesicht... (:-€

kmr

Gespeichert

dii

  • Thailand Guru
  • *******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2.506
  • Benutzt allet
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #936 am: 25. Februar 2010, 03:26:10 »

Wussten Sie beispielsweise, dass es in den USA mehr Psychoanalytiker als Briefträger gibt?

...warum wundert mich das nicht ?    :]
Gespeichert
...Alkohol macht langsam dumm - egal,wir haben Zeit... kein Sklave mehr  >:

drwkempf

  • ist TIP-süchtig
  • ******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.919
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #937 am: 25. Februar 2010, 04:51:03 »

Na ja, Low,

Gier macht blind und dumm. Aber das ist ja leider auch nicht gerade neu.

Es verwundert und bedrückt mich immer wieder, dass diese alte Lebensweisheit so wenige Mitwisser findet.
Vielen Menschen scheint es unmöglich sein, ein überschaubares Glück zu schätzen und festzuhalten. ???

Wolfram
Gespeichert
Tu ne quaesieris scire nefas quem mihi quem tibi finem di dederint

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Die Macht der Gier
« Antwort #938 am: 25. Februar 2010, 14:40:44 »

Die Macht der Gier

„Gier macht blind und dumm,“ meinte drwkempf mit Bezug auf den Aufsatz # 934: „Geschäftsgebaren und Gebären.“
Ist es nicht die Dummheit, die gierig macht? In meinen Geschichten gibt es viele eindeutige Beispiele wie Betrug, Diebstahl und Spieltrieb.
Das ganze Forum, Ausnahmen bestätigen die Regel, ist vollgestopft davon.

Auf die Frage: „Was ist denn aus Ihrer Sicht die Wurzel der Finanzkrise?“ antwortete der Dalai Lama: “Gier und Spekulation. Viele Menschen
und Unternehmen haben nur ein Ziel: Geld, Geld und noch mehr Geld.“ (1)

Dr. med. Toni Brühlmann denkt in der Academia Zeitung: „Ungezügelte Gier macht krank. Die menschliche Masslosigkeit ist ein evolutionärer
Defekt, der durch steuernde Werte kompensiert werden muss.“ (2)

Im Entscheiderblog erfahre ich: “Gier macht blind - Unabhängigkeit macht reich. Die Gier schlägt jedes rationale Denken.“ (3)

Evangelisch.de vermutet dazu: „Gier macht blind! Übergrosses Verlangen schränkt unsere Wahrnehmung ein und / oder legt sie in Ketten.“ (4)

Fandango schrieb im Focus: „Gier macht Dumm und Arm - ca. alle 6 Jahre wieder. Euer Geld ist nicht weg - es hat jetzt nur ein Anderer!“ (5)

Tragisch ist die Tatsache, dass viele Schreibende die Gier als etwas Selbständiges betrachten. Gier ist menschlich und an Personen geknüpft.
Eines der befreienden Ziele der Lehre des Buddhismus ist es, die Gier zu überwinden.
In einem pseudo-buddhistischen Land erfahren wir täglich auf vielseitige Art und Weise – wir sind noch weit entfernt davon. Bodhisattvas wie
Kuan Yin haben alle Hände voll zu tun. (6)
Bitte keine falsche Überheblichkeit: Die andern Weltreligionen als Vertreter der restlichen Menschheit haben das Problem nicht im Griff.

Epikur, ein Zeitgenosse des Daoisten Zhuang Zhou oder auch Dschuang Dsï, sprach: „Nichts genügt demjenigen, dem das was genügt zu wenig ist.“  (7)

(1)
http://www.welt.de/wirtschaft/article4004903/Dalai-Lama-Gier-macht-Unternehmen-krank.html
(2)
http://www.academia-engiadina.ch/fileadmin/BILD/Downloads/DAZ/DAZ_28_www.pdf
(3)
http://www.entscheiderblog.de/gier-macht-blind-unabhaengigkeit-macht-reich/
(4)
http://www.evangelisch.de/themen/blogs/werte-machen-wertvoll/2009/11/24/gier-macht-blind
(5)
http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/gier-macht-dumm-und-arm-ca-alle-6-jahre-wieder-boersen-debakel-kommentar_615421.html
(6)
http://forum.thailand-tip.com/index.php?topic=1225.msg99815#msg99815
(7)
http://de.wikipedia.org/wiki/Epikur
« Letzte Änderung: 25. Februar 2010, 14:55:39 von Low »
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

unsichtbar

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 245
Die Macht der Gier
« Antwort #939 am: 25. Februar 2010, 15:14:34 »

Gier resultiert aus Erwartungen. Gier ist eine Reaktion auf von Aussen induzierten Bedürfnisse die man unbedingt befriedigen will.
Seien wir ehrlich, finanzielle Freiheit bedeutet generell Freiheit! Freiheit von räumlichen und gesellschaftlichen Zwängen, z.T. sogar von gesetzlichen Einschränkungen und natürlich die Befreiung von unerfüllten Bedürfnissen materieller Art. 

Quasi als "Nadeln unter den Fingernägeln" stechen und brennen permanent die Bedürfnisse und die damit verbundenen Erwartungshaltungen. Und wenn man auf etwas bestimmtes fixiert ist, sieht man nichts anderes. Man sieht nicht was man anrichtet und welche Opfer man verursacht oder selbst zu beklagen hat.


Die einzige Möglichkeit Gier "abzuschaffen" ist Neid abzuschaffen. Ab jetzt fahren alle Trabi!  ;)
Gespeichert
Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen.   (Loriot)

thai.fun

  • ist TIP-süchtig
  • ******
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.813
  • Sag es durch die Blume, oder Face to Face.
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #940 am: 25. Februar 2010, 19:07:28 »

In allen Lebewesen ist das Überlebens-Egoismus-Gen verantwortlich für das Fressen und gefressen werden im Naturkreislauf!

In der menschlichen Evolution hat sich aber das Gen vermehrt:
 
- Auf der einen Seite vermehrt z.b. in Ekels vor Blut, Angst vor den Gefressen werden und  Humanität!
"Humanität, im weiteren Sinn ist die Summe alles rein Menschlichen im Gegensatz zum Tierischen, im engeren Sinn das voll entfaltete edle Menschentum, das in der harmonischen Ausbildung der menschlichen Kräfte und in der Herrschaft des Geistes über die eigenen Leidenschaften gründet und sich besonders in Teilnahme und Hilfsbereitschaft für den Mitmenschen, in Verständnis und Duldsamkeit für seine Lebensart äussert". (Aus einem Wörterbuch)

- Auf der anderen Seite z.b. in Gier nach mehr als nötig, Macht über das Leben und Leidenschaft!
Hier kann ich nur das Wort Leiden-schaft als Gensatz zur Humanität setzen.....
« Letzte Änderung: 25. Februar 2010, 19:17:29 von thai.fun »
Gespeichert
Thailand für Einsteiger, hier... / Alternative fürs TIP-Forum.  {--

khun mai ru

  • ist voll dabei
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 368
Re: Geschichten aus Hinterindien
« Antwort #941 am: 25. Februar 2010, 22:02:15 »

Ein weites Feld...

Vielleicht ginge es ohne HABGier. Aber ohne Leidenschaft - auch im "DiogeNEST"  kaum!   :)

Die Grenzen sind wohl fließend, da auch jeder Mensch eigene Bewertungsmaßstäbe hat.
Die Frage ist tatsächlich,  ob das "Gier-Gen" auf unseren "Bio-Festplatten vorinstalliert"
ist und die Lebensaufgabe darin besteht dieses Programm z.B. durch  GÜTE, LIEBE und
Genügsamkeit dauerhaft zu "überschreiben". Das Scheitern an dieser Aufgabe füllt aber
leider täglich die Medien, Psychopraxen, Unfallstationen, Krematorien und Gräber... 

ratlos, kmr
Gespeichert

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Feinstaub
« Antwort #942 am: 26. Februar 2010, 14:17:02 »

Feinstaub         26. Februar 2010

Alle Jahre wieder: Sie feuern!
Atembeschwerden. Ein Brett auf der Brust. Kratzen im Hals. Pfeifen und komische Geräusche beim Ausatmen in der Lunge.
Morgendliche Hustkonzerte im Badezimmer. Die Nachbarn links und rechts üben ebenfalls. Graue Spucke.

In Chiang Mai werden gegenwärtig um die 100 ug/m3 gemessen.
Der Wert könnte sich an schlechten Tagen verdoppeln. In Lamphun und Lampang wurden bereits 180 ug/m3 registriert.
In Mae Hong Son sah es nicht besser aus.

In der Schweiz gilt für Feinstaub 20 Mikrogramm pro Kubikmeter als Alarmwert.
Hier ist der Dreck sechs mal gesünder. Der Standard liegt bei 120 ug/m3.
Ich brauche keine Messwerte und fühle den Druck seit einer Woche.
Wer nichts fühlt, sieht es spätestens beim Staubwischen. Dunkler Schmutz im Mikrofasertuch.

Messwerte vom   26-Feb-10
   
Site            SO2        NO2   CO   Ozone   PM10   AQI

Ayutthaya            3.0       18.0   0.3   20.0   56.9    62.0
Chiang Mai            1.0       12.0   1.1   5.0   93.8    84.0
Chon Buri            1.0         8.0      11.0   33.5    42.0
Lampang            0.0       31.0      20.0   152.0    114.0
Nonthaburi            4.0       17.0   0.5   18.0   34.8    49.0
Pathum Thani        5.0       14.0      20.0   49.1    56.0
Ratcha Buri            6.0         9.0      21.0   42.4    52.0
Rayong            4.0         5.0      25.0   38.2    48.0
Samut Prakarn      2.0       25.0      9.0   42.9    52.0
Samut Sakorn       6.0       20.0   0.8   13.0   34.3    43.0
Sara Buri            4.0       25.0   0.8   17.0   139.5    108.0

Standard           120         *   *   *   120   100

Warum verliert die Tabelle nach dem Speichern das Format? Ist es die Luftverschmutzung?
Auf Aendern sieht jeweils alles wieder perfekt aus.

Messwerte:
http://www.pcd.go.th/AirQuality/Regional/Default.cfm
Feinstaub:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feinstaub

Hast du Feinstaub im Hirn: Das erklärt einiges.
http://www.zeit.de/2009/09/Feinstaeube?page=1

« Letzte Änderung: 26. Februar 2010, 15:14:53 von Low »
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Dicke Luft
« Antwort #943 am: 26. Februar 2010, 17:28:21 »

Die Drecksäcke sind immer die Andern:

Chiang Rai governor Sumeth Saengnimnual said he had officially asked local authorities in Laos and Burma to make sure their communities did
not light unnecessary fires.

Die Verschmutzung kommt aus Burma und Laos, wie letztes Jahr,
als man anhand von Satellitenbildern in Thailand Hunderte von Feuern lokalisieren konnte.

http://www.nationmultimedia.com/home/2010/02/26/national/High-smog-prompts-mask-handouts-in-North-30123441.html
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.

Low

  • gehört zum Inventar
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1.362
Gier
« Antwort #944 am: 27. Februar 2010, 18:14:07 »

Nach der stinkigen, reichlich Feinstaub enthaltenden Dreckluft finde ich wieder zurück zu den erfreulicheren Realitäten menschlicher Eigenschaften:
Geiz, Habsucht und

Gier.

Nach einigen Analysen und abgebrannten Räucherstäbchen musste ich einsehen, dass ich zu gierig nach vielen Antworten war, ähnlich wie
Beiträge im Sauerkraut, Liebeskasper oder Bier-Thread.

Lass mich Deinen Hals berühren,
Deinen Mund zu meinem führen.
Ich liebe Dich, Du bleibst bei mir,
Du heissgeliebte Flasche Bier.

Endlich weiss ich die hohe Qualität weniger Antworten zu schätzen.
Als Geläuterter bin ich auf die Quantität nicht mehr angewiesen.

Dank an alle Weisen,
ich will euch loben, preisen!

Meine Habgier habe ich einigermassen im Griff. In Thailand gehört mir im Gegensatz zu Thaksin fast nichts mehr. Ich bin ballastfrei.
In Europa verschenkte ich den halben Krempel bereits. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich trennte mich von allem sehr leicht.
Aber ich sagte mir, wenn erst der Sensemann vor der Tür steht, hast du weder Freunde, Zeit noch Wahl. Ich versuchte, meine mir
liebgewordenen Kostbarkeiten an die besten Adressen zu vermitteln. Im Nachhinein erkannte ich, dass offenbar das willkürliche Prinzip
Sensemann viel unnötiges Kopfzerbrechen ersparen kann, vor allem weil ich bemerkte, meine Selektion war nicht über alle Zweifel erhaben.
Dies macht zukünftige Entscheide leichter.

Es hat noch etwas alten Wein im Keller. Ein gnädiges Schicksal gönnt mir vielleicht den Genuss einiger seltenen Tropfen mit wenigen verbliebenen
Freunden. Hie und da fehlt mir hier ein rares Buch, eine bestimmte Tonaufnahme, ein gewisses Bild. Hätte ich dieses Buch hier, würde mir jenes
fehlen. Ich denke nicht, dass ich einen Container mit Ware nach Thailand senden werde.

Eines weiss ich bestimmt. Ich werde in meiner einstigen Heimat alles aufgeben. Glücklicherweise wurde mir im letzten Jahr bewusst, wie einfach
der Amtsschimmel eine allfällige Rückreise unterbinden kann. Auflehnen? Wozu?

Ein Zweitwohnsitz in einem Drittland in Hinterindien wird mir den Status einer glitschigen Seife in der Badewanne vermitteln. Schwer fassbar.
Und der Eine weiss bestimmt, wo er mich holen kann.


« Letzte Änderung: 27. Februar 2010, 18:17:19 von Low »
Gespeichert
Sie wollte in die Galeries Lafayette.
Seiten: 1 ... 62 [63] 64 ... 121   Nach oben
 

Seite erstellt in 0.088 Sekunden mit 20 Abfragen.