Man sollte sich vorsorglich auf Japanische Verhältnisse einstellen, will sagen, dass die Null- Zins Maßnahmen eines unbelehrbaren Herrn Draghi mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem weiteren Verfall des Euros so gegen ziemlich alle Währungen führt, Ausnähme Rand ( aber nur so lange wie Gold und Silber extrem schwach bleiben). Ich erwarte einen Kurs von ( zunächst!) 1,20 gegen $, Die Zinsdifferenzen ist der entscheidende Faktor,der den Dollar gegen Euro begünstigt, und somit über die Crossrechnung den Euro auch gegenüber dem Baht schwächt und anfällig macht. Charttechnisch sehe ich ihn tendenziell zwischen 35-36.
Draghi will bewußt den Euro abwerten, damit die Unternehmen wettbewerbsfähiger werden,nur das sehen die Japaner schon lange,genützt hat es Ihnen aber nicht wirklich etwas.Ein Nikkei Index ist heute nich nicht mal halb so hoch wie Ende der Neunziger Jahre, in der Zeit haben sich andere Börsen locker verdoppelt.
Es läuft meiner meiner nach alles auf einen gefährlichen " Währungskrieg" hinaus, entsteht hier erstmal Dynamik, dann könnte das alles bisherige in den Schatten Stellen.
Die Thailändische Wirtschaft steht gar nicht so schlecht dar, auch wenn aktuell einmal mehr Konjunkturprogramme diskutiert werden.
In Europa sind wir in einigen Ländern immer noch in der Rezession, andere Länder begeben sich bereits schleichend dorthin.All' das spricht nicht unbedingt für den Euro.
Wenn auch nicht auf Sicht von einigen Monaten, so sollte man durchaus in Betracht ziehen, dass es in ein bis zwei Jahren eine Parität von 1: 1 zum $ kommen kann?Vergessen wir mal nicht, daß wir da schonmal waren, und das sogar noch mit einer vergleichsweise,attraktiven Zinskonstellation zugunsten des Euros.
Die nächste Finanzkrise kommt alsbald, alles nur eine Frage der Zeit - Reif dafür ist sie bereits JETZT -!
Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Zinspolitik der EZB unter Führung eines ITALIENERS mit Goldman Sachs Stallgeruch, für riesige Umwerfungen an den Finanzmärkten führen wird. Noch nie war es eine gute Idee, den Bock zum Gärtner zu machen.
Die Notenbanken haben längst ihre wichtigsten Waffen aus der Hand gegeben, nämlich die Zinsen, die sich bei turbulenten Aktienbörsen
Nicht mehr senken lassen, da gleich Null, und, ihre Glaubwürdigkeit. Das wird sich noch bitter rächen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann Herr Draghi entzaubert wird.
Wann gab es das schonmal in den letzten Jahrzehnten, daß eine Deutsche Bundesbank wegen ihrer Warnungen unter Herrn Weidmann, süffisant belächelt wurde. Dieser wagt sich jetzt aber mehr und mehr aus der Deckung,weil er als ordentlich EZB Mitglied dieses Jahr nicht immer stimmberechtigt ist, dafür ist es aber z.B. Ein Zypriote, muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, sicher werden die es dann eines Tages sein, die uns vor einem kollabierendem Euro retten.
Vor gut zwei Jahren gab es die Goldhype, und jeder meinte zu wissen, dass das die sicherste und beste Anlage schlechthin ist,nunja...
Heute "wissen" die Anleger, daß die Aktienmärkte das Nonplusultra ist....nunja....Kommt es erstmal zu neuen Turbulenzen an den Finanzmärkten, dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Vermögenswerte im Ausland quasi " eingesammelt" wird. Das könnte dann sehr wohl auch den heißgelaufenen Condo Markt treffen.
Das ist nur mein rein persönliche Sichtweise der Dinge.Natürlich muß das nicht so eintreffen, vielleicht gibt es dennoch dem ein oder anderen einen Denkanstoß ?
Jeder ist selbst für den Erhalt seines Vermögens, und der damit verbundenen Lebensumstände verantwortlich, nicht der Banker im feinen Zwirn.
Nun lasse ich euch wieder in Ruhe,der Umfang dieser Mail erreicht ja locker das zwanzigfache einer Normalmail.

Grüße
Michael