@Liscom
Ein paar Anmerkungen zu deinem Beitrag :
Es ist falsch formuliert,wenn du schreibst,dass mehr als die Haelfte der Deutschen den
Islam als Bedrohung sehen.
Mehr als die Haelfte der Deutschen hat vom Islam (Religion) nicht mehr Ahnung als das
was uebriggeblieben ist aus den Romanen von Karl Mai und seinem Kara ben Nemsi.
Daher ist es sicher nicht richtig,die empfundene Bedrohung darauf zurueckzufuehren.
Die ersten,moslemischen Gastarbeiter kamen Ende der 50.anfangs der 60.Jahre nach
Deutschland.Stille,zurueckhaltenden Kerle,die gewohnt waren die dreckigsten Arbeiten
ohne zu Jammern durchzufuehren,um abends in ihre desolaten Behausungen heimzukehren.
Im Strassenbild fielen sich nicht besonders auf und wurde mehr oder weniger so akzeptiert.
Erst als die Politik die Tueren fuer die Anverwandtschaft oeffnete,die Frauen nachzogen,eine
Schar von Kindern im Schlepptau nach Deutschland kam,wurden diese Menschen von der
Allgemeinheit registriert.
Nicht lange dauerte es,bis sich Clubs gruendeten und endlich die ersten Bethaeuser als
Hinterhofmoscheen eingerichtet wurden.
Aber unter den Geistlichen,die in den Moscheen predigten,mischten sich,vorerst unbemerkt.
die sogenannten Hassprediger unter.Die an und fuer sich friedlichen Moslems,fuehlten sich
aufgefordert,der Religion zum Durchbruch zu helfen und beginnt nun, Forderungen an den
Gaststaat zu stellen.Abhaengung des christlichen Kreuzes in Schulen,Verbot von Schweinefleisch-
speisen in Kindergaerten u.s.f.
Dass damit die einheimische Bevoelkerung herausgefordert wird und nun mit kritischen Augen
auf diese Gesellschaftsschicht blickt,ist logisch und nachvollziehbar.
(In Oesterreich hat sich noch dazu eine politische Partei,die latente Fremdenfeindlichkeit
zu Nutzen gemacht und feiert, von Wahl zu Wahl ,Erfolge damit.)
Jede Gruppe stemmt sich und das scheint ein natuerliches Gesetz zu sein,gegen "Eindringliche".
Die Worte des Bundespraesidenten :"der Islam gehoert zu Deutschland "( oder so aehnlich formuliert)
zeigt eine eklatante Fehlmeinung auf oder es war als hohle Phrase gedacht.
Berichte ,ueber mittelalterlich anmutende Sanktionen,verhaengt nach der Rechtslage der Scharia,
ruetteln nur kurz auf ,aber veraendern die Lage nicht.
Anders,das unverdrossen beibehaltene Verfahren der iranischen Fuehrung bei der Atomproblematik.
Die Weltoeffentlichkeit sieht darin eine emminente Gefahr und mit Hinblick,dass sich im Islam Politik und
Religion einschliessen,mit recht.
Daher ist deine Frage,koennen wir uns es erlauben,unsere Beziehungen zu den islamischen Laendern
auf den Pruefstand zu stellen,mit Ja zu beantworten.
Jock