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Autor Thema: Der Krieg im tiefen Süden  (Gelesen 102586 mal)

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jock

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #60 am: 01. Juli 2013, 11:20:52 »

@khunwerner

Die Frage muss ich stellen !

Wer hat intelligente Bomben,die zwischen Farangs,Muslime und Buddhisten
unterscheiden koennen ?

Jock
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khunwerner

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #61 am: 01. Juli 2013, 11:35:45 »

Die Ami sagen sie - aber auch da bestehen berechtigte Zweifel
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Kubo

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #62 am: 01. Juli 2013, 21:44:35 »

Kubo, um in Deinem Jargon zu bleiben, vergiss bitte nicht den natürlichen Anspruch auf Lebensraum! Auch wüsste ich gern genauer, was eine homogene Volksgemeinschaft ist und wie man die herstellt.

Arhtur, du Schlimmer, willst mich wohl ganz listig in die "rechte Ecke" stellen..?   >:  Na ja, vielleicht immer noch besser als zu den Kommunisten .  ;D

Zu deiner "Frage": Was eine homogene Volksgemeinschaft ist, weißt du doch bestimmt schon seit dem offiziell nicht gern zugegebenen Scheitern von Multi-Kulti in unserer BRD.

Homogenität bezeichnet in diesem Zusammenhang die Gleichheit von Eigenschaften der Staatsbürger über die gesamte Ausdehnung des Systems/Staates , bzw. die Gleichartigkeit von Zugehörigen eines Systems.

Du willst nun gern wissen, wie man eine homogene Volksgemeinschaft "herstellt".. Dazu möchte ich mich nicht näher äußeren, denn homogene Volksgemeinschaften "herzustellen" würde bedeuten, alle "Elemente" zu entfernen, welche nicht dazu zu zählen sind. Das würde aber auf Methoden hinauslaufen, die nicht gutzuheissen sind und höchstens in Adolfs Handbüchern noch  Platz gehabt hätten.  >:

Deshalb geht es ja auch heutzutage nicht mehr darum, eine homogene Volksgemeinschaft "herzustellen", sondern man muß bzw. sollte eben sehr sorgsam darauf achten, daß eine bestehende und noch weitgehend homogene (=gleichartige) Volksgemeinschaft nicht durch ungebremste Zuwanderung von "systemfeindlichen" bzw. nicht zum System passenden Elementen (Begriff aus der Chemie)  gestört oder sogar zerstört wird..

In der Praxis sieht es beim Homo Sapiens und dessen Volksgemeinschaften nämlich so aus, daß zuwandernde fremdartige "Elemente" unabhängig davon, in welcher  ..zuvor.. noch homogener Gemeinschaft sie aus welchen Gründen auch immer landen oder stranden, das natürliche Bestreben haben, möglichst ebenfalls in homogenen Gruppen zusammenzuleben.

Sie bilden daher die berüchtigten "Staaten im Staate".., wie du das ganz deutlich in deutschen Türkenghettos beobachten kannst...oder in kleinerem Maßstab sogar in den Faranghochburgen Thailands.. ;D

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arthurschmidt2000

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #63 am: 02. Juli 2013, 07:04:43 »

Lieber Kubo,

ich habe schon ganz bewusst danach gefragt, wie man eine homogene Volksgemeinschaft herstellt. Leider bist Du da eine klare Antwort schuldig geblieben.

Aber vielleicht hast Du ja auch nur übersehen, dass in den Provinzen Südthailands  eine große Minderheit ethnischer Thai lebt.

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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

franzi

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #64 am: 02. Juli 2013, 08:40:50 »

Seit einer Woche habe ich eine alte Frau im Bett. Da ist sie Grossmutter geworden :'(

Um ihr eine Freude zu bereiten habe ich ihr gestern vorgeschlagen, mit Tochter einen Sprung mit einer, max. zwei Uebernachtung(en) in Yala zur Enkelinbesichtigung dorthin zu fahren.

Das wurde sofort abgelehnt, zu gefaehrlich. Da ich dort noch nie die geringste Gefahr feststellen konnte, bei anschlagsanfaelligen Strassen stehen alle 500 Meter beidseitig der Strasse Militaerposten, hat sie sich nach laengerer Diskussion nochmals genauer erkundigt.

Kurz zusammengefasst, wenn ich jetzt da hinunterfahre habe ich einen  --C --C.  Die neue Gattin des Ex lebt in Pattani (er arbeitet in Yala), der Sohn und eine Exschwaegerin ebenfalls, ihr Haeuser, wo auch die Schwiegertochter der Gattin lebt, befinden sich  40 Kilometer ausserhalb Yalas.

Und keiner wagt es, nach Arbeitsschluss nach Hause zu fahren! Die sitzen, wie im Fall des Stiefsohns, im in Yala gemietetem Haus, die beiden anderen in den Wohnungen von Freunden, fest.

Der Besuch ist daher gestrichen. Vielleicht fahren wir zur bald beginnenden Ramadanzeit hinunter, da hoffen die Dortigen, dass Ruhe einkehrt.

fr


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franzi

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #65 am: 02. Juli 2013, 09:16:13 »

Auch Ghadaffi soll  schon seit Jahrzehnten bei der Finanzierung dieser Pattani - Separatisten führend beteiligt gewesen sein. Ist nach seinem Tod  ]-[ dieser Geldhahn versiegt ?  

Dem Ghadaffi wird von den MM viel Terrorismus unterstellt. Zum Beispiel auch der Lockerbieanschlag.

Die Pattaniseparatisten waren frueher ja keine Terroristen, sondern eben Separatisten. Libyen finanzierte frueher in Thailand Koranschulen und fuer Thailaender Aufenthalte in Libyen, um dort in Koranschulen zu lernen. Da, solange Ghadaffi lebte, das Land saekular ausgerichtet war, ist anzunehmen, dass in den Schulen Religionsunterricht und kein Terroristenunterricht gelehrt wurde.

Da die 200  Milliarden Dollar des frueheren Regimes zum groessten Teil immer noch auf den verschiedenen Auslandskonten eingefroren sind, nehme ich an, dass der Geldfluss aus Libyen inzwischen versiegt ist.

Der von SA aber nicht.

fr
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khunwerner

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #66 am: 02. Juli 2013, 09:27:53 »


Der Besuch ist daher gestrichen. Vielleicht fahren wir zur bald beginnenden Ramadanzeit hinunter, da hoffen die Dortigen, dass Ruhe einkehrt.

Komisch - ich habe in Erinnerung dass jedes Jahr zu Beginn des Ramadan eine Verstärkung der Anschlaege befürchtet wurde.   Mit leeren Magen bombt es sich leichter scheint mir.
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namtok

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #67 am: 02. Juli 2013, 13:11:08 »

Vielleicht fahren wir zur bald beginnenden Ramadanzeit hinunter, da hoffen die Dortigen, dass Ruhe einkehrt.



Zur Erinnerung. Die Waffenstillstandsverhandlungen für einen friedlichen Ramadan sind gescheitert.
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Kubo

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #68 am: 05. Juli 2013, 05:44:52 »

Mal eine Frage, wie lange dauert schon geschichtlich gesehen, der Konflikt im Süden des Landes Thailands ?
Der soll 2004 begonnen haben. Ausführlich kannst du das auch hier nachlesen :

Zitat
http://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_in_S%C3%BCd-Thailand

In Südthailand herrscht seit 2004 ein Konflikt zwischen islamischen und separatistischen Gruppierungen und der Regierung Thailands. Die Forderungen der Aufständischen reichen von mehr Mitbestimmung bis Unabhängigkeit unter Einführung der Scharia. Ein radikal islamischer Teil der Rebellen strebt einen Staat „Patani Darussalam“ an, der auch zwei nördliche Staaten Malaysias umfassen soll. Der Konflikt kostete bis März 2011 etwa 4.500 Menschen das Leben.
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khunwerner

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #69 am: 05. Juli 2013, 06:05:56 »

Der Konflikt im Sueden dauert schon etwa 100 - 150 Jahre, seit der Eroberung des damaligen Sultanats.  Widerstand gegen die Regierung hat dort eine lange Tradition. In den 50er Jahren entstand dort eine Guerillabewegung nach Muster zB des Vietcong oder der Kommunisten im Norden. Diese wurde aber immer wieder von der damaligen Militärdiktatur zerschlagen. Mit der Demokratie wurde sie etwas schwächer, die Widerstandsgruppen lösten sich auf.

Erst durch den Einsatz moderner Technologie - Handyfernzündung von Bomben - und dem brutalen Vorgehen der Regierung bei den Protesten 2004 wurde diese Unabhängigkeitsbewegung derartig stark.

Der Grund dürfte weniger in Glaubensfragen liegen sondern wie meistens die Wirtschaftliche Entwicklung - die Moslems haben keine Jobs, viele gehen nach Malaysia arbeiten. die Thai Firmen investieren vorwiegend im Großraum Bangkok, der in diesem Falle arme Süden hinkt hinterher, bzw wird von der Regierung stark vernachlässigt. Viele Moslems glauben dass der Anschluss an das wirtschaftlich wesentlich stärkere moslemische Malaysia hier die Lösung ist. Aber Malaysia lehnt das ab - wer will schon ein paar Millionen Hungerleider?
« Letzte Änderung: 05. Juli 2013, 06:17:17 von khunwerner »
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Bruno99

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #70 am: 05. Juli 2013, 07:57:41 »

Dieses Thema bleibt mal bis auf Weiteres geschlossen
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namtok

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #71 am: 16. Juli 2013, 05:19:37 »

bisher scheint der Waffenstillstand doch eine gewisse Wirkung zu haben:


Civilian Deaths Drop Following Talk With BRN: Official Report


http://www.khaosod.co.th/en/view_newsonline.php?newsid=TVRNM016ZzNOemt6TWc9PQ

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namtok

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #72 am: 08. August 2013, 13:46:55 »

Separatistengruppe beendet Gespräche mit Thailands Regierung. Es wird also keine weiteren Verhandlungen mehr geben. Der ausgehandelte Waffenstillstand wurde in letzter Zeit offenbar nicht mehr eingehalten. Morgen endet der Ramadan.


Separatist group calls off talks with Thailand government

http://www.straitstimes.com/breaking-news/se-asia/story/separatist-group-calls-talks-thailand-government-20130808
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franzi

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #73 am: 24. August 2013, 17:27:44 »

Wenn man von einer anderen Provinz in eine der drei südlichsten einreist, funktionieren die Mobiltelefone nicht. Um sie wieder in Gang zu bringen ist es notwendig, dass man sich dort bei der zuständigen Telefongesellschaft unter Vorlage des Personalausweises registriert, dann wird freigeschaltet.

Angeblich dient dieses Prozedere der Sicherheit, damit Bomben nicht von jedermann ferngezündet werden können ??? Der Erfolg scheint aber gering zu sein.

Unsere Annahme war, dass nach dem relativ unblutig verlaufenem Ramadan diese Sicherheitsmaßnahme aufgehoben wird, ist aber nach wie vor in Kraft.

fr
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namtok

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Re: Der Krieg im tiefen Süden
« Antwort #74 am: 27. August 2013, 19:02:22 »

Streitigkeiten der Separatisten untereinander behindern angeblich den "Friedensprozess" und sie können sich auf keine gemeinsame Position einigen, sagt der Chef der nationalen Sicherheitsbehörde


http://www.bangkokpost.com/news/security/366512/brn-factions-blamed-for-talks-delay
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