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Autor Thema: Der Fall Uli Hoeneß  (Gelesen 42640 mal)

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hmh.

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #120 am: 27. April 2013, 18:38:27 »

Warum treten diese Faelle gehaeuft in Bayern auf ?

Zum Beispiel weil in München am Flughafen. wie der Fall Rummenigge zeigt, tatsächlich kontrolliert wird.
Der Zoll ist da nicht so lasch wie zum Beispiel in Frankfurt, sagen alle meine Kollegen und Bekannten, die sich da auskennen.  :-\

Ich bin über München erst einmal geflogen und allerdings nicht kontrolliert worden, als ich (ist jetzt verjährt...) damals auf dem Rückflug aus San Francisco fast 30 Kilo shucked oysters auf Eis direkt vom Wholesale Pier in einem riesigen isolierten Polystyrolpaket für einen befreundeten Gastwirt mitgebracht habe. {--
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Alex

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #121 am: 28. April 2013, 07:26:14 »


Schweiz: Banken erhöhen Druck auf Steuerflüchtlinge

Bekenntnis zur "Weißgeldrealität": Das Bankhaus UBS fordert deutsche Kunden auf, ihre Steuersituation nach deutschem Recht zu regeln. Auch andere Schweizer Geldhäuser wirken auf Steuerflüchtlinge ein.

 Nach dem Scheitern des Steuerabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz will das Bankhaus UBS auf ihre Kunden einwirken. "Ich bin zuversichtlich, dass wir die betroffenen Kunden überzeugen können, ihre Situation mit dem deutschen Fiskus zu regeln", sagte Verwaltungsratschef Axel Weber der "Wirtschaftswoche". Das größte eidgenössische Bankhaus wolle keine Geschäfte mit uneinsichtigen Steuerhinterziehern mehr machen. "Die UBS hat sich zu einer Weißgeldrealität bekannt", erklärte der frühere Bundesbankpräsident Weber in dem Interview.

Damit steigt der Druck auf deutsche Steuerflüchtlinge in der Schweiz.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schweizer-banken-druck-auf-steuerfluechtlinge-wird-erhoeht-a-896943.html


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Alex

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #122 am: 28. April 2013, 07:31:17 »

Und hmh , der Zoll am Münchener Flughafen hatte schon immer ausgefallene Methoden um an Schmuggler

ran zu kommen . Der freundliche , braun gebrannte Herr mit kurzen Shorts am Fließband der Gepäckausgabe

könnte der Zöllner sein , der Deine und Mitreisender Gespräche belauscht um dann genau zu wissen , wo

die illegalen Einfuhren wo im Gepäck zu finden sind .... alles schon selber erlebt
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Bruno99

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #123 am: 28. April 2013, 07:35:31 »

... könnte der Zöllner sein , der Deine und Mitreisender Gespräche belauscht...

meine Grossmutter pflegte zu sagen   Reden ist Silber, Schweigen ist Gold     C--
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Burianer

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #124 am: 28. April 2013, 08:09:03 »

 :]  ja, ne goldene Rolex  am Arm.
Wieso habe ich keine Freunde , die mir gleich zwei  Rolex schenken  {[
Aber Patty  hats ja,  eine ROLEX  Copy  fuer 500 bath. Eine Breitling 700 und eine Lange u. Soehne fuer 1000 bath.
haben sie was zu verzollen ?    faellt doch unter die Einfuhrgrenze   ???
Moeglicherweise  ist er ja nur Farbenblind  http://www.n-tv.de/sport/Rummenigge-faellt-beim-Zoll-auf-article10551146.html 
Rot sieht er doch jeden Tag.

Zum Fall Hoeness ,  jeder backt eben kleine Broetchen, er eben nur kleine Wuerstchen  :]
« Letzte Änderung: 28. April 2013, 08:24:45 von Burianer »
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Bruno99

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #125 am: 28. April 2013, 09:39:41 »

Seit 2008 betreibt ein ehemaliger Steuerfander eine Anwaltskanzlei in Zuerich und hilft Klienten hinterzogene Steuern zu legalisieren

Nach dem Fall Hoeness bekunden noch mehr deutsche Steuersünder Reue. Ein freundlicher Schwabe hilft ihnen, gegen 100 Milliarden Euro Schwarzgelder zu legalisieren.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/beamte-sportler-und-kuenstler-kommen-mit-schwarzgeld-zu-mir-id2285987.html

Zitat
Mancher deutsche Steuersünder ahmt den umtriebigen Fussballmanager nach. «Wegen Hoeness verzeichnen wir eine spürbare Zunahme an Selbstanzeigen», so Bohnert.
...
War er denn überrascht, als Hoeness’ Fall publik wurde? «Ach wo!», winkt er ab.
«Was glauben Sie denn, wer hier schon am Tisch sass, um mit mir eine Selbstanzeige vorzubereiten?»
Namen nennt er nicht.
«Es waren deutsche Beamte, Unternehmer, bekannte Künstler und Sportler, einige Prominente, kleine und grosse Handwerker», sagt Bohnert.
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Alex

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #126 am: 28. April 2013, 10:02:07 »

Bruno , wäre es , nachdem die Schweizer Banken nun realisiert haben was die Uhr geschlagen hat nicht auch an der Zeit , daß

die Schweizer Medien nicht mehr von Steuer Sündern lawern würden , das ist keine Sache für einen katholischen Beichtstuhl

und mit 3 AVE MARIA kommen die auch nicht da raus . Der Fall Hoeneß zeigt über deutlich , das sogenannte " REINWASCH AKTIONEN "

in Form von Selbst Anzeigen sehr sorgfältig geplant werden müssen , denn  ansonsten bleibt von der erhofften Straffreiheit wie

bei Hoeneß mal gerade ein Geständnis übrig , was bei Betrugssummen über einer Million Euro auch nicht mehr nach Beschluß des

BGH zu einer Bewährungsstrafe verwässert werden kann.
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Bruno99

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #127 am: 28. April 2013, 12:20:48 »

... daß die Schweizer Medien nicht mehr von Steuer Sündern lawern würden , das ist keine Sache für einen katholischen Beichtstuhl ...

habe mal kurz nach "Steuersuender" gegoogelt, das Wort wird in der gesamten deutschsprachigen Presse verwendet, also auch in D und A,

wie z.B. in der gestrigen B.Z.:  http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/hasselfeldt-ueber-hoeness-und-steuersuender-article1672824.html
 
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Jean-Jacques Rousseau

Alex

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #128 am: 28. April 2013, 12:47:43 »

Du hast vollkommen recht Bruno .... schon die ganze Woche läuft in jeder D Talkshow die gleiche

Sprach Verniedlichungs Orgie ab .... die Deutsche Presse ist da auch nicht besser . Das sind

plumpe Verdummungsversuche die bei mir auf keinen fruchtbaren Boden treffen !
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pattran

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #129 am: 28. April 2013, 14:08:20 »

Lieber Alex

Wer als Steuerpflichtiger vorsätzlich oder fahrlässig bewirkt, dass eine Veranlagung zu Unrecht unterbleibt oder dass eine rechtskräftige Veranlagung unvollständig ist, wer als zum Steuerabzug an der Quelle Verpflichteter vorsätzlich oder fahrlässig einen Steuerabzug nicht oder nicht vollständig vornimmt, wer vorsätzlich oder fahrlässig eine unrechtmässige Rückerstattung oder einen ungerechtfertigten Erlass erwirkt,

wird mit Busse bestraft.

2 Die Busse beträgt in der Regel das Einfache der hinterzogenen Steuer. Sie kann bei leichtem Verschulden bis auf einen Drittel ermässigt, bei schwerem Verschulden bis auf das Dreifache erhöht werden.

3 Zeigt die steuerpflichtige Person erstmals eine Steuerhinterziehung selbst an, so wird von einer Strafverfolgung abgesehen (straflose Selbstanzeige), wenn:

a.
    die Hinterziehung keiner Steuerbehörde bekannt ist;
b.
    sie die Verwaltung bei der Festsetzung der Nachsteuer vorbehaltlos unterstützt; und
c.
    sie sich ernstlich um die Bezahlung der geschuldeten Nachsteuer bemüht.1

4 Bei jeder weiteren Selbstanzeige wird die Busse unter den Voraussetzungen nach Absatz 3 auf einen Fünftel der hinterzogenen Steuer ermässigt.2

http://www.admin.ch/ch/d/sr/642_11/a175.html

Es ist also in der Schweiz nicht möglich, einen Steuerhinterzieher strafrechtlich zu belangen und mit Gefängnis zu bestrafen. Steuerhinterziehung ist kein Delikt im Sinne des Strafrechtes. Die Steuerbehörden legen die nachzuzahlende Stuer und Busse fest. Ein
Eintrag ins Zentralstraf-Register gibt es nicht. Dies ist ein riesiger Unterschied zum deutschen Steuer-Straf-Recht. Darum legt das auch die Schweizer Presse anders aus.
Schönen Sonntag!
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Vimana

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #130 am: 28. April 2013, 16:07:05 »

Eine Selbstanzeige ist in Deutschland schon jetzt anscheinend extrem aufwendig und schwierig, wenn irgendeine Kleinigkeit fehlt oder falsch berechnet ist, wird sie verworfen. In Zukunft soll es auch diese Möglichkeit nicht mehr geben. Also wird jeder mit einem Schwarzgeldkonto möglichst versuchen, sein Konto geräuschlos in Sicherheit zu bringen. Aber was mir in diesem Zusammenhang im Moment fehlt, ist eine Diskussion über SteuerVERSCHWENDUNG. Laut Bund der Steuerzahler wird immer noch mehr Geld verschwendet, als derzeit an Steuerstrafen eingenommen wird. Ein Strafrecht für Steuerverschwendung ist auch für unsere selbstgefälligen Politiker aus jeder Partei überfällig.
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boehm

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #131 am: 28. April 2013, 21:52:55 »

Genau!! }} }} }}
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Burianer

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #132 am: 29. April 2013, 06:46:43 »

 :-X   Gibt es einen Fall  ( der Staat bedient sich )   an jedem Euro.
Hier einige Beispiele , wie sich unser schoener Staat ungerechtfertigt bedient.  ER langt dem Buerger in die Taschen und holt sich, was er will.
Zitat
Enteignung durch kalte Progession
Diese Milliardeneinnahmen sind selbst Schäuble peinlich
    
http://www.focus.de/finanzen/steuern/tid-30432/enteignung-durch-kalte-progession-diese-milliardeneinnahmen-sind-selbst-schaeuble-peinlich_aid_953895.html  

Da braucht man auch nicht fragen, wieso viele Buerger gerne zu kleinen Steuersuendern werden.
Zitat
wer vorsätzlich oder fahrlässig eine unrechtmässige ...

   
  Steuern eintreibt, sollte sich zuerst an die Nase fassen  {[
« Letzte Änderung: 29. April 2013, 06:57:19 von Burianer »
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Alex

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #133 am: 29. April 2013, 07:36:40 »

Ob sich der Staat bedient oder ein Privat / Geschäftsmann die Allgemeinheit betrügt sind zweierlei Stiefel .

Das eine ist kriminell und das andere könnt IHR ALLE abwählen . Neben der Tatsache das ich auch für einen Straftatbestand

der Steuerverschwendung plädieren würde :::: wenn hier von Fehlern solcher Steuergangster gelawert wird ,

wer von Euch würde denn einen Fehler .... täglich über einen Zeitraum von 10 Jahren konstant begehen ?

Und Pattran , ich verstehe ja auch ein wenig die Schweizer bei denen die Steuerhinterziehung anscheinend

ein Kavaliersdelikt ::: wir würden sagen Ordnungswidrigkeit darstellt , bei uns ist dies aber ein mit Gefängnis

zu ahndendes Verbrechen , ab einer Million Euro und dies unter Ausschluß einer Bewährungsstrafe :::: dies hat das

oberste Deutsche Gericht explizit festgelegt und daran kommt kein Richter vorbei . Zwei Länder reden also hier

über die selbe Tat  mit unterschiedlichem Strafmaß , die aber in den meisten Ländern Europas eben als Verbrechen geahndet wird !
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Alex

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #134 am: 29. April 2013, 15:16:51 »



http://www.ardmediathek.de/das-erste/guenther-jauch/mia-san-mia-uli-hoeness-und-die-moral-der-maechtigen?documentId=14374064

Mia san mia

Hoeneß-Talk bei Jauch:

Die bayerische Spezi-Variante der Moral


Von Mathias Zschaler





FCB-Präsident Hoeneß: Steueraffäre wieder Thema in Günther Jauchs Talk-Sendung
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