@Cee
Ich habe schon darauf hingewiesen- die Attentaeter von Paris waren Franzosen.
Sie wurden in Frankreich geboren und in dem sozialen Umfeld,wo sie lebten,hatten
sie keine Chance ihrem Elendsleben zu entkommen.Sie waren immer ohne jede Per-
spektive und daher eine leichte Beute fuer den Radikalismus.
Dass sie ihre Attentate aus eigener, innerer religioeserUeberzeugung ausgefuehrt haben ist
nicht wahrscheinlich. Die Experten,die sich mit der Rekrutierung fuer den Dschihad be-
schaeftigen,weisen immer wieder darauf hin,dass die religioesen Kenntnisse der
"Verfuehrten"nur rudimentaer sind.
Daher sollte schon vor einem vorschnellen Urteil Abstand genommen werden,dass
der Islam immer die Triebfeder von Anschlaegen ist.
Es ist augenscheinlich,dass unsere europaeische Welt heute unsicherer geworden
ist,als es sie vor 50 Jahren war.Die Gruende dafuer sind mannigfach.
Klar ist auch,dass Gefahren die bestehen,abgewehrt werden muessen.
Allerdings ist deine formulierte Rezeptur hinterfragungswuerdig.
Was ist darunter zu verstehen,wenn du schreibst,dass der aufmerksame Buerger
sein soziales Umfeld beobachten soll?
Enden solche Aufrufe nicht,dass die Schweiz ein Land mit Millionen von IM`s wird?
Spitzelei an allen Ecken und Enden ?Arbeitsbeschaffung von Blockwarte ?
Generalverdacht fuer alle Muslimen,vom Geheimdienst lueckenlos ueberwacht und
abgehoert ?
Soll das die weltoffene Schweiz sein,wo internationale " Kunden" ein-und ausge-
gangen sind z.B.Gaddafi,Ben Ali,die Mubaraks u.s.w. ?
Ueberwachung der Bevoelkerung, generelles Selektieren,wer kommen darf und wer nicht,
Vertreibung der " Gutmenschen" aus den Regierungen,eine starke mit diktatorischen
Durchgriffsrecht versehene Fuehrung (die allerdings durch Volksentscheid wieder abbe-
rufen werden kann) garantieren auch nicht die vollkommene Sicherheit vor auslaendischen
Gefahren,insbesondere der vor islamischen und rechten Aussenseitern.
Aber wenn man das will,Nordkorea ist da sicherlich ein Vorbild.
Jock