@AS2000
Die Frage,ob die BLB von Kaernten getaeuscht wurde,hat sie selber be-
antwortet.
Es stand einige Zeit im Raum,ob die BLB nicht den urspruenglichen Kauf an-
fechten wollte.
Sie verwarf diese Absicht,als sich herausstellte,dass ihre eigenen Gutachter
und Pruefer alle jene "Schwachstellen" vor dem Kauf herausfanden und trotz-
dem den Kauf durchzogen.Damit zieht das Argument " Taeuschung" nicht.
"Sie" sind in diesem Fall natuerlich die Vorstandsmitglieder und der Aufsichtsrat.
Da die die Bank zu 100% eine Tochter der BLB war,kann man davon ausgehen,dass
solche schwerwiegende Probleme auch bei der BLB Thema waren.
Die Urteilsbegruendung im Detail kenne ich natuerlich nicht,aber das was ich geschrieben
habe,stand in der Zeitung (Kurier und Standard).
Zum letzten Punkt
Nach meiner Meinung,waere ein Schaden erst gar nicht eingetreten,wenn die BLB (mit
Hilfe von Bayern)diese Bank durchgefuettert haette.Weder fuer den Finanzplatz Deutschland
noch fuer den Finanzplatz Oesterreich.Schaden waere nur entstanden,wenn Konkurs ein-
geleitet worden waere.
Aber ich bin der gleichen Meinung wie du,dass die Handlungsweise der FMA ein Moratorium
auszurufen,einen Schandfleck am oesterreichischen Finanzplatz hinterlaesst.
Ob das Kalkuel,das dahintersteckt aufgeht,wird sich zeigen.Einige Finanzinstitute,werden wahr-
scheinlich auf Klagen verzichten,wenn sich abzeichnet,dass von Kaernten nichts zu holen ist und
einen angebotenen Schuldenschnitt, zaehneknirschend 2016 zustimmen.
Warum auch gutes Geld, schlechtem hinterherwerfen ?
Jock