Das Problem,das gerade VW plagt, laesst sich leicht aus der Welt schaffen,wenn
man einfach die Abgasnormen aufhebt und sie per 2020 wieder einfuehrt.
Das wird natuerlich nicht stattfinden,aber es wird sicher daran gearbeitet,dass das
"worst case"nicht volle Wirkung entfaltet.
Neben der Hoechststrafe,die die Behoerde einfordern kann,kann es auch moeglich
sein,dass Autokaeufer den Vorwurf der Taeuschung erheben und vom seinerzeitigen
Kaufvertrag zuruecktreten und zumindest den Zeitwert ihres Vehikels zurueck ver-
langen.
Was alleine in den USA eine Summe von ca.30 Mrd. USD ausmachen wird.
Voellig unklar ist,ob VW fuer die in Europa und China verkauften Fahrzeuge ebenfalls mit
einer finanziellen Zeitbombe rechnen muss.
Ein Supergau (Fahrverbote fuer betroffenen Fahrzeuge,Strafzahlung,Rueckerstattung des
Zeitwertes,Imageverlust etc.) beutelt dann nicht nur VW sondern auch die Zuliefererfirmen.
VW wird daher instaendig hoffen,dass auch andere Automobilbauer (insbesondere Toyota )
bei den Abgasnormen geschwindelt haben und damit weltweit dieses Problem eine der-
artige wirtschaftliche Dimension erreicht,die die Behoerden zwingt moderate Strafzahlungen
zu verhaengen und Rechtsansprueche von Verbrauchern zu verunmoeglichen.
Jedenfalls die Sau nicht weiter unter lautem Getoese durchs Dorf zu treiben.
Bemerkenswert ist,dass eine gestandene Schluesselindustrie in Deutschland durch einen winzigen
Sensor ins Wanken geraten kann.
Bekannt ist auch,dass ein gewisser Resident in Pattaya,einst ein grosses Rad in der Entwicklung
und Verkauf von Sensoren gedreht hat.
Jock