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Autor Thema: Obdachlose "Farangs" in Thailand  (Gelesen 44059 mal)

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schiene

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Obdachlose "Farangs" in Thailand
« am: 27. August 2013, 00:20:04 »

Ein Artikel im Tip brachte mich dazu diesen Thread zu eröffnen.
http://www.thailand-tip.com/nachrichten/news/obdachlose-auslaender-auch-auf-den-strassen-von-chiang-mai/

Ich habe erst einen in Thailand erlebt.Es war ein Deutscher in Prakhon Chai vor 4 Jahren.Er sprach mich auf dem Markt an
ob ich ihm etwas zu trinken kaufen würde (er wollte Bier).Er war schmutzig,total besoffen und meinte seine Frau hätte ihn vor 3 Tagen raus geschmissen und er traue sich nicht
mehr heim.So besoffen wie du bist solltest du es auch lassen so"heim" zu kommen.Ich kaufte ihm eine große Flasche Wasser und ging weiter.
Er lief mir noch ein paar Minuten hinter her und als er einen anderen Farang sah war dieser sein "nächstes Opfer".

Hier noch ein kleines Filmchen von einem auf Samui welcher wohl nicht weit von der Obdachlosigkeit entfernt ist....
« Letzte Änderung: 27. August 2013, 00:30:20 von schiene »
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schiene

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #1 am: 26. September 2013, 22:38:33 »

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Patthama

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #2 am: 27. September 2013, 09:54:51 »

Hallo Schiene,meine volle Zustimmung.
Allerdings koennte sich die D Botschaft doch etwas mehr einsetzen,und evtl.in seinem Umfeld Geld aufzutreiben.Man koennte ja auch die Flugkosten,spaeter von den Hartz 4 Zahlungen einbehalten.Er ist ja immerhin noch Buerger  der BRD. Um die Staatsfinanzen wieder auszugleichen,muesste man dann halt einen in D straffaellig gewordenen Auslaender abschieben.
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somtamplara

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #3 am: 27. September 2013, 10:05:57 »

Dieser Meinung bin ich allerdings auch.
In D wird jedem noch so Abgerissenen der Zucker irgendwo hingeblasen und hier laesst man seine Leute im Stich.
Meines Erachtens hat auch jeder Staat die Verpflichtung, seine gescheiterten Existenzen zurueckzunehmen.
Oder ist die Menschenverachtung so gross, dass man hier einen billigen Weg sieht, deutsche Sozialausgaben zu sparen?

Thailand wird hoffentich schlau genug sein, eine Einreisesperre fuer diese Leute zu verhaengen.
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boehm

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #4 am: 27. September 2013, 10:28:14 »

Sehr richtig, die letzten beiden Beiträge. Sehe das auch so.

Zitat
Um die Staatsfinanzen wieder auszugleichen,musste man dann halt einen in D straffällig gewordenen Ausländer abschieben.

Gehen auch zwei oder drei? ???
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arthurschmidt2000

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #5 am: 27. September 2013, 10:47:16 »

Nehmen wir einfach mal an, Bernd wäre Südländer und das alles wäre in Deutschland passiert...

Wie würden unsere Qualitätsmedien diesen Fall wohl sehen?
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malakor

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #6 am: 27. September 2013, 10:49:35 »

Sehr richtig, die letzten beiden Beiträge. Sehe das auch so.

Gehen auch zwei oder drei? ???


Keinesfalls, denn das wuerde gegen deren Grundrechte verstossen. 
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illuminati

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #7 am: 27. September 2013, 11:11:50 »

Mein Mitleid bei diesem Bernd hält sich in Grenzen....
http://farang-magazin.com/2013/09/versauern-wie-eine-ratte-im-letzten-loch/#.UkRTzpbwD3h

ja, so läuft das - ein klassisches Ursache Wirkungsprinzip -- die Buddhisten nennen das Karma. Solange es nicht z.B ein Unfall ist, der so eine Notlage erzeugt, ist es einfach ein ignorieren der Realität. Jetzt soll der deutsche Staat bezahlen warum eigentlich?  Am Bsp. dieses Bernd - ich bin sicher, er hätte genug Spender in Samui gefunden, die ihm ein Rückflugticket bezahlt hätten -- wenn er sich rechtzeitig darum gekümmert hätte. Soviel zu hätte und wenn - die Realität hat ihn eingeholt - hier halt der Abschiebeknast - auch keine neue Erfindung.

Bei all den mehr oder weniger dramatischen Fällen - jeder Angehörige eines Staates (ja auch in den DACH Ländern) sollte sich darauf einstellen, dass solche Schicksale in Zukunft in den normalen Alltag einziehen werden. Auch in DACH wird sich der Staat nicht mehr automatisch um jeden kümmern - insgesamt wird die Fürsorge des Staates in den kommenden Jahren extrem zurückgefahren werden - Zielvorgabe Griechenland.

Man könnte diese Problematik ebenfalls als klassisches Ursache Wirkungsprinzip verstehen - jeder kann das ebenso wie dieser Bernd ignorieren, eingeholt wird er von den Wirkungen auf jeden Fall - entweder unvorbereitet oder besser wohl vorbereitet. Es liegt in den allermeisten Fällen nur an uns selbst - welche Leiden wir uns aussuchen.
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tom_bkk

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #8 am: 27. September 2013, 11:40:38 »

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Deutsche welche im Ausland länger einsitzen monatlich ein wenig Kohle vom Staat bekommen (so 100 bis 200 Euro). Finde aber die Quelle nicht mehr.
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arthurschmidt2000

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #9 am: 27. September 2013, 11:49:47 »

Oder meinst Du  Ausländer, die in Deutschland einsitzen?
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tom_bkk

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #10 am: 27. September 2013, 11:57:33 »

Hab dass schon so gemeint.
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Patthama

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #11 am: 27. September 2013, 12:25:11 »

Gehen auch zwei oder drei? ???

[/quote

Ja Boehm,ginge schon,aber dann haette die Sozialkasse einen Ueberschuss.
Ein Oneway-Ticket fuer diesen Bernd wuerde ja ca.500Euro kosten,das reicht ja hoechstens fuer einen Ausl. Haeftling im D Luxusknast fuer 2 Tage.
Ich verstehe es halt nicht ganz,warum man z B. ein Asylbewerber,bei dem offensichtlich sein Antrag abgelehnt wird,Jahrelang durchfuettert. Oder momentan kommen z.B.sehr viele Sinti,und Roma aus Suedosteuropa zu uns.melden ein Gewerbe an,und erhalten vom ersten Tag an Sozialleistungen,wie das Kindergeld.
Der Trend geht ja schon laenger in die Richtung,dass ein gebuertiger Deutscher immer weniger Rechtsansprueche,und ein Immigrant immer  mehr bekommt.Gott sei Dank hat ja die Partei,mit einer Claudia Roth,die immer noch nicht gemerkt,dass Multikulti teilweise gescheitert ist, kraeftig Stimmen bei der letzten Wahl verloren.
Wie gesagt,mein Mitleid mit diesem Bernd haelt sich auch in Grenzen,aber er ist immer noch Buerger der BRD
« Letzte Änderung: 27. September 2013, 13:01:35 von Patthama »
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Bruno99

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #12 am: 27. September 2013, 16:21:44 »

Auch in DACH wird sich der Staat nicht mehr automatisch um jeden kümmern ...

genau, denn ein wenig Eigenverantwortung sollte man schon wahrnehmen.

Infos der CH Botschaft auf ihrer Webseite:

Das EDA kann nicht:
...
die Kosten für Rettungen, Heimschaffungen, Kranken- und Leichentransporte übernehmen
...
http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/asia/vtha/ref_helfor.html

anders sieht es aber als Tourist aus:

Definition
Sie sind Schweizer/in und halten sich vorübergehend, jedoch nicht länger als drei Monate und ohne Niederlassungsabsichten im Ausland auf.

Diese Begriffsdefinition und die nachstehend aufgeführten Hilfsmöglichkeiten richten sich nach dem Bundesgesetz über Sozialhilfe und Darlehen an Schweizer Staatsangehörige im Ausland vom 21. März 1973 (BSDA, SR 852.1).

Hilfsmöglichkeiten
Verfügen Sie als Tourist/in über keine Geldmittel mehr und sind Sie nicht in der Lage, dieses Problem auf andere Weise zu lösen, kann Ihnen der Bund ein Darlehen gewähren zur Finanzierung

Ihrer Rückreise in die Schweiz
Ihres Aufenthalts im Ausland bis zum Tag der Abreise
von Arzt- und Spitalbehandlungen im Ausland
Beispiele:

Eine Geldüberweisung aus der Schweiz konnte nicht durchgeführt werden
Sie benötigen eine Kostengutsprache für eine Notfallbehandlung im Spital
Sie sind Opfer eines Diebstahls geworden und verfügen nicht mehr über die erforderlichen Mittel für die Rückreise in die Schweiz
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samurai

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #13 am: 27. September 2013, 19:12:08 »

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Deutsche welche im Ausland länger einsitzen monatlich ein wenig Kohle vom Staat bekommen (so 100 bis 200 Euro). Finde aber die Quelle nicht mehr.
Man liest und hört so vieles. Aber Fakt ist, es handelt sich dabei um ein Gerücht. Ohne Geld und Kontakte nach draussen jibbet nix. Unser Bernd hat Jahre "mit dem Feuer gespielt", jetzt muß er die Konsequenzen tragen. Er hat sich nun mal für ein Junkieleben in Thailand entschieden. In D hätte man Ihm neben (Ersatz-) Drogen noch Wohnung und Unterhalt gezahlt, dazu natürlich ärtztliche Versorgung. Hier hat er Computer repariert, ein wenig Kunden betreut / Computerkenntnisse weitergegeben, aber auch mal "Dinge geliehen" (ohne zu Fragen) und vergessen sie zurück zu geben. Mitleid muß man da nicht haben. Aber Thaiknast ohne zu wissen wie lang, wünsche ich keinem. Ich wünsche Ihm das seine D-A-CH Gönner das Fluggeld zusammenlegen und er bald abhauen kann. Aber viel ändern wird sich an seinem Leben sicher nicht. Er wird dann sein H in D konsumieren und der Steuerzahler wirds finanzieren. Zumindest hat er dem deutschen Bürger die letzten 15 Jahre nicht auf der Tasche gelegen. Das ist doch mal was Positives ... ;D

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Ein Leben ohne Strand ist Moeglich, aber sinnlos. 

schiene

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Re: Obdachlose "Farangs" in Thailand
« Antwort #14 am: 27. September 2013, 22:03:40 »

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