Zurück auf Bali. Es bleiben mir noch 16 Tage, die ich in der Kommune meiner befreundeten Familie
Sari verbringe und immer wieder Ausflüge zu schönen idyllischen Plätzen starte. Auf Bali findet man noch eine Menge davon.

Vor dem privaten Tempel der Kommune meiner Freundin Mayang Sari.
Der Ort an dem die Bewohner des Anwesens mehrmals täglich zu den Göttern und Dämonen beten.
Ich berichte in meinen nächsten Beiträgen über eine Fahrt nach
Belulang, einen relativ unbekannten Ort mit einer sehr heißen natürlichen Thermal-Quelle.
Dann geht es wieder nach
Tulamben, wo ich schon mehrmals das Wrack des versunkenen US Versorgungsschiffes
USAT Liberty betauchte und immer wieder neue Unterwasserszenen erlebe. Einige Unterwasserfotos habe ich wieder parat.
Schließlich fahren wir drei Tage nach
Menjangan, ganz im Nordwesten von Bali. Eine Insel mit hunderten Rehen und Hirschen (Menjangan = Hirsch auf indonesisch) und einer traumhaft farbigen Unterwasser-Korallenlandschaft. Von dort kommen einige meiner Bilder, die ich unter Wasser mit meiner einfachen Damenhandtaschen-Kamera FUJI F31fd schießen konnte.
Heute und morgen gehts in die Provinz
Tabanan, nach
Menguwi und zu den heißen Quellen von
Belulang.Entlang den Landstraßen auf Bali schmücken links und rechts
Penjor-Stangen die Hauseingänge und geben dadurch ein ständiges farbenprächtiges Bild ab.

Der
Penjor ist eine hohe, gebogene Bambusstange mit Kokosblättern und einem Übermaß an Verziehrungen. Er ist für die Hindus auf Bali ein wichtiger Bestandteil für ihre Zeremonien und Jubiläumsfeiern in ihren Tempeln.
Das bekannte hinduistische
Sri Jaya Kasunu Manuskript der Balinesen schreibt fest, dass ein
Penjor den
Mahameru, den Berg der Berge symbolisiert. Der Berg selbst ist das Symbol des Universums. Daher ist ein
Penjor für die Balinesen gleichbedeutend mit dem höchsten und heiligsten Berg und Vulkan auf Bali, dem
Gunung Agung,.
Während der
Galungan Feste, errichtet jede Familie einen
Penjor außerhalb ihres Tores oder Hauseinganges, was dann durch die unzähligen Girlandenstangen die ganzen Straßenzüge prächtig schmückt.
Candi Bentar das gespaltene Tor

Das große, kunstvoll geschnitzte oder gemeiselte Eingangstor vor jeder Tempelanlage, am Ein- und Ausgang eines Dorfes oder einer großen Stadt, ist normalerweise ein Split-Gate, auf Bali als
Candi Bentar bekannt. Es ist in der Regel auf beiden Seiten mit Statuen von Tempelwächter bewacht.
Zu dieser Art von Tor gibt es eine Legende: Als in mythischer Vorzeit der Berg
Mahameru, Sitz aller hinduistischen Götter, nach Bali transportiert wurde, zerfiel er in zwei Teile. Aus diesen entstanden die Berge
Gunung Agung und
Gunung Batur. Das
Candi Bentar symbolisiert die beiden Hälften des Berges
Mahameru (Großer Meru).