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Autor Thema: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik  (Gelesen 131626 mal)

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luklak

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #675 am: 03. Januar 2020, 19:52:18 »

Von wegen mit WEM "was am Hut haben", wenn nicht mit THAKSIN und nicht
mit dem MILITAER, dann eher mit dem "Zivil-General" ?

1.
Du findest auch keine Frohlocken- und Hosiannagesaenge von mir auf den "Zivil-General".

2.
Was ich aber feststelle ist, dass es viel ruhiger in Thailand allgemein und Bangkok speziell geworden ist.


1.
Gefaelt mir.    ;} {*

2.
Ja, auf jedem FRIEDHOF in der Welt ist es auch ruhig. Sehr ruhig.  Totenstille.   ;] :D
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Bruno99

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #676 am: 03. Januar 2020, 20:57:25 »

Ja, auf jedem FRIEDHOF in der Welt ist es auch ruhig. Sehr ruhig.  Totenstille.   ;] :D

Was fuer ein sinnbefreiter Vergleich, da sind Aepfel und Birnen dagegen sogar Zwillinge.

Du haettest es wohl lieber, wenns in BKK kracht, verbale Scharfmacher Demonstanten ansporrnen oder zu Hunderten verbarkadieren, mit ihren Umzuegen den Verkehr lahm legen oder irgendwelche Snipers Leute abknallen.

Ich war in Bangkok, als es sog. No-Go-Areas gab und du labberst von Friedhofsruhe  {+

Mit Verlaub, aber du hast doch tatsaechlich einen an der Waffel.
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Wer Politik und Moral auseinander halten will,
versteht von beidem nichts.
Jean-Jacques Rousseau

luklak

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #677 am: 04. Januar 2020, 10:26:31 »

Ja, auf jedem FRIEDHOF in der Welt ist es auch ruhig. Sehr ruhig.  Totenstille.   ;] :D

Was fuer ein sinnbefreiter Vergleich, da sind Aepfel und Birnen dagegen sogar Zwillinge.

Du haettest es wohl lieber, wenns in BKK kracht, verbale Scharfmacher Demonstanten ansporrnen oder zu Hunderten verbarkadieren, mit ihren Umzuegen den Verkehr lahm legen oder irgendwelche Snipers Leute abknallen.

Ich war in Bangkok, als es sog. No-Go-Areas gab und du labberst von Friedhofsruhe  {+

Mit Verlaub, aber du hast doch tatsaechlich einen an der Waffel.

Na dann, ich liebe WAFFELN ! Du nicht ?

Aber im Ernst,
kennst du den UNTERSCHIED zwischen "Friedlicher RUHE" und solche die
durch VERBOTE und UNTERDRUECKUNG, GEWALT, PUTSCH, WAFFEN, Tricksereien,
Verbot von Gegner-PARTEIEN, erzwungen werden/wurden. ?


Ja,genau das sind AEPFEL und BIRNEN.
Man kann sagen, faul oder essbar.

Und mal eine RECHEN-AUFGABE an dich :

Demos der ROTEN - Demos der GELBEN, was denkst du WIEVIEL
"Flaeche" dess Stadt-Gebietes von GANZ BANGKOK haben diese
"beansprucht" ?

Hat da GANZ Bangkok "darunter" gelitten....?

Wenn durch die ROTEN oder GELBEN Gewalt entstanden ist, von wem
wurde sie "ausgeloest" ? Von wem provoziert ?
Die einen duerfen, die Anderen wandern in den KNAST.

Du bist also "Anhaenger" von RUHE um jeden Preis ?

Kannst du dir vorstellen, dass wenn ein VOLK, sei es auch nur ein Teil davon,
rebelliert, aufmuckt, sich wehrt, sich bemerkbar macht,
dass es vielleicht dazu GRUENDE gibt.


Nach dem "Niedermachen" der ROTEN sind ja jetzt die ORANGEN an der Reihe,
das alles um eine RUHE aufrecht zu erhalten.

RUHE oder Schein-RUHE.

Und zu dem :

Du haettest es wohl lieber, wenns in BKK kracht, verbale Scharfmacher
Demonstanten ansporrnen oder zu Hunderten verbarkadieren, mit ihren
Umzuegen den Verkehr lahm legen oder irgendwelche Snipers Leute abknallen.


Du kannst mir alles "andichten", aber dass ich fuer GEWALT bin, dem ist nicht so.

Und wieder mal, schon das 2.mal in diesem Jahr das erst begonnen hat :

Meinungen zu Putsch und Thailands Politik

Ich habe MEINE Meinung
Du hast DEINE Meinung


Habe ich deswegen "einen an der Waffel"  ???


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namtok

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Re: Die neue Regierung Prayut ab Juli 2019
« Antwort #678 am: 19. Januar 2020, 14:45:20 »

Zuerst dachte ist das ist irgendein "Fake News" Artikel aber es stammt von der Militärreporterin Wasana Nanuam

- Prayuth sagte, Intensives Nachdenken sowie der Stress der letzten Jahre hätten ihm "die Hälfte seines Denkvermögens" gekostet:


Zum "Lehrertag" letzte Woche hatte er nochmals nachgelegt und prahlt nun mit seinen 84000 Gehirnzellen, die verteilen sich auf Vorderhirn, Hinterkopf und auf beide Kopfseiten und seien fähiger als jeder Computer ...  {:}


https://www.facebook.com/watch/?v=1055044518176464


https://voicetv.co.th/read/NqTkxvl1P
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namtok

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #679 am: 19. Januar 2020, 20:36:33 »


Damit steht die Spezies "Bubalus bubalis prayuthensis" so ziemlich an den Beginn der cerebralen Evolution :






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namtok

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namtok

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Helli

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Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #682 am: 10. März 2020, 12:07:56 »

https://forsea.co/can-thailand-recover-from-persistent-dictatorship

Deutsche Übersetzung für den lieben @franzi (weil es nicht uninteressant ist):

Thailand war einst die Hoffnung auf Demokratie in Südostasien. Zwei Staatsstreiche und zwei Verfassungen später und die Opposition fast bis zur Auslöschung unterdrückt, hat die Elite von Bangkok Thailand zu einer Art Absolutismus zurückgeführt. Gibt es in Thailand eine Chance auf Demokratie? Es gibt im Nordosten Thailands oder im Isaan Anzeichen dafür, dass sich die Netzwerke in einem progressiven Bündnis zusammenschließen können.

Etwa 25 Jahre lang schien es nach dem Fall der Sowjetunion so zu sein, dass die liberale Demokratie in der Welt die Oberhand gewinnen könnte. Die Anfänge des Arabischen Frühlings bedrohten uralte Diktaturen. Der Aufstieg der liberalen Demokratie und ihrer Bestandteile - Menschenrechte, Pressefreiheit, freie und faire Wahlen, lokale Selbstbestimmung, Achtung der Vielfalt - schien eine gerechtere und fortschrittlichere Zukunft für die Menschen auf der ganzen Welt zu versprechen.

Thailand war so etwas wie ein Vorbild dafür, was bei der Veränderung des Status quo in Südostasien möglich war. Nach und nach schien sich eine echte Demokratie herauszubilden. Der für die Verfassung von 1997 angewandte Beratungsprozess führte zum bisher demokratischsten des Landes. Er erkannte eine lange Liste von Rechten an, schuf halbautonome Gremien, um die Rechte und die Rechenschaftspflicht der gewählten Amtsträger zu gewährleisten, und legte voll gewählte Vertreter in beiden Kammern des Parlaments fest.

Die Verfassung und das Auftreten echter politischer Parteien bedrohten den langen Würgegriff der Bangkoker Elite auf die thailändische Politik. Die Elite unterstützte den "guten Coup" von 2006, der darauf abzielte, die Spielregeln in einer neuen Verfassung zu ihren Gunsten neu zu regeln. Die Verfassung von 2007 konnte die demoratischen Kräfte in der thailändischen Gesellschaft nicht zurückhalten, und so versuchte ein weiterer Putsch, die Spielregeln erneut neu zu bestimmen, und zwar durch fünf Jahre einer unterdrückenden Militärdiktatur, die den Kämpfern für die Demokratie endgültig das Rückgrat zu brechen suchte.

Das Image Thailands als die lebendigste Demokratie Südostasiens wurde zerstört, als es sich an die anderen undemokratischen Regime der Region wie Laos oder Vietnam anpasste. Viele Thais scherzten bitter, dass im Vergleich zu Thailand sogar Myanmar demokratischer erscheine.


Unterdrückung der Opposition durch Unterdrückung

Am stärksten war die Unterdrückung im Nordosten Thailands zu spüren. Sowohl auf formelle als auch auf informelle Weise wurden Tausende überwacht, bedroht, verhaftet, ins Gefängnis geworfen oder Umerziehungssitzungen zur "Einstellungsanpassung" unterzogen. Durch die Unterdrückung wurde jegliche Opposition (oder gar Debatte) gegen die recht autoritäre Verfassung von 2017, die u.a. einen vom Militär dominierten, allseits ernannten Senat schuf, erfolgreich unterdrückt.

Aber die Bangkoker Elite sorgte auch dafür, dass sie die Wahlen im März 2019 zu ihren Gunsten manipulieren konnte. Die Wahlkommission und das Verfassungsgericht, zwei vom Militär gestapelte Gremien, lösten die thailändische Raksa-Chat-Partei vor der Wahl aus fadenscheinigen Gründen auf und schalteten damit die möglicherweise zweit- oder drittgrößte pro-demokratische Partei aus.

Die zweitbeliebteste Partei im Nordosten nach der Wahl war die Future Forward Party, die sich für die Revision der autoritären Verfassung einsetzte, sich gegen die Rolle des Militärs stellte und die alte Elite konsequent herausforderte. Ihr überraschender dritter Platz bei den Wahlen und die Fortschrittlichkeit ihrer Politik waren ihr natürlich zum Verhängnis geworden. Im vergangenen Monat wurde sie vom Verfassungsgericht aufgelöst.

Die nordöstlichen Länder haben ziemlich viel eingesteckt. Vier der politischen Parteien, die sie in den vergangenen 14 Jahren unterstützt hatten, wurden vom Gericht aufgelöst. Vier der Premierminister, die der Nordosten mit ins Amt gebracht hatte, wurden entfernt - zwei durch Gerichtsbeschluss und zwei durch Militärputsche.

Das Bollwerk der Demokratie

Der Nordosten hat sich bei vielen den Ruf erworben, die politisch bewussteste Wählerschaft zu haben. Trotz der allgegenwärtigen Armut in der Region ist er auch der bevölkerungsreichste, da er ein Drittel des Landes ausmacht. Die Mehrheit im Nordosten hat als Bollwerk der Demokratie in Thailand gedient, während die besser "gebildete" Elite und Mittelklasse in Bangkok ironischerweise eindeutig auf die Seite des Autoritarismus geraten ist. Es ist der Nordosten, der in den 1950er Jahren sozialistische Abgeordnete ins Parlament gewählt hat. Der Nordosten diente in den 1960er und 1970er Jahren als einer der Stützpunkte der Kommunistischen Partei Thailands. Der Nordosten diente in den 1990er Jahren als Herzstück der Versammlung der Armen und war von 2009 bis heute eine der Hochburgen der demokratischen Rothemden.

Der Nordosten ist auch die Heimat der unsichtbaren ethnischen Gruppe - mehr als 75 Prozent der Bevölkerung sprechen noch immer ihre eigene laotische Sprache. Sie nehmen ihre Laotischkeit zunehmend an, und es wird immer häufiger der Ruf nach mehr Autonomie laut, da ihre politischen Bestrebungen in Bangkok offensichtlich nicht zu finden sind.

Vielen schien es, dass die Zivilgesellschaft im Nordosten durch die jahrelange Diktatur, die wiederum zu kleinlichen Machtkämpfen und Spaltungen geführt hatte, zerbrochen, ausgeweidet und zerschlagen worden war. Aber es gibt Anzeichen für einen Wandel. Die wichtigste Online-Publikation der Region, The Isaan Record, hat in letzter Zeit eine sprunghafte Zunahme der Zahl ihrer Anhänger, die hauptsächlich aus der neuen Generation besteht, auf 40.000 erlebt.

Der todgeweihte nordöstliche Zweig der Student Federation of Thailand wird durch die jüngsten Bemühungen, aktivistische Studenten von vielen Universitäten der Region zu gewinnen, wiederbelebt. Als die Future Forward Party im vergangenen Monat aufgelöst wurde, brachen in der gesamten Region Blitzlichtmassen von Studenten aus.

Es gibt auch Aufregung unter Frauen, LGBTQI-Gruppen, Befürwortern alternativer Bildungsangebote und Mediengruppen, die alle versuchen, ein größeres progressives Bündnis zu bilden, das durch ein gemeinsames Engagement für Demokratie, Verfassungsrevision, Menschenrechte und lokale Autonomie gebunden ist.

Wenn eine lebensfähige und lebendige demokratische Bewegung im Nordosten entstehen könnte, könnte sie vielleicht als Modell für andere Regionen dienen, die gemeinsam Thailands Rückfall in noch tiefere autoritäre Zustände aufhalten und sich mit den fortschrittlichen Kräften in Bangkok vereinen können, um Thailands politisches System herauszufordern und zu verändern.

Es ist an der Zeit, dass die fortschrittlichen Kräfte die Spaltungen überwinden, sich auf ihre gemeinsamen Ziele konzentrieren und Thailand aus seinem nicht enden wollenden Alptraum der Diktatur herausholen.

David Streckfuss
David Streckfuss ist ein unabhängiger Gelehrter mit Sitz im Nordosten Thailands. Er hat für Publikationen wie die New York Times, Aljazeera, Asian Nikkei Review und das Wall Street Journal geschrieben. Sein Buch "Truth on Trial in Thailand: Diffamierung, Rebellion und lèse-majesté" wird derzeit übersetzt.

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franzi

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #683 am: 10. März 2020, 17:31:35 »

Vielen Dank fuer die Uebersetzung. Allerdings, der Inhalt ueberzeugt mich nicht, allein schon wegen dem Juden und auch sicher Zionisten
David Streckfuss
Die ganze Zionistenbagage, die frueher durch ihr U-Boot Thaksin Thailand in die Arme der USA bringen wollte (wo die Zionisten besonders ungeniert wueten koennen) haben sich hier einen Schiefer eingezogen.  Hier gibts noch Nationalismus (erlebe ich immer wieder), gestuetzt durchs Militaer, das feindliche Uebernahmen konsequent niederschlaegt. Und gegen das kommt niemand an  ;}
Demokratie gibts sowieso kaum in einem Land, weshalb soll ausgerechnet Thailand eine Vorzeigedemokratie praesentieren.
Die "Werteunion"  {/ zum Beispiel ist kein bissl demokratischer wie Thailand!

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namtok

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #684 am: 10. März 2020, 19:11:56 »

Der Mann ist seit vielen Jahren Prof an der Uni Khon Kaen, also kein Theoretisierer  aus dem fernen Amiland. Er hat einen jüdischen Namen, ist er deswegen "Zionist"  {:} {+

gestuetzt durchs Militaer, das feindliche Uebernahmen konsequent niederschlaegt. Und gegen das kommt niemand an  ;}

so wie  am 8 Dez 1941 gegen wenige tausend Mann japanische Hilfstruppen ?

Von der satten Verteidigungsbudgetsteigerung seit den letzten beiden Putschen ist auch nicht viel bei der Truppe angekommen, hat aber der zahlenmässig überproportionierten Generalität gut die Taschen gefüllt.

Peter Scholl-Latours Kommentar aus Zeiten des Vietnamkriegs von der "Operettentruppe" gilt immer noch.



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franzi

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #685 am: 11. März 2020, 08:49:28 »

Zitat
Der Mann ist seit vielen Jahren Prof an der Uni Khon Kaen, also kein Theoretisierer  aus dem fernen Amiland. Er hat einen jüdischen Namen, ist er deswegen "Zionist"  {:} {+

Ja, denn er schreibt auch fuer die zionistenverseuchte NYT !

Zitat
so wie  am 8 Dez 1941 gegen wenige tausend Mann japanische Hilfstruppen ?

Das war eine politische Entscheidung. So wie Oesterreich gegen das Deutsche Reich bei der Besetzung nur viele tausend Tote als Beweis des Widerstands haette vorweisen koennen, so waers auch bei bei den Thais gewesen. Und Hilfstruppen waren das beileibe nicht, sondern normale Heerestruppen.
Solche, die auch die Briten in kuerzester Zeit in Malaysia, Burma, die Hollaender in Indonesien, Amis auf den Philipinen,Franzosen in Indochina etc besiegt hatten.

Ein kurzer Ausschnitt aus Wiki

Kampf um Prachuap Khiri Khan

   
Major Utsunomiya Kisoyoshi
Truppenstärke
5. Geschwader
120 Mann verstärkt durch Piloten, Bodenpersonal und Polizisten    2. Bataillon des 143. Infanterieregiments der 55. Division
ca. 800 Mann
Verluste

38 Tote, 27 Verwundete
   

217 Tote?, 300 Verwundete?
Überblick – Pazifikkrieg

Der Kampf um Prachuap Khiri Khan fand am 8. und 9. Dezember 1941 am thailändischen Luftwaffenstützpunkt bei der Stadt Prachuap Khiri Khan im Zuge der Invasion Thailands durch Japan statt.

Die japanische Armee landete an mehreren Stellen an der thailändischen Ostküste und überschritt von Französisch-Indochina aus die Grenze mit der Absicht, das neutrale Thailand als Ausgangsbasis für den Angriff gegen die britischen Besitzungen in Burma und Malaya zu nutzen. Die thailändischen Truppen leisteten hartnäckigen Widerstand, aber am 9. Dezember 1941 ließ die Regierung unter Premierminister Feldmarschall Phibul Songkhram sämtliche Kampfhandlungen einstellen und gestattete der japanischen Armee, auf thailändischem Territorium zu operieren. Am 21. Dezember 1941 schloss Thailand mit Japan ein Militärbündnis und am 25. Januar 1942 erklärte es den USA und Großbritannien den Krieg. . . . . . .
 


https://de.wikipedia.org/wiki/Kampf_um_Prachuap_Khiri_Khan

Auf der Karte im Link sieht man auch, dass in Thailand japanische Landungen an vielen Orten stattfanden. Wie sollte man diese abwehren?

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Schmizzkazze

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #686 am: 11. März 2020, 13:26:03 »

Genau, Österreich ist besetzt worden  ;D
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namtok

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #687 am: 11. März 2020, 15:08:45 »

Und Hilfstruppen waren das beileibe nicht, sondern normale Heerestruppen.
Solche, die auch die Briten in kuerzester Zeit in Malaysia, Burma, die Hollaender in Indonesien, Amis auf den Philipinen,Franzosen in Indochina etc besiegt hatten.


Eben, aber  nicht die Hauptstreitmacht, die war bekanntlich an jenem Tag vor Pearl Harbor beschäftigt

Zitat
Thailand japanische Landungen an vielen Orten stattfanden. Wie sollte man diese abwehren?

Nun, die Armee ist auch nicht an nur einem Ort stationiert. Sammeln und zur Gegenoffensive blasen.  Zumal wie du schon dargelegt hast die Japaner an jenem Tag abgesehen vom Überfall auf Pearl Harbor auch noch in andere Länder einmarschiert sind und ihre Kräfte deswegen nicht konzentrieren konnten.

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franzi

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #688 am: 11. März 2020, 16:10:31 »

Die von dir bezeichnete Hauptstreitmacht waren 6 Flugzeugtraeger, 2 Schlachtschiffe, 2 Schwere Kreuzer und knapp 10 Zerstoerer (so aus dem Gedaechtnis), aber keine Landungstruppen.
Und nochmals:

Das war eine politische Entscheidung. So wie Oesterreich gegen das Deutsche Reich bei der Besetzung nur viele tausend Tote als Beweis des Widerstands haette vorweisen koennen, so waers auch bei bei den Thais gewesen. Und Hilfstruppen waren das beileibe nicht, sondern normale Heerestruppen.

Zitat
Hier gibts noch Nationalismus (erlebe ich immer wieder), gestuetzt durchs Militaer, das feindliche Uebernahmen konsequent niederschlaegt.

Damit meinte ich natuerlich nicht auslaendische Maechte, sondern auslaendische Konzerne und deren Strohmaenner!!

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namtok

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Re: Meinungen zu Putsch und Thailands Politik
« Antwort #689 am: 18. April 2020, 19:40:34 »

Das "Feindbild" hat sich auch in der Krise nicht geändert :


Enemy Number 1, 2 & 3: Thanathorn, Piyabutr & Pannika

https://thisrupt.co/society/public-enemies
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