@Tommi
Man kann die Krim nicht mit der Ost-Ukraine vergleichen.
Die Krim war eine autonome Provinz in der Ukraine und hatte ein
eigenes Parlament.Zudem ist sie mehrheitlich von Russen bewohnt.
Der abgefuehrte Volksentscheid hatte zwar "Schoenheitsfehler" aber niemand
bezweifelt,dass eine "ordentliche" Volksabstimmung zu einem anderen Ergebnis
gefuehrt haette.
Die derzeitigen Sanktionen begruenden sich auch gar nicht auf den jetztigen
Status der Krim.Es scheint so zu sein,dass die Staatengemeinschaft es so akzeptiert
hat,wie es jetzt ist.
Wie es die Weltoeffentlichkeit auch akzeptieren wird,wenn sich Schottland fuer
eine Abspaltung entscheidet.
Nicht nur das.Die EU wird keine grossen Hindernisse sehen,ein selbsstaendiges
Schottland als 29.Mitglied der EU aufzunehmen.
In der Ost- Ukraine scheinen die Dinge etwas anders zu liegen.Auffallend ist jedenfalls,
dass die Berichterstattung des oesterreichischen Korrespondenten,oftmals gravierend
von den kolportierten Meldungen in den Medien abweicht.
So gibt es,im Gegensatz zu manche Meldungen,keine unabhaengige Nachweise,dass russische
Truppen und Panzer dort operieren.Wenn es im Interesse Russlands waere,die Ost-Ukraine
zu okkupieren,ist dies angesichts der Uebermacht der russischen Truppen eine Frage von
2 Wochen um vollendete Tatsachen schaffen.
Das bedeutet aber nicht,dass Russland dort keine Interessen hat.Nur, um dieses Problem
zu loesen,bleibt nur eine politische Uebereinkunft.Diese wiederum ist nur zu erzielen,wenn
Gespraeche stattfinden.
Ein einmaliges kurzes Gespraech zwischen Herrn Poroschenko und Herrn Putin reicht dazu nicht
aus.
Sicher scheint eines zu sein,dass wirtschaftliche Sanktionen keine Aenderungen herbeifuehren.
Wenn ich mich richtig erinnere,war es Russland,das einen Loesungsplan vorgelegt hat.
Warum man das nicht zum Anlass genommen hat,darueber in grosser Runde zu beraten,
entzieht sich meinem Verstaendnis.
Jock
@Suksabai
Nein,es war der Vize in den "Sommergespraechen"