@Burianer
Alles in allem scheint dein Beitrag von der Realitaet ueberholt worden zu sein.
Seit gestern gibt es ein Abkommen,das geeignet ist,diesen Brandherd zu loeschen.
Besonders hervorzuheben ist,dass dieser Vertrag in Abstimmung zwischen Herrn
Poroschenko und Herrn Putin einerseits und andererseits der EU zustande gekommen
ist.
Die wesentliche Punkte dabei sind:
Die Ost-Ukraine erhaelt einen Sonderstatus innerhalb der Ukraine.
Das Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der EU wird erst mit 1.1.2016
wirksam.
Man kann auch davon ausgehen,dass in den naechsten Wochen die Sanktionen gegen
Russland aufgehoben werden.
Damit sind zwar noch nicht alle Stolpersteine aus dem Weg,weil z.B. der Vertrag mit
der EU nur eine vorlaeufige Laufzeit von 3 Jahren hat.Es wird auch darauf ankommen,
ob bei den naechsten Wahlen in der Ukraine (endlich) eine Regierung an die Macht kommt,
die andere Interessen verfolgt,als die vorhergegangenen Regierungen an Korruption zu
uebertreffen.
Der von dir eingestellte Link zeichnet ein Horrorbild von der derzeitgen Situation,die ein-
fach so nicht stimmen kann.
Erinnerlich trat die erste Stufe der Sanktionen im Maerz auf.Ganze 21 Personen wurden
mit einem Reiseverbot belegt und ihre,wahrscheinlich nicht mehr vorhandenen Guthaben,
eingefroren.
Die zweite Stufe erweiterte den Personenkreis und die wirtschaftliche Seite traf nicht
gerade in die Herzstuecke,
Erst die vor 6 Tagen verschaerften Sanktionen wuerden Russland auf laengere Sicht weh tun.
Es ist daher ein Unsinn,wenn in dem Artikel so formuliert wird,als stuende Russland be-
reits jetzt schon vor dem Abgrund.
Eine 6 Tage alte Sanktion hinterlaesst keinen Kratzer,geschweige eine Delle.
Ich hoffe,dass alle 3 Beteiligten so vernuenftig sind,sich nicht als Sieger zu deklarieren.
Das Feuer scheint aus zu sein,kann aber durch eine unvorsichtige Handlungsweise oder
einer unueberlegten Wortspende wieder aufflackern.
Die unueberlegte Wortspende ist besonders Herr Obama ans Herz gelegt.
Jock