Von der derzeitigen und der naechstfolgenden Regierung ist nicht
zu erwarten,dass Gedanken an Okkupationen und Anschluesse
unter dem Motto "Heim ins Reich" der baltischen Staaten Raum
gegeben wird.
Trotzdem ist die Stationierung von deutschen Panzertruppen in
Litauen eine glamouroese Sache.
Solange es in dieser Ecke friedlich bleibt,tangiert es die Bundes-
republik nicht besonders.
Aber bleibt es ruhig ?
Solange Herr Putin in Syrien beschaeftigt ist sicherlich.Das Blatt
kann sich wenden,wenn er aus innenpolitischen Schwierigkeiten ein
aussenpoltisches Ablenkungsmanoever benoetigt.
Und da bieten sich die baltischen Staaten an.
Besonders die russischen Minderheiten in Lettland und Estland,koennten
als Schutzmacht, Russland "anfordern".
Die Regierungen Lettlands,Estland und mit Abstufung Litauen behandeln
ihre Minderheiten recht grauslich.
Sie stufen sie als "Nichtbuerger" ein,gestehen kein Wahlrecht zu und
benachteiligen sie gegenueber den "echten" Einheimischen.
Eine Einbuergerung ist unter Auflagen moeglich,doch ist der dafuer vorge-
sehene Sprachtest tlw.unzumutbar oder zu schwierig.
Da den "Nichtbuergern" der Zugang zu Verwaltungsstellungen verwehrt ist
und sie auch wirtschaftlichen Ausgrenzungen ausgesetzt sind,entstehen
Einkommensunterschiede,die sich bemerkbar machen koennten und den
inneren Frieden belasten.
Die Sache kann sich hochschaukeln und ploetzlich stehen russische Panzer
deutschen gegenueber,die den russischen unterlegen sind.
Buendnisfall ? Oder lassen die anderen NATO - Partner Deutschland und den
Balten wissen - kein Buendnisfall,wie geschehen,als vor einigen Monaten
die Tuerkei Probleme mit Russland,durch den Abschuss des russischen Jets
hatte.
Haette Russland auf den Abschuss militaerisch reagiert,haette die rest-
liche NATO zugeschaut.
Die Flaechengroessen der Baltenstaaten und das Gelaende ermoeglichen es,
dass,im Fall des Falles,russische Truppen das Gebiet schon besetzt haben,bevor
der Nachschub an deutschen Panzern und sonstiges Abwehrgeraet in Polen um
gespurt ist.
Also,die Sache kann noch heiss werden.
Jock