@ Huangnoi
ich denke mal, das war nur Ironie/Sarkasmus oder was auch immer: "Wir sollten uns damit abfinden."
Ich zitiere mal aus dem Lied der Linde, den gesamten Text hab ich ja schon mal den Sprüchen zum... eingestellt:
"Zehre, Magen, zehr‘ vom deutschen Saft, Bis mit einmal endet deine Kraft,
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin, Deutschlands Elend ist der Welt Ruin."
Und so wird es auch kommen, überleben wird nur für einen Bruchteil der heutigen Bevölkerung:
Zählst du alle Menschen auf der Welt, wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,
Was noch übrig, schau in jedes Land, Hat zur Hälft‘ verloren den Verstand.
Aber für die Aufrechten gibt es auch Hoffnung:
Deutscher Nam‘, du littest schwer, Wieder glänzt um dich die alte Ehr‘, Wächst um den verschlung’nen Doppelast, Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.
Dantes und Cervantes welscher Laut, Schon dem deutschen Kinde ist vertraut, Und am Tiber – wie am Ebrostrand, Liegt der braune Freund von Hermannsland.
Wenn der engelgleiche Völkerhirt‘ Wie Antonius zum Wandrer wird, Den Verirrten barfuß Predigt hält, Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.
Alle Kirchen einig und vereint, eine Herde einz’ger Hirt erscheint. Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz, Schwarzes Land erstrahlt im Glaubensglanz.
Reiche Ernten schau ich jedes Jahr, Weiser Männer eine große Schar, Seuch‘ und Kriegen ist die Welt entrückt, Wer die Zeit erlebt, ist hochbeglückt.
Dieses kündet deutschem Mann und Kind, Leidend mit dem Land die alte Lind‘, Daß der Hochmut mach‘ das Maß nicht voll, Der Gerechte nicht verzweifeln soll!
In diesem Sinne, sollten wir uns nicht "unterkriegen" lassen.
Beste Grüße
Lung Tom