Die Mehrheit der in Thailand weilenden Ausländer dürfte wohl kaum einen Einwandererstatus haben. Die Hauptzahl sind Touristen, daran folgend Menschen mit den verschiedensten Visatypen. Der geringste Anteil dürfte bei Ausländern liegen, die den "Dauerresidenten"-Status haben. Um diesen
zu erhalten sind Sprachkenntnisse in Wort und Schrift nachzuweisen. Und selbst bei der letzten Gruppe, dürfte das Aufwand/Nutzen Verhältnis deutlich schlechter sein, als bei "Einwanderern" nach Deutschland. Weiteres dazu im Bereich:
Ämter, Gesetze und Visumsangelegenheiten
Weiterhin wäre zu Bedenken, das ein Land (und seine Bevölkerung), das einen hohen Anteil seines Einkommens aus dem Tourismus erzielen möchte, entsprechende Rahmendaten schaffen muß, wenn es denn langfristig damit erfolgreich sein möchte.
Gut, ich spreche etwas Thai, denke aber das auch Touristen hier gut durchkommen, den die (allermeisten) Thailänder sind aufgeschlossen und freundlich - zumindestens da wo ich bisher war.
Das "Zweiklassenannouncement" erkläre ich mir so: hier in Kanchanaburi haben wir nur relativ wenige ansässige Ausländer. Insofern sind die zu vernachlässigen. Dem Touristen ist es wohl auch egal zu erfahren, wann z.B. der Verkauf wieder aufgenommen wird, da er normalerweise nur einen oder zwei Tage in der Region verbringt (meistens Rundtour mit Besuch von Wasserfällen).
Danke auch noch für die vielen anderen Beiträge, insofern keine einheitliche Regelung, sondern regional verschieden.