Ob dieser Arzt, der durch diesen journalistischen Lapsus ins Rampenlich gerueckt wurde, AfD Mitglied ist spielt doch wohl eher eine untergeordnete Rolle, deswegen ist er immer noch Arzt, oder etwa nicht ?
Was lernt man daraus? ... haenge eine Fake-Tafel vor der Praxis deines Kontrahenten auf, und Soeders Stimme im Parlament ist dir gewiss 
Bruno, so einfach ist die Sache wohl doch nicht zu erklären. Wenn nämlich ein "Kontrahent" die Tafel an der Praxis aufgehängt hätte, dann wäre die Reaktion des Arztes auf die gegen ihn erhobenen Vorwürfe ganz anders ausgefallen.
Er brauchte nämlich in einem solchen Fall nur ganz einfach die Wahrheit zu sagen und sich bitterböse über die fiesen Denunzierungsmethoden

von Seiten seiner ggf. politischen Gegner zu beklagen.
Zusätzlich in Anwesenheit von Pressevertretern noch einen Appell an die Polizei richten, man möge alles nur Mögliche tun, um die für ihn existenzbedrohenden Übeltäter zu fassen. Dazu noch eine Belohnung von 2000 Euro aussetzen für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des/der Täter führen.
Dann wäre für den Arzt der gegen ihn bereits von Behörden und Standesorganisation erhobene Vorwurf sofort "vom Tisch" gewesen, bzw. wäre überhaupt nicht erst erhoben worden.
Aber seine tatsächlich abgegebenen Stellungnahme entbehrt jeglicher Logik, und sie ist deshalb nur als "faule Ausrede" zu bewerten:
Mayr indes weist die Vorwürfe zurück: Der Aushang, auf dem stand, dass in seiner Praxis Patienten keine Maske tragen sollten, habe „einen fiktiven Charakter“ gehabt, „weil er nur kurzzeitig und außerhalb der Sprechzeiten angebracht war“, schrieb er beispielsweise in seiner Stellungnahme an den Präsidenten der Bayerischen Landesärztekammer, Gerald Quitterer.
https://www.innsalzach24.de/innsalzach/region-alt-neuoetting/altoetting-regierung-von-oberbayern-landesaerztekammer-und-kassenaerztliche-vereinigung-zum-vorfall-dr-mayr-90132158.html
Dieses viel zu durchsichtige Ausreden-Geschwurbel akzeptiert doch allenfalls ein Staatsanwalt oder Richter, der zufällig Parteikollege des Arztes ist.
Aber selbst solche "Kollegen" könnten in einem Gerichtsprozess nicht einfach die Akten eines Ermittlers ignorieren, welcher ohne Mühe anhand der sonstigen Aktivitäten des Arztes glaubhaft machen bzw. mit Hilfe von Beweismaterial und Zeugen nachweisen kann, dass auf diesem Schild genau das zu lesen ist, was der Arzt auch in der Öffentlichkeit häufig genug zum Ausdruck gebracht hat.