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Autor Thema: UPS als Ernergiequelle bei Stromausfall  (Gelesen 8096 mal)

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Bagsida

  • Gast
Re: UPS als Ernergiequelle bei Stromausfall
« Antwort #45 am: 10. Juni 2009, 20:12:55 »

@hellmut
das Problem mit Lithium-Akkus ist in Fachkreisen bekannt.
Ich habe das Thema fast ein Jahr lang diskutiert mit allen möglichen Herstellern.
Ich habe die techn. Daten jetzt nicht zur Hand, ich meine mich aber zu erinnern, daß Lithium-Akkus, zumindestens in den ersten 5 Jahren nach einführung, Ihre Kapazität nur in einem Temperaturbereicht von 20 bis 26 Grad haben.
Beim Laden der Akkus sollte diese Temperatur ebenso eingehalten werden.
Ist natürlich in Ländern wie Thailand, wo diese Temperatur immer überschritten wird (es sei denn Du arbeitest bei 7/11) nicht machbar.
Die neueren Lithium Akkus haben eine wesentlich verbesserte Temperaturkomponente.
Was in DL normalerweise eine Woche standby brachte, war in Thailand innerhalb eines Tages verbraucht, sprich der Akku hatte hier nur 10% seiner Kapazität.


Bingo !!!

Siehe hier :

http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator

Du meinst mit den "neueren Lithium Akkus" sicher die Lithium-Polymer-Akkus :

http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Polymer-Akkumulator

Bagsida
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Bagsida

  • Gast
Re: UPS als Ernergiequelle bei Stromausfall
« Antwort #46 am: 10. Juni 2009, 20:32:37 »

Nochmal eine Frage an die Fachleute:

Habe heute morgen mal ein Voltmeter in die Steckdose gesteckt (Spannung schwankt zwischen 160 und 240 Volt).

Klar regeln Festspannungsregler im Netzteil dies aus, so dass am ende die 19 Volt DC beim Notebook herauskommen aber irgendwo muss die Verlustleistung doch hin? Es bleibt dann doch quasi nichts anderes übrig, als das diese am Netzteil in Wärme abgestrahlt wird, oder sehe ich das falsch.

Noch ein Nachtrag: Bei meinem Schlepptop in der Uni ist schon 2 x das Netzteil kaputtgegangen (haengt direkt dran), bei dem anderen - der ist sogar noch viel älter - hängt aber zuhause an der UPS, noch kein einziges Mal.

160 V ist heftig wenig, aber diese Multispannungsnetzteile können teilweise sogar von 80-260 V verkraften, allerdings ist das nicht wie bei einem Trafo oder so, sondern durch ein Schaltnetzteil ( http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltnetzteil ) realisiert, wodurch auch ein höherer Wirkungsgrad und verringerte Verlustleistung erreicht wird.
Schaltnetzteile sind allerdings recht empfindlich gegen Überspannungsspitzen wie diese auftreten wenn dann Netz zusammenbricht oder abgeschaltet wird und dann wieder einsetzt. Solche Spannungspitzen kann eine USV ausgleichen, allerdings bekommt diese selbst dann diesen Effekt ab, d.h. das wird auch der Grund sein, wenn bei jemandem haufenweise die USV´s ausfallen.
Abhilfe dafür schaffen Spannungsstabilisierer die selbst nicht mit einem Wechselrichter / Schaltnetzteil arbeiten. Diese sind teilweise sogar elektromechanisch aufgebaut und recht teuer.

@tombkk

Solltest Du Deine Spannungsmessung mit einem Digital-Spannungsmesser ohne Min./Max.-Funktion durchgeführt haben, werden Deine Spannungsschwankungen noch um einiges größer sein, denn so ein Digital-Spannungsmesser ist viel zu träge und die Spannung schnell genug anzuzeigen, um das sehen zu können ist ein Drehspulinstrument nötig, das man aber schlecht so schnell ablesen kann, also Digital mit Min./Max-Funktion.

Bagsida
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Bagsida

  • Gast
Re: UPS als Ernergiequelle bei Stromausfall
« Antwort #47 am: 10. Juni 2009, 20:35:03 »

Brauche UPS nur als Stabilizer, zum sichern der Dateien und herunterfahren vom Betriebssystem.

Und das laute Piepsen, stört dann das denn keiner ?  ???

Kann man bei guten USV´s teilweise abschalten oder begrenzen - hier habe ich das aber noch nicht gesehen.

Bagsida
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Binturong

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Re: UPS als Ernergiequelle bei Stromausfall
« Antwort #48 am: 10. Juni 2009, 20:51:23 »

gam
"Mein Laptop haengt seit 2 Jahren mehr oder weniger am Thai-Netz. Akku immer noch einwandfrei."

Dann kannst du aber gar nicht wissen, wie der Akku in der Zwischenzeit ist.

Die Laptop Cooler wirbeln zwar Luft unter dem Notebook umher nur nicht immer dorthin wo sie gebraucht wird.
Mein Laptop habe ich nur schräg erhöht, damit das innere Gebläse leichter mehr Luft saugen kann.
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gam

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Re: UPS als Ernergiequelle bei Stromausfall
« Antwort #49 am: 10. Juni 2009, 21:01:54 »

Zitat
Dann kannst du aber gar nicht wissen, wie der Akku in der Zwischenzeit ist.

Doch kann ich. Weil ich 2-3 mal die Woche den Netzstecker zieh und den Laptop ueber den Akku betreib.
Die Leistung ist immer noch annaehernd so gut, wie wo ich ihn gekauft habe. Alter 2 jahre.
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