Nochmal eine Frage an die Fachleute:
Habe heute morgen mal ein Voltmeter in die Steckdose gesteckt (Spannung schwankt zwischen 160 und 240 Volt).
Klar regeln Festspannungsregler im Netzteil dies aus, so dass am ende die 19 Volt DC beim Notebook herauskommen aber irgendwo muss die Verlustleistung doch hin? Es bleibt dann doch quasi nichts anderes übrig, als das diese am Netzteil in Wärme abgestrahlt wird, oder sehe ich das falsch.
Noch ein Nachtrag: Bei meinem Schlepptop in der Uni ist schon 2 x das Netzteil kaputtgegangen (haengt direkt dran), bei dem anderen - der ist sogar noch viel älter - hängt aber zuhause an der UPS, noch kein einziges Mal.
160 V ist heftig wenig, aber diese Multispannungsnetzteile können teilweise sogar von 80-260 V verkraften, allerdings ist das nicht wie bei einem Trafo oder so, sondern durch ein Schaltnetzteil (
http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltnetzteil ) realisiert, wodurch auch ein höherer Wirkungsgrad und verringerte Verlustleistung erreicht wird.
Schaltnetzteile sind allerdings recht empfindlich gegen Überspannungsspitzen wie diese auftreten wenn dann Netz zusammenbricht oder abgeschaltet wird und dann wieder einsetzt. Solche Spannungspitzen kann eine USV ausgleichen, allerdings bekommt diese selbst dann diesen Effekt ab, d.h. das wird auch der Grund sein, wenn bei jemandem haufenweise die USV´s ausfallen.
Abhilfe dafür schaffen Spannungsstabilisierer die selbst nicht mit einem Wechselrichter / Schaltnetzteil arbeiten. Diese sind teilweise sogar elektromechanisch aufgebaut und recht teuer.
@tombkk
Solltest Du Deine Spannungsmessung mit einem Digital-Spannungsmesser ohne Min./Max.-Funktion durchgeführt haben, werden Deine Spannungsschwankungen noch um einiges größer sein, denn so ein Digital-Spannungsmesser ist viel zu träge und die Spannung schnell genug anzuzeigen, um das sehen zu können ist ein Drehspulinstrument nötig, das man aber schlecht so schnell ablesen kann, also Digital mit Min./Max-Funktion.
Bagsida