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Autor Thema: Ist Kambodscha eine Alternative?  (Gelesen 106447 mal)

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arthurschmidt2000

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #315 am: 18. August 2011, 08:56:36 »

Auf Phuket erlebe ich es täglich, dass Mülltonnen nach Verwertbarem durchsucht werden.
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

dart

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #316 am: 18. August 2011, 08:59:02 »

Kambodschaner wollen Bauprojekt verhindern - Erbitterter Protest gegen die Stadt im See
 
"Wo einst der Boeung-Kak-See im Herzen Phnom Penhs lag, rollen nun die Bagger. Investoren wollen hier ein neues Stadtviertel hochziehen und schütten den See mit Sand zu. Die Anwohner kämpfen erbittert gegen ihre Vertreibung - mit internationaler Unterstützung......

.....Sie kämpfen ohne Gnade gegen uns und finden keine Lösung, die gut für uns ist."
Gemeint ist die die Investmentgesellschaft Shukaku, die einem Senator der regierenden kambodschanischen Volkspartei gehört. Shukaku will, mit viel Geld chinesischer Investoren im Rücken, ein ganzes neues Stadtviertel hochziehen........."

http://www.tagesschau.de/ausland/kambodscha208.html
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dart

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #317 am: 18. August 2011, 09:01:12 »

Auf Phuket erlebe ich es täglich, dass Mülltonnen nach Verwertbarem durchsucht werden.

Müllsammler/Verwerter gibt es auch in Chiang Mai reichlich....ich finde den Artikel auch ein wenig zu reißerisch. {--
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Bruno99

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #318 am: 18. August 2011, 10:08:31 »

Auf Phuket erlebe ich es täglich, dass Mülltonnen nach Verwertbarem durchsucht werden.

ja und was ist daran so schlecht ?

vor vielen, vielen Jahren kannte man in der CH noch die sogenannte Sperrmuellabfuhr (Sperrmuell konnten z.B. kaputte Stuehle, Tische etc sein, also eben sperriges).

Wenn man das am Abend vorher an den Strassenrand, am entsprechenden Ort fuer diesen Sperrmuell, abgestellt hatte, konnte man sicher sein, dass am anderen Morgen bereits die Haelfte von Muellsammlern abgeholt wurde, bevor die Gemeinde den Rest entsorgte  :]

Die Muellsammler warten nicht nur Immigranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, da gabs auch einheimische Schnaeppchenjaeger mit handwerklichen Faehigkeiten  ;]
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versteht von beidem nichts.
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Isan Yamaha

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #319 am: 18. August 2011, 10:20:08 »

Und die Türken,haben sich die Wohnung,damit eingerichtet,machen die heute noch so. :]
Und der Rest,wird dann,auf dem Flohmarkt Verkauft. }}
Und in Kairo,suchen Tausende,im Müll nach Essen. :o {+
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samurai

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #320 am: 18. August 2011, 12:38:51 »

Kambodscha: Auf der Müllhalde enden alle Träume
".......Rauchfahnen stehen über dem Hügel, dazwischen tauchen neben einigen, in zerlumpten Jacken gehüllten Erwachsenen mehrere Kinder auf. Mit Stöcken stochern sie in den Überresten aus den Schuttabladeplätzen der Millionenstadt Phnom Penh. Die 13-jährige Cheam ist eines von rund 200 Kindern, die hier nicht nur nach verwertbaren Abfällen suchen, sondern auch in einer aus mehreren Stangen und Plastikplanen behelfsmäßig errichteten Hütte leben......"
http://www.epochtimes.de/756565_kambodscha-auf-der-muellhalde-enden-alle-traeume.html
Ich beziehe mich auf den o.g. Post von Dart und die folgenden. In denen wird darauf verwiesen das es auch Müllsammler in Thailand gäbe. Die mit Kindern die auf Müllhalden leben dahin vegitieren zu vergleichen halte ich für ein wenig vermessen.
Die Kinder leben im Müll und finden das nötigste zum überleben auf der Halde. Schlimmer gehts nimmer.
Die Müllsammler in Thailand sind Teil eines funktionierenden Recyclingsystems.

Es ist je nachdem wo mann auf der Leiter steht ein lukratives Geschäft. Aber selbst ein kleiner Sammler wie der hier

verdient mehr als jeder Hilfsarbeiter auf dem Bau und ist dabei selbständig. Er ist Kleinunternehmer. Er schläft nicht im Müll!
Die Zwischenhändler / Aufkäufer, oft Thai Chinesen, verdienen richtig gut.

Rolf Samui

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namtok

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #321 am: 18. August 2011, 12:41:53 »

Kürzlich bei einer privaten "Sperrmüllsammlung" haben die doch tatsächlich  alle von mir rausgestellten "Wertsachen" stehen lassen.  {+  Alte Stereoanlagen, Fernseher, Computer etc. funzte alles noch. Angeblich war ihr Vehikel schon "voll"  >:

Im LOS und wohl auch in Kambodscha hätte das Zeugs nur wenige Minuten unbeaufsichtigt vor der Haustüre überstanden...  }}
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██████  Ich sch... auf eure Klimaziele !

rio0815

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #322 am: 19. August 2011, 13:28:51 »

Müllsammler/Verwerter gibt es auch in Chiang Mai reichlich....ich finde den Artikel auch ein wenig zu reißerisch. {--

Ich war dort schon mal, und das Merkwürdige ist eher, dass Touristen dorthin gekarrt werden, als Attraktion Kambodschas sozusagen.
DAS ist irgendwie krank.  --C

Den geschockten Touristen werden dann mit Hilfe von angeheuerten Waisenkindern ( Laut Unesco haben über 70% der Waisenkinder Eltern  ???  ) grössere Dollarbeträge für einen guten Zweck abgebettelt.
Der gute Zweck besteht darin, dass die Barangs ihre Miete und ihr Bier bezahlen können.

Leider ist das kein Witz.
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dart

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #323 am: 25. August 2011, 21:07:11 »

"Phnom Penh - Erneut sind in einer Textilfabrik in Kambodscha Hunderte von Arbeitern zusammengebrochen. Fast 300 Beschäftigte eines Zulieferers der Bekleidungskette H&M seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Polizei in der Provinz Kampong nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP mit.

Am Mittwoch bereits seien 85 Arbeiter ohnmächtig geworden und hätten Medikamente bekommen müssen, am Donnerstag dann weitere 198 Beschäftigte, sagte Vize-Polizeichef Ly Vireak....."

 http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,782397,00.html#ref=rss   
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farang

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #324 am: 30. August 2011, 00:54:25 »

Die beste Reportage die ich über Kambodscha gesehen habe.Läuft auf Arte in LOS vermutlich nur über
Sahr oder Join Tv. Bambusbahn und bei Gegenverkehr wird alles von der der Schiene gehoben. }}

http://videos.arte.tv/de/videos/360_geo_reportage-4097254.html
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dart

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #325 am: 30. August 2011, 22:38:55 »

Nix geht in LOS. :-) :'(

Kannst du mal den Titel der Reportage posten? Mit ein wenig Glück wird die ja auf Youtube irgendwann hochgeladen.
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farang

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #326 am: 31. August 2011, 00:11:35 »

Ja habe ich gedacht das ihr das in LOS nicht sehen könnt.
Die Sendung heisst 360° Geo Reportage. ( Die Bambusbahn)
Mit zwei Stahlachsen und einem Bambusgestell bauen die einen temporären Zug.
Als Antrieb benutzen sie einen Wasserpumpenmotor mit Keilriehmen,den sie mit einem
Fusspedal wieder von der Achse lösen können.
Wenn ein Zug oder Konkurrent entgegen kommt wird das ganze schnell aus der schiene gehoben.
Da wird vor allem in der Regenzeit und Reiserte gut verdient. [-]









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drwkempf

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #327 am: 31. August 2011, 04:23:31 »

Lieber farang,

wenn Du jetzt nach Battambang kommst, wirst Du herausfinden, dass der "Bamboo Train" gar nicht mehr so leicht zu finden ist.
Die Regierung gibt sich Mühe, die Infrastruktur zu verbessern, dazu gehört auch der Bahnverkehr.
Trotzdem ist auch Battambang nach wie vor einen Abstecher wert.
Die Landschaft ist wunderschön, auch Battambang selbst hat was. Es ist schließlich die zweitgrößte kambodschanische Stadt, aber trotzdem noch relativ wenig "internationalisiert".
Es gibt ein paar ganz ordentliche Guesthouses und Hotels, dazu eine ganze Reihe recht gut englisch sprechender Mopedtaxidriver, die einem gern die Stadt und ihre Umgebung näher bringen.

Wer noch nicht in Siem Reap waren, um sich Angkor What anzuschauen, der kann von hier aus (nach einem kurzen Überlandweg) über den Tonle Sap nach Siem Reap weiterreisen.

Wolfram
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rio0815

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #328 am: 02. September 2011, 13:11:34 »

Raubmord in Phnom Penh, mitten am Tag, und alles gefilmt.

Noch eine total moralisch bankrotte Gesellschaft.  :(



Synopsis: Police confirmed that the video shown above was captured during a daylight robbery in Phnom Penh, just across from the Phnom Penh International Airport. During the robbery, a woman was shot three times by the robbers for attempting to wrestle back a box of her money worth about 100 million riels (~$30,000). Using the video, the police was able to identified the robbers, but it declined to reveal their identity. The victim died on the way to the hospital.

An announcement was posted on Facebook indicating that the owner of the video camera which taped the entire robbery scene had decided to remove the camera because he fears reprisals from the robbers. On the other hand, considering that nobody dared help the victim of the robbery, it is understandable why the owner of the video camera is concerned for his safety. After all this is the Kingdoom of Don't You Ever Wonder! Get it?

Genau so siehts aus.  {[
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drwkempf

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Re: Ist Kambodscha eine Alternative?
« Antwort #329 am: 02. September 2011, 15:01:22 »

Lieber rio,


Dafür musst Du aber nicht nach Kambodscha fahren.
Sowas kannst Du hier auch haben.
Da gehts dann nicht einmal um Geld,hier wirst Du auch schon einmal bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel eben mal totgeschlagen oder -getreten.

Hat da immer einer eingegriffen, um größeren Schaden vom Opfer abzuwenden?
Meistens doch wohl nicht. {+

Schau Dir einmal die deutsche Kriminalstatistik an. Sind wir alle deswegen eine "total moralisch bankrotte Gesellschaft"?
Derartige pars pro toto Aussagen halte ich nicht für hilfreich.

Wolfram
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