Es zeigt sich, dass zehn verschiedene Methoden angewandt wurden, um die Klimaerwärmung zu erzeugen. Sie werden alle in der Studie mit Beispielen dokumentiert.
6 der 10 Beispiele wurden am häufigsten angewandt.
• Eine Absenkung der Jahresmittelwerte in der Anfangsphase.
• Eine Verringerung einzelner höherer Werte in der ersten Wärmephase.
• Eine Erhöhung einzelner Werte in der zweiten Wärmephase.
• Eine Unterdrückung der um 1995 beginnenden zweiten Abkühlphase.
• Eine Verkürzung der Datenreihe um die früheren Jahrzehnte.
• Bei Langzeitreihen wurden die Datenreihen sogar um die frühen Jahrhunderte gekürzt.
Für die Kürzung der Datenreihe mittels Löschung der Daten aus früheren Jahrzehnten steht das Beispiel Darwin (Australien). Zeigen die Daten, die von 1880 bis März 2010 von der NASA-GISS veröffentlicht wurden, eine jährliche Abkühlung von 0,0076 Grad Celsius, so ergeben die Zahlen aus der gleichen Quelle ergeben im März 2012 eine Erwärmung von + 0,0074 Grad pro Jahr. Es fällt auf, das einige Jahresangaben fehlen.
Die These vom Menschen gemachten Klimawandel erhält so eine völlig neue Bedeutung: Ja, ist immer dann von Menschen gemacht, wenn die Daten der Theorie angepasst werden.
Die Fleißarbeit von Prof. Ewert hat Vorläufer, passt in eine Reihe von Skandalen und Widersprüchlichkeiten, die von den politischen Anhängern des menschengemachten Klimawandels einfach übergangen werden.
Nachdem die Manipulationen der CRU (Climat research unit) der Universität East Anglia, der anderen Klimadatenquelle des IPCC herausgekommen waren und deren Chef Phil Jones abtreten musste, untersuchten auch die beiden amerikanischen renommierten Meteorologen Joseph D`Alemo und Anthony Watts die Daten von 6 000 Messstationen der NASA. Am 26. Januar 2010 veröffentlichten sie eine 110 Seiten lange Studie unter der Überschrift. „Surface Temperature Records: Policy Driven Deception? - Temperaturmessungen an der Oberfläche - politisch betriebene Täuschung?
Nach dem Skandal um die manipulierten Daten des CRU der Universität von East Anglia und jetzt durch die Veränderungen der NASA an ihren Temperaturmessungen - eigentlich sollten diese gravierenden Vorgänge genauesten von unabhängigen Wissenschaftlern untersucht und entweder widerlegt werden oder zu politischen Konsequenzen führen. Nicht auszudenken, wenn all die CO2-Gesetze, die Eingriffe in den Markt zur Rettung der Welt, die deutschen Energiegesetze zur Klimaschonung und so weiter auf manipulierten Temperaturdaten beruhen würden.
Eine ganze Industrie von Klimarettern und den daraus resultierenden Billionen Dollar, die damit investiert oder deindustriealisiert werden stehen auf dem Spiel. Diejenigen, die sich bisher um die Klimaerwärmung gekümmert haben, wie das Bundesumweltministerium, das Bundesumweltamt oder gar das Potsdamer Institut für Klimafolgeforschung eignen sich jedenfalls nicht als Gutachter. Sie müssten sich selbst in frage stellen.
Diesen Achse-Beitrag können Sie mit Diagrammen beim Autor abfragen. E-Mail: ederer@weltundwirtschaft.de
Alle Datensätze stehen jederzeit der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Studien von Prof. Ewert werden auf Wunsch per E-Mail zugesandt. (ewert.fk@t-online.de)