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Autor Thema: Formel 1  (Gelesen 87347 mal)

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siggi

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Re: Formel 1
« Antwort #135 am: 06. Juni 2009, 07:05:18 »

ich hoffe es gewinnt mal ein anderer,sonst wird es langweilig.
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crazyandy

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Re: Formel 1
« Antwort #136 am: 06. Juni 2009, 22:02:49 »

GP in der Türkei ein erfreulicher Azftakt aus Deutscher sicht :

Sebastian Vettel hat die Pole Position zum Grand Prix der Türkei geholt. Jenson Button und Rubens Barrichello erreichten die Ränge zwei und drei. BMW zeigte mit den Startpositionen zehn und elf einen Aufwärtstrend. Ein Debakel erlebte Lewis Hamilton, der nur von Platz 16 starten wird.

Red-Bull-Pilot Vettel verbesserte in letzter Sekunde seine Zeit und wies damit das BrawnGP-Duo in die Schranken. Der Deutsche errang nach Schanghai, wo Vettel auch das Rennen für sich entscheiden konnte, seine zweite Pole Position in dieser Saison. Nach dem Motorschaden am Freitag war der Shooting-Star natürlich überglücklich: "Gestern sind wir wegen dem Defekt nur wenig zum Fahren gekommen, aber ich hatte sofort ein gutes Gefühl fürs Auto. Trotzdem ist das Ergebnis etwas überraschend."

Button war einmal mehr ein Zehntel schneller als sein Teamkollege und startet daher aus Reihe eins. Teamchef Ross Brawn meinte zu dem engen Duell an der Spitze: "Wir wären gerne auf Pole, aber wir sind ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Gestern hatten wir noch einige Probleme, aber das Team hat gut gearbeitet und das Auto verbessern können. Wir planen den ersten Boxenstopp so um Runde 17. Mal schauen, was die Gewichtsauswertung über Red-Bull ergibt."

BMW stark verbessert

Ferrari konnte nicht an seine starke Trainingsleistung anknüpfen. Kimi Räikkönen war mit Rang sechs um eine Position besser platziert als sein Teamkollege Felipe Massa. Das Team aus Maranello hat seine Leistung konservieren können und zog ohne Probleme ins letzte Qualifikationssegment ein. Toyota konnte mit Platz fünf für Jarno Trulli die Schlappe von Monte Carlo vergessen machen. Teamkollege Timo Glock schaffte nach einem Fahrfehler nicht den Einzug in die besten zehn und wird von Platz 13 das Rennen in Angriff nehmen. Auch BMW konnte eine Verbesserung erzielen. Das neue Aerodynamik-Paket mit dem neuen Doppeldiffusor katapultierte die Weiß-Blauen aus der vorletzten Startreihe mit Robert Kubica in die Top-Ten. Schlussendlich wird der Pole von Platz zehn und Nick Heidfeld von elf starten.

McLaren-Mercedes war die Enttäuschung des Qualifyings. Hamilton schied im ersten Abschnitt aus und wird von Platz 16 ins Rennen gehen. Sogar Adrian Sutil im Force-India konnte den Weltmeister hinter sich lassen. Das indische Team mit Mercedes-Kundenmotoren ist in der Lage, auf dieser anspruchsvollen Strecke das Werksteam zu schlage
 
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thai.fun

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Re: Formel 1
« Antwort #137 am: 07. Juni 2009, 01:04:01 »

ich hoffe es gewinnt mal ein anderer,sonst wird es langweilig.
Langweilig war es viele Jahre lang als immer nur ein Kinnladen aus den roten F1 Ferrari schaute und auf der Nr. 1 Treppe schief in den Pokal herunter hing....

PS: Satire, bitte nicht schlagen!!! MG
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siggi

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Re: Formel 1
« Antwort #138 am: 07. Juni 2009, 06:36:27 »

 Hi thai.fun ,
es sollte wie in der bundesliga dieses jahr sein bis zum letzten rennen spannung .
und am ende sollte vettel den titel holen.
nur spass,dieses jahr langt es für ihn noch nicht.
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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #139 am: 07. Juni 2009, 06:46:28 »

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Alex

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Re: Formel 1
« Antwort #140 am: 08. Juni 2009, 13:48:49 »









Istanbul: Button lässt Red Bull keine Chance
   

 



   
Der benzinbereinigt schnellste Mann des Qualifyings ließ auch im heutigen Grand Prix der Türkei keine Zweifel an seiner Vormachtstellung aufkommen und gewann in eindrucksvoller Manier das Rennen in Istanbul: Jenson Button (Brawn-Mercedes) feierte im siebenten WM-Lauf seinen sechsten Sieg und führte damit wohl eine Vorentscheidung im Gesamtklassement herbei.

Denn obwohl es für seinen Sieg in Malaysia nur halbe Punkte gab, hat Button jetzt 61 Punkte auf dem Konto - fast doppelt so viele wie sein nächster Verfolger Rubens Barrichello (35) mit dem gleichen Auto. Positiv für Button auch, dass Polesetter Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault) heute nicht den Funken einer Chance auf den Sieg hatte und sich stattdessen sogar seinem Teamkollegen Mark Webber geschlagen geben musste, also insgesamt vier Zähler einbüßte.

32 Grad Hitze, leere Tribünen

"Danke, Jungs - ihr seid legendär!", jubelte Button nach der Zieldurchfahrt und genoss die bescheidene Siegerehrung. Bescheiden nicht wegen der Pokale, die extravagant ausfielen, sondern vielmehr wegen der leeren Tribünen: Obwohl Kaiserwetter bei Temperaturen von bis zu 32 Grad herrschte, verirrten sich kaum Türken aus der asiatisch-europäischen Metropole ins vor den Toren der Stadt gelegene Otodrom - im Gegensatz zu VIPs wie Thomas Gottschalk und Naomi Campbell.

Die Entscheidung um den Sieg fiel gleich in der ersten Runde, denn Vettel gewann zwar den Start, leistete sich dann aber einen Fahrfehler, durch den Button mühelos an ihm vorbeiging. Der Deutsche hatte jedoch für zwei Runden weniger Benzin an Bord und war im Gegensatz zu Button auf drei Stopps ausgerichtet, konnte seine Strategie also nicht optimal entfalten. Somit war das Duell um die Führung in Wahrheit nicht mehr als ein Schaulaufen.

Das wurde selbst weniger fachkundigen Zuschauern klar, als Vettel gegen Halbzeit trotz der geringeren Benzinlast keinen Weg an Button vorbeifand und an zweiter Stelle liegend zum zweiten Stopp kommen musste. Von da an ging es nur noch um den zweiten Platz, wobei Webber wegen seiner Zweistoppstrategie die besseren Karten hatte. Nach Vettels finalem Service waren die beiden Red-Bull-Renaults zunächst durch vier Sekunden getrennt.

Kampf bis zur letzten Runde

Aber obwohl vom Team die Anweisung kam, es locker angehen zu lassen, pushte Vettel bis zur letzten Runde, sodass er am Ende nur 0,7 Sekunden hinter Webber über die Ziellinie fuhr. "Ein sehr gutes Teamergebnis", lobte Teamchef Christian Horner. Allzu euphorisch wirkte er aber nicht, denn: "Leider hat Sebastian in der ersten Runde einen Fehler gemacht. Das war heute wahrscheinlich rennentscheidend."

"Ich bin nicht so zufrieden heute", seufzte Vettel. "Wenn man vom ersten Startplatz ins Rennen geht, möchte man gewinnen. Wir hatten dort Rückenwind. Das Auto war an der Stelle sehr schwer zu kontrollieren, da ist mir ein Fehler passiert. Aber um Jenson zu schlagen, waren wir sowieso zu langsam. Wir hätten auf zwei Stopps wechseln können, sind aber auf drei Stopps geblieben. Da muss ich beim Team noch einmal nachhaken."

Umso größer die Freude bei der siegreichen Konkurrenz: "Wir sind hocherfreut über die Performance von Jenson", meinte Teamchef Ross Brawn, fügte aber relativierend an: "Wir denken noch nicht an den WM-Titel, sondern nur von Rennen zu Rennen." Sieger Button wirkte indes so, als könne er seinen Höhenflug immer noch nicht glauben: "Das Auto war sensationell. Ich würde am liebsten das ganze Team auf das Podium mitnehmen!"

Auf Schumachers Spuren

Sechs Siege in sieben Rennen - das haben bisher nur Jim Clark und Michael Schumacher geschafft. Aber abseits des Duells Button gegen Red Bull gab es auch noch ein Autorennen mit 17 weiteren Teilnehmern. Davon sahen übrigens 15 die Zielflagge: Giancarlo Fisichella (Force-India-Mercedes) musste in der vierten Runde an der Box aufgeben, Rubens Barrichello sorgte in Runde 48 für den ersten Ausfall eines Brawn-Mercedes überhaupt.

Der Brasilianer setzte sich am Start zunächst normal in Bewegung, verlor aber binnen Sekundenbruchteilen den Gang und musste noch einmal einkuppeln, wodurch er weit zurückfiel. Später klagte der Routinier, er habe keinen siebenten Gang mehr. "Rubens hatte schon am Start ein Problem mit der Kupplung, daher haben wir es dann sein lassen", berichtete Teamchef Brawn, ohne die fahrerische Leistung seines Schützlings zu kommentieren.




Denn die war eines neunfachen Grand-Prix-Siegers absolut nicht würdig: Barrichello fuhr an aussichtsloser Position liegend mit dem Messer zwischen den Zähnen, verzweifelte im Kampf um Platz elf am KERS von Heikki Kovalainen (McLaren-Mercedes), attackierte den Silberpfeil, berührte ihn und fiel auf Rang 17 zurück. Später fuhr er im Zuge eines völlig übermotivierten Angriffs auch noch Adrian Sutil (Force-India-Mercedes) von hinten ins Auto.

Während Barrichello nach einem Wechsel des Frontflügels keine Rolle mehr spielte, demonstrierte Button an der Spitze seine derzeitige Extraklasse unter anderem auch mit dem höchsten Topspeed in der schwierigen Kurve acht: 272,4 km/h! Damit war der BGP 001 an der Stelle sogar um einen km/h schneller als Vettels RB5, der eigentlich als aerodynamisch schnellstes Auto im Feld gilt. Hier müssen die Experten offenbar umdenken.

Starkes Rennen von Rosberg

Vierter wurde nach einer runden Vorstellung Jarno Trulli (Toyota), der zwar beim ersten Boxenstopp einen Platz gegen Nico Rosberg (Williams-Toyota) verlor, diesen aber mit einem längeren zweiten Stint wieder zurückgewinnen konnte. Rosberg fuhr seinerseits ein bärenstarkes Rennen, schnappte sich am Start den ersten und wenig später auch den zweiten Ferrari und legte dann konstant schnelle Zeiten hin. Als Lohn darf er vier Punkte mit nach Hause nehmen.

Überhaupt erlebte Williams-Toyota einen starken Nachmittag, denn Kazuki Nakajima schien vor seinem ersten Boxenstopp schon an vierter Stelle auf und hätte wohl auch den einen oder anderen Punkt geholt, wenn nicht sein zweiter Boxenstopp viel zu lange gedauert hätte. Felipe Massa (Ferrari), der Sieger der vergangenen drei Jahre, rollte mit 39,9 Sekunden Rückstand als Sechster über die Ziellinie - nach dem Aufwärtstrend von Monte Carlo eine Enttäuschung.

Ganz ohne Punkte blieb Massas Stallgefährte Kimi Räikkönen, der noch hinter Robert Kubica (BMW Sauber F1 Team) und Timo Glock (Toyota) als Neunter ins Ziel kam. Kubica sammelte heute seine ersten Zähler der laufenden Saison, während sein deutscher Teamkollege Nick Heidfeld mit Rang elf Vorlieb nehmen musste - 1,9 Sekunden hinter Fernando Alonso (Renault), der als Erster einen regulären Stopp einlegen musste und somit keine Rolle spielte.

Hamilton mit stumpfen Waffen

Weltmeister Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes) konnte seine Probleme mit der Balance nicht abschütteln und wirkte über weite Strecken fast ein bisschen lustlos - speziell als er Barrichello kampflos überholen ließ. Der Brite kam am Ende mit 1:20.4 Minuten Rückstand ins Ziel, besiegte aber immerhin Heikki Kovalainen im zweiten Silberpfeil, der im 45. Umlauf die Höchststrafe kassierte und von Button im Kunden-Mercedes überrundet wurde.

"Kein gutes Wochenende für uns", gab Mercedes-Sportchef Norbert Haug zu Protokoll. "Wir haben großen Verbesserungsbedarf, speziell auf Highspeedkursen. Button und Brawn fahren Kreise um die Konkurrenz. Die Abstände über eine Renndistanz liegen zwischen 15 und - wie in unserem Fall - 80 Sekunden. Kompliment zum sechsten Sieg im siebenten Rennen für Jenson Button. Wir freuen uns natürlich, dass unser Motor den Dauersieger antreibt!"

Eine der tollsten Szenen des Nachmittags zeigte mit Nelson Piquet (Renault) übrigens ein Underdog: Der Brasilianer setzte sich in der 34. Runde ohne KERS vor der letzten Kurvenkombination außen neben Hamilton und quetschte sich auf der allerletzten Rille am Silberpfeil vorbei. Gewiss kämpfte Hamilton mit stumpfen Waffen, doch Piquet ließ endlich mal Muskeln spielen. Unterm Strich wurde er freilich trotzdem nur 16.

Weiter geht es in zwei Wochen mit dem vorerst letzten Grand Prix von Großbritannien in Silverstone, ehe das Rennen nach Donington übersiedelt. Auf der Insel wird diesmal nicht Hamilton als Superstar empfangen, sondern WM-Leader Button. Der sympathische Titelfavorit kann wegen seines großen Vorsprungs seine Spitzenposition übrigens selbst theoretisch frühestens beim Grand Prix von Ungarn am 26. Juli auf dem Hungaroring verlieren...

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thai.fun

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Re: Formel 1
« Antwort #141 am: 08. Juni 2009, 21:08:20 »

Hi thai.fun ,
es sollte wie in der bundesliga dieses jahr sein bis zum letzten rennen spannung .
und am ende sollte vettel den titel holen.
nur spass,dieses jahr langt es für ihn noch nicht.

Deine Worte in Gottes Ohr, aber da ist halt noch dieser Button.....??
Gruss Max
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hellmut

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Re: Formel 1
« Antwort #142 am: 08. Juni 2009, 21:19:37 »

...Deine Worte in Gottes Ohr, ...
Ich hoffe deine Aussage lockt nicht die Bibelprediger aus der Mülltonne hierher.  >:
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thai.fun

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Re: Formel 1
« Antwort #143 am: 08. Juni 2009, 21:50:58 »

Nee hellmut, die haben keine Zeit, die müssen im Eimer wühlen....... :-X :-X :-X
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thaiman †

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Re: Formel 1
« Antwort #144 am: 18. Juni 2009, 12:10:16 »


Formel 1 in Silverston
19 Uhr thai.Zeit,     Samstags bestimmt "Die Autohaendler" RTL
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crazyandy

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Re: Formel 1
« Antwort #145 am: 18. Juni 2009, 13:25:09 »

ob das gut geht  ???, die Formel 1 genötigt 13 Teams am Start das ist garantiert und ohne die "besten" Teams wird die F 1 uninteressant, im Umkehrschluss haben die "Rebellen" zwar die besseren Teams aber sonst nichts, aber dem Max Mosley gehört schon längst ein Tritt in seinen  :-X und wenn wir schon dabei sind dem Bernie Eccelstone auch.

DPA / Eurosport
 Saison 2010 - Kompromiss im F1-Streit rückt näher


Neue Wende im Machtkampf: Mit einem Briefwechsel haben sich der Weltverband FIA und die Teams einem Kompromiss genähert, doch eine Spaltung der "Königsklasse" ist immer noch möglich. "Jetzt ist die Zeit, eine vernünftige und schnelle Lösung für die offenen Probleme zu finden", drängte die FOTA.

Die Rennställe gaben darin ihren Widerstand gegen ein Etatlimit im Grundsatz auf und legten neue Vorschläge für eine Einigung vor. Nur Stunden später wies FIA-Präsident Max Mosley diese zwar weitgehend zurück, ließ aber die Hintertür für einen Deal offen.

Vorläufig allerdings will der Verbandspräsident nicht von seinem Kurs abweichen. Bis zum Ablauf seines Ultimatums am Freitag will der Brite die abtrünnigen Teams zwingen, ihre Bedingungen für eine Teilnahme an der kommenden Saison aufzugeben und die von der FIA bereits beschlossenen Regeln inklusive einer Budgetgrenze von 45 Millionen Euro für 2010 zu akzeptieren. Dies stellte er in seinem Brief an die FOTA kurz vor dem Großen Preis von Großbritannien abermals klar.

Längere Verhandlungsfrist?

Die Zeit für den Abschluss eines neuen Grundlagenvertrags, den die Teams nach ihren Vorstellungen modifizieren wollen, sei zu kurz, befand Mosley. Am Freitag will die FIA die endgültige Starterliste für 2010 bekanntgeben. Daher sollen die Rennställe sich zunächst erneut dem alten Concorde Agreement von 1998 unterwerfen, ehe später über Änderungen diskutiert werden könne.

Dies allerdings läuft dem Kompromiss-Angebot der FOTA zuwider. Diese hatte in ihrem Brief "dringend" eine Einigung über eine neue Formel-1-Verfassung angemahnt, die den Teams mehr Einfluss gewähren soll und die Position der FIA schwächen würde. Zudem verlangten die Rennställe eine Verlängerung der Verhandlungsfrist bis 1. Juli.

Einsicht in die Bücher

Im Gegenzug erklärten sich die revoltierenden Teams Ferrari, McLaren-Mercedes, BMW-Sauber, Red Bull, Toro Rosso, BrawnGP, Toyota und Renault bereit, künftig unabhängigen Prüfern Einsicht in ihre Bücher zu gewähren und damit wie gefordert einen strikten Sparkurs zu belegen. Zwar wehren sich die Rennställe weiter gegen den von der FIA verwendeten Begriff einer Budgetgrenze, doch die FOTA-Version "Ressourcen-Beschränkung" klingt ebenfalls klar nach Kosten- Reduzierungen. Alle Rennställe seien bereit, sich diesem Prinzip zu unterwerfen, wenn für alle die gleichen Regeln gelten und das Sparprogramm unabhängig überwacht wird.

Die FIA solle erkennen, dass diese Vorschläge "eine deutliche Bewegung seitens der Teams" in dem Disput darstellen, hieß es. Nur so könne der Dachverband den angedrohten "Ausstieg einiger wichtiger Rennställe" verhindern, warnte die FOTA.

"Piratenserie" angedroht

Mosley antwortete, die FIA habe bereits seit längerem dem Einsatz unabhängiger Buchprüfer zugestimmt. Das Problem bei den FOTA- Vorschlägen sei, dass keine genaue Zahl für eine Budgetgrenze benannt werde. "Die Teams müssen wissen, was die Beschränkungen sind, und wir auch", schrieb der Verbandschef. Daher sollen die Rennställe sich nach Mosleys Willen nun zunächst dem beschlossenen Etatlimit beugen. In den Verhandlungen über ein neues Concorde Agreement, das unter anderem die Verteilung der Gelder regelt, könnte dann mit allen Beteiligten über Änderungen des Regelwerks diskutiert werden.

Seit Monaten kämpfen die FIA und die Teams um die Zukunft der Königsklasse. Ferrari-Präsident Luca di Montezomolo hatte am Wochenende offen mit einer "Piratenserie" gedroht. Zudem suchte die FOTA unverhohlen nach Verbündeten in den FIA-Spitzengremien, um Mosleys Macht zu brechen. Die FIA antwortete mit einer Medien-Offensive und warf der Team-Vereinigung vor, die Hoheit über die Regeln und die kommerziellen Rechte an sich reißen zu wollen.
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Alex

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Der Wahnsinn: ''Piratenserie'' ist beschlossen!
 
   
 
Unglaublich - es ist tatsächlich passiert!

Die Formel 1 wird gespalten.

Nachdem die Teams der Vereinigung FOTA bis in die Nacht hinein über das letzte Kompromissangebot von FIA-Chef Max Mosley beraten haben und keinen Konsens fanden, wird die "Piratenserie" kommen. Das gaben das BMW Sauber F1 Team, Brawn, Ferrari, McLaren-Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und Toyota am frühen Morgen bekannt.

Man habe sich seit der Gründung der FOTA im vergangenen September konsequent für Kostensenkung eingesetzt, hieß es in der Mitteilung der abtrünnigen Teams.

Man sei stolz auf die Maßnahmen, die dank der engen Zusammenarbeit der Teams auf den Weg gebracht worden sein. "Vor allem haben die Hersteller den unabhängigen Teams viel Unterstützung zukommen lassen. Einige von diesen Teams wären sonst vielleicht gar nicht mehr im Sport vertreten", schrieb man in der Erklärung.

Man habe sich für weitere Maßnahmen zur Kostensenkung stark gemacht und der FIA und dem Inhaber der kommerziellen Rechte der Formel 1 das Angebot gemacht, sich bis 2012 an die Königsklasse zu binden. "Die FIA und der Inhaber der kommerziellen Rechte haben allerdings gemeinsam versucht, die FOTA zu spalten", schrieben die acht Teams weiter. "Die Wünsche eines Großteils der Teilnehmer wurden ignoriert. Der Inhaber der kommerziellen Rechte hat außerdem seit 2006 mehrere zehn Millionen Dollar zurückgehalten."

Die FOTA wolle sich auf keine weiteren Kompromisse einlassen in Bereichen, die als fundamentale Grundwerte der Formel 1 gelten. "Wir haben abgelehnt, unsere Bedingungen der Nennung für 2010 zurückzuziehen. Die Teams haben somit keine andere Alternative als die Vorbereitungen für eine neue Meisterschaft voranzutreiben. Eine Meisterschaft, die die wahren Werte der Teilnehmer und Partner darstellt.


"Diese Serie wird eine transparente Führung beinhalten, nur ein einziges Reglement haben, neue Teilnehmer akquirieren, den Wünschen der Fans nachkommen und unter anderem günstigere Preise für die Zuschauer, Partner und Teilhaber weltweit bieten", erklärte die FOTA. "Die besten Fahrer, Stars, Marken, Sponsoren, Promoter und Unternehmen, die immer schon mit dem höchsten level des Motorsports verbunden waren, werden in der neuen Serie vertreten sein."

Die Reaktion der FIA ließ nicht allzu lange auf sich warten. Der Motorsport-Weltverband veröffentlichte auf seiner Homepage: "Die FIA hat die Erklärung der FOTA zur Kenntnis genommen. Die FIA ist enttäuscht, aber nicht davon überrascht, dass die FOTA nicht in der Lage war, eine Kompromiss zu erzielen. Es ist eindeutig, dass gewisse Teile der FOTA im Zuge der Verhandlungen nie die Absicht hatten, eine Einigung zu erzielen."

"Die FIA kann kein finanzielles Wettrüsten zulassen und sich ebenfalls nicht die Regeln für die Formel 1 vorschreiben lassen. Die Deadline für die bedingungslose Einschreibung für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 wird heute Abend sein. Die Teilnehmerliste für die Weltmeisterschaft 2010 wird morgen bekanntgegeben", schrieb die FIA.

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Piratenserie'' kostet die Formel 1 1,6 Milliarden Euro
« Antwort #147 am: 19. Juni 2009, 15:54:41 »

''Piratenserie'' kostet die Formel 1 1,6 Milliarden Euro



Die Hiobsbotschaft der vergangenen Nacht, dass die acht zur FOTA zusammengeschlossenen Teams tatsächlich wie seit Monaten angedroht ihre eigene Rennserie gründen werden, ist für die Formel 1 eine gewaltige Katastrophe. Nicht nur, dass die einstige Königsklasse acht ihrer berühmtesten Namen verliert, geht auch ein riesiges Investment flöten.

Umgerechnet knapp 1,6 Milliarden Euro haben Ferrari, McLaren-Mercedes, das BMW Sauber F1 Team, Renault, Toyota, Toro Rosso, Red Bull und Brawn zuletzt zum jährlichen Gesamtumsatz der Königsklasse beigetragen. Das entspricht nicht weniger als 47 Prozent. Gut eine Milliarde davon wurde von den Teameigentümern investiert, knapp 500 Millionen von Sponsoren und der Rest durch Zulieferfirmen.

Die Formel 1 wird durch die FOTA-Entscheidung von gestern Nacht sofortigen Schaden nehmen, denn es ist unwahrscheinlich, dass sich die Fans nun Karten für nächstjährige Grands Prix kaufen werden, wie sie es sonst getan hätten. Dieses Geld fehlt den Rennveranstaltern, die es somit noch schwieriger haben werden, ihre Gebühren an Bernie Ecclestone zu bezahlen. Außerdem werden die TV-Stationen versuchen, ohne Ferrari und Co. Rabatte auszuhandeln.

Interessant ist auch, dass die acht FOTA-Teams, die bei drei Autos pro Rennstall theoretisch 24 Autos stellen würden, weitere Unterstützung erhalten könnten. Denn wie man hört, sollen einige Teams, die bei der FIA durch den Rost gefallen sind, Interesse an der neuen "Piratenserie" zeigen. So hat 'Motorsport-Total.
com' erfahren, dass für Adam Carroll kürzlich ein Lola-Sitz angepasst wurde, obwohl Lola die FIA-Nennung bereits zurückgezogen hat.

Geld für die neue Meisterschaft wird jedenfalls genug zur Verfügung stehen, denn die Vorstände der Automobilhersteller haben für einen Pakt, der besagt, dass kein Werk aus der gemeinsamen Front ausbrechen darf, insgesamt eine Milliarde Euro abgesegnet - natürlich in der Annahme, dass dieses Geld nie ausgegeben werden muss, aber es scheint vorhanden zu sein. Nun könnte man damit die Infrastruktur der A1GP-Serie auf Vordermann bringen und etwas Neues machen.

In Sachen Rennstrecken werden die Hersteller keine Probleme haben, denn Ecclestone hat in den vergangenen Jahren traditionsreiche Schauplätze wie Silverstone, Imola und Magny-Cours über die Klinge springen lassen. Auch das Aushandeln von neuen TV-Verträgen sollte kein Problem darstellen, schließlich wollen die Menschen mit Sicherheit lieber Ferrari gegen McLaren-Mercedes sehen als Campos gegen Manor...

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Das FOTA-Statement zur Abspaltung
« Antwort #148 am: 19. Juni 2009, 15:56:55 »

Das FOTA-Statement zur Abspaltung
 


Die Formel 1 steht unter Schock.

Nach wochenlangen Verhandlungen und zähem Ringen um die Regeln für 2010 und die Erstellung eines neuen Concorde-Agreements, ist in der vergangenen Nacht der endgültige Bruch erfolgt.

 Die acht Teams der Vereinigung FOTA spalten sich zur Saison 2010 von der Formel 1 ab und gründen eine eigene Serie. Das gab die FOTA nach einem Meeting am Abend bekannt.

Das Statement der Teams im Wortlaut:



Zitat
"Seit Gründung der FOTA im September haben die Teams eng zusammengearbeitet und die FIA sowie den Inhaber der kommerziellen Rechte darum ersucht, den Sport weiterzuentwickeln und zu verbessern. Die beispiellose weltweite wirtschaftliche Flaute hat die Formel 1 vor große Herausforderungen gestellt. Die FOTA ist stolz, dass sie die tiefgreifendsten Kostensenkungsmaßnahmen in der Geschichte der Formel 1 auf den Weg gebracht hat."

"Besonders die Hersteller haben den unabhängigen Teams viel Unterstützung geboten. Einige der Teams wären ohne die FOTA-Initiativen wahrscheinlich gar nicht mehr in diesem Sport vertreten. Die FOTA-Teams haben sich zusätzlich auf freiwillige Maßnahmen zur Kostensenkung verständigt, die als probates Modell für die Zukunft gelten könnten."

"Als Konsequenz aus diesen Maßnahmen haben die Teams der FIA und dem Inhaber der kommerziellen Rechte in Aussicht gestellt, sich bis 2012 an die Formel-1-Weltmeisterschaft zu binden."

"Die FIA und der Inhaber der kommerziellen Rechte haben versucht, die FOTA zu spalten."

"Die Wünsche der Mehrheit der Teams wurden ignoriert.
 
"Es wurde deutlich, dass die Teams nicht länger gewillt sind, in jenen Bereichen Kompromisse einzugehen, die die Grundwerte des Sports darstellen. Daher haben die Teams eine Veränderung ihrer an Bedingungen geknüpften Einschreibungen abgelehnt."

"Die Teams haben daher keine Alternative, als sich nun weiter mit der Vorbereitung einer neuen Meisterschaft zu beschäftigen, die dann die wahren Werte der Teilnehmer und Partner darstellen wird. Diese Serie wird eine transparente Führung haben, ein einziges Reglement für alle bieten, neue Teilnehmer akquirieren und die Wünsche der Fans berücksichtigen, darin enthalten ist das Angebot, weltweit für Zuschauer, Partner und Teilhaber günstigere Preise zu bieten."

"Die besten Fahrer, Stars, Marken, Sponsoren, Promoter und Firmen, die sich seit jeher mit dem höchsten Level des Motorsport verbunden fühlen, werden in der neuen Serie vertreten sein."

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Re: Formel 1
« Antwort #149 am: 19. Juni 2009, 17:59:37 »

Ist ja alles schoen und huebsch, erstmal moecht ich das Rennen in Silverstone sehen und hoffe, dass sich die noerdlichen Nachbarn des grossen deutschsprachigen Landes nicht beirren lassen und das live uebertragen ........
Ich schaus mir wieder bei 'Danish Delight' an, und, die Piratenserie dann naechstes Jahr auch bei denen .....   :-X
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