Es muss schon ein hoher Grad an Wahrnehmungstoerung vor-
liegen,wenn man Pattaya nicht als das sieht,was es in Wirklich-
keit ist.
Zur Entschuldigung kann man anfuehren,dass das aeusserliche
Erscheinungsbild,das die Stadt,insbesondere in den Nachtstunden
zeigt,zu voreiligen Schluessen verleiten kann.
Die sich an bestimmten Lokalitaeten versammelten jungen Frauen,
haben sicherlich ausschliesslich buddhistische Meditationsuebungen
vor und denken gar nicht daran, irgendwelche Suenden zu begehen.
Gleiches gilt fuer die vielen alleinreisenden aelteren,meist leicht ueber-
gewichtigen Maenner aus aller Herren Laender.
Ihre Treffpunkte in den Bars nuetzen sie vorwiegend zur Fluessigkeits-
aufnahme ,um der, wegen der Hitze drohenden Dehydratation entgegen-
zuwirken.
Bei der Gelegenheit bietet sich eine gute Gelegenheit,mit Gleichgesinnten
den 1. Brief des Apostel Paulus an die Thessalonicher,zu diskutieren.
Speziell die Abschnitte,die Ermahnungen zu einem geheiligten Leben als
Thema haben,werden allgemein als Richtschnur anerkannt.
Also,man soll Pattaya als das sehen,was es in Wirklichkeit ist und wovon sich
der Vatikan eine Scheibe abschneiden kann.
Jock