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Autor Thema: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)  (Gelesen 195843 mal)

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rio0815

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #240 am: 26. Februar 2012, 13:27:06 »

Das Problem ist nicht der Islam in den islamischen Ländern, sollen sie machen was sie wollen.
Das Problem ist auch nicht, dass Millionen an Thailändern (oder auch Deutschen, Europäern,...) zum Islam konvertieren.
Tun sie nämlich nicht.

Das Problem ist die Masseneinwanderung als Solche, in die europäischen Länder, völlig unabhängig davon, ob es sich um Moslems handelt oder Hindus oder christliche Schwarze.
Wer hat das ermöglicht, dass Zigmillionen KULTURFREMDE in die "weissen Länder" einwanderten?
Warum wurden die Bevölkerungen nicht einmal dazu befragt?

Die Islamkritik, so wie sie pi-news.net oder auch der Herr Giordano oder der Herr Broder betreiben, ist zwar nützlich, geht aber am Problem völlig vorbei:
Nicht die Einwanderung, sondern der Islam ist das Problem", so lautet die These.

Sie ist Augenwischerei und falsch, sie ist kontrollierte Opposition.

Die richtige These lautet genau andersherum: Nicht der Islam, die (Massen)Einwanderung ist das Problem
Solange das nicht endlich von den dummen Michels kapiert wird, dass Einwanderer in Massen, die sich dann massenhaft vermehren und auf "unsere Kosten" leben, uns im Endeffekt unsere Länder wegnehmen, solange ist alle Mühe vergeblich. Staatstrauer und Schweigeminuten wegen Deutscher Opfer gab es noch niemals...

Es sollte vielleicht mancher mal darüber nachdenken, WER eigentlich die Masseneinwanderung nach Europa forciert hat, warum die Grundsatzfrage "Wollen wir Einwanderung" nie gestellt wird und wurde, und sich fragen, warum es dazu kommen konnte, dass in allen grossen Städten des Landes, welches mal Westdeutschland hiess bis 1989, HEUTE in der Gruppe der bis zu 5-jährigen die Migrantenkinder um die 50-70% Anteil haben.

Was bedeutet das für Europa, wie wird Europa in 50 Jahren aussehen?

Was haben die autochthonen Europäer ihren eigenen Kindern bloss mit ihrer scheiss Passivität angetan?
ICH empfinde dabei nur noch Wut und Trauer.

Zur Religion der Protagonisten der Masseneinwanderung und ihrer Lenkung der Kritik-Diskussion auf unwichtige Nebenaspekte wie den "Islam" sage ich besser nichts...  {--
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jock

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #241 am: 26. Februar 2012, 14:45:39 »

@ Rio0815

Man sollte vorausschicken,dass Migration kein Phaenomen des 20.Jhd.ist,sondern immer
schon in mehr oder weniger starken Phasen aufgetreten ist.

Waren in frueher Zeit,die Suche nach Ackerland und klimatisch ertraegliche Bedingungen,die
Triebfedern solcher Voelkerwanderungen,sind es heute Industriestandorte und soziale Netze.

Wobei,Migration per se noch nicht verwerflich ist.

Die USA ,eine der fuehrenden Maechte zu unserer Zeit,gibt ein Beispiel,dass die im Melt-Pot
zusammengekommenen,unterschiedlichen Kulturen und Religionen,dazu gefuehrt haben,eine
starke Nation zu formen.Ist aber auch gleichzeitig ein Beispiel dafuer,dass ueberhandnehmende
Migration,die indigene Bevoelkerung assimiliert oder an den Rand draengt.

Die Migration der juedischen Bevoelkerung nach der Diaspora,nach Europa,hat zu einer geistigen
Bluete auf den Feldern ,Wissenschaft und Kunst,gefuehrt.

Schlieslich und Endlich,fuehrt ein Migrant aus Indien bald die Deutsche Bank und ein Migrant
aus Oesterreich den Siemens-Konzern.

Ist das jetzt schlecht oder gut ?

Mir ist auch bewusst,dass durch die Ueberfremdung,Aengste entstehen und die Fremden-
feindlichkeit geschuert wird.Nur den Zustand beklagen,ist keine Loesungsoption.

Dazu waeren einige Vorschlaege von dir hilfreich gewesen,wie du das,unbestrittene Problem
loesen wuerdest.Selbstverstaendlich auf rechtlich einwandfreier und humanitaerer Basis.

Eine nebensaechliche Bemerkung noch: Einer Statistik nach,zahlen Migranten mehr in das
Sozialsystem ein,als sie herausnehmen,zumindest in A.


Jock
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arthurschmidt2000

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #242 am: 26. Februar 2012, 14:59:33 »

Zitat
Einer Statistik nach,zahlen Migranten mehr in das Sozialsystem ein,als sie herausnehmen,zumindest in A.

Quelle: türkisches Ministerium für religiöse Angelegenheiten?
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

Moesi

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #243 am: 26. Februar 2012, 15:00:24 »

Mit Sarkasmus und Ironie werden wir MOESI, FRANZI & ihre Gutmenschenbruderschaften aber auch nicht ueberzeugen, den verstehen sie genauso wenig wie ihre beturbanten baertigen mohammedanischen Leitbilder in Afghanistan, Iran, Saudi Arabien, oder in Kreuzberg.

Da hast Du tatsächlich recht!
Denn ich kann sehr wohl zwischen Paranoia und echten Problemen unterscheiden:

In meiner Heimat Liechtenstein sind immerhin 4.8% Muslime!
Die meisten haben wir selbst ins Land geholt, um die Drecksarbeit für uns zu machen,
die bei uns keiner machen wollte (nein, das hat nichts mit den Liechtensteinischen Banken zu tun).
Nach Euren Hass-Szenarien müsste es es also in Liechtenstein drunter und drüber gehen!
Aber uns geht es nach wie vor besser, als den meisten ...oder vermutlich allen Europäischen Ländern!
Und da haben die vielen Gastarbeiter kräftig mitgeholfen!

Probleme mit diesen "Islamisten" sind mir bis heute keine bekannt!
Vielleicht ändert das nun mit der Dauer-Hetze in den deutschsprachigen Medien.
Aber die Probleme, die wir mit Ausländern und einheimischen Muslimen haben, haben nicht das geringste mit ihrer Religion zu tun.
Manche Zuwanderer aus dem Balkan machen tatsächlich Schwierigkeiten, da sind aber auch viele Christen darunter!

Was bei uns allerdings "Probleme" macht ist die Haltung der extrem erzkonservativen katholischen Kirche unter Bischoff Haas (in der Schweiz wohl nicht unbekannt!):
Nach den aktuellen Abstimmungen um Themen wie Homo-Ehe und Abtreibung will sich die zutiefst gekränkte Kirche nun vom Staat trennen.
In einem Land wo Kirche, Staat und Fürstenhaus bisher als unntrennbar schienen, ist das schon ziemlich deftig. Aber das ist ein anderes Thema...

Was mich betrifft:
Ich glaube zwar nicht (mehr) an die "heilige römisch katholische Kirche",
bezeichne mich aber nach wie vor als streng gläubigen Christen und lebe auch so.

Trotzdem: Einige meiner besten Freunde und auch einige meiner Nachbarn sind Muslime.
Mit denen habe ich ABSOLUT KEINE  PROBLEME - Im Gegenteil!
Es mag vielleicht den einen oder anderen Leser der "Fakten" in diesem Thread wundern,
aber diese 4.8% Muslime in meiner Heimat haben mich bis jetzt weder enthauptet, noch gesteinigt, noch sonst irgendwie bedrängt!

Wenn man sich nicht aussliesslich aus Hetz-Schriften informiert, sonder mit denen selbst zusammenlebt, merkt man sehr bald, dass es nicht nur "die Islamisten" gibt!
Die meisten bei uns lebenden Muslime distanzieren sich vehement von den erzkonservativen Extremisten in ihren Heimatländern
(ähnlich wie auch viele Liechtensteiner von unserem extremst erzkonservativen Bischoff Haas).

Aber mit diesem Faktum ist es schwer Leute aufzuhetzen, darum kehrt man es lieber unter den Tisch und tut so, als ob jeder Muslim eine Gefahr für uns wäre.
Und das ist einfach nur dumm! Sorry!

Gruss, grad wieder aus Pattaya
Stefan
« Letzte Änderung: 26. Februar 2012, 15:03:55 von Moesi »
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"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben." (Alexander von Humboldt)

rio0815

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #244 am: 26. Februar 2012, 15:38:20 »

@ Rio0815

Wobei,Migration per se noch nicht verwerflich ist.

Die USA ,eine der fuehrenden Maechte zu unserer Zeit,gibt ein Beispiel,dass die im Melt-Pot
zusammengekommenen,unterschiedlichen Kulturen und Religionen,dazu gefuehrt haben,eine
starke Nation zu formen.Ist aber auch gleichzeitig ein Beispiel dafuer,dass ueberhandnehmende
Migration,die indigene Bevoelkerung assimiliert oder an den Rand draengt.

War mir klar, dass genau diese Sätze kommen.

Doch, Massenmigration von Kulturfremden führt zur Ausrottung der autochthonen Bevölkerung,
und genau das passierte in den USA mit den Ureinwohnern.

Genau das wird auch in Europa geschehen.

Es gibt da aber einen gewaltigen Unterschied zu den "Indianern": Wir Europäer könnten uns die Migranten locker vom Hals halten. Wir sind stärker, militärisch, ökonomisch gesehen.
Unsere Eliten taten das aber nicht, sie uns vom Hals zu halten, ganz im Gegenteil: Sie öffneten die Schleusen...
ICH nenne das Hochverrat.

Dein Beispiel USA, geformt aus Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen, ist Quatsch mit Sosse, denn es geschah exakt das Gegenteil:
Die Einwanderer in die USA, die da eine starke Nation aufbauten, die entstammten zu über 95% alle DERSELBEN Kultur und Religion: Weisse christlich geprägte Europäer.
Der Rest waren Sklaven...

Welche Gehirnwäsche der political Correctness, ideal ergänzt mit Schuldkomplexen, muss man eigentlich erfahren haben, um die jahrtausendealte Selbstverständlichkeit zu negieren, dass "Deutschland das Land ist, wo die Deutschen leben?"

Ich hoffe nur, ihr alle habt keine Nachkommen, die sich in nicht allzu ferner Zukunft in einem blutigen Bürgerkrieg mitten in Europa wiederfinden werden...
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jock

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #245 am: 26. Februar 2012, 16:51:44 »

@Rio0815

Einiges aus deinem letzten Beitrag kommt nicht klar heraus z.B.

"Wir sind staerker,militaerisch, oekonomisch.." heisst bombt sie nieder,ruiniert sie wirtschaftlich ?

"Ich nenne das Hochverrat"  und meinst,stellt sie an die Wand?

"Deutschland ist das Land,wo die Deutschen leben"  (und sonst keiner)  niedergeschrieben so zwischen
1933 und 1945 ?

oder missverstehe ich dich da ?



Jock
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #246 am: 26. Februar 2012, 16:59:20 »


@Moesi

Zitat
In meiner Heimat Liechtenstein sind immerhin 4.8% Muslime!
Aber uns geht es nach wie vor besser, als den meisten ...oder vermutlich allen Europäischen Ländern!

Und was soll das jetzt im Zusammenhang mit Islam und anderen europäischen Ländern aussagen?  :D

Wenn man jetzt z.B. die Stadt Langen in Hessen betrachtet, mit einer zu Liechtenstein vergleichbaren Einwohnerzahl, dann gab es bis heute in Langen möglicherweise auch noch keine offenen Probleme mit dem Islam.
Sollte man diesen Umstand nun als Beweis für die generelle Harmlosigkeit der islamischen Ideologie werten? Was ist dann mit den ganzen Gewalttaten und Abscheulichkeiten die im Namen des Islam, von Westafrika bis Indonesien, von Tschetschenien bis Kenia, verübt werden?

Zitat
Was bei uns allerdings "Probleme" macht ist die Haltung der extrem erzkonservativen katholischen Kirche unter Bischoff Haas (in der Schweiz wohl nicht unbekannt!):
Nach den aktuellen Abstimmungen um Themen wie Homo-Ehe und Abtreibung will sich die zutiefst gekränkte Kirche nun vom Staat trennen.

Dann vergleichen wir doch mal die Politik der extrem erzkonservativen Katholischen Kirche in Liechtenstein mit der islamischen Politik gegenüber Homosexuellen im Iran:



Zitat
Aber die Probleme, die wir mit Ausländern und einheimischen Muslimen haben, haben nicht das geringste mit ihrer Religion zu tun.

Wer wir?
Dass es auch viele Probleme auf der Welt gibt, die nicht ursächlich in der Religion begründet sind, ist ja klar. Dass aber der Islam viele Probleme in Europa verursacht ist doch wohl unbestritten.
Oder was ist mit den Bombenattentaten von London und Madrid, den Aufständen in England und Frankreich, den Scharia Gerichten, den Ehrenmorden, der offen ablehnenden Haltung gegenüber europäischer Kultur und Lebensweise usw.?

Zitat
Trotzdem: Einige meiner besten Freunde und auch einige meiner Nachbarn sind Muslime.

Denkst Du vielleicht außerhalb Liechtensteins gäbe es keine Europäer die mit Moslems aufgewachsen sind?

Zitat
Vielleicht ändert das nun mit der Dauer-Hetze in den deutschsprachigen Medien.

Von Dauer-Hetze in deutsch- und englischsprachigen Medien kann ich nichts erkennen, eher im Gegenteil. Oft sieht man Verharmlosung und Durchhalteparolen – „Multikulti in ihrem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf“.

  
Zitat
... merkt man sehr bald, dass es nicht nur "die Islamisten" gibt!

... tut so, als ob jeder Muslim eine Gefahr für uns wäre.


Selbstverständlich stellt nicht jeder einzelne Moslem eine Gefahr dar, die islamische Ideologie aber auf jeden Fall. Es gibt ja auch viele sehr nette und harmlose Scientologen, wogegen Scientology als Ideologie und Organisation zweifelsohne eine Bedrohung unserer Gesellschaft darstellt.
Ich kann mich auch nicht entsinnen, dass hier im Thread jemand etwas anderes behauptet hätte. Dass Du diesen Sachverhalt aber noch immer falsch darstellst sagt einiges aus.


Viele Grüße
Ferdinand  
« Letzte Änderung: 26. Februar 2012, 17:05:05 von Ferdinand »
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rio0815

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #247 am: 26. Februar 2012, 18:55:55 »

@Rio0815

Einiges aus deinem letzten Beitrag kommt nicht klar heraus z.B.

"Wir sind staerker,militaerisch, oekonomisch.." heisst bombt sie nieder,ruiniert sie wirtschaftlich ?

Die Ureinwohner Amerikas konnten sich kaum gegen die Inbesitznahme ihres Landes durch die Europäer wehren, wir aber schon.
Zuletzt 1683 vor Wien. Die Flutung Deutschlands bzw. Europas geschah freiwillig.


"Ich nenne das Hochverrat"  und meinst,stellt sie an die Wand?
Lies das STGB, dann kommst Du vielleicht auf den Paragraphen.
Ersatzweise nimm den Amtseid: "Schaden vom deutschen Volk abzuwenden"

"Deutschland ist das Land,wo die Deutschen leben"  (und sonst keiner)  niedergeschrieben so zwischen
1933 und 1945 ?

oder missverstehe ich dich da ?
Jock


Das möchtest Du gern, aber diese Braunsaucenmasche zieht bei mir nicht.
Auch gegen Auschwitzkeulen bin ich absolut immun.

Ich weiss aber, wes Geistes Kind Du bist  C--
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franzi

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #248 am: 26. Februar 2012, 19:11:42 »

@Jock
Zur Abrundung des Themas einige Fragen :

Wie weit sind die Fortschritte des Islams bei der Eroberung Thailands ?
Gibt es dafuer ein Konzept oder einen Forderungskatalog an die Regierung ?
Wie ist der Islam (oder islamische Politik) oder die Fuehrung organisatorisch aufgestellt.
Ist diese Fuehrung,wenn es sie gibt,hierachisch konzipiert ? Aehnlich der roem.kath.Kirche mit Papst
Gibt es einen islamisch/theologischen Lehrstuhl oder Universitaet,die meinungsbildend bei der
Auslegeung der Hl.Schriften des Islams ist?



Jock

Als Nachfahre der Wienverteidiger vor ein paar 100 Jahren kann ich deine Sorge, in Kürze deine neue Heimat ebenso wie dein Ururururetcgroßvater verteidigen zu müssen, verstehen.

Ich kann dich aber beruhigen. Lehne dich wieder zurück in deinen Schaukelstuhl, geh deiner Lieblingsbeschäftigung nach und lasse die Eiferer für dich die Muslimangst herausschwitzen.

Die Muslime in Thailand werden vielleicht wegen der höheren Geburtenrate mehr, dadurch, dass die Jungen aber diese Religion nur mehr am Rande interessiert (gleich wie bei allen anderen Religionen) immer weniger bemerkbar.

@Arthurschmitt2000
Wenn ich nicht mehr weiter weiß, mach ich braune Sauce heiß!
Leider unterscheidet sich die braune von der grünen Sauce nur durch die Farbe!

Beide fordern für sich Rechte, die sie anderen keinesfalls gewähren wollen. Und allein darum geht es.

Die Braunen begründen das mit rassischer Überlegenheit, die Grünen dagegen mit religiöser Überlegenheit. So einfach ist das!
 

   
@Theogromberg

HiHiHi, ein herrlicher Kommentar.

Was gibts da zu kichern. Wo AS2000 recht hat, hat er recht.

Allerdings hat er die Davidsoße vergessen anzuführen.

fr


« Letzte Änderung: 26. Februar 2012, 19:38:54 von franzi »
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Wenn ich nur "hier" schreibe, meine ich Nakhon Si Thammarat und Umgebung

sam

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #249 am: 26. Februar 2012, 19:19:20 »

Heinz Kühn, ehemaliger Ministerpräsident von NRW, er gehörte zum Linken Flügel der SPD, sagte seinerzeit: bei einen Ausländer Anteil von 7% bekommen wir Probleme,
wie viel % sind es z-Z.?
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jock

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #250 am: 26. Februar 2012, 20:20:43 »

@franzi

Nach den vielen,interessanten Pro und Kontras zum Islam und der "Ideologie" die
dahinter ist,habe ich einige konkrete Fragen gestellt,bin aber bisher ohne Antwort
geblieben.

Die Ueberschrift lautet:Der Islam erobert Thailand,und da will ich nun wissen,wieweit
sind den die Fortschritte,die der Islam in den letzten 10 Jahren oder so,gemacht hat.
Hat er Terrain gewonnen ?Ist der Anteil der Muslime an der Gesamtbevoelkerung signifikant
gestiegen?

Gibt es ueberhaupt ein Konzept fuer die Eroberung,einen strategischen Plan oder wird
es dem Zufall ueberlassen.Wenn ja,ist der Schluss naheliegend,dass dahinter eine"Fuehrung"
steht und ist diese bekannt?

International gesehen,ist der Islam streng zentrisch geleitet und hirachisch organisiert,wie
die Katholiken oder geht jedes islamische Land seinen eigenen,wohl auf den Koran begruendeten,
Weg ? Kurz:Gibt es einen Ajatollah,dessen Einfluss so gross ist,dass er weltweit zum Hl.Krieg auf-
rufen kann und alle folgen ?

Gibt es eine Stelle,wo die Glaubenskonkretation beheimatet ist.Also deren Auslegung verbindlich ist?

Es ist nicht die Angst,die mich treibt,solche Fragen zu stellen sondern Interesse.

Weiss der Teufel,vonwo du von meinen Moeblierungsabsichten erfahren hast. Aber Schaukelstuhl
ist nicht geplant,sondern der LC4.



Jock
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jock

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #251 am: 26. Februar 2012, 20:54:31 »

@Rio0815

In der Migration siehst du eine Gefahr- gut so,aber ist das Bejammern das Einzige,
was du dagegen tust ?

Du verweist auf die Staerken Deutschlands und Europas auf den Feldern Militaer und
Wirtschaft,verschweigst aber konkrete Massnahmen,wie und wo diese zur Gefahrabwehr
eingesetzt werden koennen.

Ich gehe mit dir ueberein,dass die vergangenen Regierungen vergessen haben,die "Tueren"
zu schliessen,aber sie als Hochverraeter zu bezeichnen (und zu bestrafen)wird nicht moeglich
sein,da Hochverrat eine aktive Unternehmung ist,die Sicherheit,Gesamtheit u.s.w. des Staates
zu schaedigen.
Eine Unterlassung in diesem Zusammenhang,ist vielleicht dumm,aber kein Hochverrat.

Wenn man als Unbedarfter,deinen Beitrag liest,kann man schon den Eindruck gewinnen,dass
ein bisschen Braunes durchschimmert.Trotzdem stelle ich dich nicht ins rechte Eck.


Jock
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Ferdinand

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #252 am: 26. Februar 2012, 21:00:12 »


@jock

Zitat
Wie weit sind die Fortschritte des Islams bei der Eroberung Thailands ?

Kann ich auf die Schnelle nicht beurteilen.

Zitat
Gibt es dafuer ein Konzept oder einen Forderungskatalog an die Regierung ?

Betreffend des Forderungskatalogs:
Soviel ich weiß wurde ein Forderungskatalog an die thailändische Regierung formuliert, was aber im Einzelnen darin steht, kann ich aus dem Gedächtnis nicht sagen.
Vielleicht findet jemand Informationen dazu?

Betreffend des Konzepts:
Was die Unterwerfung der Ungläubigen und die Etablierung der islamischen Ordnung betrifft, ist der Islam eindeutig. Dass Moslems sich einer nichtislamischen Ordnung unterwerfen, ist aus islamischer Sicht eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Das liegt in der Geschichte des Islams begründet, der erstens, im Gegensatz zum Christentum, seit seiner Entstehung, der Hidschra, d.h. des Auszugs Mohammeds aus Mekka nach Medina, stets die politische Macht innehatte und, zweitens, die gewaltsame Expansion betrieb.
Religiöses Heilsziel ist die Vernichtung bzw. Unterwerfung des Unglaubens und die Weltherrschaft des Islam, wobei in Koran und Sunna in erster Linie der militärische Dschihad empfohlen wird.

Zitat
Wie ist der Islam (oder islamische Politik) oder die Fuehrung organisatorisch aufgestellt.
Ist diese Fuehrung,wenn es sie gibt,hierachisch konzipiert ? Aehnlich der roem.kath.Kirche mit Papst
Gibt es einen islamisch/theologischen Lehrstuhl oder Universitaet,die meinungsbildend bei der
Auslegeung der Hl.Schriften des Islams ist?

Mit unter anderem Ajatollahs kennt die Schia einen fest etablierten Klerus, im Gegensatz zur Sunna.
Ursprünglich stellte der sunnitische Kalif so etwas wie eine Mischung aus Kaiser und Papst dar. Seitdem der letzte osmanische Kalif, Abdülmecit II., durch Attatürk 1924 abgesetzt wurde, ist diese Rolle vakant. Auch wenn von Zeit zu Zeit Anspruch auf diesen Posten erhoben wird, wie z.B. von Metin Kaplan, auch bekannt unter dem Titel „Kalif von Köln", der 2004 aus der BRD in die Türkei abgeschoben wurde und dort wegen Mord, Hochverrat und Planung terroristischer Anschläge eine lebenslange Haftstrafe verbüßt.
Darunter existieren geistliche Titel unterschiedlichen Ranges, wie z.B. Imam und Mufti.
Wie gesagt, existiert im sunnitischen Islam kein einheitlicher Klerus und somit auch keine im Detail allgemeingültige Anweisung, im Vergleich zu Enzykliken oder Katechismen in der katholischen Kirche. Somit kommt es in Detailfragen durchaus zu Differenzen zwischen verschiedenen Gelehrten und Religionsführern. In den Debatten kann es um Fragen gehen, wie, ob das Fastenbrechen gestattet ist wenn der Mond von der Erde aus sichtbar ist oder ob auch ein Satellitenbild genügt, kein Witz.
Die Grundrichtung, die sich aus den islamischen Schriften herauslesen lässt, ist jedoch eindeutig. Wie schon einmal hier erwähnt, sind hiefür ausschlaggebend: 1. Koran, 2. Sunna (Hadithen, Sira), 3. Idschma (Konsens der Schriftgelehrten).

Es existieren verschiedene islamische Konfessionen:
Die Größte die Sunniten, unterteilt in 4. Rechtsschulen: Hanafi, Hanbali, Maliki und noch eine, die mir gerade nicht einfällt.
Daneben besteht die Schia, unterteilt in 12er, 7er (Ismaeliten) und 5er Schiiten, je nachdem welche Anzahl schiitischer Imame, in der Nachfolge von Imam Ali in der Opposition zu Kalif Abu Bakr, anerkannt werden. Oberhaupt der 7er Schiiten ist der bekannte Aga Khan.
Daneben bestehen noch kleinere Gruppen wie z.B. Ibaditen.
 
Bedingt durch die gegenseitige Kränkung im Anspruch auf die einzige und höchste, sprich islamische Wahrheit, ist die Feindschaft zwischen einzelnen islamischen Konfessionen oft noch größer als zwischen Moslems und Kuffär. Damit wird der Bürgerkrieg im Irak genauso gerechtfertigt, wie Verfolgung und Todesurteile gegen Bahai und Ahmadiyya.

Großes Ansehen und eine meinungsbildende Wirkung besitzen die Rechtsgelehrten bekannter islamischer Universitäten, sowie die Imame großer Moscheen. Wie z.B. die Al-Azhar-Universität in Kairo oder die Dar il-Ulum Deoband in Indien, aber noch viele andere.

Die einzelnen dschihadistischen Kampfgruppen, in Tschetschenien, Somalia, Nigeria, Indien usw., sind selbstverständlich hierarchisch organisiert.

Falls jemand theologische Fehler in meinen Ausführungen entdeckt, lasse ich mich gerne sachbezogen korrigieren.
Jetzt muss ich aber erst noch schnell ein Kassler essen, so lange das noch erlaubt ist.  


Viele Grüße
Ferdinand
« Letzte Änderung: 26. Februar 2012, 21:15:09 von Ferdinand »
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franzi

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #253 am: 26. Februar 2012, 21:03:35 »

Jock, als ich heute im ARD eine Schirennenübertragung anschauen wollte, da der ARD bessere Kommentaroen hat wie der ORF, wurde da ein evangelischer Gottesdienst übertragen. Ich dachte dann, vielleicht überträgt der ZDF, die wechseln ja ab, aber da wurde ein evangelischer Gottesdienst übertragen.
Ist da jetzt die Gefahr gegeben, dass die Religion in Deutschland in Kürze das Sagen hat?

Natürlich nicht.

Genauso natürlich nicht wird der Islam Thailand erobern. Der gute Benno hat da ein Thema eröffnet, das Antworten provoziert.

Das wars dann, mit der Eroberung des Islam von Thailand.

Und jeder, der das anders sieht, leidet zu meinem Bedauern unter Albträumen!

fr



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Bruno99

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Re: Der Islam - in Thailand und im Rest der Welt (bis 2013)
« Antwort #254 am: 26. Februar 2012, 21:23:58 »

@franzi
bevor du du Kanal umgestellt hast , haettest du dir evtl. mal anhoeren sollen, was der Inhalt des Gottesdienstes war.

Wohlgmerkt ich bin Atheist, verteide also in keiner Weise einen Gottesdienst (welch ein stupides Wort), aber wo ich auch immer zugegen war und einen solchen ueber ergehen lassen musste, wurde niemand aufgerufen, Andersglaeubige zu attakieren oder zu toeten  {[   {[   {[

Die Meldungen der letzten Tage sind dir sicher noch in Erinnerung  >:
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Wer Politik und Moral auseinander halten will,
versteht von beidem nichts.
Jean-Jacques Rousseau
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