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Autor Thema: Der Fall Uli Hoeneß  (Gelesen 42639 mal)

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Vimana

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #285 am: 14. März 2014, 03:07:53 »

@ Kern allen voran Wowi, die 28 Millionen Steuerschuld von Hoeness verpulvert der jede Woche.
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namping

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #286 am: 14. März 2014, 07:09:35 »

Das ist ja der Unterschied: Steuerhinterziehung ist strafbar, Steuerverschwendung nicht.
Waere es so, muessten alle unserer Politiker in einer Reihe am Galgen aufgeknuepft haengen,
wenn ich das noch erleben duerfte.
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malakor

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #287 am: 14. März 2014, 07:39:22 »

Ich hatte vor der Urteilsverkuendung mir ein eigenes Urteil zurechtgelegt:

4 Jahre, evtl. vermindert auf 3,5 Jahre.

Nun muss man abwarten, was die Revision vor dem BGH ergibt.



Aber was mich am meisten interessiert ist, warum die Selbstanzeige nicht strafbefreiend war.  Was fehlte, was hat der beauftragte Steuerberater ergessen/falsch gemacht?

Wenn dieser wirklich einen Fehler gemacht hat, so moechte ich nicht in seiner Haut stecken. Hoeness koennte ihn verklagen, wobei dann die Frage ist, ob die obligatorische Haftpflichtversicherung des Steuerberaters eingreift/ausreicht.

Es koennte natuerlich auch sein, dass Hoeness dem Steuerberater gegenueber nicht ganz offen war, dann wuerde den Steuerberater kein Verschulden treffen.

Interessant, auch fuer kuenftige Faelle, ist dieser Fall auf alle Faelle.
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crazyandy

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #288 am: 14. März 2014, 07:46:32 »



Aber was mich am meisten interessiert ist, warum die Selbstanzeige nicht strafbefreiend war.  Was fehlte, was hat der beauftragte Steuerberater ergessen/falsch gemacht?


darum :

"Es ist keine missglückte Selbstanzeige, es ist eine zum Zeitpunkt der Erstattung unwirksame Selbstanzeige", sagte der Vorsitzende Richter Rupert Heindl. Mit den von Hoeneß vorgelegten Unterlagen hätte keine vollständige Anzeige erstattet werden können. Eine Selbstanzeige kann prinzipiell strafbefreiend wirken, aber nur wenn sie rechtzeitig erfolgt und vollständig ist.

Dies traf im Fall Hoeneß aber nach Ansicht des Gerichts nicht zu. Richter Heindl warf dem FC-Bayern-Präsidenten vor, bei seiner Selbstanzeige sei er "getrieben von der Angst vor Entdeckung" gewesen. Diese sei keineswegs aus freien Stücken erfolgt.

aus den Yahoo Nachrichten
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jock

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #289 am: 14. März 2014, 08:18:15 »

Vielleicht war dieses Verfahren nur ein Versuchsballon,um herauszu-
finden in welcher Bandbreite sich die Strafbemessung bewegt.

Viel mehr als 4 Jahre werden beim Verfahren nach der Revision auch
nicht herauskommen.

Es macht auch keinen Sinn,einen Richter,der bekannt ist,keine Deals zu
schliessen mit Gutachten, ob der zeitgerechten und vollstaendigen Selbst-
anzeige zu veraergern.

Das zweite Verfahren wird interessant,da wird sicherlich die Selbstanzeige
eine Rolle spielen.

Zwar scheint das Gesetz klar und deutlich zu sein,aber das es anders auch
geht zeigt das Verfahren gegen den Wiesenwirt Kraetz,dem schon nach einer
Stunde vom Gericht ein Angebot gemacht wurde,das er nicht ausschlagen konnte.

Jock

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Kern

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #290 am: 14. März 2014, 08:53:44 »

...aber das es anders auch geht zeigt das Verfahren gegen den Wiesenwirt Kraetz,dem schon nach einer
Stunde vom Gericht ein Angebot gemacht wurde,das er nicht ausschlagen konnte.


Ein Link dazu >>http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/kraetz-wiesnwirt-steuerhinterziehung-prozess-100.html<<
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namping

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #291 am: 14. März 2014, 09:02:46 »

« Letzte Änderung: 14. März 2014, 10:30:31 von Kern »
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jock

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #292 am: 14. März 2014, 09:17:26 »

@Kern

Danke fuer den Link,der Hinweise auf ein besonderes bayrisches
Gen gibt,das nur in den Koerper von Gastronomen dort vorzukommen
scheint.

Sepp Kraetz,Richard Suessmaier und Ehepaar Weinfurtner (alles
gestandene Bayern) zeigen alle uebereinstimmende Verhaltensweisen.

Naemlich,den Fiskus nicht mit Steuerueberweisungen zu ueberfordern.

Ausnahmen bestaetigen die Regel natuerlich !

Jock



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arthurschmidt2000

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #293 am: 14. März 2014, 09:45:42 »

Das müssen wir aushalten! Marie-Luise Beck (Die Grünen)   
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Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.

goldfinger

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #294 am: 14. März 2014, 09:53:31 »

Wir werden den Rest der Geschichte noch erleben. Hoffentlich!



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samurai

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #295 am: 14. März 2014, 10:11:21 »

Aber was mich am meisten interessiert ist, warum die Selbstanzeige nicht strafbefreiend war.  Was fehlte, was hat der beauftragte Steuerberater ergessen/falsch gemacht?
Die Tat war entdeckt, die Kontonummer bekannt, der Name dazu nur noch eine Frage der Zeit. Nach meinem subjektivem Rechtsempfinden sollte schon allein deshalb und unabhängig von mehreren Formfehlern die Selbstanzeige ungültig sein. Solltest Du mal vor einem Gericht einen Formfehler begehen, wirst Du die Konsequenzen in aller Härte spüren und mann kann dann schon für weniger in den Knast gehen. Warum sollte das bei einem zockenden Wohltäter anders sein?
Desweiteren ging es in der Sebstanzeige meines Wissens um +-3,5 M. Dann bleiben etliche Millionen die nicht angezeigt wurden. Und wer würde sein Leben drauf verwetten das das alles war? Ich nicht. Aber spekulieren/schlecht denken wollen wir nicht, handelt es sich doch um einen ehrlichen Steuerbetrüger. Schlage ich als Unwort des Jahrzehnts vor "ehrlicher Steuerbetrüger". Verrücktes D.

Bin mal gespannt wies weitergeht mit dem FC Bayern Posten und dem Uli.
Sehr Suspekt ist mir warum der Mann nicht Pleite ist bei den Unsummen die der verzockt hat?  ???

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dolaeh

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #296 am: 14. März 2014, 13:17:48 »

Wie kann den jemand Pleite sein, bei dem MC Donalds einkauft?
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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #297 am: 14. März 2014, 13:59:48 »

Zwischenergebnis auf Kicker
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namtok

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #298 am: 14. März 2014, 14:07:36 »

Sehr Suspekt ist mir warum der Mann nicht Pleite ist bei den Unsummen die der verzockt hat?  ???

Verluste sind (bisher wengistens) nicht steuerpflichtig  ;)

Wenn unterm Strich kein Gewinn rausgekommen wäre, dann hätte er auch nix zum versteuern gehabt...  :-)
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crazyandy

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Re: Der Fall Uli Hoeneß
« Antwort #299 am: 14. März 2014, 14:08:02 »



die werden noch jemanden finden der den Job machen kann, allerdings einen ohne vermerk in der Akte  ??? ??? ???, vielleicht wieder ein alter Bekannter, es ist ja nur übergangsweise.

zu Mc Donald, da klagen Mitarbeiter in den USA wegen nicht bezahlter Überstunden, vielleicht dürfen die ja die Stunden abessen ?, immerhin so viel verdienen die ja nicht  {[ {/

Edit : der war da :  http://www.bangkokpost.com/breakingnews/399822/workers-sue-mcdonald-for-stealing-wages
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